no-feed
-
Auf den Punkt: Ein Datenmarktplatz strengt sich an.
Auf den Punkt: Ein Datenmarktplatz strengt sich an. Liebe Leser:innen,
gestern ist ein neuer Teil der Databroker-Files-Saga erschienen. Diesmal geht es um einen Datenmarktplatz aus Berlin. Der hatte vor rund einem Jahr beteuert, „alle zumutbaren Anstrengungen“ zu unternehmen, um rechtswidrige Angebote auf seiner Plattform zu verhindern. Ausreichend waren die Anstrengungen jedoch offenbar nicht, wie die Recherche zeigt. -
Auf den Punkt: In Berlin könnte man bald permanent vom Geheimdienst videoüberwacht werden.
Auf den Punkt: In Berlin könnte man bald permanent vom Geheimdienst videoüberwacht werden. Liebe Leser:innen,
die schwarz-rote Landesregierung in Berlin will, dass der dortige Verfassungsschutz zukünftig auf eine Vielzahl, auch private Videoüberwachungssysteme zugreifen darf, wenn er Personen live und in Farbe observieren möchte. In einer Anhörung im Innenausschuss gab es dafür – und für andere geplante Grundrechtseingriffe – mächtig Kritik. -
Auf den Punkt: Ich hätte da noch eine Frage.
Auf den Punkt: Ich hätte da noch eine Frage. Liebe Leser:innen,
mit Umfragen ist das so eine Sache. Mein Kollege Markus hat gestern über eine berichtet, bei der 68 Prozent der Befragten antworteten, sie fänden eine Einführung von Palantir-Software in Deutschland „eher falsch“. Klingt ja erst mal, als hätte Big-Data-Magic für die Polizei keinen großen Rückhalt in der Bevölkerung. -
Auf den Punkt: Datenschutz geht raus.
Auf den Punkt: Datenschutz geht raus. Liebe Leser:innen,
Schwarz-Rot will das Datenschutzrecht reformieren. Wie genau, ist noch nicht klar. Aber mein Kollege Ingo hat schonmal verständlich aufgedröselt, welche Vorschläge auf dem Tisch liegen und was dafür oder dagegen spricht. Zwei der großen Fragen dabei: Wie sehr soll die Datenschutzaufsicht zentral organisiert werden? Und gibt es auch Reformen, die nicht nur im Sinne der Wirtschaft sind, sondern die Allgemeinheit besser vor ungezügeltem Datenhandel und Co. -
Auf den Punkt: Die Fußfessel allein wird nicht reichen.
Auf den Punkt: Die Fußfessel allein wird nicht reichen. Liebe Leser*innen.
Die schwarz-rote Koalition führt die Fußfessel für Gewalttäter*innen ein. Sie soll bei einem vom Familiengericht verordneten Näherungsverbot dafür sorgen, dass die Person auf Abstand bleibt.
Das klingt markig, zielgerichtet und gerecht. Schließlich ist es auch moralisch befriedigend, dass bei einem stalkenden und gewalttätigen Partner oder Ex-Partner nicht nur die von der Gewalt betroffene Person sich im Alltag ständig einschränken muss. -
Auf den Punkt: Karin Prien spielt verkehrte Welt.
Auf den Punkt: Karin Prien spielt verkehrte Welt. Liebe Leser:innen,
während die AfD immer stärker wird und die Bundesregierung ein mögliches Verbot der rechtsextremen Partei auf die lange Bank schiebt, möchte Familienministerin Karin Prien (CDU) vom Staat unterstützte Projekte zur Demokratieförderung „breit angelegt“ vom Verfassungsschutz überprüfen lassen. -
Auf den Punkt: Wir wollen kein Medium für Überwachungskameras sein.
Auf den Punkt: Wir wollen kein Medium für Überwachungskameras sein. Liebe Leser:innen,
manchmal häufen sich auf den ersten Positionen unserer Startseite für ein paar Stunden auffällig ähnliche Motive, weil sich gleich mehrere aktuelle Texte um ein bestimmtes Thema drehen. Diesmal waren es Überwachungskameras, wie ein Kollege heute anmerkte. Fast zeitgleich kam eine Mail herein mit dem Hinweis auf eine Veranstaltung eines Landesdatenschutzbeauftragten zur Frage, ob Videoüberwachung das neue Normal sei. -
Auf den Punkt: Videokameras machen die Welt hässlicher.
