2005
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: Nachrichtenüberblick 17.05.
: Nachrichtenüberblick 17.05. Netzwelt: Edonkey erreicht vier Millionen Nutzer
Tonspion: Podcasting: Das Download-Radio
Wired: Audience With the Podfather
Heise: Die Hommingberger Gepardenforelle – erste Ergebnisse
The Register: EU disgorges internet stats
Futurezone: Musikkonsum am Computer steigt
Futurezone: Private Net-Nutzung im Büro unverzichtbar
de.internet.com: Grüne kritisieren geplantes Fünf-Länder-Abkommen zur Überwachung
Intern: ‚Podcasting’ im Test der Medien
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: amaroK Live CD zum herunterladen
: amaroK Live CD zum herunterladen Die amaroK Live CD ist erschienen. Als erster Mediaplayer bietet amaroK vom KDE-Projekt eine integrierte Unterstützung für das Audioscrobbler-Portal und ermöglicht seinen Anwendern somit, die Dienste des Musikportals unmittelbar (ohne Plug-In) zu nutzen. Die Erstellung dynamischer Playlisten, die Unterstützung von MySQL, um Musiksammlungen an einen Server auslagern zu können sowie ein grafischer 10-Band-Equalizer und die Option zur automatischen Texteinblendung zählen zu den Highlights des Mediaplayers.
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: DRM mit RFID mixen
: DRM mit RFID mixen Man nehme zwei aus Verbraucherschutz-Sicht umstrittene Technologien und mixe sie zu etwas neuem:
Laut einem Bericht im RFID Journal arbeitet eine Gruppe des Wireless Internet for Mobile Enterprise Consortium (WinMec) an einem Konzept, bei dem sich DVDs mit eingebettetem RFID-Tag vor dem Abspielen gegenüber einem im Player integrierten RFID-Reader korrekt authentifizieren müssen.
Heise weiss mehr. Alles natürlich nur, um Kopien verhindern zu wollen.
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: Web.de offline
: Web.de offline Für die Chronik der nicht erreichbaren grossen Webseiten: Web.de ist tot. Dauert wohl schon seit ner Stunde an. Weder pingen noch ansurfen klappt.
Update: War wohl 3h offline, ein 3‑fach redundantes Kühlsystem soll komplett ausgefallen sein.
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: Telefonieren ist kein Rückzugsraum?
: Telefonieren ist kein Rückzugsraum? Justizministerin Brigitte Zypries hat gestern zur Verabschiedung der „Grossen Lauschangriff“-Reform der Taz ein Interview gegeben:
Die Telefonüberwachung spielt in der Polizeipraxis bislang eine viel größere Rolle als die Überwachung von Wohnungen. Läge da nicht die Überlegung nahe, den Kernbereich privater Lebensgestaltung in beiden Bereichen gleich zu schützen?
Nein. Nur die eigene Wohnung ist ein Rückzugsraum, nicht aber das Telefon.
Vermutlich führt sie keine privaten Gespräche übers Telefon und kennt das gar nicht. So wie Bush keine E‑Mails schreibt…
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: Diskussion: „Digital ist besser – ich lad Musik!“
: Diskussion: „Digital ist besser – ich lad Musik!“ Die De-Bug organisiert im Rahmen der „Leipzig Pop Up“, eine interessante Podiumsdiskussion:
„Digital ist besser – ich lad Musik!“
21. Mai, 18 Uhr, Werk II (Eintritt mit Messeticket)
Wer Musik online kaufen will, hat die Qual der Wahl: iTunes, Musicload, finetunes – Anbieter gibts inzwischen zur Genüge. Nur: Haben die eigentlich auch die Songs, die ich will? In dem Soundformat, das ich bevorzuge? Für das Betriebssystem, das ich benutze? Für den Player, mit dem ich höre? Dann gibts da ja noch „DRM“ – am Ende löscht sich die Datei selbst nach drei mal Hören. Oder so. Die Nerverei nimmt kein Ende. Und was bekommt eigentlich der Künstler am Ende wirklich ab, wenn ich ehrlich zahle? Was hat das Label davon? Wer verdient wirklich – wenn überhaupt? Was passiert hinter den Kulissen? Elektronische Lebensaspekte auf dem Podium: De:Bug diskutiert mit Labelmachern, Online-Vertreibern und Szenekennern die schöne neue Download-Welt.
