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  • : Brüssel bestätigt: USA erhalten Zugriff auf vorratsgespeicherte Kommunikationsdaten
    Brüssel bestätigt: USA erhalten Zugriff auf vorratsgespeicherte Kommunikationsdaten

    Pressemitteilung vom 20.9.2006

    In einer schriftlichen Stellungnahme vom 15.09.2006 bestätigt Innenkommissar Frattini, auf Vorrat gespeicherte Kommunikationsdaten „können im Rahmen bestehender Rechtshilfeabkommen in Strafverfahren ausgetauscht werden“, unter anderem mit den USA. Besorgte Europaabgeordnete hatten bei der Kommission nachgefragt, ob Gerüchte zutreffen, wonach die USA um Zugriff auf die Kommunikationsdaten aller EU-Bürger gebeten hätten. Einer EG-Richtlinie vom März 2006 zufolge soll ab Mitte 2007 EU-weit über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gespeichert werden, wer mit wem per Telefon, Handy oder Email in Verbindung gestanden hat.

    „Frattini macht dankenswerterweise deutlich, dass die Bundesregierung bereit ist, die Privatsphäre aller EU-Bürger an die US-Geheimdienste zu verscherbeln. Aus ähnlichen Skandalen der jüngsten Zeit hat man offenbar nichts gelernt. Einmal mehr wird den USA die Möglichkeit zur Wirtschaftsspionage auf dem goldenen Tablett serviert“, sagte der Politikwissenschaftler Ralf Bendrath vom Netzwerk Neue Medien. „Die heimliche Auswertung europäischer Kontobewegungen durch US-Geheimdienste im Rahmen von SWIFT, die vom Europäischen Gerichtshof für illegal erklärte Weitergabe von Flugpassagierdaten, oder auch die flächendeckende US-Abhöraktion in Europa mit dem Echelon-System zeigen, dass sich hier eine verhängnisvolle Tradition der transatlantischen Überwachung herausgebildet hat. Wir werden das nicht weiter dulden“, ergänzte der Datenschützer und FIfF-Vorstand Werner Hülsmann. „Schon bei den Flugpassagierdaten ist nicht mehr nachvollziehbar, wie diese genutzt werden“, so Twister (Bettina Winsemann) von STOP1984. „Ob sie nun in das US-amerikanische Passagierüberwachungssystem CAPPS eingeflossen sind oder nicht, konnte nie eindeutig geklärt werden. Sind die privaten Kommunikationsdaten erst einmal über den großen Teich gewandert, wird die informationelle Selbstbestimmung der Bürger letztendlich ebenso zur Farce wie die Sicherheit europäischer Firmengeheimnisse.“

    Die nun vorliegende Stellungnahme der EU-Kommission widerlegt das Versprechen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die Kommunikationsdaten würden nur zur Verfolgung schwerer Straftaten und nur aufgrund richterlicher Genehmigung genutzt werden. Tatsächlich sollen den Plänen der Bundesregierung zufolge die Datenbestände einer Vielzahl von Stellen offen stehen:

    • den Strafverfolgungsbehörden für Ermittlungen wegen allen „erheblichen“ oder „mittels Telekommunikation begangenen“ Straftaten,
    • den Geheimdiensten, und zwar ohne richterliche Genehmigung,
    • ausländischen Staaten, ebenfalls ohne richterliche Genehmigung und ohne Kontrolle über die Weiterverwendung der Daten,
    • der Musikindustrie zur Verfolgung „offensichtlicher Rechtsverletzungen“ im Internet, insbesondere zum Vorgehen gegen private Tauschbörsennutzer.

    Das Bundesjustizministerium arbeitet derzeit an einem Gesetzentwurf zur Einführung einer Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Das von der Justizministerin persönlich vorangetriebene Vorhaben bekommt jedoch zunehmend Gegenwind. Dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg liegt seit Juli eine Nichtigkeitsklage gegen die Brüsseler Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung vor. Die Opposition im Deutschen Bundestag will die Regierung auffordern, den Ausgang dieser Klage abzuwarten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. Für ein solches Moratorium haben sich mit Siegfried Kauder (CDU) und Jörg Tauss (SPD) auch erste Politiker der Koalition ausgesprochen.

    „Die Vorratsdatenspeicherung privatester Kommunikationsdaten widerspricht jeglicher Verhältnismäßigkeit und würde sich verheerend auf die Meinungsfreiheit auswirken,“ warnte die Bürgerrechtlerin Twister (Bettina Winsemann). „Gespräche mit der Telefonseelsorge, mit Anwälten, mit Presseinformanten – all dies würde für die zugriffsberechtigten Personen und Behörden ein offenes Buch werden. Die Speicherung von Geschäftskontakten würde auch der Wirtschaftsspionage Tür und Tor öffnen.“ (…) Verschiedene Bürgerrechts- und Datenschutzverbände rufen unterdessen zu einer „Demonstration gegen Sicherheits- und Überwachungswahn“ am 20. Oktober in Bielefeld auf (www.freiheit-statt-angst.de). Am gleichen Tag werden dort die diesjährigen Big Brother Awards verliehen. (…)

    Der gesamte Text | erste Reaktion bei heise

    21. September 2006 10
  • : HU beschliesst Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung
    HU beschliesst Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung

    Der Bundesverband der Humanistischen Union hat am vergangenen Wochenende ihren HU-Verbandstag gehabt. Dort wurde eine Kampagne gegen die Vorratsdatenspeicherung beschlossen, wie die TAZ heute berichtet: Kein unbeschwertes Plaudern mehr.

