Digital Rights
-
: DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen
: DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen Ein lesenswerter Kommentar zu DRM findet sich bei Ars Technica: Privately, Hollywood admits DRM isn’t about piracy. Die Kurzzusammenfassung ist, dass es bei DRM nicht um den Schutz vor „Piraterie“ geht. Das ist nur die Werbeverpackung. Eigentlich geht es um den Schutz von alten Geschäftsmodellen in einer geänderten Medienrealität.
As it turns out, five devices authorized for playback is too many, and the studios apparently believe that this is „just as bad“ as piracy. Hollywood believes that iTunes Store customers will add their buddies’ devices to their authorization list, and like evil communists, they’ll share what they have purchased. This makes little sense, because the way iTunes works, you can only issue so many device authorizations at a time. You could share with a friend, but then your friend would have to be authorized to play all of your purchased content, taking up an authorization. Inconvenient, huh? But is it a big problem?
I can walk in to Best Buy right now, buy a DVD, and lend it to every person I know. Who hasn’t lent a DVD to a friend or colleague? This is perfectly legal behavior, but you can see that Hollywood hopes to stop this kind of thing via DRM. Thanks to the DMCA, once copyrighted contents have been encrypted, your rights fly right out the window.
-
: AP-Bericht über TOR
: AP-Bericht über TOR Die Nachrichtenagentur AP hat einen Beitrag zur Anonymisierungssoftware TOR, der jetzt vom Manager-Magazin verwendet wurde: Internet im Zwiebellook.
Jeder Internetnutzer hinterlässt seine Spuren im Web – ob er will oder nicht. Das internationale Projekt „The Onion Router“ ermöglicht nun auch anonymes Surfen. Kritiker befürchten jedoch, dass die schichtweise Verschlüsselung von Daten auch für kriminelle Zwecke missbraucht werden könnte.
-
: ZEIT-Dossier: Überwachung in UK
: ZEIT-Dossier: Überwachung in UK Die ZEIT hat ein grosses Dossier zum Thema „Big Brother ist wirklich ein Brite“. Dies gibt es jetzt auch online zum lesen. Die Printausgabe lohnt sich aber auch.
Das Mutterland der Demokratie verwandelt sich in den rabiatesten Überwachungsstaat der westlichen Welt. Die Regierung Blair ist stolz darauf.
[Danke für die vielen Hinweise]
-
: Internetzensur in arabischen Ländern
: Internetzensur in arabischen Ländern Ist zwar schon einen Monat alt, aber immer noch aktuell: Die „Initiative for an Open Arab Internet“ hat eine Länderübersicht für 18 arabische Staaten zusammengestellt, wie diese mit Menschenrechten im Internet, wie der Meinungsfreiheit, umgehen.
This is the second report of the Arabic Network for Human Rights Information (HRinfo) on the freedom to use the internet in the Arab World. This report covers 18 Arab countries, providing an overview of how the governments in the Arab world deal with the internet. It includes an update of 11 countries covered in the previous report. It also includes new information with regards to an additional 7 countries that were not previously covered. The report also covers Arab bloggers who have succeeded, over a short period, to play an important role in revealing the conflict between oppression and freedom.
The report was based on field interviews with activists that have resorted to the web, in addition to an opinion poll prepared by HRinfo. The report referred to several human rights and press reports in addition to communications between HRinfo and volunteers from across the Arab World.
Hier ist die Presserklärung dazu: „The Internet: New Battle between Arab Governments and Freedom of Expression“.
-
: NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio
: NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio Das Deutschlandradio hat ein Interview mit Johan Bitzer vom ULD Schleswig Holstein zum Thema „Wie sicher ist das neue Betriebssystem von MIcrosoft Windows Vista?“. Dort geht es um Sicherheit und Unsicherheit in der Informationstechnologie im Allgemeinen, Verbraucher- und Datenschutz und was Geheimdienste und Sicherheitsbehörden wie die NSA mit proprietären Systemen anstellen könnten. Und natürlich, wie deutsche Innenpolitiker die „Innere Sicherheit“ mit „IT-Sicherheit“ verwechseln und die Sicherheit unserer IT-Infrastrukturen durch Bundestrojaner und Hausdurchsuchungen gefährden.
Lustige Frage zwischendrin von der Moderatorin:
„Apple und Linux arbeiten doch auch mit Sicherheitsbehörden zusammen?“
Das Interview gibt es als MP3 und ist ca. 10 Minuten lang.
