Metronaut schreibt über die Zeitungskrise: Medienvielfalt selber machen – was die Zeitungskrise mit Blogs zu tun hat
.
Blogs sind wirtschaftlich ungebunden. Sie gehören keinen Verlagen. Sie lieben Meinungsstärke und Polarisierung. Sie sind mutig. Sie sind nicht auf (lokale) Anzeigenkunden angewiesen. Blogs probieren neue Formate aus und sind immer über neueste digitale Entwicklungen informiert. Blogs haben einen Draht zu ihren Lesern. Sie leben mit dem ständigen Feedback. Blogs sind schnell. Sie sind Trendsetter und Themenspürnasen. Die Übernahme eines Posts der Pocornpiraten auf Spiegel Online dauert im Zweifelsfall keine 30 Minuten. Was fehlt, ist der Sprung vom Feierabendbloggen zum richtigen, wichtigen, hintergründigen, speziellen, gutinformierten Journalismus. Und der kostet Geld.