    „Diese Vorratsspeicherung verstößt eindeutig gegen europäisches und deutsches Verfassungsrecht“, erklärte HU-Vorstandsmitglied Nils Leopold beim HU-Verbandstag. „Der Staat darf Daten nicht einfach ins Blaue hinein sammeln, nur weil sie in Zukunft mal für die Strafverfolgung interessant sein könnten“, so Datenschützer Leopold. „Die Unbefangenheit der Kommunikation ist beeinträchtigt, wenn man bestimmte Leute nicht mehr anruft, aus Angst, dass das gespeichert wird“, ergänzt Rosi Will, Rechtsprofessorin aus Berlin. Auch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags sah im August „erhebliche Bedenken“ gegen die EU-Richtlinie.

    19. September 2006
  • : ORF-Matrix über Politik des Open Source
    ORF-Matrix über Politik des Open Source

    Die ORF-Radiosendung „Matrix“ berichtete gestern Abend über „Politik des Open Source – Erste Versuche“.

    Die Politik und insbesondere das traditionelle Parteiensystem zeigen sich widerstandsfähig gegen Ideen, Impulsen und Partizipation von außen und seitens einfacher Bürger – ein Paradoxon, ist es doch das erklärte Ziel der Demokratie, den Bürgern ein Mitbestimmungsrecht zu geben.

    Würde die gerne hören – Hat die jemand aufgezeichnet?

    Interessant sind die beiden Links:

    BoingBoing: Mitch Kapor: Politics is Architecture, and Architecture is Politics.
    Douglas Rushkoff – Open Source Democracy (PDF)

    Ich sitze auch gerade an einem längeren Artikel zum Thema „Open Source Politik“, der aber wohl noch etwas Zeit braucht.

    18. September 2006 1
  • : Offene Netzwerke auch für Deutschland!
    Offene Netzwerke auch für Deutschland!

    Ins Internet von überall – und das umsonst? Seit der Freigabe des so genannten ISM-Bands zur öffentlichen, lizenz- und registrierungsfreien Nutzung gibt es überall in der Republik eine wachsende Anzahl offener WLAN-Accesspoints. Schon heute gelangt man in vielen Cafes und auf öffentlichen Plätzen kostenlos und ohne weitere Zugangshürden per wireless LAN (WLAN) ins Internet. Die WLAN-Technik bietet alle Chancen dazu, in naher Zukunft in den Städten und Dörfern flächendeckend ins Internet zu gelangen. Dazu müssten möglichst viele Privatpersonen ihre Internet-Zugänge für alle öffnen. Diese Idee wird unter anderen von der Initiative freifunk.net vorangetrieben.

    Auch heute schon ist die „digitale Nachbarschaftshilfe“ eine sinnvolle Maßnahme zum Abbau der „digitalen Spaltung“. So gibt es in einigen Stadtteilen Berlins und in vielen Regionen der neuen Bundesländer noch kein flächendeckendes DSL. Privatpersonen, die ihren WLAN-Zugang öffentlich machen, können so helfen, dass möglichst viele Menschen kostengünstig bzw. kostenlos ins Internet kommen. Die Anzahl derer, die dabei ihren eigenen Internetzugang anderen zur Verfügung stellen, steigt stetig.

    Sowohl die kurzfristige Sicherung der Internetversorgung durch digitale Nachbarschaftshilfe als auch die Vision eines allgegenwärtigen, frei verfügbaren Netzes sind jetzt allerdings hochgradig gefährdet. Während in anderen Ländern ganze Städte und Kommunen derzeit offene Netze aufbauen, besteht in Deutschland die Gefahr, auf lange Zeit an kommerzielle Anbieter gefesselt zu sein und damit den Anschluss an das Informationszeitalter zu verpassen. Besonders problematisch ist hier ein Urteil, dass das Landgericht Hamburg kürzlich gefällt hat (AZ 308 O 407 / 06): Einer Frau, die ihren Accesspoint für die öffentliche Nutzung freigegeben hat, wurde eine Mitschuld zugesprochen, da Dritte über ihren Zugang Musikdateien getauscht hatten. In der Konsequenz bringt dieses Urteil alle, die ihren WLAN-Zugang anderen öffentlich zur Verfügung, in eine rechtliche Grauzone. Wer seinen Zugang nicht zumacht, kann jederzeit zum „Mittäter“ werden – ohne Rücksicht darauf, dass eigentlich zwischen Infrastruktur und Inhaltsangebot unterschieden werden müsste. Wer seinen Zugang wie vom Gericht gefordert verschlüsselt – was auch keinen hundertprozentigen Schutz gegen einen eventuellen Missbrauch der im Handel befindlichen Geräte gibt – macht eine öffentliche Nutzung unmöglich. Und auch eine etwaige Registrierung der User ist weder wünschenswert, noch technisch zumutbar, noch wirklich sicher.

