AP-Bericht über TOR

Die Nachrichtenagentur AP hat einen Beitrag zur Anonymisierungssoftware TOR, der jetzt vom Manager-Magazin verwendet wurde: Internet im Zwiebellook.

Jeder Internetnutzer hinterlässt seine Spuren im Web – ob er will oder nicht. Das internationale Projekt „The Onion Router“ ermöglicht nun auch anonymes Surfen. Kritiker befürchten jedoch, dass die schichtweise Verschlüsselung von Daten auch für kriminelle Zwecke missbraucht werden könnte.

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4 Ergänzungen

  1. »…Kritiker befürchten jedoch…«

    Nein, echt? Das kann auch von Kriminellen benutzt werden? Dürfen die das?

    Im Ernst – ich bin gespannt, wie lange eine Kommunikationsform noch legal benutzt werden darf, wenn sie geeignet ist, staatliche Überwachung auszuschließen.

  2. Bei fast allen Berichten fällt unter den Tisch, dass auch und gerade Unternehmen viel und oft und absichtsvoll TOR verwenden, um anonym zu bleiben – im Sinne von „sich nicht auf die Finger schauen lassen“.

    AP könnte auch daraus eine Schlagzeile machen: „Online-Anonymisierungsdienste sichern 35% des Bruttoinlandproduktes“. Aber das ist scheinbar nicht gewollt.

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