e-Democracy

  • : The Machine is (Changing) Us: YouTube and the Politics of Authenticity
    The Machine is (Changing) Us: YouTube and the Politics of Authenticity

    Spannender Vortrag von Dr. Michael Wesch von der Kansas State University darüber, wie sich Politik und Öffentlichkeiten durch Video-Plattformen verändern: The Machine is (Changing) Us: YouTube and the Politics of Authenticity.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    6. Januar 2010 7
  • : Feste Regeln beim Twittern für Politiker
    Feste Regeln beim Twittern für Politiker

    In dieser Woche hatte der niedersächsische Grünen-Landtagsabgeordnete Helge Limburg in einer Plenardebatte rund um Flüchtlinge und Bleiberecht den gerade sprechenden CDU-Innenminister Uwe Schünemann (CDU) auf Twitter als „unerträglichen Hetzer“ und „unverschämten Rechtsausleger“ bezeichnet. Das führte zu Tumulten im Landtag, die ich gerne auf Video sehen würde. (Gibt es das zufällig?) Ein Vertreter der FDP las dann noch der versammelten Mannschaft die Tweets vor und so war Twitter im Landtag angekommen. Limburg entschuldigte sich dann noch für die Wortwahl, aber nicht in der Sache. Soweit, so gut. Das war jetzt nicht unbedingt eine News für dieses Blog, obwohl der neue Backkanal in der parlamentarischen Debatte natürlich spannend ist.

    Richtig lustig wird die Geschichte heute. Die Bild-Zeitung bleibt natürlich am Ball, weil ein junger Grünen-Politiker einen Rechtsaußen der CDU angegriffen hat und die Hannover-Bild-CDU-Connection kennt man ja spätestens seit Ursula von der Leyen. Also hat die Bild-Zeitung vermutlich keine Mühen gescheut und hat in der Unions-Fraktion solange die Abgeordneten durch telefoniert, bis sie Hinterbänkler gefunden hat, die die passenden Kommentare abliefern. Und so präsentieren wir gleich zwei Politiker der Unions-Fraktion. Der Preis für den „rechtsfreien Raum des Tages“ geht an den CSU-Innenpolitiker Stefan Müller für das Zitat:

    „Das Gesetz muss auch beim Twittern gelten. Es kann nicht sein, dass es da einen rechtsfreien Raum gibt.“

    Und als Sonderpreis wird der CDU-Obmann im Medienausschuss, Marco Wanderwitz, als „Politiker des Tages“ ausgezeichnet. Er fordert „feste Regeln beim Twittern“:

    „Wenn es nicht anders geht, müssen da in der Geschäftsordnung des Bundestages klare Regeln vorgegeben werden. Es darf nicht sein, dass es wegen Twitter ständig Auseinandersetzungen gibt.“

    Das wird sicher im Bundestag ein Running-Gag.

    (Kommt mir das eigentlich nur so vor, oder haben die bei der Bild-Zeitung keine Rechtschreibprüfung mehr? Ich hab mindestens drei Rechtschreibfehler im Text gefunden)

    17. Dezember 2009 32
  • : „Hack the Government“: Opendata-Hackday im April (Update)
    „Hack the Government“: Opendata-Hackday im April (Update)

    Update: Der Veranstalter hat gerade mitgeteilt, dass sich das Datum doch noch einmal verschoben hat – auf den 17. und 18. April.

    Das OpenData Network hat heute ein zweitägiges BarCamp angekündigt, dass sich ganz um die Entwicklung von Anwendungen mit offenen Daten drehen wird:

    Ziel der Veranstaltung ist es zu zeigen, dass sich innerhalb kurzer Zeit und mit wenig Geld viele kreative und innovative Anwendungen programmieren lassen, mit Daten der öffentlichen Verwaltung auf eine neue Art und Weiße zugänglich machen und so einen echten Nutzen für Bürgerinnen und Bürger haben.

    Dafür wollen die Veranstalter „Hacker, Programmierer, Designer, Journalisten und andere Nerds“ zusammenbringen. Stattfinden soll das BarCamp am 24. und 25. 17. und 18. April in Berlin. Organisiert wird es in Partnerschaft mit den Niederländern von HackdeOverheid „und hoffentlich in Zusammenarbeit mit vielen anderen“.

    Ähnliche Veranstaltungen unter dem Motto „Hack the Government“ gab es schon in verschiedenen anderen Ländern. Auch die Social Innovation Camps arbeiten mit einem ähnlichen Konzept.

