Creative-Commons-Lizenzen
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: WIPO-Blogging aus Genf
: WIPO-Blogging aus Genf In Genf findet gerade das „Information Meeting on Educational Content and Copyright in the Digital Age“ der World Intellectual Property Organization (WIPO) statt. Gwen Hinze von der EFF ist vor Ort und bloggt eine ganze Menge von dem Treffen.
Today, the World Intellectual Property Organization, the UN’s copyright/patent/trademark body, hosted a „Information Meeting on Educational Content and Copyright in the Digital Age“ – a meeting where representatives of libraries, Creative Commons, publishers, and science organizations vied to convince representatives from WIPO’s 182 member national governments about the need for laws that balance the rights of creators and educational users of copyrighted works. Representatives from the governments of Chile and Canada gave inspirational presentations about the education-friendly copyright exception proposals currently being considered in their national legislatures.
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: WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“
: WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“ Am kommenden Donnerstag werde ich auf EInladung von IPJustice im Rahmen der WSIS-Parallel-Events an folgender Diskussion teilnehmen: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“.
Die Diskussion findet von 17:00h – 19:00h im Salle SOUSSE auf dem WSIS-Gelände statt.
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: Creative Commons-Artikel in der soma 20
: Creative Commons-Artikel in der soma 20 In Ausgabe 20 der soma, zeitschrift für popkultur, politik, das leben und den ganzen rest, für die ich seit 2001 schreibe, ist ein Artikel von mir über die Creative Commons erschienen: „Weiches Copyright im Eigenbau, Vom kontrollierbaren Freiraum zwischen künstlerischer Selbstbestimmung und Verwertungsrechten“. Aus der Einleitung:
In einer sich digitalisierenden Welt wird das Copyright immer problematischer, und seine Prägung wird immer hermetischer zugunsten der Verwer tungsindustrie gestrickt. „Sich digitalisierend“ bedeutet: Es gibt online einen Reichtum an Inspirationsquellen, die leicht zugänglich und in ihrer digitalen Form einfach weiterverwendbar sind. Kreatives Verwenden von im Netz gefundenen Inhalten ist rechtlich oft kompliziert, die Selbstverwirklichung in einer digitalen Kultur vollzieht sich oft in einem Konflikt mit dem herkömmlichen Urheberrecht. Genau das versprechen die Creative Commons (CC)-Lizenzen wesentlich zu vereinfachen. Mit ihnen kann ich selbst bestimmen, wo zwischen gemeinfrei und copyright-geschützt meine Werke stehen.
Das Heft erscheint alle drei bis vier Monate als Printausgabe und liegt in diversen Cafés in Berlin-Mitte und an einigen Universitätsinstituten und Mensen in Berlin aus. Online gibt es ein Archiv der bisher erschienenen Ausgaben.
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: Was ist Science Commons?
: Was ist Science Commons? Während die Creative Commons Lizenzen für kulturelle Güter entwickelt wurden, gibt es mittlerweile auch das Science Commons Projekt. Hier geht es eher darum, einerseits Lizenzen für Open Access und andererseits auch beispielsweise Lizenzen für Forschungsdaten zu entwickeln. Im Creative Commons Weblog gibt es nun einen einführenden Text in den Sinn und Zweck des Science Commons Projektes:
Science Commons (SC) was launched in early 2005. SC is a part of Creative Commons – think of us as a wholly owned subsidiary – drawing on the amazing success of CC licenses, especially the CC community and iCommons. But we’re also a little different. Whereas CC focuses on the individual creators and their copyrights, SC by necessity has a broader focus. That necessity is caused by, for example, the fact that most scientists sign employee agreements that assign intellectual property rights to a host institution. Another example is that scientific journals regularly request that scientific authors sign over their copyrights, and scientists eagerly do so in return for citations in what are called „high impact“ journals. There’s a very real collective action problem here: no one individual or institution has strong incentives to change the system.
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: Interview mit Lawrence Lessig zum WSIS
: Interview mit Lawrence Lessig zum WSIS Die Zeitschrift Foreign Policy hat ein Interview mit Lawrence Lessig zum WSIS geführt: Battling for Control of the Internet. Themen sind u.a. Internet Governance, Zensurtechnologien und die politische Regulation des Internets. Interessant ist ein Punkt, wo Lessig darauf verweist, dass ihm bei einer WSIS-Vorbereitungskonferenz untersagt wurde, über eine notwendige Balance im Urheberrecht zu sprechen. Das ist eigentlich bezeichnend für den ganzen WSIS-Prozess, entscheidende Fragen einer wachsenden Informationsgesellschaft wurden gerne von den Diplomaten ausgeblendet.
