Creative-Commons-Lizenzen
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: Berlin:Net-Lag Party ist heute
: Berlin:Net-Lag Party ist heute Wer in Berlin ist undheute Abend noch nichts vor hat, sollte die Net-Lag Party im RAW-Tempel nicht verpassen. Es wird nur freie elektronische Musik von Netlabels gespielt.
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: Free Culture auf deutsch erschienen
: Free Culture auf deutsch erschienen Das Buch „Free Culture“ von Lawrence Lessig gibts jetzt auch in deutsch. Der Münchener Verlag Open Source Press hat das übersetzte Buch mit dem Titel „Freie Kultur – Wesen und Zukunft der Kreativität“ veröffentlicht. Und mir freundlicherweise unaufgefordert ein Rezensionsexemplar geschickt, danke dafür.
Free Culture ist ein tolles Buch, welches in der Originalversion auch als PDF heruntergeladen werden kann. Eine Creative Commons Version lädt zum Remixen des Werkes ein. Davon haben schon viele Gebrauch gemacht. Es gibt ein Audiobook, verschiedenste Text-Formate (wie HTML) und auch ein Wiki zum Weiterentwickeln des Werkes.
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: Podcast: Dan Gillmor über Citizen Media
: Podcast: Dan Gillmor über Citizen Media Heute ist wohl Audio-Tag. Blog-Age verweist auf ein Interview mit Dan Gillmor über „Citizen Media“. Sein Buch „We the media“ ist lesenswert, allerdings hab ich ihn auf einer Podiumsdiskussion rund um das Thema „Citizen Journalism“ auf dem WSIS in Tunesien live gesehen und war danach enttäuscht. Ausser einigen belanglosen Thesen, die mittlerweile jeder Blogger aufzählen konnte, hatte er nicht viel zu sagen. Das Interview ist aber trotzdem hörenswert.
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: Montag: Creative Commons Usergroup Berlin
: Montag: Creative Commons Usergroup Berlin Die Creative Commons Usergroup Berlin trifft sich am kommenden Montag wieder ab 19 Uhr im newthinking store.
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: Creative Commons Netlabel-Party in Berlin
: Creative Commons Netlabel-Party in Berlin Am Samstag, den 28. Januar 2006 findet im RAW-Tempel in Berlin-Friedrichshain die erste Netlabel-Party statt: Net-Lag. Dort wird dann den ganzen abend 100% Creative Commons lizensierte Musik gespielt. Organisiert wird das ganze von den Berliner Netlabels Pulsar Records und Pentagonik.
[via The Lunatic Fringe]
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: Reader: The African Digital Commons
: Reader: The African Digital Commons Wer sich für Afrika interessiert, sollte sich mal „The African Digital Commons“ genauer ansehen.
‚The African Digital Commons – A Participant’s Guide: 2005’ is a conceptual map of the people, projects and processes that contribute to the development of shared, networked knowledge across the African continent.
Das PDF ist 5 MB gross und steht unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr Informationen bietet die Webseite Commons-Sense.
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: Lessig-Interview mit Guardian
: Lessig-Interview mit Guardian Der britische Guardian hat ein Interview mit Lawrence Lessig veröffentlicht: The ideas interview: Lawrence Lessig.
So is public domain a dead duck?
„The public domain has been so important historically in fuelling the spread of culture and keeping competition up and prices down. But copyright terms have recently been extended so repeatedly – Europe is now adopting a life plus 70 [years] term – and the US has extended the terms of existing copyrights 11 times in 40 years. So there’s this ever-increasing pressure to expand the term of copyright. That’s great for the 1% of creative work that continues to have any commercial life more than 10 years after its initial publication. But for the other 99%, all the copyright system does is lock it down and make it inaccessible.“
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: De-Bug: Netlabel des Jahres 2005
: De-Bug: Netlabel des Jahres 2005 Die De-Bug hat die Ergebnisse der Leserwahl zum Netlabel des Jahres 2005 veröffentlicht:
1. Thinner
2. Textone
3. Interdisco
4. Unfoundsound
5. Ideology
6. Intoxik
7. 1Bit Wonder
8. Tokyo Dawn
9. Autoplate
10. Clever Music -
: Creative Commons Fundraising: 250 000 $ geschafft!
