Kultur

Open Access in der Taz

In der Taz versucht sich Rudolf Walther an einer fundamentalen Kritik an der Digitalisierung von Büchern durch Google: Open Enteignung. Leider verwechselt der Autor dabei so einiges und schafft es zum Schluss sogar, die Bestrebungen von Google und der Open Access Bewegung mit den Piraten vor Somalia in Verbindung zu bringen:


netzpolitik.org - ermöglicht durch Dich.

Die Google-Piraterie und der „Open-acces“-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste.

Richtig lustig wird es, wenn der Autor (anscheinend ohne jegliche Ahnung von der Open-Access Thematik) solche Stilblüten von sich gibt:

Im Jahr 2005 kostete es die Universität Yale noch 4.648 Dollar, ihren Forschern einen einzigen Artikel aus einer digital erscheinenden hochspezialisierten biomedizinischen Zeitschrift zugänglich zu machen. Ein Jahr später verlangten die Quasi-Monopolisten 31.625 Dollar pro Artikel. Das entspricht dem Gegenwert von etwa sieben Jahresabonnements für konventionell gedruckte biomedizinische Zeitschriften. Billiger ist „Open access“ also mitnichten – nur schneller. Es wird jedoch verschleiert, wer die Beschleunigung bezahlt. In Yale war es die reiche private Stiftung, hierzulande wären es die Steuerzahler, die Bibliotheken finanzieren. Selbst die amerikanische Universität warf angesichts der hohen Kosten für „Open access“-Publikationen das Handtuch.

Der Autor beschreibt das Gegenteil von Open Access und bringt das als Argument in seine Meinung rein. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Lange nicht mehr so einen Mist zum Thema Open Access gelesen.

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23 Kommentare
  1. Wobei mir eines zugegebener massen Angst macht.
    Zwar ist die Darstellung in diesem Artikel genau verkehrt, aber tatsächlich hat Yale wohl diese Geldmengen an einen Verlag gezahlt. Allerdings nicht für einen Artikel sondern zur publikation von Artikeln. Konkret handelt es sich wohl um Biomed Central bei denen der Veröffentlichende die anfallenden kosten (Druck der Zeitung und Server betrieb schätze ich mal) trägt…
    Ich frage mich warum es dermaßen teuer ist, aber irgendwo ist es doch bedenklich das Universitäten aufhören OpenAcces mäßig zu publizieren, weil es soche unmengen an Geld kostet.
    Interessant wäre natürlich mal ob es denn nicht bessere Wege zur OpenAcces publikation gibt, oder was denn die klassiche Methode kostet…

  2. @Florab: Open Access ist genau das Gegenteil von der Praxis zahlreicher Verlage, wissenschaftliche Ergebnisse zu privatisieren und gegen teures Geld wieder an den wissenschaftlichen Betrieb zu verkaufen.

  3. Die 31.625 Dollar beziehen sich nicht auf einen einzelnen Artikel, wie der Autor behauptet, sondern auf die Gesamtausgaben von Yale bzgl. BiomedCentral (vgl. siehe auch: http://blogs.openaccesscentral.com/blogs/bmcblog/entry/yale_and_open_access_publishing). Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

    „Kein Wissenschaftsverlag wird ein Buch drucken, das bereits oder in absehbarer Zeit auf einem frei zugänglichen Server zu lesen sein wird.“
    -> Bleibt also zu hoffen, dass die TAZ den Mist nicht druckt ;)

  4. @markus: Danke für’s Namen falsch schreiben ;)
    Mir ist durchaus klar das es da schonmal eine diskrepanz gibt. Allerdings ist es in diesem fall tatsächlich so das die Artikel im Netz frei publiziert werden, der Publizierende allerdings scheinbar einen nicht unerheblichen Betrag zahlen muss, was das ganze (dort) natürlich unattraktiv macht.

