Finanzierung
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: Wir diskutieren ein potentielles Werbeformat und freuen uns auf Feedback (Update)
: Wir diskutieren ein potentielles Werbeformat und freuen uns auf Feedback (Update) Seit einiger Zeit machen wir uns vermehrt Gedanken um die Refinanzierung unserer Redaktion. Das eigentliche Ziel dabei ist, dass wir die Redaktion mehr ausbauen wollen. Und dafür können wir nicht mehr weiter Minus machen. Wir haben den gesamten Prozess bisher öffentlich gemacht und haben das weiter vor.
Wir haben ein Angebot erhalten, als Medienpartner eines Online-/TV-Wahlformates täglich ein Video hier zu bringen. Das ist etwas vergleichbar mit dem „Jung und Naiv“ – Format von Tilo Jung, was wir interessant fanden und wovon die meisten Folgen auch hier kommen. Der Unterschied zu dem Format: Wir finden das neue auch spannend, aber wir würden dafür auch Geld bekommen. Es geht zwar nicht um einen hohen Betrag, aber es ist schon vergleichbar mit 1,5 Monaten bei uns ein Banner schalten.
Wir haben das innerhalb der Redaktion diskutiert und sind noch zu keiner Entscheidung gekommen. Zu unserer unserer eigenen Einstellung gehört auch, solche Diskussionen transparent zu machen. Also machen wir das einfach.
Was spricht dafür, was spricht dagegen?
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: Die Online-Werbeindustrie will Filesharing-Webseiten den Geldhahn zudrehen
: Die Online-Werbeindustrie will Filesharing-Webseiten den Geldhahn zudrehen Wer im Internet eine Webseite betreiben möchte und damit vielleicht auch noch ein wenig Geld verdienen möchte, ohne von den Nutzern direkt Geld zu verlangen, kommt um die Schaltung von Werbung kaum herum. Für viele Webseiten ist Werbung die einzige Möglichkeit der Finanzierung, besonders wenn mit den Inhalten der Webseite kein Umsatz erwirtschaftet werden kann. Ein Beispiel hierfür sind Filesharing-Webseiten, welche ihre Dienste kostenfrei anbieten und daher auf die Schaltung von Werbung angewiesen sind. Das hat anscheinend auch die amerikanische Regierung erkannt. Denn sie hat sich mit den größten Vertretern der Werbewirtschaft im Internet verbündet, mit dem Ziel keine Werbung mehr auf „illegalen“ Webseiten zu schalten und diesen so den Geldhahn zu zudrehen.
Wie die Variety berichtet sind unter anderem Google, Microsoft und Yahoo an den Plänen beteiligt. Der Vorschlag sieht vor, dass die Urheberrechtsinhaber Beschwerden über Verstöße am Urheberrecht direkt an die Werbeunternehmen melden und diese daraufhin von der Schaltung von Werbung auf diesen Seiten absehen. Dieses soll dazu führen, den Webseiten ihre einzige Geldquelle abzuschneiden und sie damit zu zerschlagen. Victoria Espinel, die Beauftragte für die Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern der amerikanischen Regierung, fand positive Worte für das Engagement der Privatwirtschaft:
The Administration strongly supports voluntary efforts by the private sector to reduce infringement and we welcome the initiative brought forward by the companies to establish industry-wide standards to combat online piracy and counterfeiting by reducing financial incentives associated with infringement, […] We believe that this is a positive step and that such efforts can have a significant impact on reducing online piracy and counterfeiting.
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: Zwischenstand Leserfinanzierungskampagne: MIt Eurer Hilfe zu mehr Unabhängigkeit
: Zwischenstand Leserfinanzierungskampagne: MIt Eurer Hilfe zu mehr Unabhängigkeit
Wir haben neue Zahlen bezüglich unserer seit Mitte April laufenden Leserfinanzierungskampagne. Diese hatten wir gestartet, um eine zusätzliche Refinanzierungssäule zu Werbung aufzubauen und Paid-Content-Modellen eine klare Absage geben zu können. Seitdem könnt Ihr unsere Arbeit durch ein freiwilliges Abo und/oder Spenden unterstützen. Mit den Erlösen wollen wir unsere Unabhängigkeit sichern und unser Angebot ausbauen, um Euch weiterhin einen guten und vielleicht noch besseren Service bieten zu können.Bis Ende Juni sind auf dem Konto des Netzpolitik e.V. innerhalb von 2,5 Monaten 32.373,81 EUR zusammen gekommen. Diese setzen sich zusammen aus 21789,56 EUR per Überweisung, 7109,73 EUR per PayPal und 3474,52 EUR per Flattr. Dazu haben wir 7.88090733 Bitcoins in der Tasche. Deren Wert sinkt aber leider seit Start der Leserfinanzierungskampagne und bei einem aktuellen Wert von 62 Euro sind unsere Bitcoins gerade 488.62 EUR wert. Wir hoffen auf den nächsten Hype.
