Creative-Commons-Lizenzen
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: ARTE-Radio unter Creative Commons
: ARTE-Radio unter Creative Commons Der deutsch-französische Kultursender ARTE hat nun auch ein Radioprogramm. Das würde ich normalerweise hier nicht ankündigen, wenn nicht auf der Startseite ein grosses Creative Commons Logo wäre! Leider gibt es nur wenig deutsch-sprachige Inhalte, da ARTE ARD-Sendern in Deutschland keine Konkurrenz machen darf. Die Finanzierung läuft deshalb komplett über ARTE-Frankreich.
Aus der FAQ:
Was ist ARTE Radio ?
ARTE Radio ist das Webradio von ARTE France. Ein freches Magazin für Leute, die Tonbeiträge, richtige Dokumentationen, Kino und Spielfilme mögen … Auf dem Programm: Reportagen, Zeitzeugen, Gespräche, kreative Tonbeiträge, making of und Überraschungen.
ARTE Radio zum Französisch lernen oder lehren
Die Reportagen von ARTE Radio können mit der Lizenz Creative Commons downgeloaded werden.
Sie können zu nicht kommerziellen Zwecken im privaten und Schulbereich verwendet werden.Schade, hätte mich ja gefreut, endlich mal öffentlich-rechtliche Inhalte aus Deutschland unter einer Creative Commons Lizenz zu finden. Aber anscheinend sind viele umliegenden Länder innovativer und offener als unsere Medienlandschaft in Deutschland.
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: Have fun: Die BBC-Webseite remixen
: Have fun: Die BBC-Webseite remixen Die Netzeitung berichtet über eine neue innovative Initiative der BBC: „backstage.bbc.co.uk“(Domain ist noch nicht freigeschaltet)
Der britische Sender BBC hat sämtliche Inhalte der eigenen Online-Site freigegeben. Programmierer dürfen damit tun, was immer sie wollen.
Der staatliche britische Sender BBC hat alle Texte, Bilder, Wetter- und Sportressourcen freigegeben. Mit dem «Backstage» genannten Projekt stellt damit erstmals ein großer Sender alle Inhalte der umfangreichen BBC-Site kostenfrei zur Verfügung.
Weshalb machen sie das?
„We want to promote innovation and creativity on the net by opening access to some of BBC’s content and services,“ co-project leader Ben Metcalfe told the BBC News website: Developers to play with BBC wares
Ben Metcalfe erklärte weiter, dass man Programmierern die Möglichkeit geben wolle, die BBC Inhalte vollkommen neu zusammen zu bauen. Damit sollen Online-Talente gefördert werden. Die Netzeitung geht nicht näher auf die Lizenz ein, aber da die Bedingungen bei der Verwendung ein Verweis auf das Backstage-Projekt und Nicht-Kommerzialität sind, deutet dies auf eine Creative Commons Lizenz hin. Weitere Motive sind höhere Aufmerksamkeit für die Seite und die Gewinnung von kreativen und fähigen Programmierer für eine Online-Community.
Zuerst gibts eine Menge Feeds zum Aggregieren, später sollen komplette APIs veröffentlicht werden. Mit den APIs können dann beispielsweise neue Such-Tools oder neue Oberflächen programmiert werden.
Ich bin sehr beeindruckt. Have fun!
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: Vortrag: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft
: Vortrag: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft Im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung halte ich am kommenden Montag, den 9.5. 2005 um 19h einen Vortrag zum Thema: Freie Software und Open Source für eine nachhaltige Wissensgesellschaft. Die Aktionstage werden von der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt und irgendwie ist diese Veranstaltung die einzige in ganz Deutschland zum Thema Informationsgesellschaft. In dem Vortrag werde ich die Chancen und Möglichkeiten von Freier Software, Wikipedia, den Creative Commons Lizenzen und freien Netzwerken vorstellen.
Adresse: newthinking store, Tucholskystr. 48, 10117 Berlin-Mitte.