    Damit bewirkt dieses Urteil eine erhebliche Verunsicherung der hiesigen Bevölkerung. Wenn der Betrieb eines offenen Accesspoints dazu führen kann, dass der Besitzer mit einer Abmahnung oder Anzeige der Musikindustrie rechnen muss, dann ist das Projekt eines sozialen, frei verfügbaren Netzzugangs in Deutschland gescheitert. Digitale Nachbarschaftshilfe darf es dann nicht mehr geben.

    Freie Netzwerke müssen bleiben, wenn Deutschland nicht den Anschluss an das Informationszeitalter verpassen möchte. Insbesondere wenn es um die „digitale Spaltung“, um sozial schwächer gestellte Menschen und dünn besiedelte Regionen geht, reicht es nicht aus, diese Aufgabe kommerziellen Anbietern von Internetzugängen zu überlassen.

    Wir fordern deswegen:

    * Eine rechtssichere Klärung der Angelegenheit – notfalls auch durch eine Änderung des Gesetzesgrundlage –, die den besonderen Status nicht-kommerzieller Diensteanbieter berücksichtigt und es auch in Zukunft ermöglicht, den eigenen WLAN-Zugang öffentlich zugänglich zu machen,

    * die unbedingte Umsetzung der bereits in § 6 TDG und § 7 MDStV enthaltenen Gesetzestexte: „Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie in einem Kommunikationsnetz übermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich [sofern sie die Übermittlung nicht selbst veranlasst haben usw.].“

    * die Öffnung zusätzlicher Frequenzbänder für die öffentliche und lizenzfreie Nutzung zur Erhöhung der Bandbreite, Vergrößerung der Reichweite und Entfaltung von mehr Innovation,

    * sowie die politische Unterstützung entsprechender Vernetzungsinitiativen wie freifunk.net.

    Oder kurz gesagt: offene Netzwerke auch für Deutschland!

    Erstunterstützer:

    * Jürgen Neumann, freifunk.net
    * Markus Beckedahl, netzpolitik.org
    * Volker Grassmuck, Wizards of OS
    * Bob Horvitz, Stichting Open Spectrum
    * Armin Medosch, Autor
    * Malcolm J. Matson, The OPLAN Foundation

    English translation.

    15. September 2006 13
  • : Neues von SWIFT
    Neues von SWIFT

    Bei Heute im Bundestag findet sich eine kleine Anfrage der Grünen zu SWIFT: Datenabfrage durch US-Geheimdienste bei „Swift“ auf dem Prüfstand.

    Berlin: (hib/VOM) Die Datenabfrage von US-Geheimdiensten bei der „Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications“ (Swift), einem Netzwerkdienstleister für internationale Finanztransaktionen, interessiert Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleine Anfrage (16/2558). Seit mehreren Jahren hätten diese Geheimdienste vertrauliche Daten bei „Swift“ eingesehen, um die Finanzaktivitäten des internationalen Terrorismus aufzuspüren. Die Abgeordneten erkundigen sich nach der Rechtsgrundlage für die Datenabfrage und wollen wissen, ob auch deutsche Privat- und Geschäftsbanken von US-Stellen „ausspioniert“ wurden. Gefragt wird ferner, inwieweit für deutsche Unternehmen die „Gefahr“ besteht, dass durch die Abfrage der Swift-Daten durch ausländische Stellen Industriespionage gefördert werden könnte. Schließlich will die Fraktion wissen, was die Regierung unternehmen will, damit die Kontrollmechanismen in der EU durch die Europäische Zentralbank und andere Stellen im Hinblick auf die Weitergabe sensibler Daten effektiv angewandt werden.

    Hier ist die kleine Anfrage als PDF

    Um SWIFT geht es auch bei der Futurezone und die schreibt heute über „Wie die CIA SWIFT-Daten durchsucht“:

    Wie passen die Beteuerungen der SWIFT-Führung, die CIA habe nur bestimmte Anteile der in SWIFT gespeicherten Datensätze erhalten, mit den Aussagen des scheidenden US-Finanzministers John Snow zusammen, der behauptete hatte, SWIFT habe alle angeforderten Daten zur Durchsuchung übergeben?

    Das stimme beides, sagt ein mit der Angelegenheit Vertrauter zu ORF.at, die Datensätze seien nicht auf einmal, sondern nacheinander „portioniert“ von SWIFT in eine Datenbank kopiert worden, die dann durchsucht wurde. Die große Zahl der schließlich ausgewählten Datensätze resultiere daraus, dass „breit angelegte Scorings“ über den jeweiligen Datenbestand gefahren wurden.