Am interessantesten sind für uns die monatlichen Daueraufträge. Diese helfen uns, etwas mehr Planungssicherheit zu bekommen. Im Idealfall kommt jeden Monat kontinuierlich ein kleiner Abobeitrag rein. Das waren insgesamt 1750,33 EUR im Juni, die über einen Dauerauftrag reinkamen. Insgesamt wurde uns im Juni 5040,92 EUR freiwillig gezahlt. (3555,05 EUR Überweisung / 464,58 EUR Paypal / 1021,29 EUR Flattr).
Das freut uns sehr und motiviert immer wieder, jeden Tag aufs Neue über möglichst viele Entwicklungen rund um digitale Bürgerrechte und ein offenes Netz berichten zu können. Vielen Dank für die Unterstützung.
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: Zwischenstand unserer Leserfinanzierungskampagne nach einem Monat Laufzeit
: Zwischenstand unserer Leserfinanzierungskampagne nach einem Monat Laufzeit Vor fünf Wochen haben wir eine kleine Kampagne gestartet, um als weitere Refinanzierungssäule unserer Arbeit die Leserfinanzierung aufzubauen. In Zeiten, wo Werbung oftmals als die Hauptfinanzierungsquelle von Online-Journalismus gilt, wollten wir darauf verzichten, eine Adblocker-Ausschalt-Kampagne zu starten. Dazu fallen viele Möglichkeiten zur Refinanzierung für uns einfach weg, weil uns unsere Unabhängigkeit wichtiger ist.
Eine erste Zusammenfassung hatte ich nach einer Woche Leserfinanzierungskampagne verbloggt. Auf der re:publica hab ich vor zwei Wochen weitere Zahlen genannt (Video) und jetzt komme ich endlich mal mit etwas Abstand auf einen größeren Rückblick.Bisher kommen wir auf einen Gesamtspendenstand mit Flattr, Überweisung, Daueraufträgen, PayPal und Bargeld auf 25.007,52 EUR (Nach einer Woche waren es 11.776,51 EUR). Plus etwas mehr als sechs Bitcoins, deren Wert stündlich schwankt. Dafür möchten wir uns herzlich bei allen mindestens 1075 Spenderinnen und Spendern bedanken! Mindestens 1075 Spender deshalb, weil wir keine Zahl haben, wieviele Einzelspenden über Flattr kamen.
Keine Überraschung: Zum Start wurde mehr gespendet als jetzt nach einigen Wochen:
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: Sascha Lobo: Denn es ist ein Dauerauftrag, für das freie, offene, sichere Internet zu kämpfen.
: Sascha Lobo: Denn es ist ein Dauerauftrag, für das freie, offene, sichere Internet zu kämpfen. Dies ist ein Gastbeitrag von Sascha Lobo im Rahmen unserer Leserfinanzierungs-Kampagne.
Mein Name ist Sascha Lobo, hauptberuflich bin ich Autor, Vortragsredner und gründe eine Ebook-Plattform. Nebenberuflich bin ich kein Internet-Aktivist. Mit dem Begriff Internet-Aktivismus wird in der Öffentlichkeit sehr leichtfertig umgegangen. Nach Durchsicht eines Dutzends Artikel über Netzpolitik gewinnt man den Eindruck, es gäbe zehntausende Netzaktivisten in Deutschland. Und man könnte sogar versucht sein zu glauben, ich sei einer von ihnen. Beides entspricht nicht der Wahrheit.
Der Grund für dieses Missverständnis hängt direkt mit der Veränderung der Gesellschaft durch das Internet zusammen. Das Netz besteht dem ersten Anschein nach aus purer Kommunikation: sind ja bloß Pixel, alles. Deshalb sieht es von außen so aus, als wäre jeder, der sich kommunikativ beteiligt, ein tatsächlich Beteiligter. Und damit auch Internet-Aktivist. Aber ein Retweet fährt nicht zum Bundestag, um Gespräche mit Abgeordneten zu führen. Ein hingeworfener Kommentar ist keine politische Aktion.
