Social Media
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: Die Transparenzarchive von Facebook, Google und Twitter: Ein Einblick
Dan McCoy auf der Borg-Stage des 35c3 mit "Explaining Online US Political Advertising" : Die Transparenzarchive von Facebook, Google und Twitter: Ein Einblick Wer zahlt für politische Werbung im Netz und wie viel verdienen die großen Plattformen damit? Auf öffentlichen Druck veröffentlichten Facebook, Twitter und Google Transparenzarchive. Ein Team der New York University nahm das unter die Lupe. Mit ihren Ergebnissen waren sie auf dem 35c3 unterwegs.
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: Liebe hat ihren Preis: So machen Datenhändler Profile von Dating-Plattformen zu Geld
Was in deinem Profil steht, weiß nicht nur dein Date: Über Datenhändler werden Dating-Profile verscherbelt. : Liebe hat ihren Preis: So machen Datenhändler Profile von Dating-Plattformen zu Geld Auf Dating-Plattformen stellen NutzerInnen den Diensten viele persönliche Daten zur Verfügung. Schließlich wollen sie die große Liebe finden. Das Projekt „The Dating Brokers“ zeigt, dass diese Daten nicht zwangsläufig auf den Plattformen bleiben: AktivistInnen konnten eine Millionen Profile kaufen – der Großteil stammt von Diensten aus dem Firmengeflecht der Tinder-Mutter „Match Group“.
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: NPP154: Hans Block, Regisseur von „The Cleaners“, über Moderation und Moral
Szene aus der Dokumentation "The Cleaners" von Moritz Riesewieck und Hans Block. : NPP154: Hans Block, Regisseur von „The Cleaners“, über Moderation und Moral Welche Inhalte auf Social-Media-Plattformen erlaubt sind und welche gelöscht werden, hängt heute oft von den Entscheidungen kommerzieller Moderationsteams ab. Die Dokumentation „The Cleaners“ ist ein außergewöhnliches Porträt dieser Schattenindustrie. Im netzpolitik.org-Podcast spricht Regisseur Hans Block über Meinungsfreiheit, Moral und Verantwortung in Zeiten der digitalen Öffentlichkeit.
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: Polizei nutzt mehr als 330 Social-Media-Profile
Vermittelt die Polizei nur eine begrenzte Sicht der Dinge? : Polizei nutzt mehr als 330 Social-Media-Profile Laut einer Umfrage des Medienmagazins Zapp betreibt die Polizei in Deutschland 332 Profile auf Social-Media-Plattformen. Darunter sind 159 Twitter-Accounts und 138 Facebook-Accounts. Die restlichen 35 Profile verteilen sich auf Instagram, Youtube oder Snapchat. Zur Pflege der Accounts beschäftigt die Polizei bundesweit 80 Social-Media-Manager. Bei der niedersächsischen Polizei ist man sogar noch einen Schritt weitergegangen und hat zwölf Polizeibeamte mit persönlichen Social-Media-Accounts ausgestattet. Die followerstärksten Profile der Polizei sind das Polizeipräsidium München mit über 450.000 und die Polizei Berlin mit über 400.000 Followern auf Twitter.
Der Polizei geht es darum sichtbar und erreichbar zu sein, doch das Engagement der Gesetzeshüter in den sozialen Netzwerken stößt auch auf Kritik. Netzpolitik.org hat vor ein paar Monaten eine Datenanalyse von mehr als hundert polizeilichen Twitterkonten durchgeführt und aufgezeigt, wie sich die Polizei in dem sozialen Netzwerk eine neue Öffentlichkeit schafft. Der Polizei- und Konfliktforscher Dr. Peter Ullrich äußerte sich gegenüber Zapp ebenfalls kritisch.
Mit der Nutzung von Twitter vollzieht die Polizei […] eine problematische Gratwanderung, sobald sie aktiv in die politische Deutung der Ereignisse eingreift, in denen sie zudem Konfliktbeteiligte ist.
