2005
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: Tonspion berichtet über die Privatkopie
: Tonspion berichtet über die Privatkopie Auf Tonspion ist ein Artikel zum Thema Privatkopie. Der Artikel ist nicht schlecht und auf jeden Fall lesenswert. Allerdings machen sie auch den Fehler, das Ende der Privatkopie nahen zu sehen:
Dennoch ist die Musikindustrie in Europa fest entschlossen, das Recht auf Privatkopie abzuschaffen. In Frankreich wird ein entsprechender Gesetzentwurf derzeit heiß diskutiert. Es ist zu erwarten, dass auch in anderen EU-Ländern entsprechende Debatten anstehen und die entsprechende EU-Richtlinie zur Privatkopie in die Gesetzestexte einfließen wird.
Wie ich schonmal vor einer Woche geschrieben hatte, ist diese EU-Richtlinie aus dem Jahre 2001 in Deutschland im sog. „Ersten Korb“ in nationales Recht umgewandelt worden. Warum Frankreich diese EU-Richtlinie nicht schon früher so umgesetzt hat, wie die Lobbyisten es der EU in den Richtlinientext diktiert haben, weiss ich nicht. Eine Privatkopie ist in Deutschland nur noch gestattet, sofern kein Kopierschutz verwendet wird. Eine gekaufte CD mit Kopierschutz darf so nicht mehr kopiert werden. Das ist nicht schön und bringt langfristig massivste Probleme, weil es hier nicht nur um Musikprodukte geht, sondern diese Entscheidung grossen Einfluss auf die Zukunft eienr beginnenden Wissensgesellschaft hat.
Mehr Informationen finden sich übrigens beim Verbraucherportal iRights und bei der Initaitive Privatkopie.net
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: Keine Überregulierung neuer Publikationsformen
: Keine Überregulierung neuer Publikationsformen Wir haben heute eine Netzwerk Neue Medien – Pressemitteilung zum Thema „Telemediengesetz“ veröffentlicht, die ich hier spiegeln werde:
Keine Überregulierung neuer Publikationsformen
Zur geplanten Einführung eines Telemediengesetzes und der Änderung des Rundfunkstaatsvertrages in einen „Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien“ erklärt Markus Beckedahl, Vorsitzender des Netzwerk Neue Medien:
„Die geplante Einführung eines Telemediengesetzes und die damit verbunden Änderungen am Rundfunksaatsvertrag dürfen nicht zu einer Überregulierung von neuen Publikationsformen im Netz führen.
So dürfen Weblogs nicht mit redaktionellen Angeboten gleichgesetzt werden. Weblogs sind keine Online-Tageszeitungen, sondern entsprechen vielmehr in der Realität oftmals persönlichen Tagebüchern. Eine Trennung von redaktionellen Inhalten und Meinungen ist dem Medium Blog nicht angemessen und für die Entstehung einer vielfältigen Blogosphäre in Deutschland kontraproduktiv. Hier scheint dem Gesetzgeber nicht bewußt zu sein, auf welche Weise gesellschaftlicher Wandel mit den neuen Techniken einhergeht. Ein Gegendarstellungsrecht, wie wir es aus dem Printbereich kennen, liefern die meisten Blogs durch eine Kommentarfunktion bereits mit. Journalistische Pflichten sollten wenn nur mit den jeweiligen journalistischen Rechten für Blogger einhergehen.
Neue demokratische Kommunikationsformen und ‑techniken wie Streaming oder Podcasting dürfen nicht durch bürokratische Hürden und Anmeldeprozeduren in ihrer Existenz bedroht werden, die Rundfunkanstalten könnten mit der Geschwindigkeit der Netzcommunity ohnehin nicht Schritt halten. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder gestreamte Vortrag oder jeder neuer Audio-Blog Beitrag bei den Landesrundfunkanstalten angemeldet werden müsste?
