2005
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: Telepolis über Online-Wahlkampf 2005
: Telepolis über Online-Wahlkampf 2005 Ralf Lüke schreibt in Telepolis über Online-Campaigning im Wahlkampf 2005: Schneller, intensiver Wahlkampf
Eine der Lehren aus Howard Deans Kampagne dürfte vor allem die Wichtigkeit der Mischung sein: Eine noch so einnehmende Webkampagne fruchtet nicht, wenn der Kandidat in den klassischen Mainstreammedien nicht punkten kann. Doch die Art der Kampagnenorganisierung durch kleine, schnelle Freiwilligenteams mit Rückbindung zur Wahlkampfleitung via E‑Mail und Webforen dürfte auch in der Bundesrepublik Nachahmer finden.
Kleine Werbung: Über die Howard Dean Kampagne hab ich ausführlich in meinem Beitrag „Online-Kampagnen. Das Netz als Forum politischer Öffentlichkeit“ für das gerade erschiene Buch „Die Google-Gesellschaft“ geschrieben.
Update: Mittlerweile schreibe ich beim neu gestarteten „Lautgeben – Politik im Hier und Netz“ – Blog über den Wahlkampf 2005
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: Nachrichtenüberblick 01.06.
: Nachrichtenüberblick 01.06. de.internet.com: Australien: Kazaa-Chefin monatelang von Musikindustrie überwacht
Telepolis: „Hilfe, wir werden von einem Piratensender gestört!“
Telepolis: Was wird ein biometrischer Ausweis kosten?
Heise: WIPO: Kommentare zur Zukunft des Geistigen Eigentums erwünscht
Pro-Linux: Britische Regierung unterstützt sicheren Open-Source-Desktop
Pro-Linux: Freie Software nun auch für Indien
de.internet.com: ITK-Wirtschaft begrüßt zügige Einführung elektronischer Reisepässe
Futurezone: Deutschland erhält Biometrie-Pass
Futurezone: Neue Frequenzen für Österreichs WLANs
de.internet.com: Schaar fordert Aufschub bei Einführung biometrischer Pässe
de.internet.com: Bundesinnenminister Schily stellt neuen Reisepass mit biometrischen Merkmalen vor
Heise: Biometriepass soll 59 Euro kosten
Spiegel: Biometrischer Reisepass kostet 59 Euro
Tagesschau: Neuer „High-Tech“-Reisepass kostet 59 Euro
Heise: Softwarepatente: Die heiße Kartoffel im Schoß des Parlaments
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: Mehr Freie Software für Europa
: Mehr Freie Software für Europa de.internet.com zitiert Jesus Villasante, Chef der Software-Sparte beim Generaldirektorat für Informationsgesellschaft und Medien der Europäischen Kommission, der sich auf einer Open Sourcce Konferenz in Amsterdam für eine eigenständige europäische Softwareindustrie auf Basis von Freier Software ausprach: EU-Vertreter beklagt Abhängigkeit der Open Source-Community von US-Konzernen
Den Hauptnutzen der Unabhängigkeit sieht der Repräsentant der Europäischen Kommission allerdings in der Stärkung der europäischen Branche: „Ich denke, dass Europa heute keine richtige Software-Industrie hat – wir haben nur eine in Amerika. In der Zukunft könnte auch eine in China oder Indien entstehen.“
Eine lebendige Open Source-Szene sei hingegen nötig, wenn in Europa eine eigenständige IT-Industrie entstehen soll. Dem stehen derzeit jedoch die Verfechter des geistigen Eigentums, traditionelle Software-Hersteller und die Zersplitterung der Bewegung entgegen. „Open Source ist ein totales Chaos – viele Leute machen viele verschiedene Sachen“, argumentierte Villasante. Hier müsse mehr Einigkeit erreicht werden.
Ungewohnt und richtig. Nur wie passen denn da Softwarepatente ins Spiel?