    Auch gestern schon behandelte die Futurezone das Thema: CIA-Spionage soll gestoppt werden.

    Laut Oesterreichischer Nationalbank [OeNB] wird in der Europäischen Zentralbank nach Wegen gesucht, die CIA-Spionage in Europas Auslandsüberweisungen zu stoppen. Anders als in Deutschland wurde die OeNB nicht 2002, sondern erst im Juni 2006 darüber informiert, das österreichische Finanzministerium schweigt.

    12. September 2006 1
  • : Demo gegen Überwachung, 20. Oktober in Bielefeld (zum Big Brother Award)
    Demo gegen Überwachung, 20. Oktober in Bielefeld (zum Big Brother Award)

    Nach dem ob der kurzen Vorbereitungszeit ganz vielversprechenden Start der Demo „Freiheit statt Sicherheitswahn“ im Juni wird es im Oktober die nächste bundesweite Demo geben. Diesmal haben die Leute im Westen der Republik mal die Chance teilzunehmen, denn sie findet am Nachmittag vor der Verleihung des Big Brother Award in Bielefeld statt. Hier der Aufruf. Und ja: Entgegen anderslautender Gerüchte gibt es Bielefeld wirklich.

    Freiheit statt Angst – Demo gegen Sicherheits- und Überwachungswahn
    Aufruf zur Demo in Bielefeld am Freitag, den 20. Oktober ab 15 Uhr

    8. September 2006 1
  • : Kopierschutz entmündigt!
    Kopierschutz entmündigt!

    Disclaimer: Alles Material dieses Beitrages steht auch zu kommerziellen Zwecken unter der Quellangabe „CCC“ honorarfrei zur Verfügung. Die traditionelle Presse ist herzlichst eingeladen, sich zu bedienen.

    Heute beginnt in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA). Übliche Verdächtige aus dem netzpolitischem Umfeld brachten einen Warnhinweis vor der Bevormundung durch Kopierschutzsysteme am Messegelände an:

    Hier ein zweiminütiges Beweisvideo via YouTube. Es lässt sich auch als kleine (8 MB) und große (27 MB) Datei im Freien Standard OGG sowie mit H264 kodiert (AVI, 20 MB) herunterladen. Gerne stellen wir zur Weiterverwendung das Quellmaterial in Originalqualität (DV) zur Verfügung. Bitte schreibt eine Mail an wetter(@)berlin.ccc.de.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Passend dazu gibt es hier mal fünf kurze Punkte, weshalb Du Dich kritisch mit dem dort beworbenen Themen DRM / Kopierschutztechnologien auseinander setzen solltest.

    Warum solltest Du Dir Gedanken darüber machen?

    1) Du verliert die Kontrolle über Deine eigene Hardware. Die Kontrolle über Deine eigenen Computer und elektronischen Geräte übernehmen die Anbieter der DRM-Systeme. Diese können Dein Medienverhalten einschränken und überwachen. Und Dir jederzeit den Zugriff auf die erworbenen Medien entziehen. Schau mal in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    2) Du verlierst traditionelle Verbraucherrechte. Du verlierst das Recht, die erworbenen Medien zu verkaufen oder zu verleihen. Du wirst nicht mehr in der Lage sein, Privatkopien anzufertigen oder Deine Medien mit Freunden und Deiner Familie zu teilen.

    3) Du solltest Dir Sorgen um Deine Privatsphäre machen. Möchtest Du, dass eine detaillierte Übersicht über Dein Medienverhalten ähnlich gespeichert wird, wie Deine Telefonrechnung? Auf den Servern von Firmen, die Du nicht kontrollieren kannst und ggf. mit dem Zugriff durch Sicherheitsbehörden? Wo Data-Mining Programme mehr über Dich herausfinden können, als Du denkst? Willst Du, dass die Musikindustrie weiss, wann Du im Schlafzimmer Kuschelrock hörst?

    4) DRM-Infrastrukturen eigenen sich hervorragend zur Zensur. Mit denselben Systemen, die hier Deinen Medienkonsum kontrollieren wollen, können in z.B. China auf allen Rechnern die Wörter „Demokratie“ oder „Dalai Lama“ zensiert werden.

    5) Kopierschutz und DRM-Infrastrukturen sind teuer und müssen von irgendwem bezahlt werden. Die Rechnung ist ganz einfach: Du zahlst als Verbraucher höhere Preise und die Künstler bekommen weniger Einkommen.

    Kopierschutz entmündigt Dich in Deinem Medienkonsum. Nutze Deine Macht als Verbraucher und boykottier diese Technologien einfach!

    Natürlich gibt es noch mehr Punkte, weshalb man DRM boykottieren sollte. Du kannst ja weitere Punkte in den Kommentaren ergänzen.