Die Selbstbeschreibung der „POP UP“
WAS IST POP UP?
Leipzig Pop Up ist eine Messe mit Diskussionsforen und einem damit verbundenen Musikfestival in Leipziger Clubs zum Thema Popkultur. Leipzig Pop Up will vor allem die „independent“ agierende Szene im Bereich Popmusik/-kultur erreichen, also diejenigen Musik-„Macher“ und -„Beobachter“, bei denen eine kreative Motivation an erster Stelle steht, und die so Popmusik in all ihren Formen mit neuen Impulsen zu beleben vermögen. Das können zum Beispiel Musiker, Labels, Fans, Agenturen, Clubs oder auch Medien sein. -
: Deutsches Ubuntu Anwenderbuch
: Deutsches Ubuntu Anwenderbuch Hier findet sich eine deutsche Übersetzung des Ubuntu Anwenderhandbuches. Auf den 80 Seiten werden alle Basics für den Anfänger wie Installation, Konfiguration etc. beschrieben.
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: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
: Have fun: Die BBC-Webseite remixen Die Netzeitung berichtet über eine neue innovative Initiative der BBC: „backstage.bbc.co.uk“(Domain ist noch nicht freigeschaltet)
Der britische Sender BBC hat sämtliche Inhalte der eigenen Online-Site freigegeben. Programmierer dürfen damit tun, was immer sie wollen.
Der staatliche britische Sender BBC hat alle Texte, Bilder, Wetter- und Sportressourcen freigegeben. Mit dem «Backstage» genannten Projekt stellt damit erstmals ein großer Sender alle Inhalte der umfangreichen BBC-Site kostenfrei zur Verfügung.
Weshalb machen sie das?
„We want to promote innovation and creativity on the net by opening access to some of BBC’s content and services,“ co-project leader Ben Metcalfe told the BBC News website: Developers to play with BBC wares
Ben Metcalfe erklärte weiter, dass man Programmierern die Möglichkeit geben wolle, die BBC Inhalte vollkommen neu zusammen zu bauen. Damit sollen Online-Talente gefördert werden. Die Netzeitung geht nicht näher auf die Lizenz ein, aber da die Bedingungen bei der Verwendung ein Verweis auf das Backstage-Projekt und Nicht-Kommerzialität sind, deutet dies auf eine Creative Commons Lizenz hin. Weitere Motive sind höhere Aufmerksamkeit für die Seite und die Gewinnung von kreativen und fähigen Programmierer für eine Online-Community.
Zuerst gibts eine Menge Feeds zum Aggregieren, später sollen komplette APIs veröffentlicht werden. Mit den APIs können dann beispielsweise neue Such-Tools oder neue Oberflächen programmiert werden.
Ich bin sehr beeindruckt. Have fun!
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: Auferstehung der Broadcast-Flag?
: Auferstehung der Broadcast-Flag? Die vor kurzer Zeit vor einem US-amerikanischen Gericht gescheiterte „Broadcast-Flag“ steht kurz vor der Wiederauferstehung. Die MPAA, der US-amerikanische Lobbyverband der Filmindustrie kauft im Moment wieder Kongressabgeordnete, um die „Broadcast-Flag“ „gerichtsfest“ durch zu setzen. Natürlich hat man auch gleich den passenden Gesetzentwurf, damit die Abgeordneten „entlastet“ werden. Der Bürgerrechtsorganisation Public Knowledge wurde der Entwurf zugespielt.
Declan McCullagh beschreibt dies in seinem Blog auf News.com:
Advocacy group Public Knowledge, which sued to challenge the FCC’s broadcast flag, says it has obtained a copy of the Motion Picture Association of America’s draft legislation.
