Meike Richter schreibt im Zeit-Zünder über Matt Hanson und sein „A swarm of angels“-Projekt: Engelschwarm im Internet.
Hanson hat sich ein hierarchisches System für seinen Engelsschwarm ausgedacht. Wer aktiv ist und gute Arbeit abliefert, dessen Stimme gewinnt innerhalb der Community an Gewicht. Politikwissenschaftler nennen das Meritokratie: Wer was kann, darf herrschen. „Dieser Prozess gibt dem Filmemacher mehr Raum, als das in den gegenwärtigen klassischen Strukturen der Filmbranche möglich ist“, hofft er. Das Ganze sei ein künstlerisches Experiment. „Ich muss nicht den Wünschen des Marktes gehorchen – sondern kann meine eigenen Vorstellungen und die der Community umsetzen.“ Hanson weiß um den undemokratischen Charakter seines Systems. Ein so komplexes Projekt wie ein Film brauche eine Gemeinschaft vertrauenswürdiger Stimmen, um der viralen Kakophonie zu entgehen.
Mehr dazu auch hier in diesem Programm:
Remixing Cinema: Matt Hanson von „A Swarm of Angels“.
Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“
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2 Kommentare zu „A swarm of angels im Zeit-Zünder“
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Hallo Markus und Netzpolitikleser,
hier gibt’s die lange Version des Artikels, die mehr auf die freie-Software-Schiene einsteigt:
http://www.commonspage.net/?p=47
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[…] (via) […]
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