Liebe Leser*innen,
beim erweiterten Neugeborenen-Screening bekommen Babys einen Pieks in die Ferse, damit ein Tropfen Blut hervortritt. Im Labor erfolgt eine Untersuchung des Bluts nach 17 angeborenen Erkrankungen. Das erklärt Molekularbiologin Isabelle Bartram im Interview mit meinem Kollegen Leonhard Pitz. Sie warnt vor einer Ausweitung von Neugeborenen-Screenings und einer Datenbank mit genomischen Daten von Babys – ein Thema, über das man bei netzpolitik.org selten liest.
Umso häufiger liest man bei uns von Datenleaks. Dafür gibt es in unseren jüngsten Tickermeldungen gleich mehrere Beispiele. So sollen unter anderem 70.000 Discord-Nutzer*innen von einem Zugriff auf Ausweisdaten betroffen sein, die im Rahmen von Alterskontrollen erhoben wurden. Für die Fans solcher Kontrollen ist das ein Pieks in die Achillesferse.
Kommt gut ins Wochenende
Sebastian

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