    In hoher Auflösung gibt es die Bilder hier, hier und hier. Nachdruck ist mit Quellenangabe „CCC“ oder „Chaos Computer Club“ ausdrücklich erlaubt.

    – More coming soon –

    31. August 2006 58
  • : Firefoxies
    Firefoxies

    Das Open Source Marketing rund um Firefox liefert ständig neue Ideen, wie man den freien Browser mehr Menschen zugänglich machen kann. Firefoxies ist eine neue Plattform, die eine schon ältere Idee aufgreift. Besucher können ein Bild von sich hochladen, mit einem Firefox-freundlichen Kommentar versehen und das von anderen Besuchern bewerten lassen.

    [via]

    Dazu passt auch dieser Businessweek-Artikel: Mozilla Goes Mainstream.

    30. August 2006 1
  • : Philippinen: SMS für Organisation von Demonstrationen nutzen
    Philippinen: SMS für Organisation von Demonstrationen nutzen

    Auf den Philippinen werden nicht nur Blogs für politischen Protest genutzt, sondern SMS und Handies nehmen eine entscheidendere Rolle ein, als zum Beispiel bei uns in Deutschland. Die Washington Post beschreibt ausführlich, wie philippinische Studenten bei Demonstrationen Handies und SMS als Organisationstool nutzen: Going Mobile: Text Messages Guide Filipino Protesters.

    „Before, we had no choice but to keep quiet and listen to the president,“ Palatino said, still holding his tiny phone. „This is a development for democracy.“

    Sehr lesenswert.

    28. August 2006 1
  • : Österreichs Netzwahlkampf
    Österreichs Netzwahlkampf

    Die Futurezone berichtet über den aktuellen Netzwahlkampf in Österreich: Der Wahlkampf: „Alles Internet!“

    Von Podcasts, Blogs, Flash-Filmen angefangen bis zu eigens eingerichteten Wahlkampf-Websites wie Unterfreunden.at und Wir-sind-wir.at ziehen die Parlamentsparteien vor dieser Wahl alle zur Verfügung stehenden Register im Internet.

    Die Österreicher spielen gerade Deutschland2005 mit ein paar mehr Blogs nach.

    22. August 2006
  • : Yahoo spielt mit Open Source Marketing
    Yahoo spielt mit Open Source Marketing

    Nachdem Google etwas gegen die inflationäre Verwendung des Verbs „googlen“ hat, macht Yahoo mit einer Open Source Marketing Aktion auf sich aufmerksam. Bei „Your Yahoo! has changed“ werden Fans und andere Menschen aufgefordert, eigene Werbespots zu erstellen. Mal schauen, was dabei heraus kommt. Man könnte beispielsweise das Yahoo-Engagement in China näher thematisieren: „Your Yahoo! has changed – Jetzt können wir noch mehr Dissidenten an das Regime ausliefern“. Oder: „Your Yahoo! has changed – Die Zensur ist jetzt noch besser“.

    [via]

    21. August 2006 1
  • : Netzpolitik-Podcast: Wahlmaschinen hacken
    Netzpolitik-Podcast: Wahlmaschinen hacken

    Den aktuellen Netzpolitik-Podcast habe ich heute mit Andreas Bogk vom Chaos Computer Club gemacht. Thema diesmal sind Wahlmaschinen und die Gefahr, welche diese für eine Demokratie darstellen. In dem Interview geht es ausserdem um die Frage, wie man vorgehen würde, falls man eine Wahlmaschine manipulieren wollen würde. Das Interview ist 28 Minuten lang und die MP3-Datei ist 25 MB gross. Zum Ende des Interviews geben wir noch Tipps, wie Ihr Euch konkret gegen Wahlmaschinen und für die Demokratie einsetzen könnt. Viel Spass beim hören.

    Hier sind noch einige weiterführende Links:

    Niederländische Kampagnenseite: „Wir vertrouwen stemcomputers niet
    Europäische Kampagnenseite: „EFVE – Europeans For Verifiable Elections
    Heise: Niederländische e‑Voting-Gegner wollen Widerstand in Europa vernetzen
    Tim Pritlove: Wahlcomputer müssen sterben
    Andreas Bogk: PTB-Prüfbericht zu NEDAP-Wahlmaschinen verfügbar
    Andreas Bogk: Demokratie-Auflösung, Abteilung Wahlcomputer
    Chaos Computer Club Berlin: Ausführliche Wiki-Seite zu Wahlmaschinen
    FAZ: Wahlmaschinen – Bitte keine Kreuze machen!

    19. August 2006 29
  • : Ein Fuchs im Kornfeld
    Ein Fuchs im Kornfeld

    Das ist mal eien coole Idee: Studenten der Linux Users Group an der Oregon State University haben ein 220 Fuss grosses Firefox-Logo in ein Kornfeld gemacht. Vielleicht waren es aber auch Aliens, who knows?

    Auf der Webseite findet man eine detaillierte Anleitung in Form eines Erlebnisberichtes. Eines der Ziele der netten Open Source Marketing Aktion ist es, in Google Earth sichtbar zu werden.