Update:
Der Standard hat dieselbe Story mit ein paar Links: „Die Open-Source-Community ist nur ein Zulieferer amerikanischer Multis“
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: DRM-Verkaufsveranstaltung in Brüssel
: DRM-Verkaufsveranstaltung in Brüssel Die Business Software Alliance veranstaltete gestern in Brüssel einen Workshop zum Digital Restriction Management. Immerhin wollen die Mitgliedsfirmen dieser Lobbygruppe auch kräftig ihre DRM-Lösungen in Europa verkaufen. Stefan Krempl war dabei und schreibt auf Heise über den Workshop: EU will Politik zum Digital Rights Management neu ausrichten
Vertreter der Verwertungsgesellschaften oder von Verbraucherorganisationen fehlten auf dem Podium. Die ausgelegten Positionen des Bureau Européen des Union de Consommateurs (BEUC) und des Transatlantic Consumer Dialoge (TACD) fanden aber zumindest am Ende der Veranstaltung reißenden Absatz. Das in den Papieren über DRM gefällte Urteil ist vernichtend: „Diese Technologien haben in jeder Hinsicht im praktischen Einsatz versagt“, heißt es. Professionelle Urheberrechtsverletzungen würden nicht gestoppt, da noch jedes DRM-„Schloss“ gebrochen worden sei. Die Rechte der normalen Verbraucher seien dagegen „erfolgreich“ eingeschränkt worden. Es dürfe nicht so weit kommen, dass die bislang immer bevorzugten Rechtehalter bald auch noch bis ins Detail bestimmen, „wo und wer ein Stück Content nutzen kann“.
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: Ahnungslose MdEP-Webmaster?
: Ahnungslose MdEP-Webmaster? Der Schockwellenreiter setzt süffisant die Meldung des ZDF ins richtige Licht: „Webseiten deutscher EU-Parlamentarier verletzen Trivialpatente“. So deutlich war uns das bisher kaum klar, wo doch meistens nur Webshops als Beispiele herhalten. Zudem schreckt die Bezeichnung computerimplementierter Erfindungen ab und verleitet gerade Laien zu dem Irrglauben, nur die IT-Branche müsste sich damit auseinandersetzen.
Falsch, meinte die Initiative hessischer Unternehmen gegen Patentierbarkeit von Software und unterzog die Webseiten aller deutschen EU-Parlamentarier einer stichprobenartigen Patentprüfung. Das Ergebnis lässt aufhorchen: Von den 99 deutschen EU-Abgeordneten besitzen 92 eine eigene Homepage. 77 dieser Webauftritte verwenden Techniken, die beim Europäischen Patentamt trotz anders lautender Rechtslage bereits patentiert wurden oder derzeit zur Patentierung angemeldet sind. Im Durchschnitt ist jede Webseite von etwa drei der zehn Patente betroffen, die zur Prüfung herangezogen wurden.
Damit steht auch die Frage von silicon.de gestern: Ob die rechte Hand der EU weiß, was die linke tut? in neuen Licht da. Jörg Kantel dazu: das mit den potentiellen Verletzungen „Sollte denen vielleicht mal jemand sagen, die wissen das vielleicht gar nicht“. Im ZDF-Beitrag kommt auch Joachim Jakobs von der Free Software Foundation Europe zu Wort, die morgen am 2.6. in Brüssel eine weitere Demonstration gegen Softwarepatente organisiert. Die Demonstranten werden sich in der Nähe des EU-Parlamentsgebäudes treffen; vielleicht bekommen die Damen und Herren MdEP dass auch inhaltlich mit.
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: Netzpolitik-Wahlprogramm der Grünen im Wiki diskutieren
: Netzpolitik-Wahlprogramm der Grünen im Wiki diskutieren Innovativ und neu: Die Grünen stellen ihre netzpolitischen Positionen in einem Wiki bis zum kommenden Samstag zur Diskussion. Ziel der Aktion ist es, durch die Netzcommunity Feedback und Ergänzungen zu bekommen. Ausserdem ist die Aktion ein erstes Experiment, ob und wie ein offenes Wiki von einer Partei eingesetzt werden kann.
Wir werden also weder um ein Kürzen herum kommen noch können wir garantieren, dass alle Vorschläge letztendlich aufgenommen werden. Wir gehen trotzdem dieses Wagnis ein, unsere Positionen auf diesem Weg zur Diskussion zu stellen und sind gespannt auf die Ergebnisse und den sozialen Prozess der nächsten Tage.
Update:
Nach wenigen Stunden scheint sich in dem Wiki ein konstruktiver Prozess heraus zu bilden. Trolls waren wohl noch nicht da. Ok, die Trolle kommen wohl jetzt gleich, das Wiki wird gerade geheist: Wiki-Diskussion um grünes Wahlprogramm
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: Wie funktioniert der biometrische Pass?
