Rauschzeichen – Cannabis: Alles, was man wissen muss

Das Buch „Rauschzeichen“ ist zwar etwas themenfremd, dürfte aber trotzdem den einen oder anderen Leser interessieren. Es geht um Cannabis und das Buch beschäftigt sich mit allen Aspekten rund um Hanf / Cannabis. Es richtet sich einerseits an Eltern, die mit dem Cannabiskonsum ihrer Kinder überfordert sind und an generell Interessierte. Ein grosser Teil geht auch über die aktuelle Drogenpolitik:


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Cannabis ist die verbreitetste illegale Droge. Vier Millionen Deutsche greifen gelegentlich zu Joint und Wasserpfeife. Obwohl der Besitz von Haschisch und Marihuana von der Polizei verfolgt wird, hat jeder dritte Jugendliche schon einmal gekifft. Eltern sind oft hilflos, wenn sie vom Cannabiskonsum ihres Nachwuchses erfahren. Allen, die sich im Spannungsfeld zwischen eigener Cannabiserfahrung und staatlicher „Aufklärung“ allein gelassen fühlen, will dieses Buch eine Hilfe sein. Es wendet sich aber auch an jene, die selbst keinen Kontakt mit der Droge haben und mehr über eines der ältesten Rauschmittel des Menschen erfahren möchten. „Rauschzeichen“ erklärt, was beim Konsum von Cannabis im Körper geschieht, beschreibt Wirkung und Nebenwirkungen ebenso, wie die Folgen langfristigen Cannabisgebrauchs. An verständlichen Beispielen aus dem Alltag von Kiffern und deren Angehörigen wird erklärt, wie Abhängigkeit beginnt und wie man riskanten Konsum erkennt. Die Autoren schildern wie es zum Verbot der Hanfpflanze kam und wie Cannabis in der Medizin eingesetzt wird. Auch die Möglichkeiten von Hanf als Rohstoff kommen zur Sprache. Am Beispiel der Niederlande und den USA werden unterschiedliche Konzepte für den Umgang mit Cannabis vorgestellt. Daraufhin wird die drogenpolitische Situation in Deutschland beleuchtet und die Frage aufgeworfen, welche Gefahren und Chancen sich aus einer Legalisierung von Cannabis ergeben können.

Das Buch kostet 7,95 Euro und kann u.a. über Amazon bestellt werden. Passend dazu sei auf die Hanfparade verwiesen, die kommenden Samstag in Berlin stattfindet. Die beiden Autoren des Buches machen auch den Deutschen Hanfverband (DHV), wo es viele Informationen zur Drogenpolitik zu finden gibt.

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