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: Investiere in digitale Bürgerrechte: Andrea Jonjic über ihre Arbeit und unsere Finanzierungs-Kampagne
: Investiere in digitale Bürgerrechte: Andrea Jonjic über ihre Arbeit und unsere Finanzierungs-Kampagne Seit gestern ist auf unserem Jimmy Wales-Gedächtnisbanner Andrea Jonjic, Politikwissenschaftlerin und Praktikantin im netzpolitik.org-Büro. In einem kurzen Video bedankt sich Andrea bei allen Spenderinnen und Spendern und erklärt, warum sich netzpolitik.org lieber von Leserinnen und Lesern als den erstbesten Werbekunden finanzieren lässt:
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: netzpolitik.org ist unser Frühwarnsystem für netzpolitische Arbeit
: netzpolitik.org ist unser Frühwarnsystem für netzpolitische Arbeit
Das ist ein Gastbeitrag von Pavel Richter, Vorstand des Wikimedia Deutschland e.V. zu unserer laufenden Leserfinanzierungs-Kampagne.Die Berichterstattung bei netzpolitik.org hilft mir bei meiner täglichen Arbeit und darüber hinaus. Was mich am meisten beeindruckt, ist neben der Aktualität, die gründliche und vor allem verständliche Aufbereitung von netzpolitischen Themen.
Aber nicht nur eine Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens, wie Wikimedia Deutschland, braucht ein kompetentes Medium für netzkulturelle Fragen und Hintergründe. Ich bin überzeugt davon, dass ein guter und kritischer Journalismus für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist und ein Blog wie Netzpolitik für die freie Wissensgesellschaft von essentieller Bedeutung. Die häufige Verlinkung und Nennung in anderen Medien unterstreicht das und zeigt uns, wie wichtig und wertvoll netzpolitik.org in den letzten Jahren geworden ist.
Kollaborative Projekte im Netz sind zumeist überraschend effizient und dabei fast immer demokratischer, als wir es von den Massenmedien gewohnt sind.
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: Eine Woche freiwilliges Netzpolitik-Abo: Wir haben erste Zahlen!
: Eine Woche freiwilliges Netzpolitik-Abo: Wir haben erste Zahlen! Vor einer Woche haben wir als zusätzliche Refinanzierungssäule ein freiwilliges Abo gestartet. Der Grund dafür sind rund 4.000 Euro Minus, die wir aktuell verbrennen und eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Refinanzierung für uns nicht in Frage kommen, um unsere Unabhängigkeit und Offenheit zu erhalten. Andere ziehen wir schon in Betracht und haben 24 Möglichkeiten hier zur Diskussion gestellt. Wir freuen uns natürlich noch über weitere Hinweise und Ideen, welche zusätzlichen Säulen zur Refinanzierung und dem Ausbau unserer Art von Onlinejournalismus möglich sind und werden diese in einer kleinen Reihe nochmal gesondert vorstellen.
Nach einer Woche können wir auch erste Zahlen nennen!
Insgesamt haben uns 439 Spender bisher 11.776,51 Euro geschenkt. Das reicht erstmal, um die kommenden drei Monate auszufinanzieren. 293 Spender haben uns 8548 Euro über Banküberweisung zukommen lassen, 146 Personen haben 3228,51 über PayPal geschenkt. Die Einnahmen über Flattr sehen wir kommenden Monat und die 5.65607733 Bitcoins waren eben 528.84 Euro wert. Wir fragen uns momentan noch, ob wir würfeln sollen, um eine belastbare Prognose bekommen sollen, ob wir die Bitcoins jetzt abstossen oder weiter behalten und an Wert gewinnen lassen sollen.
Die höchste gespendete Summe per Banküberweisung waren 500 Euro, die höchste gespendete Summe per Paypal waren 100 Euro. Das durchschnittliche freiwillige Abo beträgt momentan 26,8 Euro (ohne Flattr & Bitcoin). Auf 455 Euro belaufen sich aktive Daueraufträge. Gehen wir mal optimistisch davon aus, dass diese Zahl monatlich reinkommen könnte, dann haben wir zusätzlich zu den bereits auf dem Konto liegenden 11.776,51 Euro weitere 5460 Euro. Das macht dann 17236,51 Euro plus Flattr plus 5,6 Bitcoins.
Wir sind ja immer noch zuversichtlich, dass es gelingen kann, ohne einen Mehrwert einen signifikanten Anteil unserer Leserinnen und Leser dazu zu motivieren, durch eine freiwillige Spende zur Refinanzierung der Ausgaben beizutragen. Was ist Euch unsere Arbeit wert?