    16. August 2006 9
  • : Neues von SWIFT
    Neues von SWIFT

    Während die Article 29 Group unter dem Vorsitz von Peter Schaar nächste Woche die massive Weitergabe von europäischen Banküberweisungsdaten an US-Geheimdienste diskutieren wird, hat in Österreich die Staatsanwaltschaft Wien Vorermittlungen eingeleitet. Dies berichtet die Futurezone: Staatsanwaltschaft prüft SWIFT-Affäre.

    Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte auf Anfrage von ORF.at, dass in dieser Angelegenheit Vorerhebungen eingeleitet worden sind. Auch hier wird noch geprüft, ob durch die Weitergabe dieser Daten gegen österreichisches Recht verstoßen wurde, im Zentrum der Vorerhebungen: der österreichische SWIFT-Aufsichtsrat Gall.

    Aus Deutschland scheint es in diese Richtung keine Aktionen zu geben. Schade eigentlich.

    Im Rahmen unserer Aktion „Die CIA spioniert – auch auf Deinem Konto? Frag Deine Bank!“ wurden die Musterbriefe bisher über 1000x heruntergeladen. Ein Artikel dazu ist bei der Readers Edition im Moment sowohl unter den Top5 der „Meistgelesenen Artikel“ als auch „Artikel der Woche“. Man kann ihn dort übrigens immer noch bewerten.

    14. August 2006 2
  • : Human Rights Watch: Zensur-Report zu China
    Human Rights Watch: Zensur-Report zu China

    Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat einen 149-seitigen Report zur Internetzensur in China veröffentlicht: “Race to the Bottom” – Corporate Complicity in Chinese Internet Censorship (PDF).

    Westlichen Firmen wie Microsoft, Google, Yahoo und Skype wird darin eine Mittäterschaft bei der Verletzung von Menschenrechten ‚wie dem Recht auf Meinungsfreiheit, vorgeworfen. Die Zensurmassnahmen in China seien laut der Pressemeldung von HRW „tyrannisch, undurchsichtig und unverantwortlich“: China: Internet Companies Aid Censorship – Legislation and Code of Conduct Needed to Ensure Ethical Business Practices.

    Human Rights Watch definiert auch konkrete Forderungen an westliche Gesetzgeber und schliesst sich damit den Forderungen von Reporter ohne Grenzen an, die auch schon in eine Resolution des europäischen Parlaments eingeflossen sind:

    Human Rights Watch believes the following principles should be included in legislation on corporate responsibility to uphold human rights:

    * No user data should be stored in jurisdictions where there is a strong record of punishing individuals for exercising basic rights such as freedom of expression;
    * Companies should not take on the role of active censors;
    * Companies should be prohibited from complying with oral, undocumented requests from the authorities for censorship of political speech;
    * Companies should make public on their websites when a government has forced them to censor political speech;
    * When a search returns no results, or only censored results, companies should be required to clearly inform users; and
    * Legislation should be adopted by all countries and should apply to companies operating in all countries.

    Da der Report sicherlich schnell innerhalb der chinesischen Zensurmauer gefiltert sein dürfte, bittet HRW um Mithilfe bei der Verbreitung auf Mirrors. Wenn Ihr mithelfen wollt, einen Zugang zu diesem Report zu erleichtert, dann spiegelt das ca. 5 MB grosse PDF auf Euren Seiten! Dasselbe gilt natürlich auch für das „Handbook for bloggers and cyber-dissidents“ von Reporter ohne Grenzen. Man kann die Datei dabei auch umbenennen, was vielleicht nochmal etwas die Zensur erschwert.

    10. August 2006 2
  • : Studie zu Wirtschafts-nahen Think-Tanks und Patriotismuskampagnen
    Studie zu Wirtschafts-nahen Think-Tanks und Patriotismuskampagnen

    Sehr interessant ist die 49-seitige Studie „Die zweite Welle der Wirtschaftskampagnen“, die Rudolf Speth für die Hans Böckler Stiftung erstellt hat. In der Studie geht es um Kampagnen und Thinktanks wie „Du bist Deutschland“, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ und die „Stiftung Marktwirtschaft“. Detailliert wird beschrieben, wie diese entstanden sind, wer dahinter steht und wie sie arbeiten.

    In der Pressemeldung zur Veröffentlichung („Aktuelle Welle von Kampagnen will mit Emotionen und Patriotismus Botschaften der Wirtschaft platzieren“) heisst es:

    Es ist eine neue Form von Kampagnen entstanden. Sie verbindet Elemente der Werbung mit dem Lobbying. Die Akteure sammeln sich unter einem Kampagnendach, um ihre Interessen durchzusetzen. Auffällig ist, dass nicht selten der Absender undeutlich bleibt. Beispiel dafür ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), deren grundsätzliche Arbeitsweise Dr. Speth bereits in einer anderen Studie untersucht hat. Die Verbindung zum Auftraggeber ist lockerer und für Außenstehende nicht immer deutlich. Das schafft neue Freiheiten in der Kampagnenführung.