    14. Dezember 2009 1
  • : Where does my money go?
    Where does my money go?

    Die britische Open Knowledge Foundation hat kürzlich einen Prototypen ihres Projektes Where does my money go? gestartet. Die Software visualisiert Finanzausgaben der Regierung.

    uk-wide-overviewVerschiedene interaktive Graphiken zeigen an, wohin das Haushaltsbudget des Vereinigten Königreichs fließt. Neben den groben Bereichen – Bildung, Gesundheit, Verteidigung – wird auch noch ein Level darunter angezeigt. So wird z.B. sichtbar gemacht, in welche Bildungsbereiche die Finanzen fließen.

    Andere Graphiken zeigen die regionale Verteilung der Ausgaben auf. So wird deutlich, dass London mehr als jede andere Region in die „öffentliche Sicherheit“ steckt. Das gilt nicht nur für absolute Zahlen, sondern auch für die Pro-Kopf-Ausgaben, wie man dank verschiedener Auswahloptionen sehen kann. Ebenso ist es möglich, sich die Entwicklung von Ausgaben über einen längeren Zeitraum ausgeben zu lassen.

    14. Dezember 2009 4
  • : Interview mit danah boyd
    Interview mit danah boyd

    Der Guardian hat die amerikanische „digitale Anthropologin“ danah boyd interviewt. Leider gibt’s das Interview nicht in Rohform, die Lektüre lohnt sich dennoch:

    Boyd suggests that control remains, by and large, in the same places it always did.

    „As a technologist, we all like ‚techno-utopia’, this is the great democratiser,“ she says. „Sure, we’ve made creation and distribution more available to anyone, but at the same time we’ve made those things irrelevant. Now the commodity isn’t distribution, it’s attention – and guess what? Who gets attention is still sitting on a power law curve … we’re not actually democratising the whole system – we’re just shifting the way in which we discriminate.“

    9. Dezember 2009 3
  • : Freiheit für Regierungsdaten
    Freiheit für Regierungsdaten

    Schöner Artikel in der Futurezone über Open-Government: Freiheit für Regierungsdaten.

    E‑Government ist gut für Staat und Bürger – aber nur dann, wenn die Behörden die von ihnen gesammelten Daten auch wieder herausrücken. In den USA bemühen sich zahlreiche Initiativen auch seitens der Regierung um mehr Offenheit. In Europa arbeitet auch WWW-Erfinder Tim Berners-Lee daran mit, die Datenschätze der Behörden zugänglich zu machen.

    9. Dezember 2009 2
  • : Aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit
    Aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit

    Abgeordnetenwatch bringt manchmal echte Stilblüten zu Tage. Gerade erst entdeckt: Die CDU-Europaabgeordnete Birgit Schnieber-Jastram. Auf eine Frage zu ihrer Meinung bezüglich des SWIFT-Abkommens antwortet sie (scheint ihre Standardantwort zu sein):

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich ganz herzlich für Ihr Interesse an europapolitischen Themen und an meiner Arbeit bedanken! Aus Gründen des Datenschutzes und der Vertraulichkeit ist es mir allerdings lieber, wenn ich in persönlichen Kontakt mit Ihnen treten kann. Das halte ich sowohl für die Fragesteller, als auch aus meiner Perspektive für die sicherste und beste Lösung. Ich möchte Sie daher höflichst bitten, sich mit Ihren Fragen und Anregungen telefonisch, postalisch oder per Mail direkt an mein Büro in Brüssel zu wenden. Die Kontaktdaten sind: Birgit Schnieber-Jastram […}

    Jetzt müsste man ihr mal die Frage stellen, was dieses Frage&Antwort-Spiel mit Datenschutz zu tun haben soll und warum eine bilaterale Antwort für den Fragesteller die sicherste und beste Lösung sein soll. Man könnte natürlich auch unter 0032(0)22847275 anrufen und schauen, ob sie ihre Meinung zu SWIFT auch jedem Anrufer persönlich schildern will, oder die Standard-Antwort bei Abgeordnetenwatch nur eine leere Floskel ist. (Hier gilt wie immer: Höflich bleiben und nicht rumtrollen)

    4. Dezember 2009 22
  • : Mit uns geht die neue Zeit: Von neuen Netzen und alten Ideologien
    Mit uns geht die neue Zeit: Von neuen Netzen und alten Ideologien

    Dies ist ein Gastbeitrag von Jürgen Kuri. Eine erste Version dieses Textes erschien Mitte Oktober auf dem – derzeit leider geschlossenen – Blogger- und Journaistenportal Blogjournalisten.