Auch darf das Telemediengesetz nicht dazu dienen, das bei der Änderung des Telekommunikationsgesetzes verhinderte Auskunftsrecht für Provider nun an dieser Stelle zu verankern. Internetprovider dürfen keine Auskunfts- und Informationsdienste sein, sondern müssen den Datenschutz ihrer Kunden gewährleisten.“
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: Mit dem LinuxBus von Berlin zum LinuxTag
: Mit dem LinuxBus von Berlin zum LinuxTag Sven Guckes organisiert einen LinuxBus, der von Berlin nach Karlsruhe zum LinuxTag 2005 und wieder zurück fährt. Natürlich nicht am Stück, sondern die Hinfahrt wird am Dienstag, den 21. Juni stattfinden und zurück gehts am Sonntag, den 26. Juni. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt es für jede Preisklasse vor Ort. Die ersten 25 Bucher bekommen dazu Eintrittsgutscheint für den LinuxTag. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt 85 Euro. Wenn sich weniger als 25 Menschen verbindlich anmelden, fährt der Bus nicht. Wenn sich mehr anmelden, wirds für alle günstiger. So günstig kommt man sonst nicht von Berlin zum LinuxTag nach Karlsruhe.
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: Hacking is not allowed in the Netherlands
: Hacking is not allowed in the Netherlands Das diesjährige Sommercamp der Hackerszene Europas „What The Hack“ (28.–31. Juli) wird von niederländischen Behörden angegriffen: Van Homelen, Bürgermeister der Gemeinde Boxtel, in der die Veranstaltung stattfinden soll, weigerte sich nun das Camp zu genehmigen. Es stelle nämlich „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ dar. Andy Müller-Maguhn vom Chaos Computer Club ermutigte van Homelen „die Auseinandersetzung mit technischen Unzulänglichkeiten als konstruktiven Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu verstehen“.
Teilnehmer des vergangenen Hackercamps im Jahr 2001 erinnern sich heute wieder an den Ausspruch „Hacking is not allowed in the Netherlands“. Dies sagte damals ein niederländischer Polizist aus der Cybercrime-Abteilung im Interview mit dem Camp-Radiosender. Eine besondere Würdigung erfuhr dieser Herr durch das Remixen seiner Statements in einem schönen Stück elektronischer Musik.
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: Morgan Freeman kritisiert Filmbranche
: Morgan Freeman kritisiert Filmbranche Nettes Zitat, der Schauspieler Morgan Freeman kritisiert die Filmbranche:
„And it’s being driven by technology – like the rest of the world. If we can position ourselves to change with it, then we can gain from it. And make money. In this new technology lies salvation for everybody. The studios think they’re listening to the consumer, but they aren’t – they’re trying to dictate.“
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: Nachrichtenüberblick 21.05.
: Nachrichtenüberblick 21.05. Silicon: Trotz Zensur: Chinesen entdecken das Blogging
Telepolis: Manipulationen, Wahlkampf und ein Wiki
Spiegel: Schily will mehr Befugnisse für Geheimdienste
Tagesschau: Die Rückkehr der „Computer-Inder“
Netzwelt: Mit Creative Commons zum Fernseh-Job
Heise: Österreichische Linuxwochen erreichen Wien
Heise: Schengen II: Eine „panoptische Überwachungsmaschine“ für Europa
de.internet.com: Länder-Justizminister fordern Nachbesserungen beim „Großen Lauschangriff“
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: Die Burnstation
: Die Burnstation Freie Musik oder Linux-Distributionen selbst zusammenstellen, vorhören und dann brennen: Die Burnstation machts möglich. In Graz wird sie schon verwendet. Ein Wiki gibts auch. Natürlich komplett als Freie Software.
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: Nachrichtenüberblick 20.05.