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: Volker Grassmuck: Netzpolitik.org ist mir was wert
: Volker Grassmuck: Netzpolitik.org ist mir was wert Netzpolitik.org ist mir was wert. Netzpolitik.org ist zur ersten Adresse für Bürgerrechte im Netz geworden. Solider Web-Journalismus mit klarem Blick auf Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Dabei verbloggt und kommentiert das Redaktionsteam nicht nur Meldungen anderer, sondern ist immer wieder Primärquelle, recherchiert, fragt nach, stellt Informationsfreiheitsanfragen, erhält Leaks, bleibt kontinuierlich an langwierigen Prozessen wie Gesetzgebungsvorhaben dran. Die Qualität der Information spiegelt sich in der der Kommentare, aus denen ich bei meinen Beiträgen immer wichtige Anregungen bekommen habe. Nicht zuletzt ist Netzpolitik.org ein wertvolles Archiv, in dem sich schnell die Vorgeschichte aktueller Themen nachlesen lässt. Kurz, Netzpolitik.org ist die Anlaufstelle zu digitalen Grundrechten für Bürgerinnen und Journalisten und unersetzliche Quelle für meine eigene medienwissenschaftliche und politische Arbeit.
Neben Text macht Netzpolitik.org Audio-Podcasts und NetzpolitikTV. Es bietet also multimediale Grundversorgung in einem entscheidenden Themenfeld, in dem die Öffentlich-Rechtlichen, von wenigen ruhmreichen Ausnahmen abgesehen, schwach sind. Mein Traum ist eine umfassende mediale Grundversorgung, jenseits der obsoleten Trennung von Rundfunk und Presse, aus dem Internet gewachsen, mit allen bewährten Kriterien des Journalismus, bezahlt durch den heutigen Rundfunkbeitrag. Netzpolitik.org ist dabei der Kern der Redaktion Netzpolitik, um die sich nach dem gleichen Modell weitere Redaktionen für Kultur, Bildung, Unterhaltung usw. bilden.
Bis der Traum von der großen kollektiven Umverteilung zur Gewährleistung unabhängiger Medien wahr wird, ist es an uns, den Fortbestand von Netzpolitik.org zu sichern und seine Unabhängigkeit von Werbetreibenden, Investoren oder anderen, die über den Geldhebel in die Inhalte eingreifen können. Und Premium-Inhalte hinter ner Zahlmauer will eh niemand. Also müssen wir uns zusammen tun, damit Markus und André und das ganze Team ihre gute Arbeit fortsetzen können. 30 € im Monat sind mein gut und gerne investierter Beitrag dazu.
Prof. Dr. Volker Ralf Grassmuck, Mediensoziologe an der Leuphana Universität Lüneburg
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: Investiere in digitale Bürgerrechte: Markus Beckedahl über seine Arbeit und netzpolitik.org
: Investiere in digitale Bürgerrechte: Markus Beckedahl über seine Arbeit und netzpolitik.org Nachdem ich gestern den Jimmy Wales auf unserem Spenden-Banner spielen durfte, wirbt heute der Gründer selbst. In einem kurzen Video erklärt Markus Beckedahl seine Motivation hinter netzpolitik.org, was das Blog bereits erreicht hat und welche Ausgaben wir mit unserer Spenden-Kampagne finanzieren wollen:
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: Debatte: Wie kann sich Onlinejournalismus finanzieren?
: Debatte: Wie kann sich Onlinejournalismus finanzieren? Gestern haben wir eine kleine Crowdfinanzierungs-Kampagne gestartet. Nach der Offenlegung unserer Finanzen ist deutlich geworden, dass netzpolitik.org viel mehr Geld verbraucht als bisher eingenommen wird.
Wir hatten im Februar bereits unsere Finanzierung transparent gemacht. Damals sah es noch besser aus, weil wir einen mittelständischen Sponsor hatten, der bei uns über zwei Jahre Werbung gebucht hatte, was unsere Werbeeinnahmen fast verdoppelte. Dieser hat sich aber leider dazu entschlossen, andere Wege auszuprobieren und nun fehlen diese 1.500 Euro (plus MwSt) im Monat. Gleichzeitig fragen wir öfters die Bundesregierung mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetzes im Zuge von Recherchen. Und immer öfters werden Rechnungen dafür mitgeschickt. Das finden wir nicht schön, damit müssen wir aber leben, wenn wir weiterhin kritisch bleiben wollen.
