Generell

Hu Jia in der taz

Die taz von heute berichtet über den chinesischen Bürgerrechtsaktivisten Hu Jia (胡佳), der zusammen mit dem Anwalt Teng Biao letzten Dezember einen offenen Brief verfasst hatte. Der Artikel Peking klagt Dissidenten an geht auch auf einige Hintergründe ein.

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Hu stand bereits seit Mai vergangenen Jahres unter Hausarrest. Weil im Internetzeitalter mutigen Dissidenten so nicht mehr der Mund zu verbieten ist, publizierte Hu weiter und nahm am 27. November sogar per Webcam an einer Anhörung des Europaparlaments teil. Dabei bezeichnete er die Olympischen Spiele in Peking als „Desaster für die Menschenrechte“.

Zusammen mit seiner Frau Zeng Jingyan (bloggt auf 了了园) war Hu Jia vergangenes Jahr unter den Finalisten für den europäischen Sacharow-Preis für geistige Freiheit.

Bei den China Human Rights Defenders kann man das meiste davon auf chinesisch nachlesen: 胡佳案庭审违反司法公正,因言治罪违宪侵权.

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7 Kommentare
  1. Seit vielen Jahren unterdrückt China die Kultur und die Religion in Tibet. Beansprucht das Land mit einer zweifelhaften Begründung. Der Druck auf die Tibeter wurde von China erhöht, wegen den Olympischen Spielen. Dieser Druck hat ein Ventil gefunden.

    Jetzt werden dort Menschen gefoltert und erschossen. Tibeter bezichtigen sich öffentlich des Landfriedensbruches und der Zugehörigkeit zur „Dalai Lama Gruppierung“. Das ist diese Gruppe unter Führung eines Friedensnobelpreisträgers der China und die Tibeter ständig zu einer friedlichen Lösung des Konflikts aufruft. Seit einigen Tagen kann China in Tibet ohne die lästige Anwesenheit der internationalen Presse walten und schalten.

    Jetzt muss eben jeder selbst entscheiden, ob das die Zeit für „Spiele“ ist und seine Reaktion mit seinem Gewissen in Einklang bringen.

    One World – One Dream

    Der Himmlischen Frieden wird 2008 in Peking nicht sein.

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