    Mit uns geht die neue Zeit: Von neuen Netzen und alten Ideologien

    Das Elend der SPD und die Konfusion der CDU verführen professionelle Meinungsmacher dieser Tage immer wieder (zum wievielten Male?), das Ende der Volksparteien einzuläuten. Aber ach, wen interessiert das noch: Es ist zwar nicht gleich der Schwanz, der mit dem Hund wedelt, aber die kleinen Parteien treiben in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit die ehemaligen Volksparteien vor sich her. Die Linke jedoch kämpft mit ihrer Vergangenheit und ihrem sowohl kranken als auch irrlichternden Vorsitzenden, aber auch mit ihrer Rolle als Besitzstandswahrerin und soziales Gewissen der SPD; mit der neuen, allseits beschworenen Internet-Zeit hat sie wenig am Hut. Grüne, FDP und Piratenpartei dagegen sind gar nicht gut aufeinander zu sprechen: Jede würde sich allzu gerne als Vertreterin und Sprecherin der „Digital Natives“ und der vielbeschworenen Internet-Community in Szene setzen und damit Kaisers Kleid der Marke „Modernität“ anziehen.

    2. Dezember 2009 16
  • : Erster Tag PdF-Europe
    Erster Tag PdF-Europe

    In Barcelona läuft gerade die „Personal Democracy Forum Europe Conference“, eine Veranstaltung rund um Politik im Netz. Heute Morgen gab es eine Keynote-Konversation mit Charles Leadbeater. Die hätte ich gerne mitgebloggt, aber mir fiel es schwer, was zu verstehen. Das lag an einer schlechten Akkustik auf meinem Sitzplatz und an der Person neben mir. Der war tatsächlich eingeschlafen und fing an zu schnarchen. Hab ihn dann geweckt, woraufhin er sein Übersetzungsgerät rausgepackt hat und auf voller Lautstärke die katalanische Übersetzung hörte, so dass ich genau soviel verstand wie vorher. Das Gespräch über „Cloud politics and culture“ war interessant, aber ich hatte teilweise das Gefühl, dass der neue Hypebegriff für Internet nach „Web 2.0“ nun Cloud ist. Die Session wurde aufgezeichnet und wer Lust hat, kann sie sich anhören.

    Danach sprach Joe Rospers von Blue State Digital, der Internet-Agentur hinter der Obama-Kampagne. Das war überraschenderweise doch nicht so langweilig wie gedacht. Erstmal gab es diverse Zahlen. Die Obama-Kampagne hatte zum Schluß Daten von 13 Millionen Unterstützern und konnten Beziehungen zu diesen aufbauen. Das waren rund 20% aller Wähler. 45.000 Unterstützer-Gruppen wurden bei my.barackobama.com eingerichtet, wo Menschen sich thematisch und/oder terretorial vernetzten. Es gab Millionen Türklopfer und Telefoncalls, da hatte man bei dieser Wahl wohl keine genauen Zahlen. Mehr als 200.000 Offline-Events wurden organisiert und bei Youtube wurden 1,2 Milliarden Video-Minuten angeschaut. Über das Internet hat man 500 Millionen Dollar von 3 Millionen Spendern gesammelt, die insgesamt 6,5 Millionen Spenden getätigt haben. Soviel zu den Zahlen.

    Die Kampagne wurde auf vier Prinzipien aufgebaut:

    20. November 2009 3
  • : Personal Democracy Forum Europe
    Personal Democracy Forum Europe

    Ich bin ab Morgen bis Sonntag in Barcelona, um die „Personal Democracy Forum Europe“-Konferenz zu besuchen. Dort diskutiere ich u.a. am Freitag zusammen mit Jeremie Zimmermann von La Quadrature du Net und anderen über „Plenary on Crossnational Collaboration: Case Studies and Lessons for the Future“.

    Mal schauen, ob es dort funktionierendes Netz gibt und ich von der Konferenz live berichten kann. Ansonsten mach ich einige Interviews mit spannenden Referenten. Vielleicht gibts auch einen Live-Stream, das Programm klingt spannend.