    Auch Blogs werden in der Pressemeldung genannt:

    Mit dem Blogging ist ein Journalismus entstanden, der Kampagnen gefährlich werden kann. Die Reaktionen der Blogger werden für die politische Diskussion immer wichtiger. In ihnen zeigt sich eine neue demokratische Kultur, die Marketing-Strategien durchkreuzen kann.

    Allerdings bewegt sich der Autor in diesem Feld noch etwas unsicher, wenn man auf Seite 34 der Studie beim Kapitel über Gegenreaktionen zur „Du bist Deutschland“-Kampagne folgende Stilblüte liest:

    Heftige Gegenreaktionen gab es auch aus der Bildbloggingszene, beispielsweise von www.flickr.com, eine Seite, in der Blogger ihre Fotos und Montagen einstellen können.

    Die Studie ist lesenswert, kostet gedruckt 10 Euro und wer nett fragt, bekommt vielleicht auch wie ich ein Rezensionsexemplar als PDF zugemailt.

    [via]

    9. August 2006
  • : 200 Millionen Firefox-Downloads: Feier mit Schreibwettbewerb
    200 Millionen Firefox-Downloads: Feier mit Schreibwettbewerb

    Der beliebte Freie Web-Browser Firefox startet eine Werbe-Kampagne nach der anderen: Wie bereits berichtet, ist es das erklärte Ziel der Mozilla-Foundation und ihrem „Community Marketing Portal“ Spreadfirefox.com, mit den Mitteln der Grassroots-Bewegung den Open-Source-Browser innerhalb der User-Gemeinschaft durch die User zu bewerben. Mit Erfolg – der 200 Millionste Download ist bereits seit letzter Woche erreicht.

    Zur Feier folgt bereits der nächste Streich von Mozilla: Das Unternehmen ruft zum Schreibwettbewerb auf. User sollen die Erfolgesgeschichte des Freien Browsers schildern, aber auch andere Beispiele von sensationellen Siegen aus dem Bereich Kunst, Musik oder Sport an den Blog „the fox tales“ senden. Als Beispiele wird die Erfolgsstory der Beatlemania angeführt. Unter allen Einsendern werden unter anderen 25 limitierte Firefox-Armbanduhren verlost.

    8. August 2006
  • : Aktion: Die CIA spioniert – auch auf Deinem Konto? Frag Deine Bank!
    Aktion: Die CIA spioniert – auch auf Deinem Konto? Frag Deine Bank!

    Über die europäische Finanzgesellschaft SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication), über die praktisch alle Auslands- und Eil-Überweisungen deutscher Banken laufen, hatten wir hier ja schon öfters berichtet. Die Organisation wurde mit der Aufdeckung vor wenigen Wochen bekannt, dass bereits seit 2001 jährlich die Daten von mindestens 20 Millionen Überweisungen ohne Gerichtsbeschluß an US-Behörden weitergegeben werden. Einfach so.

    Die Bundesregierung gibt sich nach einem Artikel von Tagesschau.de machtlos und verweist die Verbraucher an ihre jeweiligen Banken:

    „Wir haben keinen Zugriff auf ein belgisches Unternehmen“, sagte der Sprecher des Finanzministeriums, Torsten Albig, in Berlin. Die Bundesregierung werde die Amerikaner aber sicherlich im Rahmen der Gespräche der sieben führenden Industrieländer (G7) auf das Thema ansprechen. Indirekt appellierte Albig an deutsche Bankkunden, bei ihren Instituten nachzufragen, was diese für den Schutz der Kontendaten unternehmen. Die deutschen Anteilseigner der belgischen Gesellschaft müssten sicher stellen, „dass dort nur Dinge geschehen“, die vor den Kunden der von Swift vertretenen Kreditinstitute auch zu verantworten seien. Es sei Sache der deutschen Unternehmen, diese belgische Gesellschaft zu nutzen oder nicht. Am Ende entscheide der Markt, ob die Kunden der deutschen Banken dies so akzeptierten.

    Diese indirekte Aufforderung der Bundesregierung mit dem Verweis auf den Markt sollte man doch einfach mal als Verbraucher befolgen. Quintessenz.at hat für österreichische Bankkunden eine Mustervorlage für ein Auskunftsbegehren gegenüber den Banken erstellt und bietet diese auf ihrer Webseite an. Wir haben daraufhin die Musterbriefe ein wenig an das deutsche Datenschutzgesetz und die hiesigen Verhältnisse angepasst und stellen sie hier zur Verfügung. Kopiert sie, druckt sie aus und schickt sie mit den passenden Daten ausgefüllt an Eure Bank.

    * Winword 97/2000/XP DOC
    * OpenOffice OpenText ODT
    * RichTextFormat RTF
    * Acrobat PDF (zum handschriftlichen Ausfüllen – hat wer eine Acrobat Vollversion für eine Version mit Screen-Formular?)