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: Migration: So will das Auswärtige Amt Menschen von der Flucht nach Deutschland abbringen
Rumours about Germany will Fakten zum Leben in Deutschland bieten - erwähnt jedoch nichts über Esskultur. : Migration: So will das Auswärtige Amt Menschen von der Flucht nach Deutschland abbringen Nichts als die Wahrheit: Die Webseite „Rumours about Germany“ soll Migranten aufklären und die Gerüchte der Schlepper richtigstellen. Das sagt die Bundesregierung und betont, dass es nicht um Abschreckung gehe. Interne Konzepte zeigen jedoch, dass die Kampagne sehr wohl das Ziel verfolgt, Menschen von der Flucht abzubringen oder zur Rückreise zu bewegen – auch mit Hilfe von Influencern.
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: Unregulierte soziale Netzwerke zerstören Demokratie
Facebook, Google, Twitter & Co. sind wie Giftmüll für unsere Gesellschaften, solange sie weitgehend unreguliert bleiben. : Unregulierte soziale Netzwerke zerstören Demokratie Ein Ausschuss des britischen Parlaments geht mit Facebook, Google & Co. hart ins Gericht. In einem umfangreichen Bericht fordern die Abgeordneten konkrete Maßnahmen, um das giftige Ökosystem aus Online-Werbung, Wahlbeeinflussung und Datenmissbrauch in den Griff zu bekommen.
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: Twitter verlangt die Geburtsurkunde von Minderjährigen und Firmen
Eltern haften für ihre Kinder? Twitter sperrt alle aus, die vermeintlich noch keine 16 sind. : Twitter verlangt die Geburtsurkunde von Minderjährigen und Firmen Seit Ende Mai sperrt Twitter reihenweise Konten von Jugendlichen – eine Folge der neuen Datenschutzregeln für Europa. Die Daten von unter 16-Jährigen dürfen seither nur noch mit Zustimmung der Eltern gespeichert werden. Das schockiert nicht nur jugendliche Nutzer*innen, deren Sozialleben im Netz jäh endet. Auch Firmen und Blogs sollen jetzt ihre Geburtsurkunde vorzeigen.
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: The Cleaners – Im Schatten der Netzwelt
: The Cleaners – Im Schatten der Netzwelt „The Cleaners“ ist ein sehenswerter Dokumentarfilm über Content-Moderatoren auf den Philippinen, der ab dem 17. Mai in ausgewählten Kinos läuft. Auf der re:publica’18 kann man den Film vorab sehen und mit dem Autoren diskutieren.
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: Schlecky Silberstein surft in unserer Filterbubble
Schlecky Silberstein zeigt dem Netz den Stinkefinger - zumindest so ein bisschen. : Schlecky Silberstein surft in unserer Filterbubble Christian Brandes aka Schlecky Silberstein würde gern das Medium abschaffen, das ihn ernährt. In „Das Internet muss weg“ beschreibt der Blogger, wie wir von Algorithmen, Trollen und Tech-Firmen gebrainwasht werden. Aber ist er nicht selbst ein Teil davon? Eine Rezension.
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: Digitale Müllabfuhr: Internes Screening von „The Cleaners“ am 6. April in Berlin
Szene aus der Dokumentation "The Cleaners" von Moritz Riesewieck und Hans Block. : Digitale Müllabfuhr: Internes Screening von „The Cleaners“ am 6. April in Berlin Im Berliner Hackerspace c‑base läuft morgen Abend der Dokumentarfilm „The Cleaners“. Er handelt von den Menschen, die im Auftrag der großen Tech-Konzerne soziale Netzwerke von unerwünschten Inhalten „säubern“ und von den Schattenseiten dieser geheimen Industrie. Der Film hat beim Sundance Festival Premiere gefeiert und kommt im Mai in die deutschen Kinos. Im Anschluss an die Aufführung gibt es ein Gespräch mit den Filmemachern Moritz Riesewieck und Hans Block sowie Drinks und Musik. Die c‑base findet sich an der Rungestraße 20, 10179 Berlin. Es geht um 20 Uhr los und der Eintritt ist frei.