    18. November 2009
  • : Public Data is a Public Good
    Public Data is a Public Good

    Tim Berners-Lee und Nigel Shadbolt argumentieren in der britischen Times für Offene Schnittstellen und Zugang zu Öffentlichen Daten im Rahmen von Open-Government-Initiativen: Put in your postcode, out comes the data.

    Government data is a valuable resource that we have already paid for. We are not talking about personal data but data that tells us, for example, about the amount and type of traffic on our roads, where the accidents are, how much is spent on areas where these accidents occur. This is data that has already been collected and paid for by the taxpayer, and the internet allows it to be distributed much more cheaply than before. Governments can unlock its value by simply letting people use it. This is beginning to happen in a number of countries, notably in the US under the Obama Administration, and in June Gordon Brown asked us to advise the Government on how to make rapid progress here. In our work as government information advisers we are laying out the benefits of publishing non-personal public data for reuse, in formats that computers can “read” and without restrictive licences. Making this happen does not require a huge new IT project or complicated technology. We just need to change the culture of Whitehall and town halls so that data is seen as public property. At present too much is hidden from public view, compartmentalised into silos and difficult to process.

    Schaut es Euch noch an, solange es geht. Ab kommenden Jahr soll das Times-Angebot kostenpflichtig werden. Dann können wir solche Artikel auch nicht mehr verlinken.

    18. November 2009
  • : Government for the 21st century
    Government for the 21st century

    21Gov.net – Government for the 21st century“ ist ein neues Buch, was vorab CC-BY-NC-SA-lizenziert als kostenfreier Download ins Netz gestellt wurde.

    Aus der Pressemitteilung:

    But what is the status of eGovernment? In a new book, published today, 34 global thought-leaders* in the field, including Don Tapscott, Tim O’Reilly and Lawrence Lessig, have contributed their views and ideas about the current state of eGovernment and what has come to be known as Government 2.0. The book, “State of the eUnion: Government 2.0 and Onwards”, is assembled and published by one of Denmark’s leading government enterprise architects, John Gøtze, PhD.

    18. November 2009 1
  • : „Visby Agenda“: EU-Dokument für Open Government
    „Visby Agenda“: EU-Dokument für Open Government

    Daniel Dietrich berichtet beim OpenData Network über eine EU-Konferenz zu Informations- und Telekommunikationstechnologien (ICT) im schwedischen Visby. Teilnehmer von Europäischer Kommission, Europaparlament sowie Stakeholder-Organisationen aus der EU haben dort ein Papier (PDF) verabschiedet, dass sich klar für Open Data ausspricht:

    10. EU member states and community institutions should seek to make data freely accessible in open machine-readable formats, for the benefit of entrepreneurship, research and transparency.

    11. Access to and reuse of public sector information and data should be improved among EU Member States. The domains of data targeted by the Directive on the re-use of public sector information should be enlarged.

    Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Diese setzt sich hoffentlich fort, wenn sich vom 18. bis 22. November die EU-Minister in Malmö treffen. Dort soll u.a. PSI-Direktive reformiert werden, die den Umgang mit Informationen des öffentlichen Sektors in der EU regelt. Dazu gibt es eine unterstützenswerte Open Declaration on Public Services in the European Union, die gleichberechtigt neben der offiziellen Deklaration in die Konsultationen von Malmö einfließen wird.

    12. November 2009 3
  • : Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang
    Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang

    Hendrik Heuermann und Ulrike Reinhard haben als Herausgeber das Buch „Reboot_D: Digitale Demokratie – Alles auf Anfang“ gemacht. Ab dem 25.11.2009 kann es auch in gedruckter Form erworben werden. Das Buch steht schon zum download und zum einbinden auf scribd.com und kann zu den Bedingungen der CC-BY-NC-SA-Lizenz kopiert und weiterverteilt werden.

    Hier ist das PDF zum Download

    Über das Buch:

    Sie stehen sich gegenüber. Die Politiker und die Generation Internet.