  5. Ich bin heute morgen beim Zeitunglesen fast vom Hocker gefallen. Ja, der Schrott ist tatsächlich gedruckt worden. Ich schreibe gerade einen Leserbrief.

  6. Also der Artikel ist nicht so falsch, wie er auf den ersten Blick scheint, aber sonderlich gut recherchiert ist er natürlich auch nicht. denn er erfasst das Kernproblem nur am Rande und vermischt so Einiges – um das zu verdeutlichen, muss ich aber etwas weiter ausholen.

    Wissenschaftliche Publikationen sind heutzutage das A & O einer Forscherkarriere – publish or perish gilt nicht umsonst als geflügeltes Wort. Anzahl und Ansehen der Fachzeitschrift, in der die Artikel erschienen, entscheiden über Fördergelder und Jobangebote – wer es zum Professor bringen will, sollte im naturwissenschaftlichen Bereich mindestens 10 Erstautorpublikationen in guten Journalen vorweisen können. Als gut gilt ein Journal mit hohem Impact Factor (das Magazin Cell besitzt im biologischen Bereich zurzeit den höchsten), den es bekommt, wenn Veröffentlichungen im Journal besonders oft durch andere Veröffentlichungen zitiert worden sind – die Veröffentlichung also von anderen Forschern wahrgenommen worden ist.

    Dass ein Artikel von den Forscherkollegen wahrgenommen wurde, sicherte lange Zeit nur der gute Ruf des Journals und es entstand ein selbsterhaltendes System: Die guten Journale zogen die guten Publikationen an, konnten restriktiv auswählen und wurden deshalb oft zitiert, Nature und Science sind gute Beispiele für Zeitschriften, die es gefühlt schon ewig gibt. Neugründungen hatten nur eine Chance, wenn sie sich auf ein Nischenthema spezialisierten.

    Allen gemeinsam war jedoch, dass sie sich die Kosten für die redaktionelle Arbeit, die Kosten für die Abwicklung des Peer Review Prozesses (die Begutachtung durch andere Fachwissenschaftler zur Qualitätssicherung), den Textsatz sowie die Distributionskosten weitgehend von den Abonnenten bezahlen ließen und lassen.

    Das führte noch zu einer weiteren Verschärfung, denn im Einzelkauf erscheinen die Journale noch halbwegs preiswert, aber wenn ganze Institutionen wie Universitäten Lizenzen erwerben, dann sind Millionenbeträge für ein großes Journal im Jahr keine Seltenheit. Was angeschafft wird sind dann natürlich auch nur die bekanntesten Journale, während das Budget für Nischenjournale meist nicht ausreicht. Das führt dazu, dass die bereits Etablierten ein überproportionales Maß an Aufmerksamkeit erhalten. Zwar gibt es die Möglichkeit, sich einzelne Publikationen mit Diensten wie subito liefern zu lassen, aber besonders Studenten waren/sind einfach auf den Bestand der Universitätsbibliotheken angewiesen.

    Obwohl Studenten auf diese Art und Weise schon früh „verdorben“ wurden, da sie nur mit wenigen Journalen in Berührung kamen, hatte dieses System durchaus für viele Jahre seine Berechtigung. Das hat sich mit der Verbreitung des Internets aus meiner Sicht aber radikal verändert.

    Auch die etablierten Journale setzen zwar mittlerweile auf online, aber meist konservativ. Neu sind nur die bessere Durchsuchbarkeit und die gelegentliche Veröffentlichung von Supplementary Figures – also ergänzenden Diagrammen oder Fotos online, die nicht mehr in die Originalveröffentlichung gepasst haben. Wichtigste Neuerung ist die Verfügbarkeit einzelner Artikel im pdf-Format, was die Archivierbarkeit für Einzelpersonen stark verbessert (mein Privatarchiv auf dem Rechner umfasst zurzeit 14582 Artikel), aber leider auch zu übermäßigem Ausdrucken verleitet.

