2005
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: Wahlkampf mit Wikipedia
: Wahlkampf mit Wikipedia Das ist ja lustig, was ich eben bei Joerg Olaf Schaefers gefunden habe. Und zwar meldet das SPD-NRW-Blog, dass aus dem IP-Bereich des Bundestages bei Wikipedia an den Seiten von Peer Steinbrück und Jürgen Rüttgers herumgepfuscht wurde. Bei Steinbrück wurden aus ehrenamtlichen Tätigkeiten „Nebenverdienste“ und bei Rüttgers fiel mal eben die Kritik an seinen Katholizismus-Verherlichungen raus. Tja, schade für die Union, dass der „Helfer“ im Bundestag anscheinend zu blöd war, einen Anonymizer zu verwenden. Ist vielleicht von schwarzer Seite her auch politisch unkorrekt. Datenschutz soll ja schlecht für die Sicherheit sein…
Aus schwarzer Sicht könnte man aber auch die Verschwörungstheorie spinnen, dass ein SPDler dies absichtlich gemacht hat, um dem SPD-Blog kurz vor der Wahl nochmal ein wenig Aufmerksamkeit zu widmen. Meine Vermutung ist, dass dies ein übereifriger Praktikant war, der sich jetzt ärgert, dass er den Sozen einen Mini Web-Skandal geliefert hat. Wir werden es niemals rausfinden. Aber eigentlich ist es auch nur normaler Alltag bei der Wikipedia. Und alles ist wieder von anderen Menschen bereinigt und korrigiert worden.
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: Süddeutsche: „Vernachlässigte Datensorgfalt“
: Süddeutsche: „Vernachlässigte Datensorgfalt“ Joachim Käppner kommentiert in der Süddeutschen die „Vernachlässigte Datensorgfalt“ der Deutschen Bevölkerung:
Wir geben gerne
Die Deutschen bewegen sich recht ungeniert in einem Netz von Daten: Man tritt sein Recht auf informelle Selbsbestimmung bereitwillig ab, um im Kaufhaus ein paar Euro zu sparen. Mit einer Leichtgläubigkeit, die an jene staunenden Ureinwohner der Südsee erinnert, die den weißen Kolonisatoren für ein paar bunte Glasperlen ganze Inseln überließen.
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: Cory Doctorow zum Thema Broadcast-Flag
: Cory Doctorow zum Thema Broadcast-Flag Cory Doctorow schreibt auf PopularScience über die Broadcast-Flag und welche Auswirkungen ein solches Gesetz auf Innovation und Wettbewerb hätte: „You Deserve Your RiVo – THE ISSUE: The RIAA wants to take away your right to record songs off the radio“
Today you can buy similar devices for radio—sometimes called RiVos—including Griffin’s Radio Shark and Neuros’s MP3 Computer, that connect to your computer and record programs to your hard drive. The next generation of these gadgets will go those one better, recording all of the radio stations in a frequency band simultaneously, then picking out individual songs and arranging them into playlists. Goodbye channels, chatter, idiot DJs and throwaway music. Who needs live radio when you’ve got a RiVo?
The problem is that tomorrow RiVo may be illegal. A new generation of radio called Digital Audio Broadcast (DAB, a.k.a. digital radio) is coming, and the Recording Industry Association of America (RIAA) is dedicated to making sure no RiVo-like device for digital radio ever reaches the marketplace. DAB is just beginning to show up in the U.S., but it will eventually replace analog FM and AM broadcasts. What worries the RIAA is that a DAB signal sounds better than analog, and it can carry information such as names of tracks and artists and be easily recorded to a hard drive. RiVo functionality could be in every DAB tuner.
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: Nachrichtenüberblick 18.05.
: Nachrichtenüberblick 18.05. Pro-Linux: 100-Dollar-Laptop kann bald in Produktion gehen
Pro-Linux: Freie Software weiter auf dem Vormarsch in Brasilien
The Register: Court rules for German ISPs in P2P identities case
Futurezone: Jede dritte Software ist raubkopiert
de.internet.com: Kuba will vollständig auf Linux umsteigen
de.internet.com: Frankreichs Ex-Premier legt Kompromiss zur Software-Patentrichtlinie vor
Wired: Porn Valley Goes Blogging
LinuxInsider: Open Source Opens Doors of E‑Democracy
Heise: RFID-Sender für Häftlinge
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: Report: Power to the Edges
: Report: Power to the Edges Die US-amerikanische e‑Volve Foundation hat einen Report über die Chancen des Internets für zivilgesellschaftliche Organisationen veröffentlicht. Den Report gibt es als 1,17 MB grosse PDF-Datei zum downloaden, ebenso eine ca. 7 MB grosse Präsentation, ebenfalls im PDF-Format.