Das ist der Grund, warum wir uns gerade mehr Gedanken über eine Refinanzierung und weitere Erlösquellen machen.
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: Die schönsten Kommentare zum Thema Crowdfinanzierung
: Die schönsten Kommentare zum Thema Crowdfinanzierung Gestern haben wir darüber gebloggt, dass wir uns auch über Spenden in Form von freiwilligen Abos freuen, um unser Blog mit Eurer Hilfe auf eine weitere Finanzierungssäule zu stellen und weiter ausbauen zu können. Das hat viele positive Kommentare hervorgebracht, die uns ausgesprochen gefreut haben und natürlich auch motivieren.
Es gab aber auch Kommentare, wofür man zur Beschreibung wohl den Begriff #facepalm erfunden hat. Die möchten wir Euch nicht vorbehalten und wir haben ein „Best of“ zusammengestellt. Auch das ist Deutschland.
Na sowas, eine Website die sich dafür einsetzt alles gratis zu machen macht Verluste und muss um Geld betteln… amüsant! Vielleicht funktionieren die von euch propagierten Modelle eben doch nicht so toll?
Wieso solltet ihr für eure Propaganda Geld bekommen, während Rechteinhaber (Musiker, Komponisten, Autoren, Journalisten, Fotografen etc. etc.) dank solcher Propaganda pleite gehen, wiel ja im Netz alles umsonst sein soll? Ihr macht euch gerade gepflegt lächerlich! Da im Netz alles frei ist solltet ihr auch frei von Spenden arbeiten….. Und am Besten auch frei von Werbeeinnahmen. Viel Spass dabei!
Unabhängiger Journalismus? Auf netzpolitik.org gibts Meinungsberichte und nicht etwa neutrale Berichterstattung. Meinungsmache gibts bereits viel zu häufig, daher: keine Unterstützung.
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: Was wollen wir mit mehr Finanzierung schaffen?
: Was wollen wir mit mehr Finanzierung schaffen? Wir haben heute eine kleine Spendenkampagne zum Aufbau einer weiteren Säule zur Refinanzierung von netzpolitik.org gestartet. Statt nur auf die klassischen Modelle wie Werbung und Paywall zu setzen wollen wir ausprobieren, ob Journalismus im digitalen Zeitalter auch nachhaltig von einer Community, in diesem Fall von Euch, co-finanziert werden kann.
Wie viele journalistische Onlinemedien steht auch netzpolitik.org vor der Herausforderung einer Finanzierung. Bisherige Modelle waren bei uns nicht so erfolgreich, wie es notwendig wäre. Viel mehr Werbung, eine Kampagne, damit Ihr auch Eure Adblocker abschaltet und den RSS-Feed schließen wollen wir aber nicht. Während überall von einer Paywall geträumt wird, erteilen wir dieser Idee eine deutliche Absage.
In den letzten Jahren bekamen wir häufig den Tip: Macht doch Crowdfinanzierung! Wir probieren das jetzt einfach mal aus und starten das Experiment: Sind unsere Leserinnen und Leser, also Ihr, auch bereit, für etwas zu bezahlen, was alle kostenlos erhalten? Und können wir damit unsere derzeitige Redaktion refinanzieren oder sogar noch weiter ausbauen?! Oder müssen wir zukünftig bestimmte Freemium-Services entwickeln, damit zahlende Leserinnen und Leser exklusive Inhalte und/oder eine andere Verpackung gegenüber nicht-zahlenden Lesern erhalten?
Zugleich sehen wir die Aktion auch als Startpunkt eines offenen Prozesses und Debatte mit Einbindung unserer Leserinnen und Leser: Wie kann sich heute ein journalistisches und politisches Netz-Angebot wie netzpolitik.org refinanzieren und weiter unabhängig bleiben?
Was wollen wir mit mehr Finanzierung schaffen?
