A swarm of angels im Zeit-Zünder

Meike Richter schreibt im Zeit-Zünder über Matt Hanson und sein „A swarm of angels“-Projekt: Engelschwarm im Internet.

Hanson hat sich ein hierarchisches System für seinen Engelsschwarm ausgedacht. Wer aktiv ist und gute Arbeit abliefert, dessen Stimme gewinnt innerhalb der Community an Gewicht. Politikwissenschaftler nennen das Meritokratie: Wer was kann, darf herrschen. „Dieser Prozess gibt dem Filmemacher mehr Raum, als das in den gegenwärtigen klassischen Strukturen der Filmbranche möglich ist“, hofft er. Das Ganze sei ein künstlerisches Experiment. „Ich muss nicht den Wünschen des Marktes gehorchen – sondern kann meine eigenen Vorstellungen und die der Community umsetzen.“ Hanson weiß um den undemokratischen Charakter seines Systems. Ein so komplexes Projekt wie ein Film brauche eine Gemeinschaft vertrauenswürdiger Stimmen, um der viralen Kakophonie zu entgehen.

Mehr dazu auch hier in diesem Programm:
Remixing Cinema: Matt Hanson von „A Swarm of Angels“.
Open-Source-Film mit „A Swarm of Angels“

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

2 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.