China
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: China: Internetzensur während der Olympiade
: China: Internetzensur während der Olympiade Ich finde es ja gut, dass die chinesische Regierung während der Olympischen Spiele keine unzensierten Presse-Zugänge liefert und mit einer solchen Aktion die existierende Internetzensur verschleiern würde. Die Aufmerksamkeit steigt dadurch enorm und das sonst eher spärlich behandelte Thema ist in vielen Medien.
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: NetzpolitikTV 043: OpenNet Initiative und Internetzensur
: NetzpolitikTV 043: OpenNet Initiative und Internetzensur NetzpolitikTV 043 ist ein Interview mit Rob Faris von der OpenNet Initiative. Die OpenNet Initiative ist ein Zusammenschluss der University of Toronto, University of Cambridge, University of Oxford, und der Harvard Law School rund um das Thema Internetzensur. In dem knapp zehn Minuten langen Interview geht es geht um die Unterschiede zwischen traditioneller Zensur und Internetzensur; die verschiedenen Wege, wie man das Internet technisch und sozial zensieren kann; kulturelle Unterschiede in verschiedenen Staaten und Kontinenten bei der Internetzensur; die Gefahr für offene Gesellschaften, Internetzensur einzusetzen, z.
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: Studien zur Zensur und Selbstzensur im chinesischen Internet
: Studien zur Zensur und Selbstzensur im chinesischen Internet Nart Villeneuve, PhD vom Citizenlab der Universität Toronto hat ein Forschungspapier veröffentlicht, das ich erst jetzt bemerkt habe. Darin geht es um Bericht Selbstzensur großer westlicher wie chinesischer Suchmaschinenbetreiber in China. Villeneuve leitet so ein:
Search engines have become the premier gatekeepers of the Internet. -
: China: Kritik am Krisenmanagement unerwünscht
: China: Kritik am Krisenmanagement unerwünscht Wer in chinesischen Foren über das Krisenmanagement nach dem Erdbeben diskutiert macht Bekanntschaft mit den Cartoon-Internetpolizisten (wir berichteten). Die erste Welle der Berichterstattung scheint ja daran vorbeigekommen zu sein, aber online macht es China der Meinungsunfreiheit weiterhin schwer.
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: Lesung mit Luo, Ling Yuan: „Die chinesische Delegation“
: Lesung mit Luo, Ling Yuan: „Die chinesische Delegation“ In eigener Sache und aus der Reihe folgt ein Veranstaltungshinweis: die in Berlin lebende chinesische Autorin Luo, Ling Yuan (罗令源) gibt eine Autorenlesung an der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf. Luo hat die Volksrepublik China nach dem Tian’anmen-Massaker im Juni 1989 verlassen und veröffentlicht u.
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: Nachrichtenüberblick China, Erdbeben in Sichuan, Twitter und die Medien
: Nachrichtenüberblick China, Erdbeben in Sichuan, Twitter und die Medien Kleiner Nachrichtenüberblick, für alle die es noch nicht gehört haben: China bemüht sich wohl um Offenheit in Bezug auf das Erdbeben vom 12.5. in Sichuan. Doch so ganz freiwillig und eilfertig ging das nicht, wie die Howard French in der New York Times zu berichten weiß: Earthquake Opens Gap in Controls on Media:
Two and a half hours after a huge earthquake struck Sichuan Province on Monday, an order went out from the powerful Central Propaganda Department to newspapers throughout China. -
: Nachrichtenauswahl China
: Nachrichtenauswahl China Zu Tibet und China liest man derzeit viel, an verschiedenen Stellen. Ich möchte nur auf zwei Artikel und ein Special hinweisen, die sich in meiner Wahrnehmung irgendwie hervorgetan haben. (Die Auswahl ist subjektiv und unvollständig.)
Der Philospoh und Kulturwissenschaftler Slavoj Zizek schreibt in der Monde Diplomatique über westliche Sichtweisen: Tibet: dream and reality. -
: Chinas Zensur: „System der tausend Augen“
: Chinas Zensur: „System der tausend Augen“ Lesenswerter und ausführlicher Artikel heute im Berliner Tagesspiegel: der Schriftsteller Ha Jin (哈金, eigtl. 金雪飞/金雪飛) berichtet über Chinas Zensur, „Das System der tausend Augen“. Es funktioniert nach dem Prinzip 內緊外鬆 (nèi jǐn wài sōng): nach innen hart, nach außen weich. In der Außendarstellung der Zensur ist also kaum erkennbar, wie unnachgiebig sie nach innen wirkt.
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: Newsweek über Repression 2.0
: Newsweek über Repression 2.0 Die Newsweek hat einen interessanten Artikel über „Repression 2.0″. Darin wird beschrieben, wie totalitäte Systeme die eigenen Bürger vor allem sozial unter Kontrolle halten und Strategien entwickeln, die Internetzensur zu verstärken.
The trick about the new repression isn’t just getting people to think the government knows—or seems to know—what they’re doing; it’s making them believe they’ll pay the price. -
: Interview: Zensur in China
: Interview: Zensur in China Jens Ohlig vom Chaos Computer Club wurde von tagesschau.de zur Zensur in China befragt: „China kennt verschiedene Formen der Internetzensur“.
tagesschau.de: Spielen auch gesellschaftliche Zwänge eine Rolle bei der Zensur?
Ohlig: Das ist der zweite Pfeiler der Zensur. Nur wenige Chinesen besitzen ihren eigenen PC und gehen deshalb in Internet-Cafés. -
: Chinesen stürmen tagesschau.de
: Chinesen stürmen tagesschau.de Wir brauchen wohl auch mal ein Umfrage-Plugin zur Generierung neuer Zielgruppen und Clicks: Chinesische Webseiten rufen zur Manipulation auf.