Aus der Ankündigung:
THE CLEANERS enthüllt eine gigantische Schattenindustrie digitaler Zensur in Manila, dem weltweit größten Outsourcing-Standort für Content Moderation. Dort löschen zehntausende Menschen in Zehn-Stunden-Schichten im Auftrag der großen Silicon-Valley-Konzerne belastende Fotos und Videos von Facebook, YouTube, Twitter & Co. Komplexe Entscheidungen über Zensur oder Sichtbarkeit von Inhalten werden so an die Content-Moderatoren outgesourct. Die Kriterien und Vorgaben, nach denen sie agieren, ist eines der am besten geschützten Geheimnisse des Silicon Valleys.
In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.
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: Wie wir die Welt wahrnehmen – about:blank erklärt Algorithmen
Florian Prokop zu Algorithmen. (Screenshot) : Wie wir die Welt wahrnehmen – about:blank erklärt Algorithmen Youtube, Facebook oder Twitter wollen vor allem eins: Die Nutzer so lange wie möglich auf der Plattform halten, um möglichst viele Werbeanzeigen verkaufen zu können. Dafür verwenden sie Algorithmen, die den Nutzern Beiträge empfehlen. Folge 14 unserer Videoreihe about:blank erklärt, welche Risiken das birgt: Denn Algorithmen bestimmen zunehmend, wie wir die Welt wahrnehmen, was wir zu Gesicht bekommen, wie wir informiert werden. Sie sind undurchsichtig und steigern oft die Verbreitung von Falschmeldungen und Verschwörungstheorien.
2017 musste Youtube seinen Algorithmus verändern, weil Verschwörungstheorien über einen Amoklauf in Las Vegas ganz oben in den Suchergebnissen aufgetaucht sind – ein immer wiederkehrendes Problem. Im selben Jahr verschwanden tausende Videos, die den Krieg in Syrien dokumentierten. Sie wurden erst nach internationalem Protest von Youtube wieder hergestellt. Es bleibt die Frage, ob die Algorithmen der sozialen Netzwerke ihrer zunehmenden politischen Bedeutung gerecht werden.
Das Video findet ihr auch auf Youtube.
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: Parkland-Schülerin sammelte in 10 Tagen mehr Twitter-Follower als die NRA in 9 Jahren
Anti-Waffen-Aktivistin Emma Gonzalez auf einer Demo in Washington. : Parkland-Schülerin sammelte in 10 Tagen mehr Twitter-Follower als die NRA in 9 Jahren Die 18-jährige Emma Gonzalez ist zum Gesicht der Anti-Waffen-Proteste in den USA geworden. Am Samstag demonstrierte sie beim „Marsch für unsere Leben“ gemeinsam mit Hunderttausenden Schülern und Schülerinnen für schärfere Gesetze. Auf Twitter ist sie mit ihrem Engagement erfolgreicher als ihr härtester Gegner: die US-Waffenlobby National Rifle Association (NRA). Ihre Beiträge werden teilweise über 80.000 Mal geteilt, die der NRA nur von Hunderten.
Die Washington Post meldete dazu Anfang März:
Sie trat Twitter im Februar bei und hat bereits 1,15 Millionen Follower. Die NRA, gegen die sie antritt und die seit langem gegen die Waffenkontrolle kämpft, trat der Plattform bereits 2009 bei und hat 606.000 Follower. [eigene Übersetzung]
Und auch einen anderen Widersacher weist Gonzalez auf Twitter in die Schranken: US-Präsident Donald Trump. Der hatte zunächst zugunsten der Parkland-Schüler reagiert und sich in Folge des Amoklaufs für eine bessere Überprüfung von Waffenkäufern ausgesprochen. Später übernahm er dann jedoch die Idee der NRA, auch Lehrer zu bewaffnen. Zwar rangiert Trump mit fast 50 Millionen Followern natürlich noch in eine anderen Liga als Gonzalez, deren Account von knapp 1,5 Millionen Menschen verfolgt wird. Allerdings liegt Gonzalez in Sachen Follower-Wachstum deutlich vorn.
