Demokratie

Yahoo spielt mit Open Source Marketing

Nachdem Google etwas gegen die inflationäre Verwendung des Verbs „googlen“ hat, macht Yahoo mit einer Open Source Marketing Aktion auf sich aufmerksam. Bei „Your Yahoo! has changed“ werden Fans und andere Menschen aufgefordert, eigene Werbespots zu erstellen. Mal schauen, was dabei heraus kommt. Man könnte beispielsweise das Yahoo-Engagement in China näher thematisieren: „Your Yahoo! has changed – Jetzt können wir noch mehr Dissidenten an das Regime ausliefern“. Oder: „Your Yahoo! has changed – Die Zensur ist jetzt noch besser“.

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Ein Kommentar
  1. Yahoo! bastelt schon seit Jahren an der Selbstdemontage. Glaubwürdigkeitsverluste nimmt man hier scheinbar bedenkenlos hin, denn wer kauft denn diesem Konsortium ab, daß man freie und unüberlegte Ververbungen des Namensgebers (yahooen?) auch noch in drei bis vier Jahren nutzen darf? Der Ansatz wäre nicht der dümmste, wüßte man nicht, daß Yahoo im richtigen Moment alles wieder querschiebt. Yahoo! versucht im Moment nichts anderes, als auf den längst davongefahrenen Open-Source-Zug aufzuspringen, um sich die allerletzten Marktanteile wenigstens zu erhalten. Open Source bedeutet aber auch, daß nicht nur ein Name benutzt werden darf, sondern vielmehr alle User einen Teil zum erfolgreichen Ziel beitragen, wie es um die Loyalität gegenüber der User im Hause Yahoo! bestellt ist, spricht indes eine andere Sprache. Werbegag eines sinkenden und verzweifelt paddelnden Ex-Giganten der Diensteanbieter…

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