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: Apple featured Creative Commons
: Apple featured Creative Commons Apple preist auf seiner Quicktime-Downloadseite die tolle Funktionalität des Abspeicherns eines Filmes und warnt gleichzeitig: „Don’t steal movies“, da sonst in zehn Jahren die Kinopreise bei 50 $ liegen würden. Das ist ja noch keine News und „etwas“ übertrieben, aber im gleichen Moment verweist die Seite auf Creative Commons – Material:
Professional studios around the world spend millions of dollars and man-hours producing commercial entertainment. Please don’t steal their work or in ten years, it will cost $50(2) to see a movie in the theater. But, you can find lots of material on the Web that’s legal to cut, copy and remix. Look for the Creative Commons license and add to the world’s culture.
[via Creative Commons – Blog]
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: Neues von Creative Commons
: Neues von Creative Commons Es gibt wieder einige News von Creative Commons. Die Marketing-Partnerschaft mit BzzAgent wurde wieder aufgelöst, nachdem es massiv Bedenken und Proteste in Blogs und Mails dagegen gab. BzzAgent ist so eine „Mundpropaganda“-Agentur, die Scouts mit Infos versorgt, die diese wiederum weiter erzählen sollen. Joi Ito widmet diesem Fall einen längeren Artikel in seinem Blog.
Stattdessen setzt man jetzt auf ein Wiki und die Aktion „Spread CC“, welches an die SpreadFirefox-Kampagne angelehnt ist. Meiner Meinung nach der vernünftigere Weg, um die CC-Community einzubinden und nicht auf obskure „Mundpropaganda“-Agenturen zu setzen.
Yahoo hat jetzt auch eine Video-Suche in der Beta-Phase und man kann auch explizit CC-Videos suchen und finden. Mit dem Tool CC-Publisher können Videos unter den Creative Commons lizenziert und hochgeladen werden.
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: BBC Creative Archiv gelauncht
: BBC Creative Archiv gelauncht Heute ist das lange erwartete Creative Archive von der BBC und Partnern gelauncht worden. Die Idee dahinter ist, öffentlich-rechtliche Archive den eigenen Bürgern zu öffnen. Zukünftig sollen viele Eigenproduktionen unter die neue Creative Archive Licence gestellt werden, eine neue Creative Commons Lizenz, die nur in Grossbritanien gilt. Mit dem Projekt soll es möglich werden, dass die britischen Bürger zum ersten Mal freien Zugang zu einem Teil der britischen Kultur haben sollen, sich davon Kopien machen und diese auch verändern und mixen dürfen.
The Creative Archive is a BBC led initiative to provide access to public service audio and video archives in a way that allows the British public to find, share, watch, listen and re-use the archive as a fuel for their own creative endeavours. In other words, you can rip, mix and share the BBC.
Die Lizenz erlaubt das nicht-kommerzielle Kopieren und Remixen des Werkes (Non-Commercial). Der Name aller an dem Werk Beteiligten muss genannt werden (Attribution), und alle Änderungen müssen wieder unter dieselbe Lizenz gestellt werden (Share-Alike). Die Werke sollen allerdings nicht für Kampagnen oder Diffamierungen verwendet werden. (No Endorsement). Diese Rechte werden auch nur britischen Staatsbürgern gewährt. Dies soll eine DRM-freie Distributionsinfrastruktur gewährleisten. Vermutlich sperren sie alle IP-Adressräume ausserhalb von Grossbritanien.

Der jetzige Launch ist erstmal ein Pilot-Projekt, um die Idee des Konzeptes sowie die Akzeptanz zu testen. Während des Piloten soll Feedback eingeholt werden, welche Genres und Formate am meisten gewünscht sind. Gleichzeitig soll getestet werden, inwiefern sich die Bürger und andere Organisationen an dem Projekt beteiligen wollen und wie an neue Lizenz angenommen wird.
Während des Pilot-Projektes wird die BBC insgesamt 100h TV- und Radioaufnahmen unter der Lizenz releasen.