Passend dazu ist auch dieser Artikel in der Welt: US-Geheimdienst kontrolliert Windows Vista.
US-Beobachter glauben, dass die Konzerne mit ihren Eingeständnissen einen eigenen PR-Plan verfolgen: Die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten soll ihre Software in der Öffentlichkeit als besonders sicher erscheinen lassen. Vor allem Microsoft will damit offenbar gegensteuern. Denn zuletzt gab es immer wieder Zweifel, dass Vista so sicher ist, wie es der Konzern behauptet hatte. Allerdings könnte sich Microsofts Vorstoß zumindest in Deutschland als Eigentor erweisen. Viele PC-Nutzer sind hier sensibel, wenn es um die Zusammenarbeit mit Geheimdiensten geht.
-
: EU-Studie gegen Laufzeitverlängerung beim Urheberrecht
: EU-Studie gegen Laufzeitverlängerung beim Urheberrecht Im Auftrag der EU-Kommission wurde eine Studie zur Umsetzung der EU-Copyright Directive mit dem Titel „Recasting of copyright and related rights for the knowledge economy’“ (PDF) unter der Leitung von Prof. Bernt Hugenholtz verfasst. Die Studie ist heute veröffentlicht worden. Ein 11-Seitiges Executive Summery findet sich dort auch.
Executive Summary
This study on the ‘Recasting of copyright and related rights for the knowledge economy’ was carried out by the Institute for Information Lawi on commission by the European Commission. As does the call for tender that inspired it,ii the study covers extensive ground. Chapters 1 and 2 describe and examine the existing ‘acquis communautaire’ in the field of copyright and related
(neighbouring) rights, with special focus on inconsistencies and unclarities, while Chapters 3–6 deal with distinct issues that were identified a priori by the European Commission as meriting special attention: possible extension of the term of protection of phonograms (Chapter 3), possible alignment of the term of protection of co-written musical works (Chapter 4), the problems connected to multiple copyright ownership, including the issue of ‘orphan works’ (Chapter 5), and copyright awareness among consumers (Chapter 6). Finally, Chapter 7 provides an overall assessment of the benefits and drawbacks of the fifteen years of harmonisation of copyright and related rights in the EU and dwells on regulatory alternatives.Beim Thema Laufzeitverlängerung von Urheberrechten sind die Autoren nicht wirklich von den Argumenten der Contentindustrie überzeugt:
The authors of this study are not convinced by the arguments made in favour of a term extension. The term of protection currently laid down in the Term Directive (50 years from fixation or other triggering event) is already well above the minimum standard of the Rome Convention (20 years), and substantially longer than the terms that previously existed in many Member States. Stakeholders have based their claim mainly on a comparison with the law of the United States, where sound recordings are protected under copyright law for exceptionally long terms (life plus 70 years or, in case of works for hire, 95 years from publication or 120 years from creation). Perceived from an international perspective the American terms are anomalous and cannot serve as a legal justification for extending the terms of related rights in the EU…
-
: The Internet and the Project of Communications Law
: The Internet and the Project of Communications Law Susan Crawford war zum Thema „The Internet and the Project of Communications Law“ beim Berkman-Center zu Besuch und davon gibt es jetzt einen Podcast.
Susan Crawford of Cardozo Law School discusses “The Internet and the Project of Communications Law,” focusing on the way the internet’s uniqueness as a social communications tool should affect the way we think about regulating it.
Die MP3-Datei ist 57:26 Minuten lang.
-
: Der Spion, der als IT-Consultant kam
: Der Spion, der als IT-Consultant kam Erich Moechl schreibt mal wieder ausführlich auf der Futurezone über SWIFT: Der Spion, der als IT-Consultant kam. In diesem Fall geht es um den neuen US-Geheimdienstkoordinator Mike McConnell, der zehn Jahre lang in der Geschäftsführung der US-Beraterfirma Booz Allen Hamilton sass. Davor war er Admiral in der NSA.
Sehr interessant ist auch ein ausführliches Memo von der American Civil Liberties Union (ACLU) und Privacy International zu Booz Allen Hamilton und deren vielfältigen Verbindungen zu US-Geheimdiensten.
Bookz Allen Hamilton kontrolliert übrigens als unabhängige Instanz für die EU, ob bei der Weitergabe der Finanztransaktionsdaten an die USA auch alles Datenschutzkonform verläuft. Irgendwie halt.