: Creative Commons Fundraising: 250 000 $ geschafft! In einer beispielhaften Aktion hatte Mitbegründer Lawrence Lessig mit seinem Projekt Creative Commons (CC) zum „Last Call for 2005“ aufgerufen: Da das Creative Commons Projekt mit knappen Mitteln zu kämpfen hat und neue Projekte auf dem Spiel stehen, wandte er sich im Oktober mit einer groß angelegten, jährlichen Spendenkampagne an die Internetnutzer weltweit. Bis zum 31. Dezember 2005 sollten 225 000 $ gesammelt werden. Erfreulicherweise ist das Creative Commons auch gelungen: Über 250.000 $ kamen für die Weiterentwicklung des Creative Commons Projektes durch Unterstützer auf der ganzen Welt zusammen! Viele Firmen, wie die freie Foto-Sammlung flickr oder RedHat beteiligten sich mit einer eigenen Spende. Die letzte Hürde wurde am letzten Tag des vergangenen Jahres durch eine Spende von Microsoft geschafft.
Creative Commons hat sich zu einer wahren Bewegung gemausert: In den letzten zweieinhalb Jahren wurden über 50 Millionen Werke unter den Lizenzen der Creative Commons geschützt. Unersetzlich für die Remix Kultur, dürfen unter einem bestimmten CC-Modell lizenzierte Musikstücke oder Filme frei geremixt, neu zusammengesetzt, erweitert oder anderweitig kreativ verarbeitet werden.
CreativeCommons.org setzt sich für mehr Transparenz beim Urheberrecht ein. Die wichtigste Aktion war bislang die Veröffentlichung eines individuell zugeschnittenen Lizenz-Sets im Dezember 2002. Diese wurden im Sommer 2004 auch in einer deutschen Variante veröffentlicht. Rechtsprofessor Lawrence Lessig entwickelte bereits vor vier Jahren einen Lizenzkatalog für Autoren von Musik- und Filmdateien oder Texten, die unter anderem ihre Werke teilweise oder ganz der Allgemeinheit, für die „public domain“ freigeben möchten. Bei den verschiedenen CC-Modellen wird festgelegt, ob ein Werk weiter gegeben und kopiert werden darf, ob es verändert werden darf und vor allem, ob das kommerziell oder nicht-kommerziell geschieht.
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: Chaosradio-Interview mit Joi Ito
: Chaosradio-Interview mit Joi Ito Beim Chaosradio-Express gibt es ein Interview mit Joi Ito, welches Tim Pritlove auf dem 22c3 mit ihm gemacht hat. Die MP3-Datei ist 57MB gross.
Chaosradio Express episode 11 is an interview with 22C3’s keynote speaker Joi Ito. The interview touches various topics including Chicago’s club scene and Joi’s affiliation with it, the early Internet days via X.25, Creative Commons licensing issues, the Open Source Initiative, political activism in general and what can and should be done, optimism vs. pessimism in the current situation of global political fighting, ICANN, living a super-public life and combining all kinds of modern communication tools, the influence of the Internet on political activism and democracy and of course the 22C3 and his personal experiences at the event.
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: Creative Commons Weihnachtssongs
: Creative Commons Weihnachtssongs Wer auf Weihnachtssongs steht, findet im Weblog von Uwe Hermann 111 Links zu Songs mit weihnachtlichem Inhalt, die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden: 10 + 100 Creative Commons Christmas Songs.
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: Webmontag in Berlin
: Webmontag in Berlin Nachdem letzten Monat in Köln der erste Webmontag stattfand, wollen wir diesen nun auch in Berlin veranstalten. Der erste Termin ist am Montag, den 16. Januar 2005 um 19 Uhr bei uns im newthinking store in der Tucholskystr. 48. Das übergreifende Thema ist „Web 2.0“. Weitere Infos folgen noch. Bis dahin finden sich alle News im Webmontag-Wiki.
Update: webmontag20060116findetim newthinking store statt.
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: Harmonisierung der Open Content-Lizenzen
: Harmonisierung der Open Content-Lizenzen Technology Review berichtet über Inkompatibilitäten der Creative Commons Lizenzen mit anderen Open Content Lizenzen wie der GNU Free Document Licence: Copyleft-Lizenzen am Scheideweg. Die Probleme sollen allerdings nächstes Jahr angepackt un hoffentlich auch gelöst werden. Lawrence Lessig kommentierte die Situation schon vor drei Wochen im „CC in Review“-Newsletter.
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: FAIR CODE – Free/Open Source Software and the Digital Divide. Focus on Latin America
: FAIR CODE – Free/Open Source Software and the Digital Divide. Focus on Latin America Meike Richter hat ihre Magisterarbeit zum Thema „FAIR CODE – Free/Open Source Software and the Digital Divide. Focus on Latin America“ in ihrem Fair Code-Blog veröffentlicht. Ich habe dankenswerterweise schon vorab eine gedruckte Fassung bekommen und kann jetzt nochmal auf die beiden PDF-Dateien (1 / 2) verweisen, die seit heute online sind.
Passend dazu gibt es auch einen zusammenfassenden Artikel für das Open Source Jahrbuch 2006 und die 22c3-Dokumentation. Meike wird am 30. Dezember um 13 Uhr einen Vortrag zum Thema auf dem 22c3 halten. Alle Publikationen stehen unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Germany Lizenz.