Schade, dass eine solche Initiative in Deutschland unmöglich erscheint. Ich würde auch gerne auf öffentlich-rechtliches Material übers Internet zugreifen können. Und wieso sollten Bürger nicht das Recht haben, z.B. die Tagesschau zu remixen oder bedeutende Augenblicke der Geschichte aus Fernseh- oder Radioaufnahmen aus öffentlich-rechtlichem Material zu nicht-kommerziellen Zwecken zusammen zu stellen? Und sie über das Internet mit anderen Bürgern teilen? Aber die politische Debatte zeigt, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten aus dem Internet heraus gehalten werden sollen, um den „Wettbewerb zu sichern“. Hingegen finde ich die Herangehensweise der BBC und die Vision von „Creative Archive“ für sehr gelungen, ihren Bürgern freien Zugang zu ihren Archiven zu verschaffen und ihnen das Recht zu geben, sich Kopien zu machen und diese auch zu verändern. So wird Kreativität gefördert und der Anschluss an das digitale Zeitalter geschafft.
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: Open Access auf dem Vormarsch
: Open Access auf dem Vormarsch Wired News berichtet über die Open Access Bewegung, deren Ziel es ist wissenschaftliche Informationen im Internet frei zugänglich zu machen. Frei heißt in diesem Fall kostenlos und ohne Lizenzbeschränkungen.
In der 2001 gegründeten Budapest Open Access Initiative sind die dem Ziel verpflichteten, internationalen Kräfte gebündelt. Von zentraler Bedeutung für die Initiative ist die so genannte Berliner Erklärung vom 23. Oktober 2003. In dieser bekennen sich nationale und internationale Forschungsorganisationen zu den Open Access Standards, d.h. die Ergebnisse ihrer Arbeiten im Internet verfügbar zu machen, samt dem Recht zu freiem Gebrauch, Kopie und Weiterleitung der Informationen.
Das Directory of Open Access Journal liefert einen (nach Forschungsbereichen sortierten) Überblick, über die derzeit frei verfügbaren Online-Journale.
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: Creative Commons Tour in der Schweiz
: Creative Commons Tour in der Schweiz In der Schweiz wird das Creative Commons Projekt von OpenLaw koordiniert. OpenLaw geht jetzt vom 21.–28. April auf Tour durch verschiedene Schweizer Städte, um die gerade ins Schweizer Recht übersetzten Lizenzen überall vorzustellen. Im Anschluss gibt es jeweils Parties mit verschiedenen Net-Labels und Künstlern.
[via Symlink]
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: „Who owns Culture“ – Diskussion in NY
: „Who owns Culture“ – Diskussion in NY Lawrence Lessig von Creative Commons und Jeff Tweedy von der Rockband Wilco, die ihre Musik über Filesharing distributieren, wurden von dem Magazin Wired zu einer Diskussion über „Who Owns Culture?“ in die New York Public Library eingeladen. Die Veranstaltung fand am vergangenen Donnerstag statt und die Eintrittskarten waren innerhalb von fünf Minuten übers Internet verkauft, was in Deutschland kaum vorstellbar ist. Die Diskussion stand klar vor dem Hintergrund des Grokster-Falles. Die New York Times schildert den Verlauf des Abends in dem Artikel „Exploring the Right to Share, Mix and Burn“.
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: Innovationspapier der Grünen
: Innovationspapier der Grünen Bündnis 90/Die Grünen haben heute auf ihrem kleinen Parteitag ein Innovationspapier beschlossen. In diesem finden sich auch viele interessante Positionen zum Thema Wissensgesellschaft.