-
: NetzpolitikTV: John Perry Barlow über zivilen Ungehorsam
: NetzpolitikTV: John Perry Barlow über zivilen Ungehorsam In this Netzpolitik-Interview EFF-Founder John Perry Barlow talks about massive civil disobedience in the copyright debate. The Interview was done at the 23. Chaos Communication Congress in Berlin.
In diesem NetzpolitikTV-Interview geht EFF-Gründer John Perry Barlow auf die kurze Debatte ein, die er im Anschluss des Vortrages von Lawrence Lessig auf dem 23c3 in der Fragerunde mit Lessig führte. Während Lessig pessimistisch die nächsten 20 Jahre abgeschrieben hat, was eine Veränderung des Urheberrechtssystems betrifft, geht Barlow radikaler vor: „Break the System“ ist seine Ansage und er fordert zum massiven zivilen Ungehorsam in Fragen des Urheberrechts im digitalen Raum auf:
[…]If you wanna share something – share it. If you wanna use something – use it. Try to do so ethically in the sense of don´ t take things without attribution.[…] Pay no attention to these people when it comes to being creative. Go ahead and do the stuff that Larry showed in the beginning of his talks and do lot of it. And every time they put a lock on – break it. And every time they pass a new law – break that.[…]
Die Argumentation ist natürlich länger und sehr interessant.
Ich freue mich auch gerne über ein Transcript. Diesmal gibt es keine Begrüssung, weil John Perry sofort loslegte. Das ca. sechs Minuten lange Interview gibt es als MP4 (14,8MB) und im freundlichen OGG Theora als High Quality mit 40MB. Oder hier als Flash: -
: NPR: Protecting Your Privacy in the Virtual World?
: NPR: Protecting Your Privacy in the Virtual World? Der US-Radiosender NPR hat einen interessanten Beitrag zu „Protecting Your Privacy in the Virtual World“. Und wie junge US-Bürger darübe rin Zeiten von MySpace & Co denken.
Teenagers and young adults put their private information on the Internet, seemingly with little thought about consequences for their personal and professional lives. How has the Web changed American ideas about privacy? At the University of Southern California, students express their views about sharing their personal information with a virtual world of strangers.
Klappt leider nur mit RM und WMA.
-
: Rettet die Grundrechte?!
: Rettet die Grundrechte?! Spiegel-Online hat den ehemaligen deutschen Innenminister Gerhart Baum zum Luftsicherheitsgesetz und dem Umgang mit Grundrechten in Deutschland befragt: „Schäuble ist in dieser Frage blind“.
Was mich beunruhigt, ist die geradezu verfassungsverachtende Gesetzgebung Berlins. Das Bundesverfassungsgericht ist ja schon zu einem ständigen Korrektiv geworden. Wir dürfen uns aber nicht auf Karlsruhe allein verlassen: Wir brauchen eine große Initiative derjenigen, die sich gegen die jahrelange Aushöhlung der Grundrechte einsetzen. Ich träume von einem Kongress „Rettet die Grundrechte“.
[…]
m Grunde hat der Prozess der fortschreitenden Aushöhlung von Grundrechten mit der RAF-Zeit begonnen. Damals wurden die Rechte von Angeklagten und Anwälten eingeschränkt – und zwar in einer maßlos überzogenen Weise. Die Situation hat das nie erfordert. Wir prüfen auch rechtliche Schritte, sollte Berlin nach dem Vorbild Nordrhein-Westfalens den rechtlichen Weg für PC-Schnüffeleien durch Verfassungsschützer freimachen. Es kann nicht sein, dass sich Verfassungsschützer in einem so weiten Maße in private Personalcomputer hacken dürfen.Interessant ist ja vor allem letzteres. Werden die alten liberalen Granden auch den jetzigen FDP-Innenminister in NRW in Karlsruhe wegen den Verfassungsschutz-Durchsuchungen auf heimischen PCs verklagen?