    Journale, die auf eine physische Distribution verzichten wie das die zitierte BioMed Central oder auch die Public Library of Science (PLoS) tun, können dadurch einen Teil ihrer Kosten einsparen. Das ermöglicht erst die Realisierung einer neuen Idee: den freier Zugang für alle zu den veröffentlichten Artikel und damit auch automatisch eine größere Reichweite, die – wir erinnern uns – ausschlaggebend für den wichtigen Impact Factor ist.

    Natürlich haben die Verlage trotzdem noch Kosten für Redaktion und Peer Review sowie die Aufbereitung der Manuskripte zu gut lesbaren Artikeln (leider schicken viele Kollegen ihre Texte in Word ein und klicken die Figures mit Powerpoint zusammen) und diese werden nun auf die Autoren umgelegt. So erklärt sich der scheinbar widersinnige und im Taz Artikel kritisierte Umstand, dass ein Autor für seine Veröffentlichung auch noch zahlen muss.

    Andererseits ist es gut angelegtes Geld, denn die Kosten sind angesichts der Millionen, die die Forschung an sich kostet, überschaubar und die Dienstleistung – dem Artikel die breitest denkbare Bühne zu bieten – allemal wert. Zumal ich nebenbei bemerkt die Zahlen im Artikel aus meiner persönlichen Erfahrung heraus etwas bezweifle. Eine Veröffentlichung in PLoS One schlägt mit 1300 Dollar zu Buche, so viel extra kostet aber schon eine (1!) farbige Abbildung in einem gedruckten Journal, wie sie nunmal bei mit einem Fluoreszenzmikroskop gemachten Aufnahmen nötig sind.

    Sicherlich, zurzeit zahlen Forschungsinstitutionen doppelt, da sie die Kosten für den Zugang zu etablierten Journalen haben und Forscher für die Veröffentlichung in OpenAccesss Journalen zahlen müssen, aber langfristig werden die Kosten für den Zugang zu Publikationen zurückggehen, auch da neue Peer Review Modelle durchaus das Potential haben, die Kosten für die Verlage weiter zu senken, ohne die Qualität notwendigerweise zu verschlechtern. (ct 10/2008, S.82) Ohnehin garantiert auch das bestehende System nicht immer die im TAZ Artikel verheißene Qualität, Hwang Woo-suk oder Jan Hendrik Schön mal als Beispiel genannt.

    Persönlich bin ich ein Anhänger von OpenAccess Publikationen und fühle mich als Autor dadurch auch nicht enteignet. Ich forsche praktisch ausschließlich aus Mitteln der öffentlichen Hand und finde, dass die Öffentlichkeit daher auch das Recht haben sollte, die Ergebnisse jederzeit einzusehen. Insofern sind Initiativen wie die Public Access Policy der National Institutes of Health oder jene der DFG nur zu begrüßen.

  7. @Thias: „Natürlich haben die Verlage Kosten … und die legen sie auf die Autoren um“

    Das muss man aber differenzierter sehen: Es gibt in einigen Fächern auch Verlage, die sich die Publikation generell bezahlen lassen (egal ob OA oder herkömmlich). Biologie scheint so ein Fach zu sein, siehe hier: http://www.biomedcentral.com/info/authors/apccomparison/ (die Vergleichsliste ist echt interessant und zeigt, dass OpenAccess im Vergleich „billig“ ist)

    @all: Mir scheint, wie Markus ja schon schreibt, dass der Autor, Rudolf Walther, über eine Sache schreibt, von der er keine Ahnung hat. Zudem ist der Artikel, milde ausgedrückt, an Polemik nicht zu unterbieten.