Was hat Software mit nachhaltiger Entwicklungspolitik zu tun? Diese Magisterarbeit untersucht die Rolle von Freier/Open Source Software (FOSS) im entwicklungspolitischen Diskurs um den globalen Digital Divide. Im Fokus der Arbeit steht Lateinamerika. Aufbauend auf die „Informationalismus-Theorie“ von Manuel Castells wird im theoretischen Teil dargelegt, warum fehlender Zugriff auf Informations- und Kommunikationstechnologien (ICTs) entwicklungspolitisch relevant ist. Eine kurze Zusammenfassung des Digital Divide-Diskurses zeichnet die wichtigsten Positionen nach.
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: Podcasts jetzt als separater Feed
: Podcasts jetzt als separater Feed Hinweis in eigener Sache: die Podcasts, die hier verbreitet werden, haben ab jetzt eine eigene Kategorie,„Podcast“. Auch bei vereinfachtem Zugriff ist die Verbereitung unser Beiträge und Interviews nach wie vor ausdrücklich erwünscht. Sämtliche Beiträge zum Weltgipfel der Informationsgesellschaft dürfen darüber hinaus auch zu kommerziellen Zwecken unter Quellangabe verwendet werden, mit Namensnennung wie üblich bei Verwendung Creative Commons-lizensierter Inhalte.
Die unoriginelle Namensfindung sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass funktionsmäßig damit folgendes möglich ist: beinahe dedizierte Feeds in den Formaten RSS 2.0 oder wahlweise Atom. (‚Beinahe’ heißt es deshalb, weil wir die Kategorie auch inhaltlich verwenden, und eben nicht nur für Beiträge mit eingebettetem Audio). Der schon von Haus aus empfehlenswerten Software WordPress sind im enclosure dann nur noch die Attribut „Length“ und „Type“ hinzuzufügen. Am Freitag haben wir ca. zwei Dutzend Beiträge rückwirkend mit „Podcast“ getaggt, so etwa bis einschließlich des WSIS. Am seither gestiegenen Traffic können wir verfolgen, dass die Idee gut ankommt.
[Danke Tim für die Anregung!]
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: BBC: Zeitgeschichte remixen
: BBC: Zeitgeschichte remixen Die BBC hat im Rahmen ihrer Creative-Archive Initiative die ersten 80 Videos online gestellt. Diese Werke der Zeitgeschichte können nicht nur angeschaut werden, sondern es wird explizit eingeladen, diese in eigenen Werken zu remixen. Ein Ziel der Pilot-Aktion ist es, Erkenntnisse zu sammeln, wie die Freigabe der Videos Kreativität entfaltet. Basis der Freigabe ist eine spezielle Creative Commons Lizenz, die Creative Archive Licence. Alle Videos liegen im MPEG1, Quicktime und WMV-Format vor. Leider gibt es eine IP-Abfrage und die Contents dürfen aus lizenzrechtlichen Gründen nur von UK-Bürgern heruntergeladen werden.
Kennt vielleicht jemand einen Proxy in Grossbritanien, den man nutzen könnte, um auf das Archiv zuzugreifen?
Update:
Sich virtuell als BürgerIn des Vereinigten Königreiches auszugeben ist ganz einfach: Mensch gibt in den Einstellungen seines Browser oder Betriebsystems als Proxy für HTTP-Verbindungen einen in der UK stehenden an. Auflistungen von Proxy-Servern in aller Welt lassen sich leicht mit Google finden. So kommt Mensch etwa auf die Seite samair.ru und bekommt beispielsweise den Proxy
62.17.22.24:808062.7.244.105:80 empfohlen.[Danke an Wetter für die kurze Recherche]
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: Verwertungsgesellschaft Pro Litteris und Creative Commons
: Verwertungsgesellschaft Pro Litteris und Creative Commons An der abschliessenden Diskussionsveranstaltung der Digitalen Allmend in Zürich informierte Werner Stauffacher, Leiter der Rechtsdienstes von Pro Litteris über die Möglichkeit ihrer Mitglieder ihre Werke unter Creative Commons zu veröffentlichen. Pro Litteris ist die schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst.
Pro Litteris ermöglicht es ihren Mitgliedern einzelne Werke auszunehmen. Das heisst die Mitglieder können selber bestimmen, ob und wie die Rechte für einzelne Werke geregelt werden sollen. Konkret bedeutet dies, dass Mitglieder von der Pro Litteris die Creative Commons Lizenzen verwenden können.
Das ist insbesondere deshalb interessant, weil Mitgliedern anderer Verwertungsgesellschaften diese Möglichkeit noch nicht geboten wird, wie z.B. den Mitgliedern der in der Schweiz für musikalische Werke zuständigen SUISA.
