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EU will ins zweite Leben

Da gehen unsere EU-Geldern hin: EU plant Vertretung in Second Life. „Mit einem EU-Büro in Second Life wollen wir näher an die EU-Bürger herantreten und besser mit ihnen kommunizieren“, erklärt Mikolaj Dowgielewicz, Sprecher der EU-Kommission, die Motive der EU im Business Week. Die EU suche aber auch nach anderen nicht-traditionellen Kanälen der Kommunikation, so Dowgielewicz…

  • Markus Beckedahl

Da gehen unsere EU-Geldern hin: EU plant Vertretung in Second Life.

„Mit einem EU-Büro in Second Life wollen wir näher an die EU-Bürger herantreten und besser mit ihnen kommunizieren“, erklärt Mikolaj Dowgielewicz, Sprecher der EU-Kommission, die Motive der EU im Business Week. Die EU suche aber auch nach anderen nicht-traditionellen Kanälen der Kommunikation, so Dowgielewicz weiter.

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „EU will ins zweite Leben“


  1. Wo ist das Problem?
    Ich finde die Idee nicht schlecht.


  2. Der Berliner

    ,

    Was haben die grossen Firmen und staatlichen Institutionen eigentlich für ein Problem?
    Bringen nicht mal ordentliche/informative Internetpräsenzen zu Stande, aber springen auf jeden Medienhype an.
    Im gleichen Atemzug wird durch die gleichen Menschen das Internet reglementiert und verhunzt.

    “Mit einem EU-Büro in Second Life wollen wir näher an die EU-Bürger herantreten und besser mit ihnen kommunizieren”

    hahaha!


  3. markus

    ,

    Da freut sich ein Praktikant oder Mitarbeiter der PR-Agentur, der dann die ganze Zeit mit seinem Avatar auf der EU-Insel sitzen darf, um auf vorbei streunende Journalisten zu warten. Oder man verzichtet drauf, weil der Bau der Repräsentatnz schon zu teuer war. Hab mir in letzter Zeit viele solcher Ruinen angeschaut, wo niemand zum „besser kommunizieren“ da war und ich nur „Freund“ von irgendwem werden konnte.


  4. Dass der Bau der Repräsentanz übermäßig teuer war, hätte man ja auch in den Artikel erwähnen können.

    Abstrakte Kritik an „mehr EU im Netz“ bzw „Transparenz durch Online-Aktionen“ hab ich persönlich nämlich nicht. Sehr wohl aber an konkreter Geldverschwendung.


  5. Interessant. Die EU ist bei vielen Bürgern noch nicht mal im ersten Leben, der realen Welt richtig angekommen.
    Und dann will man das im „Second Life“ nachholen?
    Ich glaub das klappt nicht. Allein schon deshalb weil ein großer Teil der Menschen noch gar nicht im Second Life ist. Die wären schon froh wenn ihr „first Life“ funktioniert.
    Und wenn die EU sich darum kümmern würde, ich denk das wär besser.

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