Wir wollen:
- ein besseres Frühwarnsystem aufbauen, um geplante Grundrechtseinschränkungen viel früher im politischen Prozess zu entdecken und davor warnen zu können;
- mehr erklären, damit auch Einsteiger für viele Themen interessiert werden, die uns alle angehen;
- aktuelle Debatten mehr zusammenfassen;
- mehr Zeit haben für aufwändigere Hintergrundrecherchen;
- noch mehr dokumentieren, analysieren und bewerten, was im Bundestag, im Europaparlament und vielleicht sogar in den Landtagen passiert;
- nicht mehr bei jeder erfolgreichen Informationsfreiheitsgesetzanfrage zusammen zucken, wenn die Bundesregierung eine Rechnung über 500 Euro mitschickt. Sondern einfach weiterfragen und ‑recherchieren;
- unsere Inhalte in verschiedenen Formaten ausliefern – z.B. als tägliche Zusammenfassung aller Artikel für den eBook-Reader bequem per Mail oder als kurze Zusammenfassung im Audio-Podcast;
- eine offene API anbieten;
- ein schöneres Design entwickeln;
- wir wollen mit dem Themenfeld Netzpolitik mitwachsen und weiterhin möglichst viele Themen abdecken. Für Euch und mit Euch.
Nur meckern ist einfach – wir warnen, loben und informieren. Wir haben einen langen Atem und kümmern uns nicht nur um Themen, die gerade mal hip und cool sind oder die garantiert Klicks bringen. Sondern um alles, was wichtig ist oder wird. Auch wenn es nicht immer Spaß macht. Oder die Themen aktuell nur wenige interessieren und keine Klicks bringen. Was ist Euch unsere Arbeit wert?
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: Investiere in digitale Bürgerrechte: Unterstütze netzpolitik.org
: Investiere in digitale Bürgerrechte: Unterstütze netzpolitik.org netzpolitik.org braucht deine Unterstützung! Wir produzieren seit neun Jahren viele kostenfreie Inhalte für dich – mit deinem Beitrag kannst du helfen, unabhängigen Journalismus für digitale Bürgerrechte noch stärker zu machen.
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: Wie wir unser Jahrbuch Netzpolitik verschenkten und beinahe reich wurden
: Wie wir unser Jahrbuch Netzpolitik verschenkten und beinahe reich wurden
Eine Woche vor Weihnachten haben wir unser „Jahrbuch Netzpolitik – Von A wie ACTA bis Z wie Zensur“ veröffentlicht. Das war ein Experiment für uns, sowohl im gesamten Entstehungs- als auch im Publikationsprozess und wir wollten einfach mal schauen, welche Knöpfe man dabei wie drücken muss. Außerdem hatten wir das schon seit Jahren vor, aber haben die Idee immer fleissig prokastiniert. Mittlerweile gibt es die ersten Zahlen und wir können mit der Evaluation beginnen.Vor der Veröffentlichung standen wir vor der Frage der Lizenz und vor allem, ob wir das Buch gleichzeitig mit dem Verkauf veröffentlichen. Wir haben eine freie Lizenz (CC-BY-SA) gewählt und waren auch froh, dass alle Autorinnen und Autoren mitspielten. Und wir haben uns auch bewusst dafür entschieden, das Buch beim ersten Mal gleichzeitig zum freien Download online zu stellen. Einerseits fanden wir, dass es der passende Beitrag zu der Urheberrechtsdebatte 2012 wäre, wenn das Buch vor offiziellem Verkaufsstart schon in der Piratenbucht stand. Andererseits weil wir es einfach konnten.
Wie wir beinahe reich wurden:
Aus kommerziellen Gesichtspunkten war das aber sicher nicht der beste Weg, wie unsere ersten Verkaufszahlen aufzeigen. Es gab im großen drei Verkaufsswege: Online, auf dem 29c3 und gedruckt per Post. Das Buch ging parallel als ePub bei ePubli und als Kindle bei Amazon für jeweils 3,99 Euro zum Start online. Das ePub kauften 26 Personen, die Kindle-Ausgabe 133 Personen. Im Google Play-Store ging es nach einigen Tagen online und es kauften 28 Personen. Am längsten dauerte der Apple-Store: Ganze acht Tage lag das Buch da bei der Sittenprüfung und anschließend kauften es darüber 25 Personen. Fun-Fact: Durch eine Kooperation mit ePubli bekamen wir 1000 gedruckte Bücher geschenkt und die Lieferung kam vor dem Digital-Release im Apple-Store bei uns an.
Unerwarteter Erfolg: Eine Woche Platz Eins in den eCommerce-Charts!
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: Unser Blog soll schöner werden (VI): Crowdfunding?
: Unser Blog soll schöner werden (VI): Crowdfunding? In einem Prozess wollen wir mit Euch unser kleines Blog weiterentwickeln. Nach Beiträgen darüber, wer uns liest, wer wir sind, wie wir aussehen könnten, welche alten und neue Formate möglich sind sowie was das kostet und einbringt, kommen wir heute zur Frage, ob Crowdfunding machbar wäre und wenn ja, wie.