: Wie funktioniert der biometrische Pass? Wie funktioniert der biometrische Pass? Technology Review hat sich das technische Verfahren mal genauer angeschaut und einen Artikel dazu veröffentlicht: Gesicht zeigen!. Lesenswert!
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: LinuxTag: Community-Eintrittskarten nach Schneeballeffekt
: LinuxTag: Community-Eintrittskarten nach Schneeballeffekt „Freie Projekte sind die Eckpfeiler der kompletten Bewegung. Viele kommerzielle Produkte bauen auf den Ergebnissen der Freien Projekte auf und somit ist es nur logisch, diese im Ausgleich besonders zu unterstützen“, erklärt Oliver Zendel, Mitglied des Vorstandes des LinuxTag e.V. Der Veranstalter des LinuxTag lädt auch in diesem Jahr über 30 Projekte zur Veranstaltung ein und sponsort diese dafür mit 400 qm Standfläche im Gegenwert von mehr als 100.000 EUR.
Das erstmalig aufgelegte Freikarten-Programm startete am 28. Mai 2005 um 23:23 Uhr. Der LinuxTag e.V. hat 200 Mitglieder aus bekannten Projekten wie der Free Software Foundation Europe, KDE, GNOME, mehreren Linux Usergroups und Schulen eingeladen. Weitere Einladungen werden an die ersten 200 Abonnenten des Newsletters ausgesprochen, der auf der Website bestellt werden kann. Mit einer Einladung erhält der Empfänger einen Vier-Tages-Pass für den LinuxTag.
Das Besondere an diesen Pässen ist jedoch ein Schneeballeffekt: Jeder Eingeladene kann zwei Freunde einladen, welche wiederum zwei Freunde einladen können. „Diese Verteilung der Pässe entspricht der hohen Dynamik der Freien-Software-Entwicklung. Der LinuxTag e.V. ist sehr gespannt, wie diese Idee angenommen wird“, so Oliver Zendel.
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: Nachrichtenüberblick 31.05.
: Nachrichtenüberblick 31.05. Spiegel: Uni Stanford – Hacker müssen draußen bleiben
Heise: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle mit ihrer Arbeit zufrieden
Heise: „Wiener Erklärung“ sucht Gleichgewicht im Urheberrecht
Pro-Linux: Sarge verzögert sich um eine Woche
Silicon: EU untersucht Auswirkungen von Softwarepatenten
Silicon: No Chips – Eltern durchschnüffeln die Schulkantinen
Futurezone: Kopierschutz auch für CD-Kopien
Futurezone: Blog-Award für freie Meinungsäußerung
Urheberrecht.org: US-Heimatschutzministerium geht gerichtlich gegen BitTorrent-Netzwerk vor
Telepolis: Propaganda-Beamte inkognito im chinesischen Internet
Heise: IATA forciert E‑Ticketing und RFID-Einsatz
Heise: Pauschalkriminalisierung bei der WM 2006 befürchtet
Heise: Elektronische Gesundheitskarte: Entwicklung kann entschleunigt werden
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: WhatTheHack: A Guide to Open Source Lobbying
: WhatTheHack: A Guide to Open Source Lobbying Eben kam die Bestätigung für meinen Call-for-Papers Vorschlag beim WhatTheHack-Camp:
A Guide to Open Source Lobbying
Lobbying for Open Source and Free Software is necessary for raising awareness in politicians’ minds. But there are only few who really do just that on a national and european level. Lobbying for free software means working in your spare time against lots of paid Microsoft lobbyists and agencies. In this presentation we want to show how lobbying for free software and open source works and what can be done to promote freedoms in the digital age.
Ich kann noch nicht sagen, wann genau der Vortrag in welchem Zelt ist. Das Camp findet vom 28. bis 31 Juli 2005 in der Nähe von Den Bosch in den Niederlanden statt. Eine Teilnahme kann ich nur empfehlen.
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: Castorproteste mit Firefox
: Castorproteste mit Firefox Der Castor rollt wieder und die Anti-Atombewegung wird kreativer. Nun gibt es ein Firefox-Theme für den heimischen Castorprotest:

Lustige Idee.
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: Nachrichtenüberblick 30.05.
