Es gibt jetzt eine Antwort auf die Pressemitteilung des Chaos Computer Club, der vor der Nutzung von Barcode-Systeme bei der Kommunalwahl warnt. Die „Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern“ erklärt darin: „Barcodelesestifte machen Wahlauszählung sicher und überprüfbar“.
Wenn diese Sicherheitshinweise beachtet werden und der Barcodeleser zum Einsatz kommt, wird die Möglichkeit zur Manipulation nahezu die ganze Storyausgeschlossen.
Zum Thema Barcode-Sicherheit sei der Vortrag von FX auf dem 24C3 empfohlen: Toying with barcodes – Jemandem einen Strich auf die Rechnung machen.
Apropos Wahlhelfer: Diese werden ja immer händeringend gesucht und der Einsatz von Wahlcomputern wird oftmals damit begründet, dass man nicht genug Wahlhelfer findet. Wenn sich jedoch Wahlhelfer bewerben, die über die notwendige IT-Kompetenz verfügen, werden diese nicht genommen. Das ist dem Informatiker Christian Heßmann in Germering / Bayern passiert. Er wurde wieder ausgeladen, nachdem er an einer Schulung teilgenommen hatte und anschliessend seine Erfahrungen im Internet publizierte. Die Ausladung wurde damit begründet, dass er „verwaltungsinterna nach außen“ getragen habe. In seinem Blog schildert Christian Heßmann nochmal die ganze Story.
Soviel zur Transparenz in Bayern.