[…] This report provides an overview of the state of online democracy; what it is, where it is headed, and what it means for activists and those who support them. A literature review was completed, online discussions were monitored and nineteen in-depth interviews with leaders in the fields of online technologies, nonprofit capacity building, citizen engagement and social networks were conducted. This effort is intended to be a snapshot in time, not the ultimate guide, and to serve as a jumping off point for further discussions to occur online about how these tools and the culture of online civic engagement can be further developed and scaled for broader, deeper and more lasting citizen action.
[…]
For the purposes of this report, we use four meta categories to describe the kinds of activities included in online civic engagement (more information and examples are available in the Appendix.)* Collaboration: many people working together on a single activity, effort or project. Types of technology include wikis, and Yahoo groups discussion boards.
* Communication: talking with and among constituents. Examples include email, chat rooms, listservs, text messaging using cell phones, and instant messaging
* New media/Content development: generating and disseminating original news. Examples include web sites, web logs (blogs), newsletters, RSS (news syndication software), and podcasting (regular audio programming delivered via the Internet to an iPod or other MP3 player).
* Organizing/Collective Action: coordinating the activities of large numbers of activists and supporters. Examples include smart mobs, meet-ups, virtual phone banks, online petitions, and volunteer management databases. -
: TV-Duell: Rüttgers vs. Steinbrück
: TV-Duell: Rüttgers vs. Steinbrück Hab mir gerade zufällig die letzte Hälfte des NRW TV-Duells „Rüttgers vs. Steinbrück“ angeschaut. War streckenweise ganz lustig, Rüttgers hat sich ein paar Mal kräftig in die Nesseln gesetzt. Bei bestimmten Fragen musste er seine Spickzettel sortieren, um was sagen zu können. Das Schluss-Statement klang dann eher nach „Herr Wichmann von der CDU“ als nach Aufschwung und neue Ideen. (Übrigens ein grossartiger Film, sollte man gesehen haben) Steinbrück war besser vorbereitet oder hat einfach nur das Glück, im Gegensatz zu Rüttgers telegener und sympathischer rüber zu kommen. Bei einer Antwort von Rüttgers stand er eine halbe Minute lachend da, was nun einerseits als überheblich, andererseits als souverän gesehen werden kann.
Lustig waren da noch die Essener Politikstudenten nach dem Duell, die Analyse betreiben dürften. Entweder waren es unerfahrene Erstsemester und/oder da wurde ein Treffen der Jungen Union befragt. Ich musste mich schon gut wundern, dass alle Rüttgers vorne sahen. Wegen seiner tollen Ausstrahlung und Souveränität. Und fragte mich, ob ich dasselbe Duell gesehen hätte. Für einen grösseren Lacher sorgte dann noch eine Kommunikationstrainerin namens Veronika Langguth, die folgendes erklärte: „Es ist ja so, dass Herr Rüttgers heute Braun gewählt hat, im Gegensatz zum letzten Mal. Und das entspricht ja auch dem, was er nach Aussen repräsentieren möchte.“ Wie war das nochmal mit Friedman und den Katholiken? Eine ausgesuchte Rednerin, die Vorsitzende eines Elternvereins, schaffte dann beinahe alles zu toppen: „Wir müssen die Brutpflege unseres Nachwuchses verbessern“. Genau. Wer auch immer gewählt wird, die Brutpflege muss gefördert werden!
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: BBC „interaktive Media Player“
: BBC „interaktive Media Player“ Mal wieder die BBC. Während die Filmindustrie massiv gegen Bittorrent TV-Download-Seiten vorgeht, aber keine Alternativen zur Verfügung steht, geht die BBC einen anderen Weg. Ca. 190 h TV-Shows und 310 h Radioprogramm werden in einer Testphase 5000 Briten mit dem „interactive Media Player (iMP)“ zur Verfügung gestellt. Damit können die auserwählten Test-User „on-demand“ Shows auf den eigenen Rechner herunterziehen und schauen, wann sie wollen. Damit bietet die BBC als Öffentlich-Rechtlicher Sender Ihren Zuschauern und Zuhörern einen Service, nach dem die Nachfrage gross sein wird. Nicht umsonst freuen sich Bittorrent-Seiten mit TV-Serien grösster Beliebtheit.