: Nachrichtenüberblick 30.05. Golem: Newsforge: Windows für Endkunden nicht zu empfehlen
The Register: Lawrence Lessig’s other court case
Standard: Indische Regierung pusht Open Source
CT: Wissenschaftliche Informationsversorgung
Futurezone: Wien tagt zum Weltinformationsgipfel
Heise: Google verschweigt den Page Rank
Spiegel: Industriespionage – Polizei nimmt 18 Verdächtige fest
Aljazeera: US turns blind eye to espionage
Futurezone: China will alle Website-Betreiber erfassen
de.internet.com: Bosbach kündigt drittes Anti-Terror-Paket bei Unions-Wahlsieg an
de.internet.com: Landesbeauftragte für schnelle Verabschiedung des Informationsfreiheitsgesetzes
The Register: US biometric ID request raises ID concern in UK
The Register: CIA plays cyberwar game
intern: Geistiges Eigentum und Terror
intern: PGP ein Beweis für kriminelle Absicht?
Silicon: US-Regierung schlampt bei RFID-Sicherheit
Wired: Blog Spring
Wired: Big Brother Tries to Muscle ISPs
Heise: EU-Kommission vs. Microsoft: Eine Woche der Entscheidung
Heise: E‑Voting bei Frankreichs Referendum über die EU-Verfassung
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: Vortrags-Folien: Freie Software Förderung in Deutschland
: Vortrags-Folien: Freie Software Förderung in Deutschland Mittlerweile bin ich von meinem Trip zu den Linuxwochen in Wien nach Berlin zurück gekehrt. Die Linuxwochen waren echt prima und spannend. Viele interessante Vorträge, eine sehr entspannte Location mitten im Museumsquartier in Wien und eine Menge netter Menschen kennen gelernt. Insofern hat sich die anstrengende Nachtzug-Aktion mit einem sächselnden Grosseltern-Paar im gemeinsamen 4er-Abteil auf dem Hinweg gelohnt. Hier finden sich meine Folien zu meinem Vortrag über „Freie Software Förderung in Deutschland“. Bei Pressetext wurde heute morgen ein Artikel über den Vortrag mit Foto veröffentlicht, der mittlerweile auch bei Pro-Linux zu finden ist: Antidiskriminierungsgesetz für Linux. Wie das immer so ist, sind einige Sachen aus dem Zusammenhang gerissen. Ich habe natürlich nicht gefordert, dass alle Menschen Freie Software nutzen müssen. Aber der Staat sollte bei gleicher Eignung Freie Software bevorzugen. Wegen der Offenen Standards, der Herstellerunabhängigkeit, mehr Nachhaltigkeit in den behördlichen IT-Infrastrukturen, etc.. Immerhin wird die gesamte Software aus Steuergeldern bezahlt und mit denen sollte der Staat auch sparsam und sorgfältig umgehen.
Die Realität in deutschen Amtstuben ist übrigens, dass oft genug Microsoft-Produkte bei gleicher Eignung bevorzugt werden. Die Computerwelt in Österreich war anscheinend nicht dabei und sieht jetzt in meinen Forderungen eine Planwirtschaft auf alle zukommen. Das ist natürlich Unsinn, da ich bei dem Punkt über Behörden geredet habe und nicht darüber, jedem Unternehmen und jedem Nutzer vorzuschreiben, dass sie jetzt Linux / Freie Software einsetzen sollen. Konkret ging es um das Beschaffungsrecht, was meiner Meinung nach bei gleicher Qualifikation Freie Software bevorzugen sollte. Golem hatte nochmal per Mail genauer nachgefragt, und bietet zu der Frage nun auch einen Artikel: Antidiskriminierungsgesetz für Linux? Die Futurezone hat jetzt auch noch einen Artikel zu der Frage veröffentlicht, allerdings ist der eher weitergehender und ich komme nur am Rande vor: Freie Software für freie Bürger. Gestern Abend gab es noch eine Matrix-Radiosendung zum Thema „Open Source im öffentlichen Sektor“, wozu ich interviewed wurde. Aber ein Download ist nur mit einem kostenpflichtigen Abo verfügbar. Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in Österreich halt..