Verbraucherschutz & Privatsphäre:
„So kommt es beispielsweise bei neuen elektronischen Geschäftsmodellen darauf an, von Anfang an Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer zu etablieren, damit Verbraucherinnen und Verbraucher der damit verbundenen Technik auch das nötige Vertrauen entgegenbringen.“
Ein ganzes Kapitel ist dem Thema „Öffentliches Wissen – für eine offene Informationsgesellschaft“ gewidmet. Hier wollen sie „durch eine breite Teilhabe der Bevölkerung an öffentlichem Wissen einen volkswirtschaftlichen Mehrwert schaffen, der die Kreativität der Bürgerinnen und Bürger beflügelt und den geistigen Reichtum der Gesellschaft nachhaltig sichert.“
Eine sehr sympathische Idee finde ich folgendes:
„Staatlich finanzierte Forschungsergebnisse, öffentliche Dokumente und Daten von Bund, Ländern und Kommunen sowie öffentlich-rechtlich finanzierte Informationsinhalte müssen so frei wie möglich lizenziert werden. Dabei handelt es sich insbesondere um Nachrichten, Gesetzestexte und öffentliche Studien. Es geht aber genauso um Geodaten, amtliche Statistiken und Forschungsergebnisse der Wissenschaft.“
Freie Software, Freies Wissen:
„Wir begrüßen Pläne der Stadt Mülheim an der Ruhr, staatlich finanzierte Software für Behördendienstleistungen als freie Software zu veröffentlichen, um diese auch anderen öffentlichen Trägern als Prototyp zur Verfügung zu stellen. Wir unterstützen neue Modelle und Initiativen zu einer möglichst weiten Verbreitung von Wissen und Schaffung kreativer Leistungen wie Open Access, Freie Software, die Online-Enzyklopädie Wikipedia, Creative Commons oder Open Standards. So tragen etwa München und Schwäbisch Hall durch verstärkten Einsatz von Freier Software und Open-Source-Lösungen zu mehr Wettbewerb auf dem Softwarebeschaffungsmarkt bei und sparen gleichzeitig öffentliche Gelder.“
Softwarepatente als Innovationshemmnis:
„Innovationshemmend kann sich in diesem Zusammenhang die Übertragung patentrechtlicher Vorschriften auf Gebiete auswirken, deren Schutzfähigkeit bereits ausreichend gewahrt ist. Zu nennen ist hier in erster Linie eine mögliche Patentierung von Software, die bereits durch das Urheberrecht geschützt wird. Patente auf Software würden sich insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen sehr negativ auswirken.“
Öffentliche Daseinsvorsorge in der Informationsgesellschaft:
Viele Industrieländer fördern bereits die Schaffung von öffentlichen digitalen Archiven zur Schaffung einer offenen und nachhaltigen Informationsgesellschaft, das kanadische Kulturministerium beispielsweise mit rund 45 Millionen Euro pro Jahr. In eine ähnliche Richtung zielt die Freigabe der BBC-Archive in Großbritannien unter der Creative-Commons-Lizenz. Hier sehen wir in Deutschland noch Nachholbedarf. Die Schaffung einer öffentlich-rechtlichen Mediathek oder der Aufbau von Wissenschaftsservern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind erste und wichtige Schritte in eine innovative Richtung. Bestandteil der Leistungen öffentlicher Daseinsvorsorge ist auch die Förderung und Absicherung von Bürgermedien…
Die Positionen finde ich sehr erfreulich und frage mich, wie lange die anderen Parteien noch brauchen werden, um die neuen Potentiale und Chancen für eine sich entwickelnde Wissensgesellschaft zu entdecken. Wahrscheinlich viel zu spät, wie die derzeitigen Diskussionen um den „zweiten Korb“ des Urheberrechtes zeigen.
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: Erster „Open Music Content“-Sampler veröffentlicht
: Erster „Open Music Content“-Sampler veröffentlicht
Eine grossartige Sache war der erste „Open Music Contest“, organisiert vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Philipps-Universität Marburg. Musiker wurden eingeladen, mit ihrer Musik am Wettbewerb teilzunehmen. Einzige Bedingung war: Die Songs müssen unter einer Creative Commons Lizenz stehen. Zu gewinnen gab es einerseits mit dem eigenen Werk auf dem ersten „Open Music Contest“-Sampler vertreten zu sein und vier Bands bekommen die Chance, am 15. April zusammen mit „Die Sterne“ auf einer AStA-Party in Marburg aufzutreten. In der Jury sassen u.a. Andreas Gebhard vom newthinking network, Peter Kappes von mp3.de und Djane m.phase des Berliner Projekts „electric emparty“.Heute kam der Sampler bei uns an. Die Erstauflage ist auf 1.000 handnummerierte Exemplare limitiert. Seit Anfang April kann beim AStA gebührenfrei abgeholt werden. Wer nicht gerade in Marburg wohnt, kann sich den Sampler auch per Post zuschicken lassen. Dazu muss ein adressierter und ausreichend frankierter Briefumschlag (mind. 140x150mm, z.B. DIN C5) an diese Adresse geschickt werden:
AStA Marburg, OMC-Sampler, Erlenring 5, 35037 Marburg
Der Sampler wird demnächst auch online gestellt. Bis dahin liegen schonmal die Stücke der vier Bands im freien Ogg-Vorbis Format zum download bereit, die am 14.4.2005 zusammen mit „Die Sterne“ spielen werden.
