Kultur

Der Transparenz-Kreislauf

Von der Sunlight Foundation gibt es den „Cycle of Transparency„. Die Grafik zeigt die verschiedenen gesellschaftlichen Instanzen, ihre Rollen und ihr Zusammenspiel für einen transparenten Staat. Robert Harm hat davon eine deutsche Übersetzung gemacht: Der Transparenz-Kreislauf.

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Die Grafik steht unter der CC-BY-Lizenz und es gibt sie hier in großer Auflösung.

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12 Kommentare
  1. An der Grafik stimmt etwas *grundsätzlich* nicht. Bezogen auf das Internet läßt sich das Ganze erheblich vereinfachen:

    1) Softwareentwickler
    2) Rest

    Denn ein guter Softwareentwickler ist

    * Experte
    * Designer
    * politisch
    * engagiert
    * organisiert
    * Blogger

    Behörden sind keine Experten, sondern Handlanger der Gesetzgebung.

    Bleiben noch die Journalisten und Grafiker. Journalismus u. Blogging gehen Hand in Hand und letztere sind nur für Apple, Windoof und Computerspiele interessant, womit wir wieder bei den Softwareentwicklern wären.

    Wenn den ganzen Rest dann also sowieso die Softwareentwickler machen und dieses Wort dafür wohl etwas über die Realität hinweg täuscht, bringen wir das Ganze einfach mal auf den Punkt:

    FeFe

  2. Upps, da ist der Argumentation doch glatt die Legislative durch die Finger gerutscht!

    Aber mal ehelich: Warum sollten irgendwelche Nasen, die nicht mal wissen, was ein Webbrowser ist und jeden morgen das Internet ausgedruckt bekommen überhaupt Gesetze machen, die „das Internet“ betreffen?

    Also müssen das wohl auch irgendwann die Softwareentwickler machen …

  3. Hmmmm ich frag mich nur, wer denn einen Prozeß anstößt. Kreislauf sieht zwar ganz nett aus, aber im wahren Leben muß ja immer irgend wer initiieren… und wenn ich da z.B. an Planungsprzesse wie S21 denke – wo fängt man an?

  4. „Behörden sind keine Experten“.

    Ahja. Begründung/Beleg?

    Man mag ja über die Ausdünstungen der höheren Ämter, die allesamt parteipolitisch besetzt werden, denken, was man will, aber die Aussage ist mir zu pauschal.

    1. danke für den Hinweis, so wars nicht gemeint. Die Version auf meiner Seite ist schon ausgebessert – dort heißts jetzt „Behörden und externe Experten“. Falls du einen besseren Vorschlag hast, schick ihn mir bitte!

  5. Wirklich sehr strange, die Graphik. Da hat mal einer so ein paar Beteiligte zusammengeworfen und sie schön harmonisch nebeneinandergestellt.
    Und die Graphiker sind echt überflüssig, die braucht man nur, damit die Werbung schön im Vordergrund ist, und um solche seltsamen Graphiken zu gestalten.

  6. Robert Harm? Ist das der, der neulich schon die Warnhinweise für Journalisten nochmals übersetzt hat, obwohl es die bereits zwei Wochen vorher schon auf Deutsch gab, und er trotzdem gefeiert wurde wie ein Pionier?

    Sorry, auf den bin ich etwas schlecht zu sprechen.

    1. ja, das bin ich – aber ich hatte nicht den Eindruck, dass ich „wie ein Pionier“ gefeiert wurde. Ich bin über die Journalism Warning Labels relativ zeitnah nach deren Erscheinen gestoßen und hab gemeinsam mit z.B. @fatmike182 an der Übersetzung gearbeitet. Dass es bereits damals eine deutsche Version gegeben hat, war mir nicht bekannt. Wenn ich von deren Existenz gewußt hätte, hätten wir uns jedenfalls die Arbeit nicht machen müssen.
      Es würd mich jedenfalls freuen, wenn du den Link zu deiner Version als Kommentar auf meiner Seite hinterlassen könntest.

  7. Ok, das Antworten auf einzelne Kommentare scheint hier nicht recht zu funktionieren… Dass die erste Antwort für karl und die zweite für JTL war, kann man aber glaub ich eh aus dem Zusammenhang erkennen ;-)

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