    1. „Mit diesem Argument wird der im Umfang beschränkte und teure, aber nach wissenschaftlichen Standards haushoch überlegene „Brockhaus“ gegen quantitativ unbeschränkte und billige, aber wissenschaftlich ungesicherte … Netz-Enzyklopädien ausgespielt.“

    Ich nehm mal an, er meint hier wikipedia, nennt es aber nicht, damit er in seiner Argumentation nicht angreifbar ist. Zumal es ja auch Studien gibt, die belegen, dass wikipedia genausogut, wenn nicht besser als der Brockhaus ist (Quellen hab ich jetzt grad nicht zur Hand, hier bin ich jetzt auch mal polemisch und seine Argumentation belgt er ja auch nicht).

    2. „Die Firma Google stellt bekanntlich auch ganze Bibliotheken ins Netz – manchmal auch unter Verletzung von Urheberrechten.“

    Ich weiß ja nicht, was das mit OA zu tun hat? Wenn auf irgendeiner Tauschplattform windoof zu haben ist, ist das ja auch nicht unter der gpl lizensiert… Wenn ich OA jetzt nicht völlig falsch verstanden habe, hat das scannen von google books (und v.a. die urheberrechtswidrige Veröffentlichung) nix mit OA zu tun. Lieber Herr Walther, nicht alles was im Internet steht ist OA!

    3. „Uwe Jochum hat nachgerechnet…“ Neben der oben verlinkten Liste zur Aufklärung, sei hier nochmal erwähnt, dass die gestiegenen Kosten nicht pro Artikel sondern (auch?) wegen der gestiegen Anzahl an eingereichten Artikeln entstanden sind. (steht auch im o.a. blog @tsx #5 dargestellt)

    4. „Wenn Bibliotheken ihre Etats für den Bucherwerb zu Gunsten des Ankaufs digitalisierter Bestände umschichten, …“

    Auch das hat mit OA nix zu tun, denn da muss man ja für den Ankauf (!) nix bezahlen. Hier wirft der Autor OA und Online (gegen Entgelt!) verfügbare Journals durcheinander. Viele Zeitschriften (z.B. von elsevier und Springer) sind (auch) Online verfügbar, aber nicht für lau! Ich wiederhole mich: Lieber Herr Walther, nicht alles was im Internet steht ist OA!

    5. „Das zweite ist die Erpressung und Entrechtung der Autoren. Hier geht die Universität Zürich voran. …“

    Nun, man wird nicht gezwungen bei der Uni Zürich anzuheuern. Aber mal abseits von der (meiner) Polemik, wäre das nat. ein Problem, wenn dass alle Unis machen (denn dann hätte man keine Wahl). Andererseits zahlt der Arbeitgeber aber auch die Arbeitskraft und kann somit (nat. in gewissem Rahmen) bestimmen, was mit dem Output seiner Arbeitskräfte geschieht. Das ist auch kein spezielles „Problem“ der öffentl. AG, bei privaten ist dies genauso der Fall. Da gibts immer wieder die Klausel, dass die geistigen Ergüsse seine Mitarbeiter nicht privatisiert werden dürfen. „Wer zahlt bestimmt“ Darüberhinaus muss man nat. auch die Argumentation zulassen, dass (entgegen zu privaten AG) aus öff. Geldern finanzierte Arbeiten auch der Öffentlichkeit kostenlos (da schon entlohnt) zugänglich gemacht werden sollten/müssen.

    6. „Das dritte Problem ist von kulturpolitischer Brisanz. Wie lange erhalten und lesbar bleibt, was im Netz steht, ist völlig offen – 5 Jahre, 50 Jahre, 500 Jahre, „ewig“?“

    Gegenfrage: Wie lange erhalten und lesbar bleibt gedrucktes? Amalia-Bibliothek und Kölner Stadtarchiv sind nur die letzten Bsp., dass auch gedrucktes nicht ewig halten muss. Es ließem sich sicher auch Studien finden, die zeigen, dass manche gedruckte Sachen im laufe der Zeit unwiederbringlich verloren gegangen sind. Dass Museen (und andere Institutionen) mittlerweile sehr viel Geld ausgeben um alte und neuere (!) Dokumente vor der Zerstörung zu retten muss man glaub ich nicht erwähnen.