Auf den Punkt: Videokameras machen die Welt hässlicher. Liebe Leser*innen,
am Wochenende war ich auf einer Demonstration, auf der auch getanzt wurde. Ich fand es ganz erstaunlich, wie viele Kameras dort waren. Von den Wagen wurde in die Menge gefilmt, aus der Menge auf die Wagen und gerne mal rundherum, dazu kamen scheinbare Profi-Fotograf*innen, die die Menge auf sich zukommen ließen und Einzelnen direkt ins Gesicht blitzten. -
Auf den Punkt: Hast Du kein Konzept im Schrank, bau ’ne neue Datenbank.
Auf den Punkt: Hast Du kein Konzept im Schrank, bau ’ne neue Datenbank. Liebe Leser:innen,
die Sommerferien sind bald in allen Bundesländern vorbei und da brodelt schon die Debatte um die Einführung einer Schüler-ID. Meine Kollegin Esther Menhard hat sich die Diskussion um die neue Datenbank angeschaut, in die künftig die gesamte Bildungshistorie von Menschen gesteckt werden soll. -
Auf den Punkt: Probleme lassen sich nicht verbieten.
Auf den Punkt: Probleme lassen sich nicht verbieten. Liebe Leser:innen,
ein pauschales Handyverbot an Schulen zu fordern, ist gerade en vogue. Was ich daran nicht verstehe: Vielleicht lassen sich die Smartphones aus den Klassenzimmern und von den Pausenhöfen verbannen, aber nach Schulschluss bleiben doch die Probleme mit Mediennutzung und ‑kompetenz. Auch das Kinderhilfswerk hat sich gemeinsam mit anderen Organisationen gegen Totalverbote ausgesprochen und plädiert dafür, dass Regeln zusammen mit den Schüler:innen ausgehandelt werden sollten. -
Auf den Punkt: Behörden sollten kein Facebook nutzen.
Auf den Punkt: Behörden sollten kein Facebook nutzen. Liebe Leser:innen,
es wirkt wie eine Meldung aus einer anderen Zeit: Das Verfahren um die Facebook-Seite der Bundesregierung geht in die nächste Runde. Die Bundesdatenschutzbeauftragte legt nämlich Berufung gegen ein Urteil ein, das der Regierung kürzlich grünes Licht für ihre Fanpage gegeben hatte.
Wenn man vorangegangene Gerichtsverfahren dazurechnet, tobt der Streit um Behörden und Social Media seit fast 15 Jahren. -
Auf den Punkt: Die Bundesregierung steuert auf neue Massenüberwachung zu.
Auf den Punkt: Die Bundesregierung steuert auf neue Massenüberwachung zu. Liebe Leser:innen,
es ist immer die gleiche Leier: Um Kriminalität zu bekämpfen, brauche es Vorratsdatenspeicherung. Seit Jahren verklären Innenpolitiker:innen verschiedener Couleur diese Scheinlösung zum Allheilmittel. So auch gestern, als Innenministerium und BKA das aktuelle Lagebild zu Sexualdelikten an Kindern und Jugendlichen vorgestellt haben. -
Auf den Punkt: Leopoldina schießt gegen Geschäftsmodell von Big Tech.
Auf den Punkt: Leopoldina schießt gegen Geschäftsmodell von Big Tech. Liebe Leser*innen,
76 Seiten Diskussionspapier hat die renommierte Gelehrtenakademie Leopoldina vergangene Woche hingelegt. Es geht darum, wie soziale Medien Minderjährigen schaden und was man dagegen tun kann. Alterskontrollen spielen auch eine Rolle. Während viele andere Nachrichtenmedien ruckzuck ihre Meldungen auf Alterskontrollen gedreht haben, wollte ich erst einmal nachdenken. -
Auf den Punkt: KI-gestützte Videoüberwachung hat einen Drang zur Ausweitung.