: Nachrichtenüberblick 20.05. Tagesschau: Bush will Anti-Terror-Gesetze ausweiten
Netzeitung: Privates Surfen in den USA häufiger Kündigungsgrund
ZDNet: Startup will Open Source-Projekte kommerzialisieren
Futurezone: Big Brother in US-Unternehmen
Futurezone: Linuxwochen starten am Dienstag in Wien
Futurezone: Aufschub für Biometrie-Pässe möglich
Heise: Gericht verhandelt Klage gegen T‑Online wegen Speicherung von Kundendaten
Slyck: Canadian Federal Appeals Court Upholds Privacy Rights – For Now
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: Artikel zur Google-Gesellschaft
: Artikel zur Google-Gesellschaft Gestern fand in der Heinrich Böll Stiftung die „Google-Gesellschaft“ – Veranstaltung statt. Mehr als 150 Personen waren da und sprengten fast den Raum, so dass einige eine Etage darunter auf einer Leinwand der Diskussion folgen mussten. Leider hatte der Moderator die Diskussion nicht wirklich im Griff und im Publikum waren dann doch einige, die eher als Querulanten auffielen, obwohl das, was sie sagten nicht falsch war. Aber es kommt immer darauf an, wie man das rüberbringt und auf welche Art. Bisher hab ich drei Artikel über die Veranstaltung gefunden:
de.internet.com: Google wehrt sich gegen Monopolvorwürfe
Heise: Schöne neue Welt der Google-Gesellschaft
Telepolis: Hauptversammlung der „Google-Gesellschaft“
Netzeitung: Google: «Wir sind nicht die Internetpolizei»Das Buch ist jetzt draussen und wird in einem Jahr unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Womöglich werden die Texte auch noch in einem Wiki zur Weiterentwicklung freigegeben, mal schauen.
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: Die Zeit über Wahlkampf-Weblogs in NRW
: Die Zeit über Wahlkampf-Weblogs in NRW Die Zeit widmet sich mit dem Thema Weblogs im Wahlkampf und hat sich die „Blogs“, oder was manche Parteien dafür halten, in NRW mal genauer angesehen: Hoffen auf den Imagewandel.
Bleibt zu Hoffen, dass die Parteien bis zum Bundestagswahlkampf noch etwas Üben und die Technik besser verstehen lernen. Im Moment macht das Beobachten der „Blogs“ wenig Spass.
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: Skurrilste Überschrift des Tages
: Skurrilste Überschrift des Tages Den Preis für die skurrilste Überschrift des Tages geht an ZDNet für: „Das Telefonbuch wird Open Source“. Wird es natürlich nicht. Die Datenbank hinter der Webseite wechselt nur von Oracle zu MySQL. Vollkommen irreführend.
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: Iranische Medien kennen keine Satire
: Iranische Medien kennen keine Satire Die Spiegel-Online Satire Spiggl aka Zyn sorgt im Moment für einigen Aufruhr bei iranisischen Medien. Grund ist ein zwei Jahre altes fiktives Interview mit Gerhard Schröder, indem dieser zur atomaren Aufrüstung Deutschlands Stellung nimmt. Spiggl findet das lustig, ich auch:
Wir zum Beispiel finden es gerade äusserst lustig, dass einige iranische Nachrichtendienstleister das Onlineangebot des Nachrichtenmagazines DER SPIEGEL mit der ZYN! Parodie „SPIGGL-Online“ verwechselt haben und damit um ein Haar eine internationale Krise auslösten. Nicht, daß das nicht etwa immer schon ein Ziel verschiedener Redakteure gewesen wäre, aber darum geht es gerade nicht.
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: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC
: Wired erklärt die Internetstrategie der BBC Cory Doctorow beschreibt auf Wired die Internetstrategie der BBC, die ich hier schon oftmals in einzelnen „Modulen“ vorgestellt habe: The Beeb Shall Inherit the Earth
Artikel zur BBC-Internetstrategie auf netzpolitik.org:
17.5.2005: BBC “interaktive Media Player”
13.5.2005: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
15.4.2005: Creative Archive der BBC
13.4.2005: BBC Creative Archiv gelauncht
3.3.2005: BBC documents under Creative Commons licence -
: Radio Open Source
: Radio Open Source Am 30. Mai startet in den USA offiziell das erste Podcast-Programm zum Thema „Open Source“: Radio Open Source . Im Moment gibt es schon eine Beta-Phase mit einigen Interviews, darunter einen Beitrag zum Thema „Bloggers Without Borders“. Darin gehts um die „Freedom Blog Awards“ von „Reporter ohne Grenzen“, wo die besten Weblogs, welche sich für Meinungsfreiheit einsetzen, prämiert werden. netzpolitik.org ist bei diesem Wettbewerb in der Kategorie „Best international Blog“ nominiert. Interessant ist, dass man im Vorfeld anrufen kann, um Fragen zu stellen. Die Anrufe werden dann in die Sendung integriert. Aks nächster Interview-Gast wird Jimbo Wales von Wikipedia dabei sein.
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: Nachrichtenüberblick 19.05.
: Nachrichtenüberblick 19.05. Computerwoche: World ICT Summit: Südkorea will Linux weiter fördern
Pro-Linux: Ausblicke auf Ubuntus nähere Zukunft
Futurezone: OS-Aktionstag zu Datenbanken
Heise: Kanadische Vorschläge zur Spambekämpfung
intern: Datensammlung im Experiment
Wired: Give Your DVD Player the Finger
Futurezone: Südkorea setzt auf RFIDs und Roboter
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: Bittorrent ohne Tracker
: Bittorrent ohne Tracker Bittorrent ist in einer neuen Beta-Version verfügbar, die ohne Tracker auskommt. Damit könnte zukünftig das Problem beseitigt sein, dass man Bittorrent-Files anbieten kann, ohne die derzeit noch notwendige Tracker-Infrastruktur zu haben. Find ich praktisch für Podcasts und andere Dinge.
Mehr Infos gibts hier:
Heise: Tauschbörse BitTorrent kommt ohne Tracker aus
Golem: BitTorrent nun auch ohne Tracker
intern: Bit Torrent – ohne Tracker -
: Bagatellklausel auf Druck der Lobby abgeschafft
: Bagatellklausel auf Druck der Lobby abgeschafft Frau Weiss ist Kulturstaatsministerin und äussert sich gerne zu netzpolitischen Themen. Gerade ist sie in Cannes und schmeisst mal eben die „Bagatellklausel“ aus dem Urheberrecht heraus.
Erst am 7.4.2005 sagte sie in einem Interview zur Bagetellklausel folgendes:
Im Einklang mit der Justizministerin halte allerdings auch ich nichts von einer „Kriminalisierung der Schulhöfe“. Diesem Aspekt hat der Gesetzgeber im ersten Korb auch Rechnung getragen, indem er die Privatkopie lediglich von offensichtlich rechtswidrigen Vorlagen verboten hat. Ohnehin entspricht der geplante Strafausschließungsgrund auch der bisherigen Praxis der Staatsanwaltschaften, im privaten Bereich nicht jede einzelne unzulässige Kopie zu verfolgen. Verfolgungsaktivitäten in diesem Umfang sind weder möglich noch wünschenswert. Ich sehe deshalb in der Bagatellklausel einen tragbaren Kompromiss, zumal sie den Verursachern der großen wirtschaftlichen Schäden ohnehin nicht zu Gute kommt.
Und nun, nur gut einen Monat später, zitiert die Kölnischen Rundschau am 17.5.2005 Frau Weiss:
Zum Thema Film-Piraterie betonte sie, dass alle Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz in Deutschland illegal seien und blieben. „Ich bestehe darauf, dass es keine Bagatellregelung gibt“, sagte Weiss. „Da wird man nicht den einzelnen Schüler für einen Download bestrafen. Aber es muss gesetzlich klar sein, dass das verboten ist und Schaden anrichtet.“
Damit hat sich mal wieder die Filmindustrie durchgesetzt, die mit „Raubkopierer sind Verbrecher“ die passende Lobby- & Einschüchterungskampagne fährt und schon im Februar mit einem Brief an die Bundesregierung die Abschaffung der Bagatellklausel forderte. Und auch die CDU dürfte sich freuen, die dies für die Filmindustrie immer fleissig mit forderte.
Naja, viel Spass mit der Kriminalisierung der Schulhöfe.
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: Lessig berichtet über das Weltsozialforum
: Lessig berichtet über das Weltsozialforum Lawrence Lessig hat für das englischsprachige Technology Review einen Erlebnisbericht über seinen Trip zum Weltsozialforum in Brasilien geschrieben: The People Own Ideas!
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: Der französische „zweite Korb“
: Der französische „zweite Korb“ Über das Urheberrecht liest man öfters ziemlichen Mist. Gerade ist mir wieder der Pressetext aus Österreich aufgefallen, der über einen französischen „2. Korb“ schreibt. Nachdem zwei Gerichte in letzter Zeit in Frankreich das „Recht auf Privatkopie“ anerkannt haben, soll dies nun geändert werden, wie sich Pressetext auf Le Figaro bezieht: „Die Tage der Privatkopie seien gezählt“. Für uns Deutsche nichts ungewöhnliches. Hier wurde eine digitale Privatkopie von Werken, die mit einem Kopierschutz versehen sind, schon im „1. Korb“ abgeschafft. Sonst gibt es neben unwichtigen Informationen noch solche Stilblüten zu entdecken:
Für die Musikindustrie würde die Abschaffung der Privatkopie das Ende ihres Alptraums, der sie seit Napster und Peer-to-Peer heimsucht, bedeuten, während die Elektronikindustrie von der Besteuerung für digitale Träger befreit werden würde.
Nur dumm, dass Urheberrechtsabgaben keine Steuern sind und auch Deutschland mit der Abschaffung der digitalen Privatkopie „den Alptraum der Musikindustrie“ nicht beseitigt hat…
Die Umsetzung dieses Systems würde mit der zusätzlichen Verbesserung von digitalem Kopierschutz die Zahl der Anzeigen von Raubkopien sowie die Höhe der Schäden, die der Musikindustrie durch diese entstehen, in wenigen Jahren auf nahezu Null herunterschrauben.
Und zum Schluss des Artikels gibt es wieder das Märchen von DRM, dass zukünftig flächendeckend überall wirken soll und kein Kopieren mehr zulässt… Natürlich alles nur zum Wohle des Verbrauchers.
Das einzige lesenswerte an dieser News ist, dass Frankreich nun auch seinen „2. Korb“ hat. War mir bisher nicht bewusst. War aber klar, dass die Lobbyisten der Muik- und Filmindustrie nach den Gerichtsurteilen Sturm auf die Politik laufen. Und gerade stelle ich noch fest, dass der Musikmarkt die News komplett übernommen hat. Wäre ja eigentlich zu erwarten gewesen.
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: Keine Diskrimierung beim e‑Government
: Keine Diskrimierung beim e‑Government Gerade bei de.internet.com gefunden: Bürger fordern leistungsfähiges E‑Government
Die Bürger fordern leistungsfähiges E‑Government und verlangen zunehmend Einblick in erhaltene Dienstleistungen und die Sinnhaftigkeit öffentlicher Ausgaben. Vor dem Hintergrund sinkender Budgets und wachsender Anforderungen an bürgernahe Services sowie mehr Wirtschaftlichkeit sei der Einsatz flexibler IT-Anwendungen künftig unabdingbar.
Ja, das will ich auch. Und zwar mit Offenen Standards, so dass ich zukünftig als Linux-Nutzer nicht diskriminiert werde, wenn ich e‑Government nutzen möchte. Gleichzeitig habe ich als Bürger ein Interesse daran, dass Kosten gespart werden und die europäische, mittelständisch geprägte IT-Branche gestärkt wird. Deshalb wünsche ich mir, dass mit Öffentlichen Geldern finanzierte e‑Government Anwendungen zukünftig als Freie Software programmiert werden müssen. Damit wir endlich mehr Nachhaltigkeit in der staatlichen IT-Landschaft erhalten und der Wettbewerb gestärkt wird.