Der Pressetext hat auch noch einen netten Artikel über die anschliessenden Podiumsdiskussion zum Thema „Freie Software in die Öffentlichen Verwaltungen“: Linuxwochen: Unabhängigkeit als strategischer Wert
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: Von ICANN zu WECANN
: Von ICANN zu WECANN Meine Mit-Vorsitzende des Netzwerk Neue Medien, Annette Mühlberg, wurde vor zwei Monaten als Vertreterin der Internetnutzer in das ALAC-Gremium bei ICANN berufen. Wir haben ihr jetzt ein Blog aufgesetzt, wo sie über die Arbeit und Prozesse berichtet und ein wenig Licht ins Dunkel des ICANN-Dschungels bringen will. Der Arbeitstitel ist programmatisch: Von ICANN zu WECANN – WE Care about Assigned Namens and Numbers!
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: Berlin05 – Festival für junge Politik
: Berlin05 – Festival für junge Politik Zehn Jahr jünger und ich wäre Zielgruppe: Vom 10.–12. Juni findet in das „Berlin05 – Festival für junge Politik“ statt. Die Bundeszentrale für politische Bildung organisiert dieses Festival in Zusammenarbeit mit dem Bundesjugendring und vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen. 5000 – 8000 Jugendliche werden erwartet, die für 29 Euro mit der Bahn aus ganz Deutschland an- und zurückreisen können, um daran teilzunehmen. Es gibt ein Konzert mit Tocotronic, den Fantastischen Vier, Klee und weiteren Künstlern, sowie viele Workshops, Vorträge und Diskussionen.
Der Chaos Computer Club baut ein kleines Camp auf und bietet neben Internet ein durchgehendes spannendes Vortragsprogramm. In diesem Rahmen werde ich einen Vortrag über „Linux, Freie Software und Open Source“ halten. Es gibt auch noch eine Podiumsdiskussion zum Thema “ Filesharing nach der Digitalen Revolution“, wo neben mir noch Julius Mittenzwei, Matthias Mehldau und Janko Röttgers teilnehmen. Johnny Haeussler moderiert die Diskussion. Die Grüne Jugend hat mich eingeladen, einen Workshop zu „Politisches Bloggen“ durchzuführen. Wahrscheinlich werde ich auf Einladung des Camp-Radios auch noch einen Vortrag über die Creative Commons Lizenzen halten und bei dem Wikipedia-Zelt soll auch noch was laufen. Ich hoffe, ich bin danach nicht heiser. Finde aber die Idee gut, dass jungen Menschen mit so einem Festival einen Überblick über verschiedenste Politikfelder gegeben wird und mache gerne mit. Unter Kohl gab es das nicht, als ich noch zur Zielgruppe gehört hätte.
Das Programm wird wohl nächste Woche endgültig stehen. Bis dahin sei noch auf das Berlin05-CCC – Wiki und – Weblog verwiesen. Und Tim berichtet auchnoch ausführlich von den Vorbereitungen des „Camp Discordia“.
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: Heute Chaosradio: Traumberuf Hacker?
: Heute Chaosradio: Traumberuf Hacker? Heute ist wieder Chaosradio, 25.05.2005, 22–1 Uhr auf Fritz.
102: Traumberuf Hacker?
Immer mehr Firmen legen Wert auf Sicherheit – Ruf und Geschäftsergebnis stehen auf dem Spiel. Bezahlte Einbrüche in Computersysteme durch „berufsmäßige Hacker“ sollen den Firmen Hinweise auf Sicherheitslöcher im eigenen Haus aufzeigen, bevor es jemand mit unlauteren Absichten tut.
Die Branche sucht händeringend Nachwuchs, aber nicht jeder Hacker ist auch ein guter „Security-Consultant“.Chaosradio beleuchtet den Beruf „Hacker“ und zeigt auf, wie der Arbeitsalltag wirklich ist. Wir sprechen über die Motivation der Firmen, einen solchen Check durchführen zu lassen und wie man die schwarzen Schafe der Branche erkennen kann.
Ist Hacker euer Traumberuf? Und wie wichtig ist euch ein „Sicherheitsprüfsiegel“ für Computersysteme? Diese und viele andere Fragen stellen wir euch im chaosradio 102.