The draft bill says, simply, that the FCC will „have authority to adopt regulations governing digital television apparatus necessary to control the indiscriminate redistribution of digital television broadcast content over digital networks.“ The DC Circuit nixed the flag on the grounds that the FCC didn’t have the authority. This language would clear that up.
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: BKA-Chef fordert massive Überwachung des Internets
: BKA-Chef fordert massive Überwachung des Internets Von de.internet.com:
Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, hat einen massiven Ausbau der staatlichen Überwachungsmöglichkeiten im Internet gefordert. So sei ein Ausbau der Vorratsdatenspeicherung erforderlich, sowie ein Gegenangriff auf Kryptographie und Steganographie. Anonymisierungsdienste sollten mit Hintertüren ausgestattet werden, forderte Ziercke laut Redemanuskript gestern auf dem 9. Deutschen IT- Sicherheitskongress des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn.
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: Nachrichtenüberblick 13.05.
: Nachrichtenüberblick 13.05. Futurezone: Nationalrat beschließt neues Mediengesetz
Futurezone: Estland führt E‑Voting ein
Silicon: Brüssel gegen Redmond: Es braut sich was zusammen
Telepolis: Elektronische Papiertiger
Telepolis: Virtuelle Antifa
Heise: Bundestag verabschiedet Neufassung des Großen Lauschangriffs
Heise: UN-Arbeitsgruppe startet Umfrage zur Netz-Regierung
Heise: Broschüre informiert über Online-Überwachung von Angestellten
Heise: US-Filmindustrie bekämpft Verbreitung von TV-Sendungen über BitTorrent
Heise: Softwarepatente: Lobbykampf vor der 2. Lesung
Futurezone: Impressumspflicht für alle Websites
The Register: I know what you downloaded from Freenet
The Register: MS unfazed by OSS schools report
Heise: DeNIC-Mitglieder fordern mehr Transparenz
Heise: Verbände fordern Nachbesserungen bei Abhör-Entschädigungen
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: Probleme mit WordPress 1.5
: Probleme mit WordPress 1.5 Wahrscheinlich haben es schon die meisten Leser mitbekommen: Die Trackbacks und Kommentare funktionieren nicht. Schon bei der Vorgängerversion ist da irgendwas im Rahmen der Trackback – Spambekämpfung kaputt gegangen. Hatte eigentlich gedacht, ein Update auf WordPress 1.5 würde endlich alle Funktionalitäten wieder herstellen, aber das hielt nur einen Tag und einen Trackback, und schon war wieder irgendwas nicht in Ordnung. Ich checke das mal, aber meine Zeitressourcen sind gerade nicht so ausgiebig, als dass ich mich in den PHP-Code von WordPress reindenken kann, der doch teilweise schrottiger ist, als ich dachte. Im Default-Theme funktioniert alles und im WordPress-Forum wird der Tip gegeben, einfach eine Kopie der comments.php aus dem Dafault-Theme zu kopieren, was aber nicht mit dem gewünschten Ergebniss funktioniert.
Dafür müssten die RSS-Feeds wieder für alle ordentlich funktionieren. Danke an Tim P., Matthias S., Volker G. und Dominic L., die mir dies unabhängig voneinander per Mail mitteilten. Ich war etwas verwundert, denn in meinem Liferea-Newsreader klappte alles.
Über sachdienliche Hinweise freue ich mich natürlich immer. Wer mir mailen möchte, kann dies an markus ATT nnm-ev PUNK de machen.
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: Nachrichtenüberblick 11.05.