LL: I question whether the [summit] is considering all the issues it needs to be. I was a speaker at one of the preparatory committees and, before my speech, I was asked about what I was going to talk about. I said I was going to talk about the need for balanced intellectual property rules in order to produce the best information society [possible]. The chairman of my session said I was not allowed to talk about intellectual property. She said that’s a problem for the World Intellectual Property Organization. It was ridiculous. It revealed a way in which the deal was struck to establish the World Summit on the Information Society, which was as long as you don’t touch intellectual property you can talk about whatever you want. The insane thing about that position is that there’s no way to strike the right balance unless you consider intellectual property. [For example,] database rights are going to fundamentally affect the future of the information society. The question remains whether the [summit] will be allowed to develop any coherent policy position about the proper balance for intellectual property. My skepticism suggests that they won’t. This issue will be negotiated off the table by those who want to keep control over that policy.
Bei intern.de gibt es eine deutschsprachige Zusammenfassung des Interviews: Kontrollansprüche der EU – eine Folge der US-Außenpolitik.
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: Creative-Commons-Werke mit Google finden
: Creative-Commons-Werke mit Google finden Mit Googles Erweiterter Suche kann man jetzt auch Suchergebnisse gezielt nach Inhalten unter Creative-Commons-Lizenzen filtern, die eingeschränkt weiterverwendet werden dürfen („allow some forms of re-use“) oder nur wenig Einschränkungen haben („can be freely modified, adapted or build upon“). Leider geht das bisher nur via google.com, noch nicht auf der deutschen Version der Suchmaschine.
Google folgt damit dem Vorbild von Yahoo, wo bereits seit einem halben Jahr (wir berichteten) explizit eine CC-Suche existiert.
[via Lawrence Lessig]
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: Interview mit Cory Doctorow als OGG
: Interview mit Cory Doctorow als OGG Mein Interview mit Cory Doctorow auf der EuroOSCON letzte Woche in Amsterdam ist jetzt Dank dem Wetterfrosch geschnitten und als OGG (19MB) verfügbar. In dem Interview geht es um die Entstehung von BoingBoing, welche Gefahren die Broadcast-Flag zukünftig für Innovation, Wettbewerb und Distribution im Internet bedeutet, wieso Cory für sein neuestes Science Fiction Buch die von Richard Stallman scharf kritisierte Creative Commons Development Licence verwendet, den Sturm auf die WIPO und über Digital Rights-Activism.
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: CC in Review Teil3: Fair Use
: CC in Review Teil3: Fair Use Lwarence Lessig hat mittlerweile den dritten Teil über Creative Commons veröffentlicht: CC in Review: Lawrence Lessig on CC & Fair Use.
That’s the problem that DRM creates for „fair use.“ How can Creative Commons help solve this problem?
In two important ways:
1. By building a layer of Creative Commons marked creativity, we increase the range of creative work that doesn’t need the locks of DRM.
2. By banning the use of DRM that interferes with the freedoms guaranteed by our license, we assure that the freedoms we’ve built into our license are not restricted by DRM. Among these freedoms, the very first is „fair use.“ As section 2 of every license says, „Creative Commons licenses do not modify or restrict ‚fair use.’ “Thus we use our licenses to build the freedoms authors want upon a reinforced layer of „fair use“ freedoms. Creative Commons is thus „fair use“-plus: a promise that any freedoms given are always in addition to the freedoms guaranteed by the law.
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: OpenBusiness durch Offene Kollaborationen
: OpenBusiness durch Offene Kollaborationen Freie Software hat gezeigt, dass sich das Teilen von Wissen und der Aufbau von erfolgreichen Geschäftsmodellen nicht ausschliessen. OpenBusiness ist ein neues Projekt aus dem Umfeld von Creative Commons. Das Ziel der Plattform ist es, zu analysieren und zu erklären, wie erfolgreiche Businessmodelle aufgebaut werden können, die auf das Teilen von Wissen und Kreativität basieren.
Later, the plan is the publish this resource in hardcopy as The OpenBusiness Guide. Examples and ideas of open business models, being entrepreneurial ideas which are built around openness, free services and free access, are invited and will then be ‚peer reviewed’ by comments and through collaboration with other contributors to the wiki.
Die OpenBusiness-Plattform ist als Blog mit statischen Seiten aufgebaut, dazu gibt es auch ein Wiki.
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: Creative Commons @ Berlinux
: Creative Commons @ Berlinux Ich werde morgen auf der Berlinux in der Technische Universität Berlin einen Vortrag über „Creative Commons“ halten. Leider morgens um 10h. Wir werden dort auch mit einem Firmenstand vertreten sein.