Nächste Woche wirds noch richtig coole T‑Shirts geben!
Update:
Nach dem „geheist werden“ werde ich auch das Cover wieder einbinden. So, jetzt ist das Cover wieder da.
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: Bericht über Creative Commons UK
: Bericht über Creative Commons UK Das PolicyDevCenter von O’Reilly hat einen lesenswerten Bericht von Becky Hogge über Creative Commons UK veröffentlicht.
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: Bundeszentrale für politische Bildung setzt Linux ein
: Bundeszentrale für politische Bildung setzt Linux ein Die Bundeszentrale für politische Bildung setzt seit vergangenem Wochenende auf ihren Servern Linux ein. Herzlichen Glückwunsch.
Für die Zukunft wünsche ich mir noch von der BpB, dass sie ihren Content in Form von Büchern, Publikationen und Online-Medien unter Creative Commons Lizenzen stellen. Kopieren ausdrücklich erlaubt…
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: Creative Commons Suchmaschine bei Yahoo
: Creative Commons Suchmaschine bei Yahoo Yahoo hat eine Suchmaschine für Content unter den Creative Commons Lizenzen gestartet. Optional können explizit auch Werke gesucht werden, die eine kommerzielle Nutzung erlauben, bzw. die geremixt werden dürfen.
Wann zieht wohl Google nach?
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: Copyright Conference in Cracow
: Copyright Conference in Cracow On April 20 – 22, 2005, in Cracow, an international conference on contemporary copyright law will take place. The title of the conference is „Where is the copyright law heading in the contemporary world?“ and it will touch on Creative Commons concept, the nature of intellectual property, information society, as well as discussion over software patents in Europe. The speeches organized around three distinct panels – music, computer technology (software), and advertisment will be held by prominent Polish law representatives from Jagiellonian and Warsaw Universities in marvelous, historical Jagiellonian University buildings. Even Lawrence Lessig will be there! The only thing I can’t understand is why the INTERNATIONAL conference internet page, the program, and general description is only in Polish?
Some general details:
Międzynarodowa konferencja prawa autorskiego ‚Dokąd zmierza prawo autorskie we współczesnym świecie’
When: 20-04-2005 do 22-04-2005
Where: Aula Collegium Novum UJ, ul. Gołębia 24 (20.04) oraz sala konferencyjna Biblioteki Jagiellońskiej (21, 22.04)Organized by: ‚Towarzystwo Biblioteki Słuchaczów Prawa UJ’
Contact:
Telephone: Piotr Wasilewski tel. 501 691 447
E‑mail: piotr.wasilewski@autograf.pl
WWW: http://www.konferencja.i4u.pl -
: Start von OurMedia.org
: Start von OurMedia.org OurMedia.org wurde heute gelauncht:
Ourmedia.org, a free global repository for grassroots media, allows anyone to upload, store and share digital works. The site will accept home movies, music videos, original music, audio interviews, photos, art, documentaries, grassroots political ads, animations, books, student films, software — any work in digital form.
The site is open to all kinds of works but will focus on videoblogs, podcasts and other emerging types of media that are just beginning to catch the public’s attention. A videoblog is a homemade video about politics, culture or any subject that appears on a Web journal. A podcast is simply a voice recording, similar to a radio broadcast, that listeners can download and enjoy at their convenience. A digital story is a combination of images and video overlaid with a narrator’s voice.
