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Online-Poker

Telepolis versucht zu erklären, warum Poker zum Volkssport aufsteigt: Das Pokerfieber grassiert.

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Das Treiben spielt sich vor dem Hintergrund einer unsicherer Rechtslage ab. Glücksspiel ist in Deutschland nur in lizenzierten Casinos erlaubt, das Onlinepokern ist demnach illegal. Jeder, der ein Glücksspiel mit Geldgewinnmöglichkeit ohne Lizenz öffentlich anbietet, macht sich strafbar. Doch die virtuellen Spielstätten haben ihren Geschäftssitz im Ausland. Noch hat keiner versucht sie zu zwingen, keine Spieler aus Deutschland mehr anzunehmen.

Tagge ich das jetzt mit „Digitalkultur“ oder „Computerspiel“ oder in welche Schublade passt das jetzt?

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11 Kommentare
  1. Hallo,

    Poker ist echt nicht gut, man wird schneller Spielsüchtig als man glaubt. Das ist genauso wie bei Sportwetten, erst spielt man ab und zu ein wenig und dann fängt man an mit Strategien und verliert nur immer wieder!

  2. »…oder in welche Schublade passt das jetzt?…«

    Richte einfach eine neue Rubrik ein: „Zeitverschwendung“.

    @NPK24.de: schon mittelfristig verliert man immer!

  3. Hallo,
    Poker ist wohl gut :)
    Poker mit Sportwetten zu vergleichen trifft nur bedingt zu, wenn man Poker auf Dauer ist kein Glück. Wenn man richtig spielt und die Gegner richtig einschätzen lernt dann hat es mehr mit Können zu tun als oft angenommen.
    Ich stimme dir zu, dass die Suchtgefahr von Poker oft unterschätzt wird, jedoch denke ich dass diese Suchtgefahr in der Person und nicht in der Sache liegt. Würden diese Personen statt Poker irgendwas anderes machen wie 9 Live spielen dann würden sie es auch immer wieder machen. (Dummheit sollte auch bestraft werden)
    Jedoch finde ich Onlinepoker auch nur halb so gut wie „richtiges“ Pokern, da man dort den Gegner vor Augen hat und die Dimension des Blöffens viel interessanter wird.
    Am meisten macht Spaß macht Poker eh unter Freunden und Bekannten und dann um kleinere € Beträge… oder evtl. hier und da mal ein Turnier, muss aber jeder für sich wissen ;)
    Und zur Frage ob „Digitalkultur“ oder „Computersüiel“ kann ich nur mit allem Nachdruck „Digitalkultur“ sagen! Poker ist kein Computerspiel und war auch nie als solches gedacht. Es hat sich aber in der „Digitalkultur“ ein solcher Hype gebildet :)
    (Wurd länger als gewollt, sry ;) )
    Ciao!
    -=David=-

  4. „…das Onlinepokern ist demnach illegal…“
    Das stimmt so nicht!
    Zum illegalen Glücksspiel wird es erst, wenn ein Gewinn/Verlust erzielt werden kann („nicht unerheblicher Einsatz“). D.h. wer nur zum Spaß spielt macht sich nicht strafbar – und das ist auch bei den Onlineanbietern möglich…

  5. Wenn Computerspiele mein Leben beeinflusst hätten, würde ich zu digitaler Musik durch dunkle enge Gänge laufen und eine Menge Pillen schlucken…

    Aber mal Spaß beiseite. Solange der Staat noch mitverdient wird hier wohl kaum mit Subventionen zu rechnen sein.

  6. 1. meint Frau Schiller wohl Sanktionen statt Subventionen, wenn ich mich nich irre … und 2. verdient der Staat an ausländischen Inet-Glücksspielangeboten nicht mit (außer vllt die mwst auf den inet-anschlüssen der spieler) … oder?

  7. [quote]
    Wenn man richtig spielt und die Gegner richtig einschätzen lernt dann hat es mehr mit Können zu tun als oft angenommen.
    [quote]

    ja das habe ich auch gedacht, bis ich mitbekommen habe das der weltmeister (ich glaube von 2003) im nachvolge jahr gleich in der vorrunde rausgeflogen ist.
    möchte jemand behaupten das er sein können in der kurzen pause verlernt hat ? oder ist da eventuell doch etwas mehr glück als können entscheident ?

  8. Naja, Du kannst auch mit einem starken Blatt verlieren, Du kannst zwar (bei Texas holdem) Chancen abschätzen, aber sehen kannst Du die verdeckten Karten ja nicht.
    Man kann immer mal ausseiden, denn Poker hat zwar viel mit Können zu tun, aber Glück hilft eben manchmal auch ;)

  9. Poker ist rechtlich gesehen ein glücksspiel. Das gesetz sagt,solange nicht alle karten eines spiels aufgedeckt sind,handelt es sich um glück!
    das es aber noch mehr benötigt um zu gewinnen wissen wohl alle guten pokerspieler

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