Fragen und Kommentare zu dieser Sendung sowie allgemeine Anfragen bitte an chaosradio@ccc.de
Außer im Radio könnt ihr Chaosradio während der Sendung auch per Livestream empfangen. Danach liegen die Streams mit einigen Tagen Verzögerung unter ftp://ftp.ccc.de/chaosradio, oder siehe http://www.ccc.de/club/ftp
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: Jimbo Wales hält Keynote auf dem LinuxTag 2005
: Jimbo Wales hält Keynote auf dem LinuxTag 2005 Jimmy Wales, seines Zeichen Mit-Initiator der Wikipedia, wird auf dem kommenden LinuxTag 2005 mit einer Keynote das Freie Vortragsprogramm starten. Die Keynote trägt den Titel: „Free Content in a Free World: The Wikipedia Phenomenon“. Stattfinden wird die Rede am Donnerstag, den 26.6. um 10h morgens auf dem LinuxTag in Karlsruhe. Am Vortrag eröffnet Staatssekretärin Ute Vogt im Rahmen des Business- und Behördenkongress den LinuxTag.
Jimmy Wales will discuss the growth of Wikipedia and how it fits into the free culture movement more generally. He will discuss ways in which free software and free content can work together to leverage GNU/Linux onto the desktop.
Das Freie Vortragsprogramm bietet mehr als 160 Vorträge zu den unterschiedlichsten Aspekten Freier Software, Open Source und Linux. Ich werde Freitags Nachmittag einen Vortrag über die Creative Commons Lizenzen halten.
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: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
: Bei den „Freedom blog Awards“ abstimmen
Die meisten werden es schon gelesen haben: netzpolitik.org ist bei den „Freedom Blog Awards“ von Reporter ohne Grenzen in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert worden. Der Wettbewerb läuft noch bis zum 1. Juni und jeder Besitzer einer e‑Mailadresse kann dort abstimmen. netzpolitik.org ist als einziges nicht-englischsprachiges Blog in dieser Kategorie nominiert worden. Mit dem Wettbewerb sollen Blogs geehrt werden, die sich für Meinungsfreiheit einsetzen. Insgesamt sind ca. 60 Weblogs in verschiedenen Kontinent-Kategorien nominiert. Viele davon sind echt lesenswert und interessant. Demnächst erscheint noch ein „Guide to Blogging“ von Reporter ohne Grenzen, für das ich gebeten wurde, einen Beitrag beizusteuern. Der Guide soll mit Unterstützung durch die UNESCO in verschiedene Sprachen übersetzt werden und wird sicherlich auch zum downloaden online gestellt. Heise hatte schonmal darüber berichtet: Menschenrechtsorganisation sucht engagierteste Blogger. Über ein bisschen Werbung würde ich mich freuen.
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: Creative Commons Usergroup Berlin
: Creative Commons Usergroup Berlin Viele Fans von Creative Commons wohnen in Berlin und einige kamen auf die Idee, sich an einem monatlich festen Termin zu treffen und eine User Group zu gründen. Der letzte Montag im Monat wurde als regelmäßiger Termin ausgewählt. Ein erstes Treffen findet am Montag, den 30. Mai, um 19h im newthinking store in der Tucholskystr. 48 statt.
Auf den monatlichen Treffen soll kreativ nach Wegen gesucht werden, die Creative-Commons-Lizenzen in Deutschland weiter zu verbreiten und bekannt zu machen. Neben konkretem Handeln soll aber auch „Neueinsteigern“ Hilfe und Ratschlag gegeben werden, wie man die Lizenzen richtig einsetzt und welche Chancen und Potentiale sie bieten. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbei zu kommen.
Als Arbeitsplattform dient dieses Wiki.
Philip hat dafür noch einen Einladungsflyer entworfen, der an Universitäten und anderen Orten verteilt und aufgehängt werden kann.
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: Auf nach Wien zu den Linuxwochen
: Auf nach Wien zu den Linuxwochen Noch zwei Stunden und ich werde mit dem Nachtzug nach Wien fahren, wo morgen die Linuxwochen-Karawane für vier Tage halt macht. Am Mittwoch halte ich um 19h einen Vortrag zum Thema „Freie Software Förderung in Deutschland“. Darin gebe ich einen einstündigen Überblick, was konkret an Förderung Freier Software in Deutschland passiert, welche Refernzprojekte es gibt und was man noch besser machen könnte. Ich freu mich auf jeden Fall auf mein erstes Mal Wien und das Wiedertreffen vieler Menschen aus Österreich. Bin mal gespannt auf die Wiener Netzcommunity.