“We’re living in a time of fundamental change in the media landscape,” said Lasica, a blogger and author of an upcoming book on the personal media revolution. “We’ve been taught that only a trained professional elite can create media. But people are now realizing that there are alternatives to top-down, passive consumer culture.
The effort, begun last June, has been largely accomplished as an open-source effort, with no income, no expenses and a central group of 50 volunteers working in a public wiki (or collaborative online work space) to build the site. Ourmedia, which will soon become a not-for-profit 501(c)(3), has partnered with the Internet Archive and Creative Commons, both non-profit outfits in San Francisco, and Bryght, an open-source content publishing company in Vancouver, Canada.
“The biggest hurdle people face today after creating a really cool movie or taking some really amazing photos is: What now? Where do I put it? How do I share it?” Lasica said. “We say: Put it here and we’ll store it, safeguard it, and let you show it off. Free. Forever.”
Ourmedia agrees to host such works as long as the authors or artists are willing to share their works with the global community. Podcasters and videobloggers like the service because they can upload their media without being hit by hundreds of dollars in bandwidth bills, as sometimes happens when a file they host becomes widely popular.
Ourmedia will also test the boundaries of fair use, permitting inventive or educational mash-ups or “remix” works that contain small snippets of copyrighted work — but drawing the line against infringement and illegal misappropriation of others’ content. Advisors include Lawrence Lessig, a Stanford University professor and chairman of Creative Commons; James Boyle, co-director of the Center for the Study of the Public Domain at Duke Law School; David Bollier, co-founder of the public interest group Public Knowledge; Angela Beesley of Wikipedia; authors Howard Rheingold and Dan Gillmor, and 10 others.
Ourmedia will take advantage of the latest publishing technologies to offer RSS feeds that let anyone subscribe to a channel, such as music videos or animations; peer-to-peer technologies such as BitTorrent, which allows people to easily and legally share their own creations; and search tools that will allow anyone to legally remix or build upon others’ works.
Auf jeden Fall eine spannende Sache!
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: „We the Media“ unter Creative Commons Lizenz
: „We the Media“ unter Creative Commons Lizenz Das Buch „We the Media – Grassroots Journalism by the People, for the People“ von Dan Gillmor gibt es nun auch als OpenBook auf der o´ Reilly Seite. Das Werk steht unter einer Creative Commons Lizenz und kann in einzelnen Kapiteln als PDF heruntergeladen werden.
Ich habs letztes Jahr gelesen und fand es interessant, auch wenn nicht wirklich etwas neues dabei war. Aber „We the Media“ gibt einen guten Überlick über den aktuellen Stand von p2p-basierten Wissensproduktionen, von Weblogs über Wikis bis Freie Software. Lesenswert.
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: CC-Wiki License
: CC-Wiki License Prof Lawrence Lessig, author of „Free Culture“, „Code and other laws of Cyberspace“, and „The Future of Ideas„has just released the wiki framework of „Code“, first published in 1999, for online collaborative update. „Code v.2“ works under the same principle as Wikipedia, and is the first of this kind book update.
In addition to that, Wiki License – Attribution-ShareAlike 0.5 Beta version of the new Creative Commons – Wiki License has been introduced for further comments, suggestions, and constructive criticism:
We’ve been talking to wiki developers for some time now. They’ve been looking for a license that was (1) share alike, but (2) required attribution back to the wiki, rather than to the individual contributors to the wiki. We realized that could be achieved with a very slight change to our existing Attribution-ShareAlike license: rather than requiring attribution back to the copyright holder, require attribution back to either the copyright holder or a designated entity.
So we’ve made that slight modification to the attribution clause in this beta version, and used it for this wiki. But we won’t release the license generally till we’ve had the ordinary time for discussion. Check back here later today to join a discussion about the license, and any further changes people think we should make.
BusinessWeek Online has published a short but insightful interview with Lawrence Lessing concerning his online project and the new license.
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: Creative Commons Developers
: Creative Commons Developers Für Entwickler hat Creative Commons eine eigene Seite: Creative Commons Developers
Are you a technologist? Want to help build Creative Commons’ vision of an alternative copyright into the infrastructure of the Net? Develop pioneering Semantic Web applications? You can help! Below you’ll find several suggestions for applications we need help building. Questions or suggestions?