    Wer kreative Antworten von seiner Bank erhält hat, möge sie doch bitte hier als Kommentar einfügen.

    Hier ist ein erstes Banner:

    Worum gehts nochmal bei SWIFT?

    Illegale Weitergabe von Finanzdaten – Ohne jemals einen Anspruch vor einem ordentlichen Gericht geltend gemacht zu haben, hat das US-Finanzministerium solange Druck ausgeübt, bis eine Einigung hinter verschlossenen Türen erzielt war. Nach den Regeln internationaler Datenzentren steht auch in New York ein Datenzentrum mit einer vollständigen Kopie aller Transaktionsdaten innerhalb der EU. Nach Angaben von SWIFT hätten ohne Einigung alle Daten beschlagnahmt werden können. Übermittelt wurden mehr als 100 Millionen Datensätze von Überweisungen.

    Verdacht auf Wirtschaftsspionage – Schon in der Causa der Weitergabe detaillierter Informationen über Flugbuchungen in die USA (Passenger Name Records), welche ähnlich wie die Finanzdaten bei SWIFT über das europäische Buchungssystem Amadeus laufen, wurde der Verdacht auf Wirtschaftspionage laut. Die Weitergabe dieser Daten wurde im Juni 2006 vom Europäischen Gerichtshof für illegal erklärt. Über die Leitungen von SWIFT werden täglich Transaktionen von 8000 Finanzinstituten weltweit abgewickelt und damit internationale Handelsbeziehungen im Detail abgebildet.

    Verletzung des Bankgeheimnis – Für die Wahrung des Bankgeheimnisses sind in erster Linie die Banken selbst verantwortlich. Diese können und müssen dafür sorgen, dass der millionenfache Vertrauensbruch sofort gestoppt wird. Nach fast fünf Jahren wird es nun Zeit, dass sich die Banken darum kümmern, wie mit unseren Finanzdaten umgegangen wird, die sie an SWIFT weitergeben. Denn es sind die Banken, die garantieren müssen, dass Dienstleister den gleichen Standard beim Datenschutz garantieren, wie sie selbst mit dem Bankgeheimnis versichern.

    Weiterführende Links

    * Privacy International: An Open Letter to the CEO of SWIFT on other covert programmes for access to financial data
    * Terrorist Finance Tracking Program raises privacy questions
    * ULD: US-Behörden kontrollieren weltweiten Banktransaktionsdaten von SWIFT
    * SWR: Datenschützer prüfen US-Bankdatenüberwachung
    * ULD: ULD ermittelt bei Banken wegen Datenweitergabe an CIA
    * DER STANDARD: CIA schnüffelt durch Bankdaten
    * EU-Datenschützer gehen gemeinsam gegen SWIFT-Affäre vor
    * NZZ: Datenschutz – ein vernachlässigtes Grundrecht
    * ÖÖN: US-GEHEIMDIENSTE: Auch Vertreter Österreichs deckte jahrelangen Bruch des Bankgeheimnisses
    * DIE PRESSE: Sorge über Datenweitergabe an USA
    * FTD: US-Geheimdienste greifen auf deutsche Bankdaten zu
    * FUZO: SWIFT-Bankdaten wurden „abgepresst“
    * HANDELSBLATT: Swift rückte Kontodaten freiwillig heraus
    * NZZ CIA untergräbt Bankgeheimnis
    * DER SPIEGEL Banken schweigen, Verbraucherschützer alarmiert

    3. August 2006 18
  • : Open Rights Group feierte ersten Geburtstag
    Open Rights Group feierte ersten Geburtstag

    Die britische Open Rights Group ist jetzt ein Jahr alt geworden und die BBC berichtete darüber: Group battles for digital rights.

    „They have been able to make a real impact on media and in people’s minds as to what abuses there are of our digital rights.“ Mr Holloway, Org’s Operations Manager, said the group and its supporters were fighting a „guerrilla war“ against organisations and governments who were systematically eroding people’s rights in the digital age. „Hard fought civil and human rights are being lost as we move into the digital world,“ said Mr Holloway.

    „We are trying to define digital rights – it is difficult to pin down. It will only become clear as more digital rights abuses emerge and the technologies emerge.“ The group is currently campaigning on issues such as net neutrality, censorship, internet privacy and the RFID tags increasingly being used to identify things and people.

    2. August 2006
  • : TAZ über den Berliner Internetwahlkampf
    TAZ über den Berliner Internetwahlkampf

    Die TAZ schreibt sympathisch über den Berliner Internetwahlkampf: Wähler fischen im virtuellen Netz.

    Bei ihren Wahlkampfauftritten im Internet setzen die Parteien mehrheitlich auf Seriosität. Nur die Linkspartei hat jugendkonforme Gimmicks im Angebot. Moderne Kommunikationsformen wie Blogs fehlen fast überall

    2. August 2006