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: Audio-Interview mit Lawrence Lessig
: Audio-Interview mit Lawrence Lessig Die kalifornische Radiosendung „Digital Village“ hat ein 45-minütiges Telefon-Interview mit Lawrence Lessig online in zwei Teilen (1 / 2) zur Verfügung gestellt. In dem Interview geht es u.a. um Google Print, SonyBMG Rootkit und Creative Commons. Auf der Webseite gibt es auch noch einige andere interessante Audio-interviews zu finden.
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: Zürich: Diskussion – Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend
: Zürich: Diskussion – Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend Am Donnerstag bin ich in der Roten Fabrik in Zürich bei der Diskussionsveranstaltung „Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend“. Die Diskussion ist der Abschluss einer kleinen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Digitale Allmend“. Drei Veranstaltungen fanden schon statt und es gibt mittlerweile Audiomitschnitte der Vorträge unter einer Creative Commons Lizenz.
Aus der Ankündigung:
In der bisherigen Veranstaltung wurde die digitale Allmend aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. So erfolgten ein Einstieg über die Geschichte und Konflikte rund ums Urheberrecht, sowie ein Blick auf die Wissens- und Kulturallmend. Im Sinne der Digitalen Allmend sind die bisherigen Vorträge als Audiodatei unter einer Creativ Commons Lizenz verfügbar und dürfen weiterverbreitet und teilweise sogar verändert werden.
Die letzte Veranstaltung am 1.12.2005 um 20:00 in der Roten Fabrik ist die „Diskussion – Was tun? Wie weiter? Wege zur digitalen Allmend?“. Auf dem Podium sind Personen welche unterschiedliche Ansätze einer digitalen Allmend propagieren. Unter Anderem geht es um kollektive Verwertungsgesellschaften und Creative Commons.
Eingeladen sind:
* Adi Blum (European Writers’ Congress)
* Markus Beckedahl (Netzwerk Neue Medien, Netzpolitik.org)
* Bernhard Wittweiler (SUISA)
* Wolf Ludwig (comunica-ch)
* Thomas Bader (Digitale Allmend)
* Moderation: Daniel BoosDer Eintritt ist frei.
Ich bin auf Zürich gespannt und freue mich schon. Bisher wurde es mir immer als das Berlin der Schweiz in höchsten Tönen gelobt. Leider muss ich schon wieder Samstag Abend in Berlin sein, aber zwei Tage reichen hoffentlich auch, um mir Zürich etwas näher anschauen zu können.
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: Open Source in der Medienpädagogik
: Open Source in der Medienpädagogik Ich bin gerade im tiefsten (eingeschneiten) Bayern und werde am Freitag den Teilnehmern der Tagung MaC*-Days 2005 (hat nichts mit Apple zu tun) etwas über RFID erzählen. Mein Publikum sind ca. 20 Mitarbeiter aus der freien und kirchlichen Jugendarbeit. So weit, so unspektakulär.
Weshalb mir das dann doch eine Meldung wert ist: Ich bin gerade einfach positiv überrascht, wie weit die Ideen hinter Open Source an diesem Ort schon verstanden und auch angewandt werden. Der zuständige Medienpädagoge und Seminarleiter Wolfgang Schindler publiziert nämlich nicht nur philosophische Gedanken, in denen er Freies Wissen mit dem lebensspendenden Element Wasser gleichsetzt, darüberhinaus hat er auch im vergangenen Jahr bereits ein äußerst umfangreiches Buch zur Computermedienpädagogik der vergangenen 20 Jahre herausgegeben – unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Zum heutigen Beginn der Tagung stellte Schindler dann auch die (zu klärende) Frage auf, inwieweit sich die Methoden der Jugendarbeit und der Entwicklung von Open-Source-Software gleichen, unter Gesichtspunkten wie Vernetzung und Wissensvermehrung durch Kollaboration. Ich bin positiv überrascht, weil ich erwartet hatte, hier nur meinem Referentenauftrag gerecht zu werden und dann unbeeindruckt wieder nach Hause zu fahren. Man sollte manche Pädagogen einfach nicht unterschätzen – es muss ja nicht immer so sein, dass ihr technisches Verständnis auf dem Stand von vor 20 Jahren ist. Umso besser für die Kinder und Jugendlichen, die dank solcher Veranstaltungen mittelbar dann auch an Open Source herangeführt werden.
Mit Wolfgang Schindler als auch mit Andrea Mayr von der Wiener Einrichtung netbridge, die die Jux-CD herausgibt, eine Art Knoppix für die Jugendarbeit, werde ich auf der Tagung noch Interviews zu ihrer Bildungsarbeit und ihren Vorstellungen von Open Source und Freiem Wissen führen.