Als eine mögliche Option zum weiteren Ausbau und zur Refinanzierung dieses Blogs wurde uns immer wieder Crowdfunding genannt. Wir haben das mal mit langjährigen Wegbegleitern theoretisch durchgespielt. Bei journalistischen Inhalten funktioniert es leider noch nicht so stark wie z.B. bei Konsumprodukten, bei denen man tatsächlich bei einem Crowdfunding-Erfolg etwas in die Hand bekommt. Bei uns bekäme man eher was virtuelles in Form von mehr Inhalten.
Aber gehen wir das mal durch: Sagen wir, jede 30 Stunden Redakteurs-Stelle kostet rund 30.000 Euro/Jahr (zumindest bei unseren Fast-Selbstausbeuter-Gehältern). Wäre es realistisch, dass wir über Crowdfunding eine oder zwei Stellen finanzieren könnten? (Also ohne aktuelle skurrile Abmahnung, wogegen immer sofort und viel gespendet wird?) Wenn man das weiter verfolgen würde, käme man vor allem zu zwei Optionen.
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: Medienvielfalt selber machen – was die Zeitungskrise mit Blogs zu tun hat
: Medienvielfalt selber machen – was die Zeitungskrise mit Blogs zu tun hat Metronaut schreibt über die Zeitungskrise: Medienvielfalt selber machen – was die Zeitungskrise mit Blogs zu tun hat
.Blogs sind wirtschaftlich ungebunden. Sie gehören keinen Verlagen. Sie lieben Meinungsstärke und Polarisierung. Sie sind mutig. Sie sind nicht auf (lokale) Anzeigenkunden angewiesen. Blogs probieren neue Formate aus und sind immer über neueste digitale Entwicklungen informiert. Blogs haben einen Draht zu ihren Lesern. Sie leben mit dem ständigen Feedback. Blogs sind schnell. Sie sind Trendsetter und Themenspürnasen. Die Übernahme eines Posts der Pocornpiraten auf Spiegel Online dauert im Zweifelsfall keine 30 Minuten. Was fehlt, ist der Sprung vom Feierabendbloggen zum richtigen, wichtigen, hintergründigen, speziellen, gutinformierten Journalismus. Und der kostet Geld.
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: Wikileaks verliert wöchentlich 480.000 Euro (Update)
: Wikileaks verliert wöchentlich 480.000 Euro (Update) Julian Assange hat der Schweizer Zeitung „24heures“ erklärt, dass das Wikileaks-Projekt momentan seit Veröffentlichung der US-Depeschen pro Woche 480.000 Euro Kosten verursacht. Unklar ist aber, wofür diese große Summe genutzt wird. Gut möglich, dass gleichzeitig das Gerichtsverfahren wegen sexueller Belästigung gegen Julian Assange da einberechnet wird und dann gibt es noch eine teure PR-Agentur, die gerade von Wikileaks beauftragt wurde, um das Image zu verbessern.
Ein bißchen mehr Transparenz würde Wikileaks in dieser Frage gut tun.
Update: Gut möglich, dass die Überschrift „Wikileaks kostet wöchentlich 480.000 Euro“ falsch ist, denn Assange spricht wohl von „Wir verlieren 480.000 Euro / Woche“, was dann nochmal mehr Kosten pro Woche bedeutet, denn einiges an Geld kommt ja rein. Ich hab „kostet“ mal durch „verliert“ ersetzt.
Update: Hier ist das französisch-sprachige Original-Interview.
Hier ist der Link zur Google-Übersetzung.
Kurze Einordnung der Gelder: Wikimedia braucht wohl 200.000 Euro pro Woche, um Wikipedia und die ganze Infrastruktur drumherum zu betreiben.
Eine Theorie, was konkret gemeint ist mit den 480.000 Euro / Woche verlieren, gibt es noch in den Kommentaren:
Es geht hier tatsächlich um den Betrag, der durch PayPal und die Kreditkartenzahlungen über Datacell (siehe http://www.heise.de/tp/blogs/8/148903) bei Wikileaks wöchentlich gespendet wurde, bevor auf Druck der US-Regierung PayPal und Visa / Mastercard die Konten gesperrt haben. In der Tat ist die jetzt verbliebene Möglichkeit der Banküberweisung offenbar eine deutlich höhere Hemmschwelle und das Spendenaufkommen entsprechend deutlich niedriger. Ob dieses “Mißverständniss” nun durch die Übersetzung des französischen Artikels in das deutsche, oder durch das ursprünglich in englisch geführte Interview (!) ins französische entstanden ist, kann ich nicht sagen.