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: Cory Doctorow über Europas Broadcast-Flag
: Cory Doctorow über Europas Broadcast-Flag Gerade redet Cory Doctorow (EFF / BoingBoing) über „Europe’s Coming Broadcast Flag“. Eigentlich die beste Show bisher auf der Eurooscon. Zeichne sie gerade auch auf und muss gleichmal die Aufnahme nach der Rede checken. Ich habe mich eben lange mit ihm unterhalten und u.a. ein 30min Interview über BoingBoing, WIPO, Creative Commons und EFF aufgezeichnet.
Hier ist das Interview schonmal in einer Quick&Dirty Version. Werde es später nochmal bearbeiten. (28MB) Wenn jemand das Hosten über Bittorrent übernehmen könnte, wenn das Interview fertig bearbeitet ist, bitte melden! Das Interview steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Lizenz.
Update: Ich habe eine MP3-Aufzeichnung der Rede, allerdings muss diese noch durch ein paar Filter gejagt werden, weil ich mit Aufnahmegerät im Publikum sass. Habs mir eben mal angehört und hat im rohen Zustand doch eher das Format „experimentiell“. Wird also erst am Wochenende was. Mein Audacity macht gerade etwas Probleme, weil ich nochmal was am System rumkonfigurieren muss. Wenn jemand Lust und Zeit hat, das Interview für mich zu bearbeiten (Anfang bitte rausschneiden und um die Minute 16 klingelte bei Cory das Telefon), nur zu – ich würd mich freuen. Könnte auch noch ein paar Filter gebrauchen. Danach einfach online stellen und mir einen Link schicken (markus add nnm-ev.de). Ich lads dann runter und ersetze auf dem derzeitigen Server die Rohversion.
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: Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property
: Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property Am Donnerstag wurde in London die sogenannte „Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property“ herausgegeben. Sie richtet sich an die Regierungen aller Länder und umfaßt neun Punkte mit Empfehlungen und Forderungen, die die Zukunft von geistigem Eigentum betreffen. Die Liste wurde von einer internationalen Gruppe aus Künstlern, Wissenschaftlern, Juristen, Politikern und Wirtschaftsexperten geschrieben, darunter u. a. Cory Doctorow von der EFF, Lawrence Lessig von Creative Commons und der brasilianische Kulturminister Gilberto Gil.
Die Punkte der Adelphi Charter im Einzelnen:
- Gesetze zur Regelung von geistigem Eigentum müssen zur Erreichung kreativer, sozialer und wirtschaftlicher Ziele dienen, anstelle selbst das Ziel zu sein.
- Diese Gesetze und Regelungen müssen den grundlegenden Menschenrechten auf Gesundheit, Bildung, Arbeit und kulturellem Leben dienen. Sie dürfen sie nicht untergraben.
- Das öffentliche Interesse benötigt eine Ausgewogenheit zwischen Gemeinfreiheit und privaten Rechten. Es benötigt ebenso eine Ausgewogenheit zwischen dem freien Wettbewerb, der für eine wirtschaftliche Dynamik unverzichtbar ist, und den Monopolen, die durch Gesetze zum geistigen Eigentum gewährt werden.
- Der Schutz von geistigem Eigentum darf nicht auf abstrakte Ideen, Fakten oder Daten ausgedehnt werden.
- Patente dürfen nicht auf mathematische Modelle, wissenschaftliche Theorien, Computercode, Lehrmethoden, Geschäftsprozesse, medizinische Diagnose‑, Therapie- und Operationsmethoden ausgedehnt werden.
- Urheberrechte und Patente müssen befristet sein und ihre Geltungsdauer darf nicht darüber hinausreichen, was angebracht und notwendig ist.
- Regierungen müssen auf breiter Basis politische Regelungen schaffen, um Zugang und Innovation zu stimulieren, einschließlich nicht-proprietärer Modelle wie Lizenzen von Open-Source-Software und dem freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur.
- Gesetze über geistiges Eigentum müssen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umstände von Entwicklungsländern berücksichtigen
- Regierungen sollten sich in der Debatte über Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums an diese Regeln halten:
- Es muss eine automatische Vermutung gegen die Schaffung neuer Bereiche im Schutz geistigen Eigentums, der Ausweitung bestehender Privilegien oder der Verlängerung der Schutzdauer geben.
- Die Beweispflicht in solchen Fällen muss den Vertretern der Gesetzesänderung auferlegt werden.
- Änderungen dürfen nur erlaubt sein, wenn eine strenge Analyse deutlich aufzeigt, dass diese die grundlegenden Rechte des Volks und das wirtschaftliche Wohl verbessern.