: Nachrichtenüberblick 11.05. de.internet.com: Informationsfreiheitsgesetz auf Druck der Krankenkassen verschoben
de.internet.com: Überwachungsgesetze bleiben befristet
Tagesschau: Apple zieht gegen Fan-Weblogs vor Gericht
Star-TechCentral: Battles of the public domain
Telepolis: US-Regierung will schärfere Beschränkungen für den Export von Dual-use-Techniken
Telepolis: Neue Blockade bei der Informationsfreiheit
Tagesschau: Abgeordnetenwatch.de – Bürger beobachten ihre Politiker
Heise: T‑Online wegen Speicherung von Flatrate-Kundendaten verklagt
Netzeitung: Drahtlose Überwachung für die Freiheitsstatue
Tonspion: Creative Commons für Einsteiger
Golem: T2: Live-CD zum Selberbauen
CT: Bundesinnenminister: „Auskunftsgesuche erbrachten relevante Informationen“
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: Podiumsdiskussion zum Open Source Jahrbuch 2005
: Podiumsdiskussion zum Open Source Jahrbuch 2005 Es gibt Zeiten, da ist in Berlin sehr wenig rund um Freie Software, Open Source und Linux los. Im Moment aber gibt es mehrere Veranstaltungen, was mich sehr erfreut. Morgen findet in der Buchhandlung Lehmanns eine Podiumsdiskussion über das „Open Source Jahrbuch 2005″ statt.
Auf dem Podium sitzen:
- Dr. Bernd Lutterbeck, Herausgeber des Open Source Jahrbuchs und Professor für Informatik und Gesellschaft am Institut für Wirtschaftsinformatik der TU Berlin,
– Dr. Joachim Sturm, Autor und Leiter der KBSt im Bundesministerium des Innern,
– Dipl.-Inform. Robert A. Gehring, Mitbegründer und Mitherausgeber des Jahrbuchs,
– Dipl.-Inform. Markus Schröder, Gesellschafter der Tembit Software GmbH, deren Projekt »GENOMatch« im vergangenen Jahr mit dem »Open Source Best Practice Award« ausgezeichnet wurde,
– Oliver Zendel, zweiter Vorsitzender des LinuxTag e.V. und Veranstalter des LinuxTag 2005,
– Eva Brucherseifer, Vize-Präsidentin des KDE e.V.,Die Moderation übernimmt Dr. Jeanette Hofmann, vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
Irgendwie habe ich zwar gerade das Gefühl, dass auf dem Podium mindestens eine Person zuviel sitzt, aber trotzdem eine stattliche Ansammlung von interessanten Menschen, die auch was zum Thema zu sagen haben. Die Veranstaltung findet um 20:15h in Lehmanns Fachbuchhandlung, Hardenbergstr. 5, 10623 Berlin (Nähe Ernst-Reuter-Platz) tief im Westen Berlins statt. Der Eintritt beträgt 2 Euro.
Und übermorgen ist am 12. Mai die Linux in Berlin im Spreepalais, mit noch mehr Diskussionen, Firmen und freien Projekten, die sich vorstellen.
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: Spiegel Online zur Datenschutz-Debatte
: Spiegel Online zur Datenschutz-Debatte Spiegel-Online hat einen guten Artikel zum Thema „Datenschutz oder Sicherheit“ veröffentlicht. Darin gehts um Schily, Pfitzmann, Vorratsdatenspeicherung und auch das Ende der Krypographie wird vorhergesagt.
Interessant und berechtigt ist die Äusserung von Pfitzmann:
Gegen Politiker vom Schlage Schilys fährt Pfitzmann große Geschütze auf: „Die Terroristen haben versucht, unsere Gesellschaft zu erschüttern“, meint er. „Die Innenminister haben es geschafft.“
Überwachung gibt es natürlich nicht erst seit dem 11. September und den folgenden Otto-Gesetzen:
Dass die zunehmende Überwachung der Bürger schon lange vor den Anschlägen vom 11. September einsetzte, zeigt auch das Beispiel der Videoüberwachung. Ausgerechnet die Stadt Leipzig, in der 1989 die Bürger mit einer friedlichen Revolution das Ende von SED-Diktatur und Stasi-Überwachung einläuteten, begann 1996 mit der Aufstellung von Überwachungskameras. Im Herbst 1989 filmte die Stasi die Demonstranten noch in Schwarz-Weiß, einige Jahre später saßen sächsische Polizisten hinter Farbmonitoren – stets die Plätze und Straßen rund um den Hauptbahnhof im Blick.
Für den Artikel muss man Spiegel-Online ausnahmsweise mal loben.