„iMP could just be the iTunes for the broadcast industry, enabling our audience to access our TV and radio programmes on their terms – anytime, any place, any how,“ said Ashley Highfield, BBC director of new media and technology.
„We’ll see what programmes appeal in this new world and how people search, sort, snack and savour our content in the broadband world.“
The Guardian berichtet, dass zur Distribution p2p-Technologien eingesetzt werden sollen. Allerdings sollen die Inhalte durch ein Digital Rights Management-System vor kopieren und weitergeben geschützt werden und immer nur sieben Tage verfügbar sein.
The BBC – which is developing iMP alongside another major project known as the Creative Archive, which aims to offer a huge library of classic shows for download – will try to keep costs down by using „peer-to-peer“ technology to distribute the programmes.
Instead of storing the material itself, those who sign up to use the service will share the weight of the downloads among themselves. Inbuilt digital rights management software is designed to ensure that users cannot keep the programmes for longer than seven days, transfer them to disk or send them to friends.
Die Teilnehmer sind übrigens noch nicht ausgewählt, wie aus der Pressemitteilung zum Release zu lesen ist:
Broadband users who would like to be considered for a place on the pilot should send an e‑mail to imptrial@bbc.co.uk including their name, contact details, age and postcode.
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: Creative Commons Werbeclip aus Australien
: Creative Commons Werbeclip aus Australien Creative Commons Australien hat einen 13MB grossen CC-Werbeclip online gestellt, der im unfreien Quicktime .MOV-Format angeboten wird.
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: Buch und Veranstaltung: Die Google-Gesellschaft
: Buch und Veranstaltung: Die Google-Gesellschaft Am kommenden Donnerstag organisiert das Netzwerk Neue Medien in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung eine spannende Diskussionsrunde zum Thema „Suchmaschinen“. Einer der Gründe ist die Veröffentlichung des Buches „Die Google-Gesellschaft“, welches diese Tage endlich mal in den Handel kommen sollte. In dem Buch geht es natürlich nicht nur um Suchmaschinen, sondern um den Weg in die Wissensgesellschaft.
Aus dem Ankündigungstext des Buches:
Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist klar: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen. Der umfangreiche Band liefert eine aktuelle Bestandaufnahme der verschiedenen Dimensionen der internetbasierten Wissensgesellschaft. In mehr als 50 Beiträgen ziehen Praktiker, Journalisten und Wissenschaftler Bilanz für Politik und Ökonomie, für Bildung, Medien und Kunst und gleichen dabei Diskussion und Wirklichkeit miteinander ab.
Ich habe den Beitrag zum Thema „Online-Kampagnen. Das Netz als Forum politischer Öffentlichkeit“ beigesteuert und beschreibe darin verschiedene Herangehensweisen, wie das Netz für politischen Aktivismus genutzt wird.
Den Ankündigungstext für die Veranstaltung am Donnerstag habe ich etwas gekürzt:
[…] Doch wie das Milliardengeschäft mit der Suche im Internet funktioniert, wissen nur die Wenigsten. Ein tieferer Blick in Funktionsweise und Geschäftsmodelle der Suchmaschinen lässt mehrere Fragekomplexe erkennen, denen sich die Betreiber, aber auch die Nutzer von Suchmaschinen stellen müssen: Die Zensur und das Filtern von Suchergebnissen, der Schutz der Verbraucherdaten und die Qualität der Suchertreffer.
Weil diese Fragen sowohl die Wissensaneignung als auch die Bürgerrechte (informationelle Selbstbestimmung, Datenschutz) betreffen und eng mit den Fragen der Regulierung des Netzes verbunden sind, verdienen sie stärker als bisher öffentlich debattiert zu werden. Auch weil wichtige Entscheidungen über die Regulierung des Internet (Internet Governance) auf dem Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) der UNO im November in Tunis auf der Tagesordnung stehen.