Getreu nach der Open Source Idee „Put the Idea out there and let the Community build it“ gibt es auch eine eigene Seite mit Wünschen, was noch an Technik benötigt wird.
Mitmachen erwünscht!
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: European Creative Commons Meeting
: European Creative Commons Meeting Gerade ist in Amsterdam im Rahmen der „Creative Capital“-Conference das erste europäische Creative Commons Treffen gestartet. Das Treffen wurde von Paul Keller von der Waag-Society und Creative Commons Niederlande organisiert. Das Durchschnittsalter ist überraschenderweise um die 30. Insgesamt sind mittlerweile ca. 50 Menschen aus mehr als 20 Ländern anwesend. Sehr angenehm ist die ganze Atmospäre des Treffens und der ganzen Konferenz. Man merkt, dass man in den Niederlanden ist, alles ist viel entspannter. In Deutschland würde die überwältigende Zahl der Anwesenden einen Anzug tragen, nicht so hier. Angenehm ist auch, dass der Vorname auf den Namensschildern gross geschrieben ist und der Nachname in kleiner Schrift darunter.
Der Anteil der anwesenden Anwälte ist geringer als in Deutschland und mindestens ein Drittel engagiert sich zugleich in der Freie Software / Open Source Bewegung, so dass ich mich nicht alleine fühle. Viele Vertreter aus den neuen EU-Mitgliedsländern sind dabei: Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Polen, Tschechei, Ungarn, Rumänien, Ukraine…
Zwei Personen von Creative Commons USA sind dabei. Joi Itu sitzt im Vorstand (und bloggt auch mit) und der CC Geschäftsführer, Glenn Otis Brown, gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand und Perspektiven von Creative Commons.
CC ist ein „White Hat“-Label und steht in der Mitte von Allem. Jeder kann es mögen, ob Rechteinhaber, Künstler oder Verbraucher.
10 Millionen Webseiten verlinken auf CC-Lizenzen, beim Bilderdienst Flickr gibt es eine halbe Million CC-Bilder
Hauptaufgabe ist „Building a Community around the Project.“
Hälfte der Zeit spricht CC in San Franzisco mit Technologiefirmen im Silicon Valley und Freie Software Entwicklern, damit diese die CC-Lizenzen in ihre Technik integrieren.
Glen Otis wechselt in zwei Wochen nach drei Jahren Aufbau von CC als Anwalt zu Google. Nachfolgerin wird eine Australierin, deren Namen ich gerade nicht mitbekommen habe.
3 „Geschäftsbereiche“ gibt es: Science Commons, Creative Commons, iCommons
Lessig wird als CEO alle 3 Teilbereiche leiten. Joi Ito wird vermehrt Business-Development machen.
Creative Commons Lizenz für Government-Organisationen wird für Europa gebraucht! USA kennen wohl kein Copyright auf staatliche Informationen.
Eine Frage wurde lange diskutiert: Brauchen wir mehr Lizenzen? In Europa (z.B. Deutschland) gibt es vier verschiedene Lizenzen. In den USA gibt es einige mehr, z.B. eine Lizenz für Entwicklungsländer, zwei Remix-Lizenzen oder die Public Domain Lizenz, mit deren Hilfe ein Urheberrechtlich geschütztes Werk nach 7 Jahren in die Public Domain kommt und allen gehört. Andererseits sind zuviele Lizenzen viel schlechter zu erklären, so dass von vielen Anwesenden eher eine Vereinfachung bevorzugt wird.
Science Commons hat bei der Umsetzung ein paar Probleme mit den rechtlichen Unterschieden beim Schutz von Datenbanken in verschiedenen Ländern.
creativecommons.org/discuss -> die remix-lizenz ist dadurch entstanden, dass von aussen Wünsche und Ideen für neue Lizenzen kamen. In diesem Fall von Negativeland und Gilberto Gil.
Jetzt ist erstmal wieder Pause.