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: Referentenentwurf zum Telemediengesetz
: Referentenentwurf zum Telemediengesetz Unsere Bundesregierung mal wieder… Diesmal gibt es einen Referentenentwurf für ein Telemediengesetz (PDF) aus dem Bundeswirtschaftsministerium, wie Heise berichtet.
Grösster Nutzniesser sollen Online-Auktionen wie eBay sein. Allerdings können die Probleme, die mit dem Gesetzesentwurf beseitigt werden sollen, auch anders gelöst werden:
Datenschützer befürchten dagegen, dass der Gesetzgeber mit der unbestimmten Passage einer „Blockwartmentalität“ von Anbietern Tür und Tor öffnet. Sie verweisen darauf, dass sich eBay zunächst selbst um die Absicherung seiner Plattform mit verlässlichen Authentifizierungsmethoden kümmern sollte.
Eine grosse Hilfe für mehr Innovation im digitalen Zeitalter ist folgendes:
Unpräzise verläuft auch die Grenze zu „journalistisch-redaktionell gestalteten Telemedien“, welche die Länder im Rundfunkstaatsvertrag in einem neuen Unterabschnitt regeln wollen (PDF). Laut TMG-Entwurf sollen auch Internet-Radios, Live-Streamings und Webcasting als Rundfunk gelten. Deren Anbieter müssten dann eine Zulassung nach Landesrecht stellen, während Telemedien an sich zulassungsfrei bleiben.
Wie soll ich das jetzt verstehen? Anscheinend ist es in den höheren Behördenetagen noch nicht durchgedrungen, dass es Innovationen wie Podcasting gibt. Zumindest ahne ich böses, wenn ich diese Zeilen bei Heise lese, dass man zukünftig für das Bereitstellen von Podcasts oder das Streamen von Vorträgen eine Zulassung durch Landesbehörden brauchen könnte. Hallo? Realität? Wie war das nochmal mit der Förderung von Innovation? Das Innovationsjahr schon wieder vorbei?
Was mir eben noch beim lesen des Referentenentwurfes auffällt: Fällt p2p/Filesharing auch unter das Telemediengesetz? Mit meinen juristischen Laienkenntnissen würde ich das so interpretieren!
Noch schlimmer sieht es, wie immer, beim Datenschutz aus:
Der TMG-Entwurf liebäugelt auch mit einem erweiterten Auskunftsanspruch zur Herausgabe von Nutzerdaten durch Internet-Provider. „Die Überlegungen innerhalb der Bundesregierung zu Fragen der Rechte und Pflichten im Hinblick auf die Auskunfterteilung sind noch nicht abgeschlossen“, besagt zwar eine Fußnote. Eine vorbereitende Klausel findet sich aber schon in § 12: „Der Dienstanbieter darf nach Maßgabe der hierfür geltenden Bestimmungen Auskunft über personenbezogene Daten an berechtigte Stellen und Personen erteilen“, heißt es dort.
Ich erinnere mich noch an die erste Pressekonferenz zum zweiten Korb des Urheberrechtes, wo unsere kompetente Justizministerin Brigitte Zypries ausdrücklich darauf hinwies, dass ein Auskunftsrecht verfassungsrechtlich wohl nicht möglich sei. Also mal schnell ein paar Schrauben in anderen Gesetzen stellen, damit die Lobbyisten von der Unterhaltungsindustrie nicht ständig nerven und endlich das bekommen, was sie am lautesten brüllen…
Und dann biegt mal wieder der Schily um die Ecke und kündigt im nächsten Artikel einen „Nationalen Plan zum Schutz der Infrastrukturen“ an:
Auf dem heute eröffneten 9. Deutschen IT-Sicherheitskongress des BSI in Bonn erläuterte Schily, dass er dem BSI hierfür operative Aufgaben übertragen werde. Diese werden „weit über die derzeitigen beratenden Funktionen hinausgehen“ erklärte BSI-Präsident Udo Helmbrecht. Das BSI werde zur „vierten Säule“ der inneren Sicherheitsarchitektur neben Verfassungsschutz, Bundesgrenzschutz und Bundeskriminalamt ausgebaut werden, die auch an die Politik „stringente Empfehlungen“ geben werde.
