Deutschland
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: Hausdurchsuchung bei Wikileaks.de?
: Hausdurchsuchung bei Wikileaks.de? Gerade vermeldet Wikileaks auf Twitter, dass es eine „Gefahr im Verzug“-Hausdurchsuchung beim Domaininhaber von Wikileaks.de gegeben haben soll. Dieser sitzt laut Denic in Dresden. Als Grund wurden nur kurz „Internet-Zensurlisten“ angegeben und weitere Informationen angekündigt: „Stay tuned“.
Mehr Informationen gibt es im Moment nicht. -
: Roland Reuß im Kreuzzug gegen Open Access
: Roland Reuß im Kreuzzug gegen Open Access Roland Reuß, Philologe und Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg, organisiert gerade einen Kreuzzug gegen Google-Books und die Open Access Bewegung im Allgemeinen. Irgendwie jedenfalls. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn er nicht ständig seine Pamphlete in Medien unterbringen könnte und andere glauben, was er erzählt.
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: CSU: Lieber Bauern als Breitband fördern
: CSU: Lieber Bauern als Breitband fördern Man glaubt es ja kaum: Milch soll Vorrang vor Breitband-Internet haben.
Der EU-Gipfel hatte ein Konjunkturprogramm im Umfang von fünf Milliarden Euro beschlossen. Eine Milliarde Euro davon soll in die Entwicklung des ländlichen Raums fließen, vor allem in den Ausbau schneller Datenverbindungen. Deutschland erhält auf diesem Weg 90 Millionen Euro. -
: Peter Schaar bei Facebook
: Peter Schaar bei Facebook Unser Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar ist jetzt auch (mit Sonnenbrille) bei Facebook vertreten. Über seine Erfahrungen und aktuelle Datenschutz-Fragestellungen hat ihn das Manager-Magazin interviewt: „Ich habe Facebook schätzen gelernt“.
Schaar: Zum Beispiel über die völlige Belanglosigkeit von vielem, was da eingestellt wird. -
: Verlegerlobby gegen Datenschutz
: Verlegerlobby gegen Datenschutz Die Verlegerlobby ist sich nicht zu blöd, die Stärkung von Datenschutzrechten durch eine Abschaffung des sogenannten Listenprinzips als Angriff auf die Pressevielfalt zu sehen:
Bislang ermöglicht es das Listenprivileg den Verlagen, per Brief an potenzielle Neuleser heranzutreten und so dem Rückgang von Abonnenten entgegen zu wirken. -
: Zeitung: Wikimedium
: Zeitung: Wikimedium Der Wikimedia e.V. hat jetzt die erste Ausgabe des „Wikimedium“ veröffentlicht. Die achtseitige Vereinszeitung informiert über das Community-Leben der Wikipedia und wurde auf Papier gedruckt. Aber wer mit Papier nichts mehr anfangen kann, kann Wikimedium auch als PDF lesen.
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: Lauschangriff: Musiker gegen Überwachung
: Lauschangriff: Musiker gegen Überwachung Aus dem Umfeld des AK Vorratsdatenspeicherung ist eine interessante neue Initiative entstanden :
„Lauschangriff “ versteht sich als Plattform und Netzwerk für überwachungskritische Musikproduktionen und möchte die mittlerweile zahlreich vorhandenen Proteste im kulturellen Bereich zusammenbringen. Als erstes Projekt wird ein gleichnamiger Soli-Sampler mit deutschsprachigen Hip-Hop-Songs produziert und vorraussichtlich im zweiten Quartal 2009 veröffentlicht. -
: Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vor
: Bundestrojaner soll auch für Strafverfolgung kommen. Zypries bereitet nächsten Verfassungsbruch vor Die Neue Osnabrücker Zeitung hat ein Interview mit dem Unionsfraktionsvize im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), geführt. Dabei ist ein interessantes, nicht unwichtiges Detail ans Licht gekommen: Die Große Koalition aus Union und SPD will den Bundestrojaner in Kürze auch zur nachträglichen Strafverfolgung zulassen.
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: LfM-NRW: Workshop zu „Call-In Gewinnspiele“
: LfM-NRW: Workshop zu „Call-In Gewinnspiele“ Simon Möller war bei der Landesanstalt für Medien NRW auf einem Workshop zu „Call-In Gewinnspiele“ und hat darüber einen Bericht für Telemedicus geschrieben: Außer Spesen nichts gewesen: Workshop zu Call-in-Shows
Für all diejenigen, die auf dem Workshop ein klares Bekenntnis der Aufsichtsbehörden zu ihrer Verantwortung erwartet hatten, war es ein enttäuschender Vormittag. -
: Open Access in der Taz
: Open Access in der Taz In der Taz versucht sich Rudolf Walther an einer fundamentalen Kritik an der Digitalisierung von Büchern durch Google: Open Enteignung. Leider verwechselt der Autor dabei so einiges und schafft es zum Schluss sogar, die Bestrebungen von Google und der Open Access Bewegung mit den Piraten vor Somalia in Verbindung zu bringen:
Die Google-Piraterie und der „Open-acces“-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste. -
: Australische Zensurliste geleakt
: Australische Zensurliste geleakt Wo wir gerade bei Australien waren: Deren Liste mit Webseiten, die sie gerne blockieren würden , ist jetzt auch verfügbar .