Die Diskussion mit VertreterInnen der Branche, der NutzerInnen und der Politik wird erörtern, wie und welches Wissen über die Suchmaschinen zugänglich ist. Es soll dabei erfragt werden, welche Probleme mit der marktbeherrschenden Stellung von Google verbunden sind und wie das Unternehmen mit dieser Verantwortung umgeht. Auch die Alternativen sollen dabei diskutiert werden, um schließlich zu schauen, ob die »Google-Gesellschaft«, in der private Anbieter den Zugang zum Wissen organisieren, eher Erfüllung oder Abgesang auf eine demokratische Wissensgesellschaft ist.
Und hier ist das Programm:
19.00 Uhr Begrüßung:
Olga Drossou, Heinrich-Böll-Stiftung
Kai Lehmann, Herausgeber »Die Google-Gesellschaft«Einführung: Michael Schetsche, Herausgeber »Die Google-Gesellschaft«
Podiumsdiskussion:
»Willkommen in der Google-Gesellschaft. Unternehmen, Politik und VerbraucherInnen in der Verantwortung«, mitStefan Keuchel, Google Deutschland
Sabine Frank, Geschäftsführerin Freiwillige Selbstkontrolle der Multimedia-Diensteanbieter
Wolfgang Sander-Beuermann, Vorsitzender SuMa e.V.
Katja Husen, Bundesvorstand B’90/ Die Grünen
Günter Krings, MdB, CDU-Fraktion
Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter des Landes Schleswig-HolsteinModeration: Jochen Wegner, Focus
21.00 Uhr Get together
Die Veranstaltung scheint leider schon überbucht zu sein, so dass Anmeldungen nicht mehr möglich sind. Aber wir werden die Diskussion zumindest mitschneiden und danach via Podcast und/oder Bittorrent online stellen. Eventuell gibts auch noch eine Video-Doku, aber das ist immer so ein Aufwand im Gegensatz zum Audiomitschnitt…
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: OSCOM-Tag auf dem LinuxTag 2005
: OSCOM-Tag auf dem LinuxTag 2005 
Auf dem kommenden LinuxTag 2005 in Karlsruhe, welcher vom 22.–25. Juni stattfindet, gibt es neben diversen Subkonferenzen auch den OSCOM-Tag:
Die OscomTag 2005 Konferenz am 22. Juni 2005 bietet einen ganzen Tag mit Vorträgen und Diskussionen zum Thema Open Source CMS. Vor allem für Programmierer CMS-basierter Lösungen bietet er die Möglichkeit, Köpfe und Konzepte hinter den bedeutendsten Open Source CMS kennen zu lernen.
Den Hauptteil der Veranstaltung machen drei Workshops aus; und zwar zu den Themen „Interoperabilität“, „Innovative Technologien“, sowie wirtschaftliche Vorteile gegenüber proprietären CMS. In den Workshops werden Vorträge gehalten und diese mit den Teilnehmern diskutiert. Höhepunkt wird die abschließende Diskussionsrunde mit hochrangigen Vertretern bekannter Open Source CMS sein.
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: Knoppix 3.8.2 erschienen
: Knoppix 3.8.2 erschienen Heise war schneller. Es gibt eine neue Knoppix 3.8.2 als Update der Cebit-2005-Edition.
Die Neuerungen sind:
* Aktualisierung aller Softwarepakete via dist-upgrade auf den aktuellen Stand aus Debian/testing
* Kernel 2.6.11 update
* OpenOffice 1.1.4 Security UpdateAußerdem soll es von nun an möglich sein, die zum „Swappen“ verwendete Datei knoppix.swp auf einer NTFS-Partition zu betreiben.
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: Podcasts vom Personal Democracy Forum
: Podcasts vom Personal Democracy Forum Gestern fand in New York das Personal Democracy Forum statt. Aus der Selbstbeschreibung:
Personal Democracy Forum 2005 is the premier event for political leaders, activists and operatives; technologists, journalists and futurists and anyone else looking for strategic understanding and market opportunities in the evolving world of technology-driven politics.
The Annual Personal Democracy Forum Conference features an energizing cross-section of keynote speakers, brief high-impact presentations, single-topic workshops and issue-driven panels.
Alle Reden und Podien gibt es nun als Podcasts zum downloaden. Sind einige sehr interessante dabei.
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: 21c3 Videos per Bittorrent verfügbar
: 21c3 Videos per Bittorrent verfügbar Jetzt sind auch endlich die Videomitschnitte des 21c3-Kongresses verfügbar. Der Download klappt über die Filesharing-Software Bittorrent, die für solche grossen Videos perfekt geeignet ist. Und die Downloads sind verdammt schnell!