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: Jetzt amtlich: Löschregeln von Facebook und Twitter respektieren Nutzerrechte nicht ausreichend
: Jetzt amtlich: Löschregeln von Facebook und Twitter respektieren Nutzerrechte nicht ausreichend Die EU-Kommission hat eine Übersicht über Fortschritte und Mängel bei den AGB von Social-Media-Plattformen veröffentlicht. Darin wird deutlich, was viele schon lange anprangern: Wenn es um die Löschung von Konten und Nutzerinhalten geht, haben Nutzer nicht genügend Informations- und Widerspruchsrechte.
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: Twitter-Berichterstattung: Schäubles Haltung im Vergleich völlig antiquiert
Wolfgang Schäuble spielt Sudoku (2012). Heute sagt er: "Diejenigen, die vorlaut twittern und sonst was, mögen mal überlegen, wie das auf einen Staatsbürger wirkt, der den Bundestag beobachtet: Einer oder eine redet mit großer Leidenschaft und dann sitzen da welche, die alles machen, bloß nicht zuhören." : Twitter-Berichterstattung: Schäubles Haltung im Vergleich völlig antiquiert Vor zwei Wochen teilte der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble den Abgeordneten mit, dass Twitter im Plenarsaal unerwünscht sei. Die Regel sorgte für Unverständnis und Spott. Wir haben nachgeforscht, wie die Landesparlamente und das Europaparlament mit dem Thema umgehen – und die Ergebnisse in einer interaktiven Karte dargestellt.
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: Kampagne zu Jobcentern: „Hartz 4 hilft jeden Tag“
Plakat von „Mein Jobcenter“ am Berliner U-Bahnhof Wedding. : Kampagne zu Jobcentern: „Hartz 4 hilft jeden Tag“ „Hartz 4 gibt mir Freiheit“. Mit dem Hashtag #DuBistEsUnsWert ist heute die Kampagne Mein Jobcenter an den Start gegangen. Sowohl auf der Website der Kampagne als auch im Berliner Stadtbild sind Geschichten von Menschen zu finden, die „happy mit Hartz 4“ sind. Ziel ist es laut den Initiatoren, „die soziale Marktwirtschaft in Deutschland zu erhalten und den robusten Arbeitsmarkt weiter zu stärken“.
Wer hinter der Kampagne steht und ob sie ernst gemeint ist, ist bisher unklar. Zu den Twitter-Followern gehört zumindest die Bundesagentur für Arbeit. In der vergangenen Woche waren offensichtlich versehentlich erste Plakate der Kampagne veröffentlicht worden.
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: RBB-Kontraste über Fake-News von der Polizei auf Twitter
Zu diesem Bild twitterte die Polizei: "Lebensgefahr für unsere Kolleg. Dieser Handknauf in der #Friedel54 wurde unter⚠️Strom⚠️gesetzt. Zum Glück haben wir das vorher geprüft." Medien übernahmen die Version ungeprüft. Am Ende stellte sich die Geschichte als falsch heraus. : RBB-Kontraste über Fake-News von der Polizei auf Twitter Das RBB-Magazin Kontraste hat sich Falschmeldungen der Polizei angesehen. Diese werden vor allem über Twitter verbreitet. Der Artikel führt mehrere Beispiele an, darunter der angeblich unter Strom gesetzte Türknauf eines besetzten Hauses in Berlin sowie die angeblich gefundene Benzinflasche beim G8-Gipfel in Elmau. In beiden Fällen musste die Polizei später zurückrudern.
Dabei macht der Bericht des RBB auf mehrere Grundprobleme der polizeilichen Kommunikation aufmerksam:
Professor Albert Ingold, Kommunikationsrechtler an der Universität Mainz, hält diese Twitter-Praxis der Polizei für schlicht rechtswidrig. „Staatliche Organe können nicht auf gut Glück Sachverhalte kommunizieren. Behörden unterliegen in der Kommunikation besonderen Wahrheitspflichten. Das heißt: Unwahre oder missverständliche Äußerungen darf eine staatliche Stelle nicht veröffentlichen“, meint Ingold.