    Zwischen ihnen ein Fluss aus Vorurteilen, Missverständnissen und unbekannten Tools und Techniken. Dabei könnten sie so viel voneinander lernen: Was die jungen Menschen bewegt, warum sie nicht politikverdrossen sind, wie sich Politik im Internet verändert, wie bekannte Politiker denken und wie sie das Web nutzen. Beide Gruppen könnten voneinander lernen, dass das andere Ufer gar nicht so anders ist. Das vorliegende Buch will zwischen der Internetgeneration und der Politik eine Brücke bauen. Viele Beiträge sind im Austausch zwischen den beiden Gruppen entstanden. Neben vielen politikbegeisterten Digital Natives haben namhafte (Netz-)Politiker wie Oswald Metzger, Thorsten Schäfer-Gümbel und Markus Beckedahl zum Gelingen des Buches beigetragen. Prof. Kruse nimmt mit gewohnt kritischer Stimme die Politik ins Visier und ein Blick ins Ausland zeigt wie in China (Isaac Mao) und USA (Tim O’Reilly,) mit diesem Thema umgegangen wird.
    Dieses Buch lädt die Politik in Deutschland zum gemeinsamen „Reboot“ ein …

    ISBN: 978–3‑934013–01‑8, whois verlags- & vertriebsgesellschaft, zu bestellen bei: info@whoiswho.de

    Für das Buch hat mich Frank Roebers über Netzpolitik, Zensursula und neue Öffentlichkeiten im Netz interviewt.

    Und hier ist das Buch zum einbinden und im Blog lesen:

    9. November 2009 4
  • : Erstes Treffen des OpenData Networks
    Erstes Treffen des OpenData Networks

    Am Mittwoch hat das neu gegründete OpenData Network zu einem ersten Treffen eingeladen. Dabei sollte es vor allem um einen inhaltlichen Austausch gehen. Mit dabei war neben den Machern diverser eDemokratie-Projekte auch die Verantwortliche für den Internetauftritt des Bundestages, Maika Jachmann.

    30. Oktober 2009 6
  • : Eine offene Deklaration für öffentliche Verwaltungen in Europa
    Eine offene Deklaration für öffentliche Verwaltungen in Europa

    Die „Co-creating an open declaration on public services 2.0″ ist eine kollaborative Arbeit vieler Menschen aus Europa, um die Erkläörung beim EU-Ministerrat am 21. November in Malmoö einzureichen, wo die EU-weite eGovernment-Politik der nächstend rei Jahre vereinbart werden soll. Davon gibt es eine deutschsprachige Übersetzung, die hier unterzeichnet werden kann.

    Eine offene Deklaration für öffentliche Verwaltungen in Europa

    Die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft sind zu komplex um von Regierungen alleine gelöst zu werden. Während traditionell in Regierungsstrategien versucht wird Dienstleistungen der Verwaltung zu automatisieren und für ihre Nutzung zu werben, wird der größte Einfluss des Webs in der Serviceverbesserung durch Zusammenarbeit, Transparenz und Wissensteilung erreicht werden.

    Europa sollte die Gelegenheit ergreifen und die Beziehungen zwischen Bürgern und den Staaten durch mehr Verwaltungstransparenz und aktive Teilhabe neu formulieren.
    Als Bürger verlangen wir volle Einsichtnahme in alle Aktivitäten, die in unserem Auftrag stattfinden. Wir wollen zur Entwicklung, Umsetzung und Bewertung von Politik beitragen können. Wir wollen aktiv einbezogen werden in die Gestaltung und das Angebot von Verwaltungsleistungen, mit umfangreichen Möglichkeiten unsere Perspektiven einzubringen und zunehmend mehr Entscheidungsbefugnissen. Wir wollen, dass die gesamte Bandbreite an Informationen der öffentlichen Hand von Gesetzesentwürfen bis zu Haushaltszahlen für Bürger einfach zugänglich, verständlich, wieder- und neu verwendbar ist. Dabei geht es uns nicht darum die Rolle des Staates zu verringern, sondern darum mit offener Zusammenarbeit eine bessere öffentliche Verwaltung mit verbesserten Entscheidungsprozessen zu erreichen.

    Vor diesem Hintergrund schlagen wir drei Kernprinzipien für die öffentlichen Verwaltungen in Europa vor:

    30. Oktober 2009 1
  • : OpenData Network gegründet
    OpenData Network gegründet

    Gestern wurde in Berlin das OpenData Network in die Rechtsform eines Vereins gegossen. Aus der Selbstbeschreibung:

    Das OpenData Network ist ein offenes zivilgesellschaftliches Netzwerk, welches die Themen Opendata, Openaccess, Opengovernment, Transparenz und Partizipation auf die politische Agenda setzen möchte. Ziel des Netzwerkes ist es den freien und ungehinderten Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zu allen Daten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft zu ermöglichen und zu fördern. Wir wollen neue basisdemokratische Formen und Methoden für Kollaboration und Partizipation erforschen und entwickeln und so einen Beitrag dazu leisten Politik und Verwaltung offen, transparent und bürgernah zu gestalten.

