Die GEZ macht gerade wieder eine neue Öffentlichkeitskampagne und versucht den deutschen Sprachraum wieder korrekt ins Beamtendeutsch zurück zu drängen: GEZ geht gegen „GEZ-Gebühren“ vor.
Das Schreiben des GEZ-Abteilungsleiters „Personal und Recht“ enthält dabei nicht nur eine Liste der falschen Begriffe, auch die jeweils korrekten Formulierungen werden genannt. So soll statt „GEZ-Gebühren“ korrekt „gesetzliche Rundfunkgebühren“ geschrieben werden oder statt „GEZ-Brief“ vom „Informationsschreiben der GEZ“ und/oder „Schreiben, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht wird“. Der Begriff „PC-Rundfunkgebühren“ sei falsch und nicht auf die GEZ bezogen, heißt es in dem Schreiben weiter. Dennoch soll akademie.de auch die Nutzung dieses Begriffs unterlassen und stattdessen „gesetzliche Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte“ schreiben. Mit „GEZ-Verweigerer“ seien „offenbar […] Schwarzseher und/oder ‑hörer gemeint“, so die GEZ.
Die GEZ fordert von der PLattform Akademie.de die Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung, dass sie 20 umgangssprachliche Begriffe nicht mehr verwenden. Man kann sich auch lächerlich machen.