Ein weiteres Feld ist, dass die Polizei mit Twitter oftmals selbst zum politischen Akteur wird. Dazu heißt es im RBB-Artikel:
„Die Aufgabe der Polizei ist es, erstens Demonstrationsrecht zu sichern, durchzusetzen, und zweitens Gesetzesverstöße zu verfolgen“, sagt der Sozialwissenschaftler Peter Ullrich. „Sie soll aber nicht öffentlich Politik machen und bestimmten Akteuren Legitimität zu- oder absprechen. Das ist nicht ihre Aufgabe und auch nicht ihre Kompetenz.“
Da die Polizeien in Deutschland mittlerweile mit mehr als 200 Accounts unterwegs sind, sollten sich Standards in der Kommunikation durchsetzen, die nicht in der Grauzone operieren, sondern sich an der gesetzlich festgeschriebenen Funktion der Polizei orientieren.
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: Polizei hat mehr als 200 Accounts auf Twitter und Facebook
Eine Datenvisualisierung aller verifizierten deutschsprachigen Accounts. : Polizei hat mehr als 200 Accounts auf Twitter und Facebook Spätestens seit den Blockupy-Protesten in Frankfurt und dem Amoklauf von München drängen deutsche Polizeien in die sozialen Medien. Dabei sind weiterhin viele Fragen der Nutzung ungeklärt.
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: Das Bundesverfassungsgericht im Internet: Wie es zur Nutzung von Twitter kam
: Das Bundesverfassungsgericht im Internet: Wie es zur Nutzung von Twitter kam Auf eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz hat das Bundesverfassungsgericht Unterlagen herausgegeben, aus denen hervorgeht, welche Erwägungen zur Nutzung des Twitter-Accounts geführt haben und warum andere Plattformen nicht genutzt werden. Wir haben das Gericht nach den bisherigen Erfahrungen und nach neuen Social-Media-Aktivitäten gefragt.
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: Urteil: taz darf Hetzer weiter beim Namen nennen
Urteil: Wer auf Facebook jemanden eine 9mm-Kugel ins Hirn jagen will, muss damit leben, dass sein Name öffentlich genannt wird. : Urteil: taz darf Hetzer weiter beim Namen nennen Ein Mann wollte verhindern, dass die taz über einen öffentlichen Facebook-Kommentar von ihm berichtet, in dem er implizit zum Mord an einer Sozialwissenschaftlerin aufforderte. Ein Gericht entschied nun zugunsten der Zeitung: Die Berichterstattung mit voller Namensnennung ist gerechtfertigt.
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: US-Grenzbeamte zwingen NASA-Mitarbeiter, sein Diensttelefon zu entsperren
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC-BY-NC-ND 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/chrisjl/5355922702/sizes/l">Chris JL</a> : US-Grenzbeamte zwingen NASA-Mitarbeiter, sein Diensttelefon zu entsperren Der US-Bürger und NASA-Mitarbeiter Sidd Bikkannavar wurde eine Woche nach Einführung des so genannten Muslims Bans an der Einreise in die USA gehindert. Bikkannavar befand sich auf der Rückreise aus Südamerika. Er konnte den Flughafen von Houston erst verlassen, nachdem er der Customs and Border Patrol (CBP) sein Mobiltelefon einschließlich PIN aushändigte. Dies berichtet The Verge.
Bikkannavar ist bei dem CBP-Programm Global Entry eingetragen, welche mehrfache Background-Checks verhindern und überflüssig machen soll. Zudem wurden die Login-Daten zu seinem Diensttelefon bei der NASA verlangt. Bikkannavar arbeitet an einem Raumsonden-Projekt im Jet Propulsion Laboratory.
Diese Art von Kontrolle bei der Einreise nehmen zu. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) rief Anfang Februar alle Einreisende und Opfer dieser Praxis dazu auf, sich bei ihnen zu melden. So soll genauer analysiert werden, wie die Grenzkontrollen von statten gehen und wie die Trump-Administration handelt.
Die Aufforderung der Herausgabe von Passwörtern zu Social-Media-Diensten an Border-Agents könnte in Zukunft Standard werden. Heimatschutzminister John Kelly erwägt dies als eine von mehreren Maßnahmen. Im Weißen Haus wurden zudem Überlegungen angestellt, dass Einreisende ihre Adressbücher offenlegen sollen. Zudem werden seit Dezember bei der Einreise auch Social-Media-Accounts abgefragt. Bislang ist dies „freiwillig“.