    Neben den hiesigen Co-Autoren Daniel Dietrich (Vorsitzender) und Markus Beckedahl (stellvertretender Vorsitzender) waren unter den gut 20 Gründungsmitgliedern auch Mitglieder von sechs politischen Parteien. Ganz transparent finden sich Satzung, Protokoll und der Vorstand online.

    Als quasi erste Amtshandlung findet nächsten Mittwoch, den 28.10.09 um 19 Uhr ebenfalls im Newthinking Store ein offenes Treffen mit dem Titel Eine Demokratie-API für alle Daten aus Politik und Verwaltung statt. Dabei geht es neben einem Kennenlernen um folgende Fragestellungen:

    Wie bekommen wir das Thema Transparenz und Opendata auf die politische Agenda?
    Welche konkreten Projekte gibt es bereits?
    Welche politischen Strategien gibt es?
    Welche Strategien und Pilotprojekte können wir gemeinsam entwickeln um dem Ziel des freien Zugangs zu Daten aus Politik und Verwaltung näher zu kommen?

    Das Network betreibt auch einen interessanten Blog sowie Podcast-Feed zum Thema. Natürlich gibt es ebenfalls eine Mailingliste sowie Twitter- und identi.ca-Accounts. Der Verein ist offen (*g*) zum Mitmachen und sucht weitere Engagierte, also macht mit!

    politik-digital.de und annalist haben auch berichtet.

    22. Oktober 2009 3
  • : Die Macht des Internets
    Die Macht des Internets

    Vorgestern hat die WDR-Sendung Quarks & Co über „Die Macht des Internets“ berichtet. In dem Beitrag „Online-Macht für Bürger – Über das Internet mehr Demokratie wagen?“ kommt auch netzpolitik.org vor.

    Jeder kennt es, (fast) jeder braucht es: das Internet. 40 Jahre nach seiner „Geburt“ ist es nicht mehr weg zu denken. Und nie zuvor war die Menschheit so abhängig von einem technischen Netzwerk wie heute. Quarks & Co hakt nach: Wie hat das Internet unsere Gesellschaft verändert, und wie funktioniert es überhaupt?

    Die Sendung gibt es auch im Podcast (100 MB) zu finden.

    22. Oktober 2009 5
  • : Britische Regierung startet Daten-API
    Britische Regierung startet Daten-API

    In Großbritannien startet im Dezember eine von Tim Berners-Lee und Professor Nigel Shadbolt entwickelte Daten-API in die Beta-Phase, berichtet die BBC. Data.gov.uk lehnt sich an die amerikanische Seite Data.gov an. Diese stellt seit Mai sowohl Rohdaten als auch Werkzeuge zur Erstellung von Diagrammen und Karten zur Verfügung.

    Data.gov.uk wird wie das amerikanische Vorbild anonymisierte öffentliche Daten enthalten. Als Beispiele für Informationen, die zugänglich gemacht werden sollen, nennt Professor Shadbolt Zensus-Daten und Grundbucheinträge.

    22. Oktober 2009 4
  • : Koalitionsvereinbarung: Keine gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität, dafür mehr Open Source und Absage an Internetüberwachung
    Koalitionsvereinbarung: Keine gesetzliche Festschreibung der Netzneutralität, dafür mehr Open Source und Absage an Internetüberwachung

    Union und FDP haben sich auf eine Reihe von internetpolitischen Positionen geeinigt:

    Die Breitbandversorgung soll flächen- und leistungsmäßig weiterhin gesteigert werden. Dabei sollen freiwerdende Fernsehrundfunk-Frequenzen in Form der „digitalen Dividende“ genutzt werde, um kurzfristig Versorgungslücken in der Fläche zu schließen.

    Die Netzneutralität soll vorerst nicht gesetzlich verankert werden. Hier setzt sich die FDP Position durch: „Wir vertrauen darauf, dass der bestehende Wettbewerb die neutrale Datenübermittlung im Internet und anderen neuen Medien sicherstellt“. Allerdings werde man die Entwicklung „sorgfältig beobachten und nötigenfalls mit dem Ziel der Wahrung der Netzneutralität gegensteuern“.

    20. Oktober 2009 7