    So genug gemeckert für heute…

  8. Es ist wirklich unglaublich was die taz hier veröffentlicht. Ein völlig ahnungsloser Autor wirft die Wikipedia, die Google Buchsuche sowie die Open Access-Politik der DFG in einen Topf und serviert das Ganze als Polemik.

    Dass es den großen Monopolisten wie Elsevier und Springer nicht gefällt, dass ihre Zeit als Zecken, die sich am Blut der öffentlichen Forschung nähren, vorbei ist, ist klar. Ich bin froh wenn diese Verlage (die aufgrund ihres ausbeuterischen Geschäftsgebarens Gewinnmargen von 30-40% erreichen!) endlich von uns gehen. Open Access-Journale und die Repositorien der Universitätsbibliotheken werden die Aufgaben der Verlage übernehmen. Und das ist sehr gut so.

  9. Ein grottenschlechter Artikel. Höchstens mehr schlecht als recht als PR-Maßnahme sich parasitär bereichernder Wissenschaftsverlage gegen Open Access brauchbar (für ein mit dem Thema vollkommen unvertrautes Publikum).

    Danke für den Link.

    Longbow4u

  10. Ich habe zum Thema diesen Aufruf gefunden, der auch die merkwürdige Vermischung der Themen Google-Buchsuche und Open Access vorwegnimmt.
    http://www.textkritik.de/urheberrecht/

    Ich nehme an, daher weht der Wind. Hier ein tp-Artikel dazu:
    http://www.heise.de/tp/blogs/6/135013

    Zu den Merkwürdigkeiten dieser Themenvermischung habe ich beim Schockwellenreiter in den Kommentaren zu diesem Artikel geschrieben: http://www.schockwellenreiter.de/2009/03/23.html#openAccessInDerTaz

    Grüsse aus dem Südwesten

  11. Artikel wie „Open Enteignung“ sind meiner Meinung nach Teil eines Netzwerks. Mit modernen Mitteln (Verlinkung, Referenz, Auffindbarkeit – Google) werden recht eigentümliche Artikel produziert. Die Artikel sind für sich gesehen wesentlich dümmer als ihre Verfasser. Sie entfalten ihre Wirkung erst im Zusammenspiel mit anderen Artikeln. Diese Artikel sind mit Phrasen gefüllt oder sogar bewusste Verzerrungen der Wirklichkeit. Es entsteht eine Art Referenzkettenbrief. Ziel ist es „klebende Sätze“ (oft mit zynischem Einschlag) zu verbreiten. Die stetige Vernetzung dieser Sätze führt zu einer hohen Positionierung bei Google und sie bekommen damit einen Wahrheitsgrad, der sich aus ihnen selber nicht ergibt.

    R. W. beruft sich auf Reuß (Lametta der Demokratisierung, Herolde der Öffentlichkeit, Open-access-Wahnsinn) und bringt seinerseits Sätze wie: „Die Google-Piraterie und der „Open-acces“-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste.

    Mit dem Internet und den Suchmaschinen entstand der Doppelmythos, gesichertes Wissen sei erstens gratis zu haben und zweitens sei der Zugang zum Wissen damit „demokratisiert.“

    Diese Alternative ist keine, denn nur eine aberwitzige Ideologie kann glauben machen, kompetent organisiertes Wissen sei dauerhaft zum Nulltarif zu haben.“

    So entsteht ein immer dichteres Netz von (Schein) Argumenten. Irgendwann überschreiten sie eine bestimmte Wahrnehmungsschwelle, geraten ins öffentliche Gespräch (Politik, Nachrichten …), beziehen ihre Glaubwürdigkeit aus der zuvor aufgebauten Verlinkung, entfalten entsprechende Wirkung und haben ihr Ziel erreicht. Das Menschenbild, welches hinter ihnen steht, ist der dumme, ungebildete Michel, der mit Phrasen auf den rechten Weg gebracht werden kann.

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