Im Kampf um die Meinungshoheit hat China auch deutsche Medien entdeckt. Mehr als 7600 Webseiten aus der Volksrepublik riefen dazu auf, bei einer tagesschau.de-Umfrage zum olympischen Fackellauf abzustimmen. -
: China und die Pressefreiheit
: China und die Pressefreiheit Spiegel-Online hat ein Interview mit dem ZDF-Korrespondent Johannes Hano über die aktuelle Presse-Situation in China: „Der größte Überwachungsapparat der Welt“.
SPIEGEL ONLINE: Was merken Sie persönlich davon?
Hano: Wir wollten am Montag auf der Straße jemanden interviewen. Der guckte sich unser Mikro genau an und ging dann einfach weiter. -
: Hu Jia zu 3,5 Jahren Haft verurteilt
: Hu Jia zu 3,5 Jahren Haft verurteilt China macht weiter ernst. Hui Jia wurde heute zu 3,5 Jahren Haft verurteilt, „Untergrabung der Staatsgewalt“ durch eine handvoll Postings. Wie bedroht fühlt sich die Volksrepublik?
Bei Peking Duck und Global Voices Online gibt es mehr Material, das man lesen und ansehen sollte. -
: Hu Jia in der taz
: Hu Jia in der taz Die taz von heute berichtet über den chinesischen Bürgerrechtsaktivisten Hu Jia (胡佳), der zusammen mit dem Anwalt Teng Biao letzten Dezember einen offenen Brief verfasst hatte. Der Artikel Peking klagt Dissidenten an geht auch auf einige Hintergründe ein.
Hu stand bereits seit Mai vergangenen Jahres unter Hausarrest. -
: Chinesische Denkweisen
: Chinesische Denkweisen (Unter dem Titel steckt kein besonderer Hinweis auf Tibet; das mag man anderswo nachlesen.) Ich meine einen Artikel über „China’s new intelligentsia“ von Ende Februar. Das britische Prospect Magazine hat den sehr langen und informativen Artikel, der einen Gutteil Innenansichtenteile liefern hilft, die sonst oft untergehen oder einfach (aus Uninformiertheit) ausgelassen werden, wenn über China geschrieben wird.
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: Kein Nachrichtenüberblick Tibet
: Kein Nachrichtenüberblick Tibet Die zentralregierten und politisch toleranzarmen Volkschinesen führen eine harte Hand gegen unbewaffnete Mönche in Tibet. Montag war der 49. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands und der Anlaß für eine kleine Demonstration, Mönche wurde festgenommen, und am Freitag begann die Gewalt. Von einhundert Toten und Panzern ist jetzt die Rede, die wohl 1500 Tibetern gegenüberstehen.
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: Neues vom Online-Realnamenszwang
: Neues vom Online-Realnamenszwang China macht weiter ernst mit der Olympia-Vorbereitung: ab April gilt für alle Internetcafés ein Identifizierungszwang – User müssen sich fotografieren lassen und ihre Ausweis-Nummer preisgeben. Damit kommt das etwa vor einem Jahr vorgestellte 实名制 (Shiḿíngzhì), auch wenn sie es jetzt 实名注册 nennen. China Tech News berichtet:
By the end of this month, all 53 netcafes in Xicheng District will be installed with the netcafe operation and management system, which consists of a netcafe platform and a supervision platform and will facilitate the real-name registration starting next month. -
: Offener Brief von Hu Jia: „The Real China and the Olympics“
: Offener Brief von Hu Jia: „The Real China and the Olympics“ Der chinesische Menschenrechtler Hu Jia sitzt seit dem Jahreswechsel wegen „Anstiftung zur Subversion“ im Gefängnis. Sein offener Brief „The Real China and the Olympics“ wurde bereits September 2007 veröffentlicht, aber bisher nicht übersetzt. Bis dahin deckte er mit Videos vom Hausarrest, Blogeinträgen und Podcasts Menschenrechtsverletzungen und Mißstände auf.
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: Human Rights Watch World Report 2008
: Human Rights Watch World Report 2008 Der „Human Rights Watch World Report 2008″ wurde veröffentlicht. Hier gibts Länderkapitel zur EU (inkl. Deutschland), hier zu China und hier ist der vollständige World Report 2008.
Im World Report 2008 gibt Human Rights Watch einen Überblick über die Menschenrechtssituation in über 75 Ländern. Unter den zahlreichen Menschenrechtsproblemen, die Aufmerksamkeit erfordern, betont Human Rights Watch vor allem die Kriegsgräuel in Tschad und Kolumbien, in der Demokratischen Republik Kongo, in der Ogaden-Region von Äthiopien, im Irak, in Somalia, Sri Lanka und Darfur. -
: China: Bürgerjournalist stirbt durch Polizei
: China: Bürgerjournalist stirbt durch Polizei Heise berichtet: „Chinas erster „Bürgerjournalist“ wurde von Polizisten zu Tode geprügelt“.
In China wurde der erste „Bürgerjournalist“, wie Reporter ohne Grenzen sagen, von Angehörigen einer schon lange wegen ihrer Willkür und Brutalität unbeliebten Stadtpolizei (Chengguan) zu Tode geprügelt. Wei Wenhua wollte mit seiner Handykamera am Montag in einem Dorf in der Nähe der Stadt Tianmen filmen, wie Polizisten versuchten, Menschen mit Gewalt zu vertreiben.