[via]
-
: Vorratsdatenspeicherung mit Ralf und Padeluun
: Vorratsdatenspeicherung mit Ralf und Padeluun Mario Behling hat Ralf Bendrath und Padeluun auf dem 23c3 zum Thema Vorratsdatenspeicherung befragt. Also eigentlich nur die Fragen übermittelt und mit der Kamera drauf gehalten. Ralf musste dann fragen und antworten. Das Ergebnis findet sich bei Google-Video oder hier als Flash:
-
: Janelly Fourtou fordert wieder Kriminalisierung von Filesharing-Nutzern
: Janelly Fourtou fordert wieder Kriminalisierung von Filesharing-Nutzern Janelly Fourtou hatte ich schon richtig in der EP-Diskussion rund um die IPRED2 vermisst. Aber jetzt ist sie wieder da und fordert das, was schon beim ersten Durchlauf knapp gescheitert ist: Mehr Kriminalisierung von Tauschbörsen-Nutzern und dem zivilen Ungehorsam beim Umgehen von Kopierschutzmassnahmen: EU-Abgeordnete wollen sämtliche Urheberrechtsverstöße kriminalisieren.
Janelly Fourtou, Gattin des Vorstandsvorsitzenden des französischen Medienkonglomerats Vivendi, und ihre französische Kollegin Nicole Fontaine haben scharfe Änderungsanträge zu den geplanten EU-Strafvorschriften zum Schutz geistigen Eigentums in den federführenden Rechtsausschuss des EU-Parlaments eingebracht. Geht es nach den beiden EU-Abgeordneten, soll die von der EU-Kommission vorgesehene Beschränkung der geplanten Kriminalisierung etwa von Urheberrechts- oder Markenrechten auf Verstöße „im gewerblichen Ausmaß“ aufgehoben werden. Im Visier haben die liberale Politikerin und ihre konservative Unterstützerin anscheinend vor allem Tauschbörsennutzer, da diese mit der vorgeschlagenen Korrektur von dem Anti-Pirateriegesetz erfasst werden könnten.
Irgendwie muss ja der Wert der eigenen Familien-Stiftung steigen: EU-Berichterstatterin zur Copyright-Richtlinie im Visier der Börsenaufsicht.
-
: DRM visualisieren: Benutze CD mit Bohrmaschine
: DRM visualisieren: Benutze CD mit Bohrmaschine Unser schweizer Netzpolitik-Korrespondent Daniel Boos ist bei KulturTV.ch zu sehen:
Was Sony und andere grosse MajorLabels jeden Tag machen, wird hier von Daniel Boos und Martin Feuz präsentiert: CDs und DVDs vor dem Kopieren schützen. Erstaunlich, wie einfach das geht. Es braucht nur eine Bohrmaschine (Marke egal) und schon kann das Werk geschützt werden. Ansonsten erfahren wir mehr zur Digitalen Allmend.
Und hier als Flash:
-
: Sammelklage gegen iTunes-DRM
: Sammelklage gegen iTunes-DRM Apple hat in den USA eine Sammelklage wegen des iTunes-DRM am Hals:
Mit seinem „FairPlay“ genannten DRM-System schützt Apple die Musiktitel, die über die iTunes-Plattform verkauft werden. Da Apple anderen Technologie-Anbietern keine Lizenzen für das hauseigene DRM-System verkauft, können mit FairPlay verschlüsselte Lieder nur auf den von Apple vertriebenen iPods abgespielt werden. Dadurch, so behaupten die Kläger in ihrer Sammelklage, habe Apple das Wettbewerbsrecht verletzt und ein illegales Monopol für den Online-Vertrieb von Musik errichtet.
Dazu komme, heißt es in der Klage, dass Apple die iTunes-Kunden absichtlich nicht umfassend aufkläre. Die Firma lasse die Kunden darüber im Unklaren, dass sich bei iTunes gekaufte Titel nicht mit MP3-Playern anderer Hersteller hören lassen. Die Kläger verlangen aus diesem Grund Schadensersatz in ungenannter Höhe und weitergehende Maßnahmen
Da wünscht man doch gerne mal viel Erfolg.
-
: Easterhegg 2007 – cfp
: Easterhegg 2007 – cfp Der Call for Papers für das Easterhegg 2007, der zweitgrössten jährlichen Veranstaltung des Chaos Computer Club, wurde gestartet und wartet auf Input.
Das Easterhegg 2007 finden in der Zeit von 06. bis 09. April, im Buergerhaus Eidelstedt, in Hamburg statt. Auch dieses Jahr wird es wieder vier Tage Vortraege und Workshops geben. Der Call for Papers fuer das freie Programm sei hiermit eroeffnet und endet am 4. Februar um 24:00 CET. Das “Programmkomitee” wird sich dann bis Ende KW 8, d.h. bis zum 18.2 mit der Auswahl der Vortraege und Workshops Zeit lassen.
