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Kritik an Cloud Computing

FSF-Gründer Richard Stallman hat sich im britischen Guardian zu Cloud Computing geäussert:

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But Richard Stallman, founder of the Free Software Foundation and creator of the computer operating system GNU, said that cloud computing was simply a trap aimed at forcing more people to buy into locked, proprietary systems that would cost them more and more over time. „It’s stupidity. It’s worse than stupidity: it’s a marketing hype campaign,“ he told The Guardian. „Somebody is saying this is inevitable – and whenever you hear somebody saying that, it’s very likely to be a set of businesses campaigning to make it true.“ The 55-year-old New Yorker said that computer users should be keen to keep their information in their own hands, rather than hand it over to a third party.

Wer keine Ahnung hat, was Cloud Computing ist: Das ist das Konzept, um Daten auf zentralen Servern auszulagern. Google-Mail und eigentlich das ganze Google-Applikationen-System ist ein Beispiel dafür.

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6 Kommentare
  1. Ja, es ist erschreckend, wie viele Leute ihre intimsten Daten gewinnorientierten Konzernen anvertrauen. Was reitet diese Menschen, Googleapps & Co zu nutzen? Ist mir ein Rätsel.

  2. Stallman liegt aber nicht ganz richtig: Er betrachtet nur die Welt der Endnutzer und nicht die Geschäftswelt (B2B). Auch wenn Cloud Computing momentan immer nebulöser wird, so verspricht es doch verbrauchsabhängige Bezahlung von Rechenkapazitäten und eine höhere Unabhängigkeit von Outsourcing-Anbietern. Das ist für Geschäftskunden, die über verlässliche Datenleitungen angebunden sind, attraktiv. Denn es senkt die Kosten nachhaltig. Als Privatmann würde ich aber auch vor der Datenhaltung in der Cloud zurückschrecken – es sei denn, ich mache mir klar, dass die Anbieter nur mein Bestes wollen – mein Geld ;-).

  3. Hallo Musketier,

    stimme ich zu. Von der Geschäftswelt wird Cloud Computing als Möglichkeit gesehen, Dienste, wie Email oder Backup übers Netz auszulagern und damit bei der lokalen IT zu sparen. Das kann proprietär sein, muss aber nicht. Ich denke, dass diese nichtlokalen Anwendungen leichter zu wechseln sind als lokal installierte und deshalb den Wettbewerb und die Unabhängigkeit von einem Anbieter erhöhen.
    Privat gibt es Cloud Computing ja schon lange, z.B. bei Email. Web 2.0 gehört eigentlich auch dazu. Mna kann sich wohl kaum entziehen …

  4. Apropos:
    „Wer keine Ahnung hat, was Cloud Computing ist: Das ist das Konzept, um Daten auf zentralen Servern auszulagern….“
    Wer glaubt, daß die Daten _zentral_ gelagert werden, sollte sich einmal etwas aufschlauen.
    Zu Musketier:
    Auch sollte man sich die Welt nicht schön reden! Die Cloud nutzende B2B-Geschäftswelt erleidet riesige Verluste durch Clouds. Wer das nicht wahrhaben will, sollte mal etwas anderes lesen, als den Gesamtjahresbericht des Managements.
    Abgegrenzte Cloud-Strukturen in eigener IT-Welt: Da muss ich zustimmen, daß sie gezielt genutzt Sinn bringen.
    Als Allgemeinlösung ist es ein Werbegag. „The biggest shit you get for the lowest price.“
    Zu Richard Stallmann: Manchmal sollte man eben eher auf die Meinung von „alten Haasen“ hören, denn auf die Meinung von unerfahrenen Absolventen oder gar fachfremden BWL’ern.

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