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: Pro-Filesharing CD-Sticker
: Pro-Filesharing CD-Sticker 
You need something to alert your customers that they won’t face 20 years of prison time for letting a friend download your album. In an effort to combat the Anti-Piracy Seal, I have created an alternative logo for artists who aren’t concerned with file sharing and federal level copyright infringement.
[via BoingBoing]
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: Mitschnitte vom BSI-Kongress
: Mitschnitte vom BSI-Kongress Es gibt vier Audiomitschnitte vom BSI-Kongress.
Folgende Files finden sich dort:
DatenschutzBeiDerElektroGK.mp3.bz2
Intro_Schily-only.mp3.bz2
Intro_komplett.mp3.bz2
Podiumsdiskussion_Biometrie.mp3.bz2 -
: ARTE-Radio unter Creative Commons
: ARTE-Radio unter Creative Commons Der deutsch-französische Kultursender ARTE hat nun auch ein Radioprogramm. Das würde ich normalerweise hier nicht ankündigen, wenn nicht auf der Startseite ein grosses Creative Commons Logo wäre! Leider gibt es nur wenig deutsch-sprachige Inhalte, da ARTE ARD-Sendern in Deutschland keine Konkurrenz machen darf. Die Finanzierung läuft deshalb komplett über ARTE-Frankreich.
Aus der FAQ:
Was ist ARTE Radio ?
ARTE Radio ist das Webradio von ARTE France. Ein freches Magazin für Leute, die Tonbeiträge, richtige Dokumentationen, Kino und Spielfilme mögen … Auf dem Programm: Reportagen, Zeitzeugen, Gespräche, kreative Tonbeiträge, making of und Überraschungen.
ARTE Radio zum Französisch lernen oder lehren
Die Reportagen von ARTE Radio können mit der Lizenz Creative Commons downgeloaded werden.
Sie können zu nicht kommerziellen Zwecken im privaten und Schulbereich verwendet werden.Schade, hätte mich ja gefreut, endlich mal öffentlich-rechtliche Inhalte aus Deutschland unter einer Creative Commons Lizenz zu finden. Aber anscheinend sind viele umliegenden Länder innovativer und offener als unsere Medienlandschaft in Deutschland.
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: Zyn! berichtet über „SCO vs. Linux“
: Zyn! berichtet über „SCO vs. Linux“ Das Online-Satire Magazin Zyn! hat der Real-Satire „SCO vs. Linux“ einen Artikel gewidmet. Und zwar sei man in den Besitz eines 750 Seiten langen Schreibens von SCO an das zuständige Gericht gekommen und zeigt Ausschnitte daraus:
„[…] und dadurch wird ganz klar ersichtlich, dass der Linux-Kernel in der vollen Länge mit dem selben 256 ASCII-Zeichen beschrieben wurde, mit dem auch Unix erstellt wurde. Der verwendete Zeichencode bietet eine hundertprozentige Übereinstimmung, sowohl beim Code als auch bei den Kommentaren.“
…
„[…] sowie auch in der ‚Community-Struktur’ des Linux-Projekts wird ersichtlich, dass der Beklagte IBM ein ganz und gar unpatriotische Ziele mit seinen Linux-Plänen verfolgt. Linux ist der Inbegriff eines neuen und gefährlichen Kommunismus, welcher sich die Zerstörung ureigenster amerikanischer Werte zum Ziel gesetzt hat. An dem Tag, an dem ein amerikanisches Gericht gegen das patriotische Software-Copyright entscheidet, haben die Terroristen gewonnen.“ -
: OLG Hamburg kennt kein Auskunftsrecht
: OLG Hamburg kennt kein Auskunftsrecht Für das Oberlandesgericht (OLG) Hamburg gibt es kein Auskunftsrecht für Rechteinhaber auf Herausgabe von Provider-Kundendaten. Damit kassierte eine höhere Instanz das Urteil des Landesgericht Hamburg, das vor kurzem ein Auskunftsrecht für rechtens gefunden hatte. Begründung für das OLG war eine fehlende rechtliche Grundlage.
Aber diese ist auf dem Weg. Unklar ist noch, bei welchem Gesetzesvorhaben die Rechteinhaber ein Auskunftsrecht durchsetzen werden. Wird es der zweite Korb der Urheberrechtsreform werden? Oder die Richtlinie zur Durchsetzung von Geistigem Eigentum? Oder wird es etwa der neue Referentenentwurf für ein neues Telemediengesetz?