- Es sollte dabei eine durchgängige Einbeziehung der Öffentlichkeit und eine verständliche, objektive und transparente Einschätzung von öffentlichem Nutzen und Schaden geben.
Wir rufen die Regierungen und die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese Prinzipien anzuwenden.
(Entschuldigt die vielleicht nicht immer optimale Übersetzung.)
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: Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht
: Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht Vor einigen Tagen fiel mir die Wochenend-Ausgabe der International Herald Tribune in die Hände, wo auf Seite 6 ein ausführlicher Artikel über Copyright und Digitale Kultur und ihre Freiheiten spricht: „Imagine a world without copyright“ ist eine verkürzte Version dieses Essays von Joost Smiers und Marieke van Schijndel mit dem gleichen Titel (pdf hier). Die Industrie wird dabei ganz treffend als Willkürherrscher dargestellt, gegen den auch Millionäre machtlos sind. Gegen die bösen Folgen wendet sich der Entwurf.
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: Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1)
: Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1) Lawrence Lessig beschreibt im Creative Commons Weblog die Geschichte und Motive von CC. Gestartet wird mit dem ersten Teil: CC: Aims and Lessons
.Like the Free Software Movement, we believed this device would help open a space for creativity freed of much of the burden of copyright law. But unlike the Free Software Movement, our aim was not to eliminate „proprietary culture“ as at least some in the Free Software Movement would like to eliminate proprietary software. Instead, we believed that by building a buttress of free culture (meaning culture that can be used freely at least for some important purposes), we could resist the trends that push the other way. Most importantly, the trend fueled by the race to „digital rights management“ (DRM) technologies.
What’s wrong with DRM? And what about „fair use“? Great questions. Tune in next week for the start of an answer.
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: Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend
: Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend Schade, dass Zürich soweit weg ist. Die folgende Veranstaltung klingt echt spannend:
Kennst Du Wikipedia, Blogs, Podcasts, den Apache Webserver oder Creative Commons? Im Rahmen der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ werden diese Projekte und andere vorgestellt, diskutiert und Hintergründe aufgezeigt.
Die Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ im Clubraum der Roten Fabrik in Zürich besteht aus drei thematischen Abenden mit Referaten und einer Diskussion rund um das Thema des geistigen Eigentums in der Informationsgesellschaft und dessen zukünftige Entwicklung.
Der Auftakt findet am Donnerstag, 20.10.2005 mit drei Vorträgen unter dem Motto „Blick auf die Allmend“ statt. Die Historikerin Monika Domman zeigt mit einem Blick zurück, wie in der Vergangenheit bei neuen Technologien Anpassungen des Urheberrechts ausgehandelt wurden. Felix Stalder’s Referat setzt sich mit dem wachsenden Konflikt zwischen Verfechtern eines eingeschränkten und den Verfechtern eines offenen Zugangs zu Wissen auseinander. Zum Abschluss stellt Alex Schröder freie Lizenzen vor, welche das Urheberrecht nutzen, einen offenen und freien Zugang zu Wissen zu garantieren.
Das Thema der zweiten Veranstaltung am Donnerstag 3.11.2005 ist die Wissensallmend. Marcus M. Dapp zeigt auf, wie sich Freie/Open Source Software in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und weshalb sie wichtig ist für eine digitale Nachhaltigkeit. Christian Seidl, Wikipedianer, berichtet aus seinen Erfahrungen mit Wikipedia. Michael Wechner, Mitentwickler freier Software, berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Freien/Open Source Bewegung und Sandro Feuillet spricht über Blogs als neue Technologie für die Verbreitung von Nachrichten.
Das Thema der dritten Veranstaltung am Donnerstag 17.11.2005 ist die Kulturallmend. Der Schwerpunkt des Abends ist Musik, wobei neue Verbreitungstechnologien, wie Podcasting, Netzlabels und die Nutzung von freien Lizenzen, wie Creative Comons für Musiker thematisiert werden.
Abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe am Donnerstag 1.12.2005 mit einer Diskussion mit dem Titel: „Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend“.
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: Neues Filmprojekt von Route66-Machern
: Neues Filmprojekt von Route66-Machern Die Macher des ersten Creative Commons Film aus Deutschland, Route 66, haben ihr zweites Filmprojekt gestartet: „Die letzte Droge“. Die Dreharbeiten werden via Webcam ins Netz getragen, das Drehbuch steht unter einer freien Creative Commons Lizenz und jetzt gibt es auch ein Weblog. Dazu verkünden sie, dass es vom Route66-Soundtrack einen Remix gibt.