-
: weiblich, technikaffin, politisch engagiert.
: weiblich, technikaffin, politisch engagiert. Die FAZ hat einen Bericht zum 23c3 online und portraitiert darin Constanze Kurz ein wenig: Die neue Hack-Ordnung.
Frauen sind hier eher selten, nur knapp ein Zehntel der Besucher ist weiblich. Constanze Kurz mittendrin, die Moderation ist vorbei. Jetzt hämmert sie die Gliederung für den nächsten Vortrag in ihren schwarzen Apple-Laptop. Sie hat den Kongreß mit vorbereitet, hat nächtelang an Vorträgen gefeilt, die Presseeinladungen verschickt und vergangene Nacht nur ein paar Stunden geschlafen. Es sind auch ihre Themen, über die hier gesprochen wird. Sie schreibt an einer Dissertation über „Überwachungstechnologien“ und hält Vorlesungen zur „Geschichte der Verschlüsselung“ an der Universität. „Aber da kann ich nicht politisch argumentieren“, sagt sie, „sondern nur wissenschaftlich. Ich bin aber ein zutiefst politischer Mensch.“ Sie repräsentiert die neue Zeit im CCC: weiblich, technikaffin, politisch engagiert.
Wer Constanze gerne mal etwas politsich argumentieren hören möchte, im Netzpolitik-Podcast gibt es ein längeres Interview mit ihr zu Datenschutzfragestellungen.
-
: Jahresrückblick 2006
: Jahresrückblick 2006 Hier gibt es mal einen kleinen und sicherlich unvollständigen Jahresrückblick auf die Highlights von 2006. Die ersten Video-Podcast sind auch schon online. Aber die Soundqualität ist nicht besonders zufriedenstellend. Beim nächsten Mal nehmen wir extra Mikrophone.
Januar 2006
-
: EDRi-gram in deutsch
: EDRi-gram in deutsch Andreas Krisch ist nicht nur Schatzmeister/Kassierer von European Digital Rights (EDRi), sondern übersetzt auch immer flessig mit etwas Abstand den zwei-wöchentlich erscheinenden Newsletter EDRi-gram in die deutsche Sprache. Aktuell gibt es das „EDRI-gram – 4.24, 20. Dezember 2006″ mit den folgenden Themen bei unwatched.org zu finden:
* Unterstützt das EDRI-gram!
* Neue Richtlinie zu audiovisuellen Medien: Erste Gesetzeslesung im EU-
Parlament abgeschlossen
* Pläne zur Online-Durchsuchung von PCs in Deutschland
* Neue Empfehlung der EU bezieht sich auf das Recht auf Erwiderung in
Online-Medien
* Gewalttätige Videospiele – ein heißes Eisen im Europäischen Agenda
* Abhörskandal in Griechenland endet mit einer Rekordstrafe
* Werbung für Open Standards in Polen
* EUCD Handbuch für Bewährte Verfahren herausgegeben
* Biometrisches Scannen wird am Flughafen Heathrow getestet
* Britische Regierung reagiert auf die Kampagne zum Ausstieg aus der
zentralen medizinischen Datenbank
* ENDitorial: Die AVMS Richtlinie – Fernsehen oder nicht-Fernsehen, das
ist hier die Frage!
* Lesestoff
* AgendaFür diese Fleiss-Arbeit kann man auch immer gerne auf die Werbung bei unwatched.org klicken.
-
: Remix Lessig – reloaded
: Remix Lessig – reloaded Im November stellten wir ein Interview mit Lawrence Lessig unter der liberalsten Creative Commons Lizenz zum Remixen online. Jetzt gibt es das erste Transcript von Stefan T. Saffert, der sich die Mühe gemacht hat, alles mitzuschreiben. Ein kurzer Blick in OpenOffice zeigt fast 50000 Zeichen Text an.
Als nächstes ist geplant, das Transcript ins deutsche zu übersetzen, eine DVD aus dem Interview zu erstellen und mit deutschen Untertiteln zu versehen. Ich bin gespannt, die Arbeit bisher ist schon grossartig – danke schonmal dafür!. Wer mithelfen möchte, kann dies z.B. durch das Übersetzen einzelner Antworten tun. Am besten Übersetzungen in den Kommentaren posten.