Ich vermute ja inzwischen, dass die BKA-Sperrliste bei Wikileaks erscheinen wird, ehe Frau von der Leyen sie hat.
Update: Lupo hat sich mal die .de-Seiten angesehen , die auf der Liste verzeichnet sind. -
: Jetzt handeln: Datenschutzreform
: Jetzt handeln: Datenschutzreform Montag findet im Bundestagsinnenausschuss eine Anhörung zu Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) statt. Alle sagen, dass sie dafür sind, die Standards zu verbessern und das Niveau beim Datenschutz zu erhöhen. Das ist schön. Aber wir wollen mehr und dafür solltet Ihr Euch einsetzen. Wie das geht, steht unten.
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: Freifunk Image-Video
: Freifunk Image-Video Ein sehr schönes Video über freie Funknetze hat Freifunk-Potsdam online gestellt:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. -
: Das Spektrum öffnen statt versteigern!
: Das Spektrum öffnen statt versteigern! Die digitale Spaltung findet in Deutschland auch zwischen den Regionen statt, die ans Breitbandnetz angeschlossen sind und denjenigen, die ausgeschlossen sind. Viele Dörfer und Gemeinden haben sich mangels Alternativen und dank freifunk.net oder ähnlicher Initiativen mittlerweile selbst an die Digitale Gesellschaft angeschlossen.
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: re:publica’09: Subkonferenz zu Politik 2.0
: re:publica’09: Subkonferenz zu Politik 2.0 Gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung werden wir am Freitag der re:publica’09 die Subkonferenz “Politik 2.0 – Neue politische Öffentlichkeiten im Netz” veranstalten. Die Subkonferenz wird den Einfluß des Internets auf nationale und globale politische Prozesse diskutieren. Ziel der Debatte ist es, einen Überblick zu geben, wie sich der Medienwandel bisher auswirkt und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind.
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: t3n-Interview zu Netzpolitik
: t3n-Interview zu Netzpolitik Das t3n-Magazin hat mich in der aktuellen Ausgabe 15 zu Netzpolitik interviewt. Das steht jetzt auch online: „Die Freiheit des Netzes ist so bedroht wie nie zuvor“.
Markus Beckedahl ist der Macher hinter netzpolitik.org. Schon seit vielen Jahren beschäftigt ihn, wie die Politik mit der Digitalisierung der Gesellschaft umgeht. -
: Blogs in Russland
: Blogs in Russland Während des vom Goethe-Institut in Nowosibirsk organisierten Deutsch-Russischen Blogger-Treffens bekam ich einen guten Überblick über die russischen Blogosphäre. Bisher kannte ich ich dort gar nicht aus. Dabei wurden Parallelen und Unterschiedlichkeiten zur deutschen Blogosphäre sichtbar.
Aber erstmal die Parallelen. -
: Kulturrat veröffentlicht Spielebuch im Netz
: Kulturrat veröffentlicht Spielebuch im Netz Der Deutsche Kulturrat bemüht sich um eine Versachlichung der Computerspiele-Debatte und hat sein Buch „Streitfall Computerspiele: Computerspiele zwischen kultureller Bildung, Kunstfreiheit und Jugendschutz“ kostenlos im Internet veröffentlicht.
Die 46 Autoren beschäftigen sich unter anderem damit, ob Computerspiele „Kulturgüter“ oder „Schund“ sind, ob die Spiele strenger kontrolliert werden müssen, oder ob qualitativ hochwertige Computerspiele von der öffentlichen Hand gefördert werden sollen. -
: PrivacyOS vergibt Teilnahmestipendien
: PrivacyOS vergibt Teilnahmestipendien Die Veranstalter des Europäischen Privacy Open Space, der als Co-Konferenz zur re-publica’09 stattfinden wird, vergeben Teilstipendien, mit dem man zum reduzierten Preis von 60 Euro ein volles Ticket bekommt. Bedingung ist, dass man kein anderweitiges Funding hat, und der Eintrittspreis einen sonst von der Teilnahme abhalten würde.
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: Netz-Zensur in Deutschland nicht nur für Kinderpornografie
: Netz-Zensur in Deutschland nicht nur für Kinderpornografie Heise hat ein paar Insider-Informationen über die Gespräche zwischen den Prividern und der Bundesregierung zu den Webseiten-Sperren erhalten. Vor allem die Deutsche Telekom und Vodaphone sind offenbar sehr für eine Einigung zur Zensurinfrastruktur, während der Verband der freien ISPs, eco, sich weiterhin dagegen stemmt.