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: Neue Features bei flattr
: Neue Features bei flattr Den Jahreswechsel hat das flattr-Team genutzt, um ein paar neue Features vorzustellen:
Spenden: Auf der Profilseite jedes Flattr-Users kann man jetzt einen Betrag ab 2€ spenden. Dieses Geld geht nicht von dem monatlich für flattr vorgesehenen Betrag ab, sondern wird separat aus dem Guthaben bezahlt (üblicherweise lädt man ja sein Konto mit einen Betrag für mehrere Monate auf). Das wird wohl vor allem Wikileaks etwas bringen – und so im Umkehrschluss auch flattr, denn bisher hat sich das System fast nur in Deutschland etabliert, ist aber einer der wenigen verbliebenen Wege, an Wikileaks zu spenden. Eine gute Alternative zum Paypal-Spendebutton ist es aber nicht, weil für flattr erstens Paypal- oder Moneybookers-Gebühren zum Aufladen entstehen, und dann noch einmal
10%Update: 0,20€ Festpreis (statt der sonst üblichen 10%, danke Tim!) von flattr einbehalten werden. Wann die 10%, wie von Peter im Podcast mit Netzpolitik angekündigt gesenkt werden, steht noch nicht fest.Offline-flattr: Das Feature hatte Peter Sunde schon bei der a2n angekündigt: Auch offline-Erzeugnisse wie ein Bild, eine Örtlichkeit, oder eben alles, an das man einen QR-Code kleben kann, können jetzt geflattrt werden: Man muss nur das „Thing“ in flattr erstellen, und den dazugehörigen QR-Code ausgedruckt aushängen. Geflattrt wird dann bequem per Smartphone. Ich bin mal gespannt, ob sich vielleicht ein paar Streetartists trauen, einen flattr-Button neben ihre Werke zu kleben.
Ansonsten gibt es noch ein paar kleinere Features, die die einfachere Auswertung der Einnahmen, und flattr als soziale Plattform betreffen: So werden zum Beispiel „ähnliche“ Artikel empfohlen – ein Standardfeature sozialer Netzwerke, ob nun nützlich oder nicht. Positiver Nebeneffekt: Dieses Ähnlichkeits-Feature funktioniert auf Basis von Tags, und ermutigt deren Gebrauch, was grundsätzlich nichts schlechtes ist.
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: Kurzfazit: Sieben Monate Flattr im Einsatz
: Kurzfazit: Sieben Monate Flattr im Einsatz Nach sieben Monat Einsatz von Flattr als Micro-Donation-Service ist es mal Zeit für eine kleine Evaluation. Die kurze Version ist: Flattr hat sich als eine weitere Finanzierungssäule bei uns etabliert, reich werden kann man damit aber noch nicht. Über die sieben Monate sind insgesamt 4774,63 Euro an uns gespendet worden. Erstmal herzlichen Dank dafür.
Die Grafik zeigt die monatlichen Einnahmen ab Juni, wo wir den Dienst erstmalig den gesamten Monat über eingesetzt haben. Als Mittelwert wird jeden Monat rund 682 Euro gespendet. Der Dezember war am stärksten mit 775 Euro, der November am schwächsten mit 611 Euro (Ich hab keine Ahnung warum). Ich hab jetzt nicht jeden Monat ausgerechnet, aber im November wurden 204 Artikel (Plus das Blog als Ganzes) 2052x geflattrt und das macht rund 30 Cent pro Click, um mal einen statistischen Richtwert für den Wert eines Klicks zu haben. Berücksichtigen sollte man auch, dass alle Einnahmen erstmal mit 19% versteuert werden müssen, die tatsächliche Netto-Einnahmen damit nochmal weniger sind.Flattr hat sich irgendwann als Dienst geöffnet und die Closed-Beta-Phase beendet. Zuerst hatte ich die Vermutung, dass damit die Einnahmen ansteigen, tatsächlich sind sie aber (erstmal) gesunken. Vielleicht liegt es daran, dass es auch mehr Angebote gab, die von unseren Lesern ebenfalls geflattrt wurden, so dass sich das eingesetzte Geld mehr verteilte. Im Dezember gab es dann nochmal einen Anstieg mit einem Rekordwert zum Abschluß (Wahrscheinlich auch nur, damit die Grafik besser aussieht).
Was wird geflattrt?