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: Mithilfe gesucht: Deutsche Creative Commons Seite überarbeiten
: Mithilfe gesucht: Deutsche Creative Commons Seite überarbeiten Wir haben angefangen, die deutsche Creative Commons Seite grundlegend zu überarbeiten. Dazu gibt es im Wiki der Creative Commons Usergroup eine eigene Seite, wo die Struktur schon steht. Hier können wir noch Hilfe gebrauchen. Einerseits was weitere Links zu interessanten Projekten betrifft, andererseits in der Ausformulierung von Texten.
Beispielsweise gibt es Seiten für verschiedene Zielgruppen:
* CC für Musiker
* CC für Filmemacher
* CC für Texter
* CC für Entwickler und Programmierer
* CC für Blogger
* CC für Bilder
* CC für Bildung und Erziehung
* CC für Wissenschaft
* CC für Institutionen
* CC für MarketingAner auch die anderen Seiten freuen sich über Content und Mithilfe.
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: Buch unter CC: Urheberrechtsgesetzgebung in Kanada
: Buch unter CC: Urheberrechtsgesetzgebung in Kanada Michael Geist, ein kanadischer Urheberrechtsexperte, hat das Buch „In the Public Interest: The Future of Canadian Copyright Law“ über die Urheberrechtssituation in Kanada veröffentlicht. Darin finden sich 19 Esseys von anderen Experten. Das Buch ist unter einer Creative Commons Lieznz erschienen und kann im Netz gelesen werden.
In the Public Interest: The Future of Canadian Copyright Law
From Grokster to Google, copyright has emerged as one of the Internet’s most challenging legal issues. Once limited to a select group of scholars, copyright now captures front page headlines as millions of Canadians consider its impact on education, technology, communication, and culture.
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: Die eigene Remixplattform dank Freier Software
: Die eigene Remixplattform dank Freier Software ccMixter ist eine Remix-Plattform im Internet, die im vergangenen Jahr von Creative Commons in den USA gestartet wurde. Die Website basiert auf einem eigens programmierten PHP-Backend. Nachdem es vor einigen Wochen schon angekündigt war, wurde dieses CMS mit dem Namen „ccHost“ jetzt unter der GPL veröffentlicht. Auf Sourceforge findet sich der Code.
Damit ist es jetzt sehr leicht geworden, selber eine Website aufzustellen, die den Nutzern den Tausch und die Bearbeitung von Musikstücken und anderen digitalen Werken ermöglicht. Dabei kann man auch immer sehr schön in einer Baumstruktur sehen, auf welchen vorhandenen Werken eine neuer Song basiert bzw. umgekeht, wo dieser Song schon remixed wurde.
The goal of this project is to spread media content that is licensed under Creative Commons throughout the web in much the same way that weblogs spread CC licensed text. The more installations of ccHost and its variations, the more content there will be available for enjoyment and artistic re-use in a sane and legal setting.
Neben dem ccMixter-Projekt läuft bereits die Film-Remix-Börse Open Source Cinema mit dem ccHost-System.
(via Creative Commons)
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: TAZ schreibt über C/O Pop in Köln und Creative Commons
: TAZ schreibt über C/O Pop in Köln und Creative Commons Die TAZ hat einen Bericht über die C/O Pop KOnferenz letzte Woche in Köln veröffentlicht: Praxis entscheidet. Das Creative Commons Panel, wo Johnny Haeusler und Philip Steffan auf dem Podium sassen, wird gesondert erwähnt:
Interessant wird es da, wo solche Lebensentwürfe und Poppraxen sich eben noch weitgehend frei von einem Überbau entfalten und damit ihrer Theoretisierung entscheidend voraus sind. Denn noch etwas bestätigte die c/o Pop Conference: Die Macht des Faktischen ist unbeugsam. Sprich: die Verbreitung und Nutzung von digitalen Inhalten im Internet, das, was Millionen UserInnen tagtäglich praktizieren, verändert das Wesen dieser Inhalte und unser Verhältnis zu ihnen maßgeblich und unaufhaltsam – und obwohl wir alle an diesem Prozess teilhaben, wissen wir halt noch nicht so ganz, was am Ende dabei rauskommt. Die Diskussionsveranstaltung zu Urheberrecht und den Creative-Commons-Lizenzen beweist genau dadurch, dass sie schlussendlich ins Leere geht, einmal mehr, dass die Tatsachen, die durch die Möglichkeiten des Internets längst nicht nur im Hinblick auf Musikkonsum geschaffen wurden, von gesetzlichen Regelungen, aber auch von unseren Denkgewohnheiten einfach noch nicht einzufangen sind.