Heise weiss mehr: Kein Auskunftsrecht für Plattenlabel auf Herausgabe von Provider-Kundendaten
Ob die beiden Urteile auch in Zukunft Bestand haben werden, ist fraglich. Schließlich plant der Gesetzgeber im Rahmen des neuen Telemediengesetz (TMG) in Paragraf 12 Absatz 3 eine Auskunftsregelung, wonach Diensteanbieter „Auskunft über personenbezogene Daten an berechtigte Stellen und Personen“ erteilen dürfen.
Juristen befürchten, dass es nicht bei einem „Dürfen“ bleibt, sondern ein ausdrücklicher Auskunftsanspruch zu Gunsten von Urheberrechtsinhabern statuiert wird. Auch aus Sicht des Datenschutzes wird die schwammige Formulierung der Auskunftsregelung scharf kritisiert. So spricht beispielsweise der stellvertretende Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein, Johann Bizer, von einer „Kapitulation des Gesetzgebers vor dem Auftrag der Verfassung, normenklare und bestimmte Regelungen zu treffen“.
Und auch intern.de berichtet: Keine Auskunft ohne Staatsanwalt
Doch nach dem zweimaligen Scheitern dieses Versuchs scheint es klar, dass die Industrie auch weiterhin den strafrechtlichen Weg einschlagen muss, wenn ihr Rechtsverstöße im Internet bekannt werden. Sie muss dem Staatsanwalt ihr Begehren und ihre Beweise zur Prüfung vorlegen, und dieser wird dann entscheiden, welche rechtlichen Schritte notwendig sind.
Insofern ändert sich an der Situation für P2P-Nutzer so gut wie nichts. Denn bisher hat die Musikindustrie schon mehrfach demonstriert, dass sie auf diesem Weg ihre Rechtsansprüche durchsetzen kann. Und nach einer entschiedenen Strafsache ist es immer noch möglich, zivilrechtliche Ansprüche (z.B. Schadensersatz) gegen den dann bekannten Täter durchzusetzen.
Insofern dauert es noch ein wenig, bis Provider zu Hilfspolizisten gemacht werden.
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: Neuauflage der PrOOo-Box von OpenOffice.org
: Neuauflage der PrOOo-Box von OpenOffice.org Es gibt eine Neuausgabe der PrOOo-Box von OpenOffice.org mit Version 1.1.4.
Auf der PrOOo-Box finden sich alle erforderlichen Anleitungen und umfassende Dokumentationen. Des Weiteren finden Anwender auf dem CD-ISO viele Cliparts, Schriften, Vorlagen und Makros. Zusätzlich bietet die PrOOo-Box aktuelle Versionen von Mozilla, Firefox, Thunderbird, das plattformunabhängige Präsentationstool IndeView und andere Open-Source-Anwendungen.
[via Pro-Linux]
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: Nazi Spam-Propaganda
: Nazi Spam-Propaganda Ein von deutschen Neonazis veränderter Wurm namens TR/Spam.Sober.Q verschickte am Wochenende mehrere hunderttausende Spam-Mails mit Nazi-Propaganda.
Die Tagesschau hat eine Liste der verwendeten Betreffzeilen erstellt:
-Auf Streife durch den Berliner Wedding
‑Deutsche Buerger trauen sich nicht …
‑Dresden 1945
‑4,8 Mill. Osteuropaeer durch Fischer-Volmer Erlass
‑Deutsche werden kuenftig beim Arzt abgezockt
‑Paranoider Deutschenmoerder kommt in Psychiatrie
‑Du wirst zum Sklaven gemacht!!!
‑Gegen das Vergessen
‑Hier sind wir Lehrer die einzigen Auslaender
‑Schily ueber Deutschland
‑Tuerkei in die EU
‑Auslaenderpolitik
‑S.O.S Kiez! Polizei schlaegt Alarm
‑Graeberschaendung auf bundesdeutsche AnordnungMehr Infos dazu gibt es hier:
Tagesschau: Vorsicht, Spam mit Neonazi-Propaganda
de.internet.com: Neue Welle von neofaschistischen Spam-E-Mails
Futurezone: WM-Wurm für Polit-Spam verantwortlich
Golem: Rechte Propaganda-Schwemme per E‑Mail