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Kein Nachrichtenüberblick Tibet

Die zentralregierten und politisch toleranzarmen Volkschinesen führen eine harte Hand gegen unbewaffnete Mönche in Tibet. Montag war der 49. Jahrestag des tibetischen Volksaufstands und der Anlaß für eine kleine Demonstration, Mönche wurde festgenommen, und am Freitag begann die Gewalt. Von einhundert Toten und Panzern ist jetzt die Rede, die wohl 1500 Tibetern gegenüberstehen. Foto von gestern: Verbarrikadierte volkschinesische Polizei in Lhasa, Tibet.

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Verbarrikadierte volkschinesische Polizei in Lhasa, Tibet. Foto von pekingduck.org; verlinkt dorthin.

Das Bild soll mehr sagen als tausend Worte. Ich habe keine Innenansichten. Man muss andernorts nachlesen, was gerade in Tibet geschieht. Es wäre gut, tibetische Quellen zu haben, oder auch chinesische. Und nein, ich meine nicht das tendenziöse Staatsfernsehen. Irgendwie scheinen praktisch alle Nachrichten westlicher Herkunft zu sein, das ist recht einseitig.

Pekingduck: News out of Tibet vom 14./15. März, mit einigen Links und zahlreichen Kommentaren

Mutant Palm: Chinese Tweet Updates on Lhasa vom 15. März, Hinweis: „To be updated periodically. Translations are rough and quick, suggestions helpful“ mit zweisprachigen Berichten (chinesisch und englisch).

China Digital Times: Protests in Lhasa Turn Violent, Deaths Reported (Updated) vom 14. März (Updates hier)

BBC: Deaths reported in Tibet protests

Über den wordpress.com-Tag „Tibet“ findet man viel Stoff aus dem Teil der Blogosphäre, über Technorati andere (sprachneutral). Hat jemand was?

Update: an unerwarteter Stelle wird das Lhasa-lokale Internet-Café verlinkt, von wo aus getwittert und gebloggt wird.
(Chinesisch-Kenntnisse empfohlen, aber nicht Voraussetzung.)

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11 Kommentare
  1. Das Bild soll mehr sagen als tausend Worte

    Bilder sagen selten mehr als Worte und auf diesem Bild sind anscheinend chinesische Sicherheitskräfte zu sehen, die Schilde hochhalten, da sie sich anscheinend vor Steinen und Wurfgeschossen schützen (unterer Bildrand).

    Von wem die Aggressionen ausgingen, welche Rolle die Sicherheitskräfte spielen, ob sie sich oder chinesische Ladenbesitzer schützen, ein Viertel absperren oder gegen Demonstranten vorgehen, liegt bei diesem Bild im Ungewissen.

    Zu diesem Thema gibt es auch ein sehr interessantes Interview mit dem letzten deutschen Journalisten, der Tibet verlassen musste.

  2. Die Spiele sind vergeben. Die diskussion ist vor ein paar Jahren gelaufen.

    Es schert sich keine Sau das Länder wie die U.S.A. oder Israel daran teilnehmen und selbst höchst aggressiver handeln als China(die nur in ihrem eigenen Land für „ruhe“ sorgen).
    Es schert sich keine Sau das wir ein grossteil unserer Textilexporte aus eben diesem Land bekommen, das deutsche Firmen gross in China investieren.

    Es ist einfach billig China wegen von Tibetern provozierten Menschenrechtsverletzungen anzukreiden. China hat noch nicht den Standpunkt der U.S.A. oder anderer Länder.
    Aber es wird kein Land dieser Welt, wegen der momentanen Situation, seine Geschäftsbeziehungen mit China auf die Probe stellen.

    Wer Boykotte will soll nicht mit dem schwächsten Glied der Kette anfangen und immer erstmal vor der eigenen Haustür kehren.

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