Auf den Punkt: KI-gestützte Videoüberwachung hat einen Drang zur Ausweitung. Liebe Leser*innen,
am Hamburger Hansa- und Hachmannplatz soll ab dem 1. September eine sogenannte Künstliche Intelligenz anhand der Bilder von Überwachungskameras bestimmte Verhaltensweisen erkennen. Wenn sich ein Mensch dann dort zu festgelegten Uhrzeiten bewegt, können seine Bilder auch zum KI-Training genutzt werden. -
Auf den Punkt: Die Medienaufsicht bekommt scharfe Schwerter in die Hand.
Auf den Punkt: Die Medienaufsicht bekommt scharfe Schwerter in die Hand. Liebe Leser:innen,
seit Jahren versucht die deutsche Medienaufsicht Pornoseiten zu blockieren. Bald darf sie Geldhähne zudrehen und Domains ohne große Bürokratie sperren. Die Pornoseiten wehren sich gegen diese aus ihrer Sicht übergriffigen Mittel.
Wie viel muss, wie viel darf passieren, um Minderjährige im Netz vor Pornos zu schützen? Und sind die Maßnahmen überhaupt praktikabel? Diesen Fragen geht mein Kollege Sebastian in einem lesenswerten Text nach. -
Auf den Punkt: Perplexity AI will den Chrome-Browser kaufen.
Auf den Punkt: Perplexity AI will den Chrome-Browser kaufen. Liebe Leser*innen,
auf 43 Seiten haben Menschenrechtler*innen die Pläne des CSU-geführten Innenministeriums für mehr biometrische Gesichtskontrolle zerpflückt. Stellenweise wird es sehr juristisch. Ich habe mich durchgewühlt, damit ihr es nicht tun müsst.
tl;dr
Alexander Dobrindt: Mehr Gesichtserkennung!
Menschenrechtler*innen: Halt, Stopp!
Knackig sind auch unsere Ticker, die ihr hier in jeder Ausgabe von „Auf den Punkt“ serviert bekommt. -
Auf den Punkt: Die Gematik findet Video-Identifizierung jetzt doch sicher.
Auf den Punkt: Die Gematik findet Video-Identifizierung jetzt doch sicher. Liebe Leser*innen,
weil so wenige Menschen die elektronische Patientenakte (ePA) aktiv nutzen, hat sich die zuständige Gematik etwas überlegt: Sie erlaubt die Identifizierung per Video. Vor drei Jahren hat sie das noch als zu unsicher abgelehnt. Nun soll es also doch möglich sein.
Mein Kollege Daniel hat darüber geschrieben. -
Auf den Punkt: Instagram rollt ein Überwachungs-Feature aus.
Auf den Punkt: Instagram rollt ein Überwachungs-Feature aus. Liebe Leser:innen,
20 zivilgesellschaftliche Organisationen warnen eindringlich vor den Überwachungsplänen der schwarz-roten Bundesregierung. Sie solle sich stattdessen für Rechtsstaatlichkeit und ein Leben frei von Massenüberwachung einsetzen, so die Forderung. Meine Kollegin Chris hat die Details.
Auch Instagram hat mehr Überwachung im Programm. -
Auf den Punkt: Waten durch den KI-Sumpf.
Auf den Punkt: Waten durch den KI-Sumpf. Liebe Leser:innen,
sogenannter AI Slop ist kaum noch aus dem Internet wegzudenken: Mal mehr, meist weniger sinn- und geschmackvolle Texte, Bilder oder sonstige digitale Inhalte lassen sich damit billig und massenhaft produzieren. Die Verbreitung übernehmen dann Online-Dienste – oder auch nicht. Wikipedia etwa hat jüngst eine neue Regel eingeführt, mit der Moderator:innen automatisiert erstellten KI-Quatsch schneller aus der freien Online-Enzyklopädie löschen können, siehe Ticker. -
Auf den Punkt: Milliarden für Palantir.
Auf den Punkt: Milliarden für Palantir. Liebe Leser*innen,
offenbar kommt derzeit kaum einer unserer Newsletter ohne Alexander Dobrindt aus. Das Haus des CSU-Bundesinnenministers hat vergangene Woche Pläne für ein neues „Sicherheitspaket“ vorgestellt. Polizeibehörden sollen unter anderem biometrische Gesichtserkennung und Datenanalysesoftware einsetzen dürfen.