Da sehnt man sich schon nach einer anderen Regierung als Hüterin von Bürger- und Verbraucherrechten. Aber wenn ich mir die Beckstein/Westerwelle/Krings – Opposition ansehe, dann habe ich doch eher das Gefühl, dass die das noch krasser und radikaler können. Und auch machen werden.
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: LinuxTag veröffentlicht Freies Vortragsprogramm
: LinuxTag veröffentlicht Freies Vortragsprogramm Das Freie Vortragsprogramm ist immer eines der Highlights des LinuxTages in Karlsruhe. Eine Vielzahl an interessanten Vorträgen zu sehr vielen Aspekten Freier Software wird auch dieses Jahr wieder geben, wie das heute veröffentlichte Programm verspricht.
Viele Highlights sind dabei, wovon ich hier nur wenige aufzähle: Der Entwickler von PHP, Rasmus Lersdorf wird ebenso einen Vortrag halten wie der Mitbegründer von KDE, Matthias Ettrich. Und auch Kasper Skahoj, Chefentwickler des freien Content-Management-Systems Typo3 wird dabei sein. Mehr Informationen bieteten die Webseite des LinuxTages und der Freie Software Presseagentur.
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: Nachrichtenüberblick 10.05.
: Nachrichtenüberblick 10.05. Silicon: Blair-Regierung setzt auf Open Source
News.com: U.K.: Open source could halve school IT bills
Pro-linux: Podiumsdiskussion zum Open Source Jahrbuch 2005
intern: US-Ausweispflicht auf dem Weg
Wired: No Real Debate for Real ID
ZDNet UK: Learning lessons from open source
ZDNet: Klickbetrug macht Google zu schaffen
News.com: Congress plans scrutiny of Patriot Act
The Register: Former RIAA chief goes after Apple’s ‚anti-consumer’ CEO
Telepolis: „Wir sagen nix“
Telepolis: Teuer und ineffizient
Golem: Mozilla verstärkt Europa-Engagement
Futurezone: Forschungsbedarf bei Mobilfunkstrahlung
de.internet.com: Finanzbehörden verstärken Überprüfung bei Online-Auktionen
de.internet.com: Koalition überprüft nach drei Jahren Schilys Anti-Terror-Gesetze
de.internet.com: BND warnt Unternehmen vor Computerspionage in Entwicklungsländern
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: Bloggen für Menschenrechte
: Bloggen für Menschenrechte
Human Rights Watch sucht Blogger:Become a Blogger for Human Rights
Human Rights Watch has been committed to upholding the right to free expression since its beginnings in the 1970s. The Internet, and blogs in particular, have made it easier for people to express themselves to a potential audience of millions. They have also created an enormous opportunity for disseminating information about, and ending, human rights abuses around the world.
If you are a blogger, you can use your bully pulpit to stand with the victims and activists to prevent discrimination, uphold political freedom, protect people from inhumane treatment in wartime, and campaign to bring offenders to justice. You can expose human rights violations and hold abusers accountable. You can challenge governments and those who hold power to end abusive practices and respect international human rights law.
We can help you. Human Rights Watch offers dozens of RSS feeds on pressing human rights issues, classified according to theme and region. We also offer a host of free e‑mail newsletters in several languages. If you find this helpful, show your support for the cause of human rights for all. Display one of the following buttons on your blog and link back to http://www.hrw.org. Please also spread the word about human rights abuses by tagging your posts as related to human rights.
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: Vortrag: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft
: Vortrag: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft Im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung halte ich am kommenden Montag, den 9.5. 2005 um 19h einen Vortrag zum Thema: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft. Die Aktionstage werden von der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt und irgendwie ist diese Veranstaltung die einzige in ganz Deutschland zum Thema Informationsgesellschaft. In dem Vortrag werde ich die Chancen und Möglichkeiten von Freier Software, Wikipedia, den Creative Commons Lizenzen und freien Netzwerken vorstellen.
Adresse: newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte.