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Verwertungsgesellschaft

„Black Box“ Discotheken-Monitoring: GEMA kooperiert mit YACAST, Geo Tracking Identifier entwickelt Track-genaues System

Seit Januar 2015 arbeitet die GEMA zum Monitoring der in deutschen Diskotheken gespielten Musik mit dem französischen Anbieter YACAST zusammen. Damit ändert sich zwar der Anbieter, aber das Monitoring-Verfahren bleibt das gleiche: In etwa 120 deutschen Diskotheken wird pro Woche je eine Stunde lang die Musik aufgezeichnet und ausgewertet.

C3S: „Über GEMA meckern reicht nicht, wir wollen, dass sich tatsächlich etwas verändert“

Über die Idee, mit der “cultural commons collecting society” (C3S) eine faire Alternative zur GEMA per Crowdfunding zu finanzieren, haben wir heute bereits berichtet. Wir haben ein Interview mit M.eik Michalke gemacht, einem der treibenden Köpfe hinter der Initiative.

C3S: faire Alternative zur GEMA per Crowdsourcing finanzieren

Die „cultural commons collecting society“ (C3S) ist eine 2010 gestartete Initiative, zur Gründung einer modernen Verwertungsgesellschaft für Musik. Dieser Schritt wurde als notwendig angesehen, da eine Vielzahl von Urhebern und Urheberinnen nicht oder nicht mehr von der GEMA vertreten werden wollen.

Erste Person in Neuseeland nach dem Three-Strikes-Gesetz verurteilt

2011 wurde in Neuseeland die „Copyright (Infringing File Sharing) Amendment Bill“, eine Three-Strikes-Regelung, im Schnellverfahren beschlossen und eingeführt. Nun gibt es eine erste Verurteilung vor dem „New Zealand Copyright Tribunal„, Ankläger war die Recording Industry Association of New Zealand RIANZ im Auftrag ihrer beiden Mitglieder Sony Music und Universal Music.

Initiative C3S bittet um Videostatements

Die Initiative zur Gründung der offenen Verwertungsgesellschaft „C3S“ (Cultural Commons Collecting Society) möchte sich nächstes Jahr im März beim Festival „South by Southwest“ (SXSW) in den USA präsentieren.

Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zu verwaisten Werken

Das Urheberrechtsblog Arbeit 2.0 berichtet über einen Vorschlag der Deutschen Literaturkonferenz zum Umgang mit „verwaisten Werken“. Der Vorschlag an den Gesetzgeber sieht im Falle von verwaisten Werken einen automatischen Rechteverlust des Urhebers an eine Verwertungsgesellschaft vor.

Musiker proben den Aufstand: Wie sieht eine Alternative zur GEMA aus?

Die Sendung „Breitband“ auf Deutschlandradio Kultur hat am vergangenen Samstag über die GEMA-Problematik bei der Nutzung von Creative Commons Lizenzen berichtet. Wir bemühen uns bei Creative Commons Deutschland seit langem um einen Dialog mit der GEMA und eine Klärung, wie Künstler die Nutzung von Creative Commons Lizenzen mit einer GEMA-Mitgliedschaft vereinbaren können.

Protest gegen Verlängerung des Urheberrechtsschutz

Bislang ist in Europa der Schutz der Werke von Musikkünstlern auf 50 Jahre begrenzt. Hatte man mit 18 Jahren also einen Hit, konnte man sich bis 68 auf Tantiemen freuen.

VG Wort im Interview

Theoretisch wäre die VG Wort die Verwertungsgesellschaft, in der ich Mitglied sein könnte. Bin ich aber nicht, weil das Abrechnungssystem Metis sehr kompliziert, außerdem nicht für neue Medienformen wie Weblogs geeignet ist.

Buma/Stemra und Creative Commons Niederlande starten gemeinsames Pilotprojekt

Das Projekt bietet Mitgliedern von Buma/Stemra (vergleichbar mit der deutschen GEMA) die Möglichkeit, ihre Werke unter einer Creative Commons NichtKommerziellen Lizenz zu veröffentlichen. Komponisten und Texter, die bisher ihre Werke nur unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht haben, können nun auch Mitglied bei Buma/Stemra werden und somit an den Gebühren für die kommerzielle Nutzung verdienen.

Klassiker der digitalen Depression

Wenn sich so mancher junge Mensch fragt, wieso Politiker eigentlich so oft eher schlichte Ansichten über das Internet haben, dann muss man Ihnen sagen, dass das an ihren Umgang liegt.

Öffentliche Anhörung zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten

Eine öffentliche Anhörung mit dem Titel „Öffentliche Anhörung zur kollektiven Wahrnehmung von Urheberrechten“ findet am kommenden Montag, den 29. Januar 2007 um 15.00 Uhr im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Sitzungssaal 3101, im Deutschen Bundestag statt.

Schweiz: Wie Verwertungsgesellschaften ticken

Der Schweizerische Tagesanzeiger berichtet in einem mit Zahlen gespickten Artikel über die SUISA (Verwertungsgesellschaft in der Schweiz). Interessant ist unteranderem der Verwaltungsaufwand: Die Suisa ist ein Schwergewicht unter den VGs, beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, die in der aktuellen Bilanz mit beinahe 20 Millionen Personalkosten etwa zwei Drittel des jährlichen Aufwands ausmachen.
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