Campaigning

  • : Video: Cleanternet – for a cleaner and safer Internet
    Video: Cleanternet – for a cleaner and safer Internet

    Alexander Lehmann, der Macher von „Rette Deine Freiheit“ und „Du bist Terrorist“, hat ein neues Video zur europäischen Censilia-Diskussion in Kooperation mit dem AK Zensur gemacht:

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

    Zur Datenschutzerklärung von YouTube/Google

    Zur Datenschutzerklärung von netzpolitik.org

    Mehr gibt es auf der Seite cleanternet.org

    Cleanternet is a campaign to support European Commissioner Cecilia Malmström in her plans to introduce a website blocking system in Europe. All European countries must be forced to fight for a cleaner and safer Internet.

    23. April 2010 12
  • : Livestream (gleich!): „Das Internet – Fluch oder Segen für die Demokratie?“
    Livestream (gleich!): „Das Internet – Fluch oder Segen für die Demokratie?“

    Laut Robin Meyer-Lucht startet „gleich“* die Liveübertragung der Diskussionsrunde „Das Internet – Fluch oder Segen für die Demokratie?“ von der 10. Jahrestagung des Netzwerks Berlin (SPD):

    18.00 Uhr: Forum III: „Das Internet – Fluch oder Segen für die Demokratie?“

    • Aydan Özoguz MdB, Netzwerk Berlin
    • Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Club e.V.
    • Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org

    Kommentierende Moderation: Dr. Robin Meyer-Lucht, Medienjournalist und Herausgeber von carta.info

    Eine Teilnahme ist via Twitter(wall) über das Hashtag #nw10 möglich, die Tweets werden allerdings moderiert:

    Nach jedem der drei Foren werden die Netzwerk-Abgeordneten Aydan Özoguz und Martin Dörmann ausgewählte Tweets in die Tagung einbringen.

    *Zur Zeit spricht noch Dr. Frank-Walter Steinmeier über „Die Kultur der Freiheit – Für eine streitbare Demokratie“

    21. April 2010 13
  • : Herr Innenminister: Wo bleibt die Blogger-Datei?
    Herr Innenminister: Wo bleibt die Blogger-Datei?

    Kann jemand hier etwas mit den Begriffen REMO, LIMO und AUMO anfangen? Nein, bei REMO, LIMO und AUMO handelt es sich nicht um potentielle Namen für ein neues Waschmittel, sondern um so genannte Verbund-Dateien im polizeilichen Informationssystem INPOL (bzw. inzwischen wohl seinem Nachfolger INPOL-neu).

    Erfasst werden seit 2001 Gewalttäter „zur Verhinderung politisch links oder rechts motivierter Straftaten, bzw. politisch motivierter Ausländerkriminalität“. Für die Einrichtung der drei Datenbanken wurde das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden bereits 2002 mit einem BigBrotherAward ausgezeichnet.

    Für Fußballfans gibt es etwas ähnliches. Und zwar die umstrittene Datei „Gewalttäter Sport“ der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS). Diese Datensammunlung gilt nach Urteilen des Verwaltungsgericht Hannover (Mai 2008) und des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (Januar 2009) zwar als rechtswidrig, soll nach Angaben der Initiative „ProFans“ aber nicht gelöscht, sondern nachträglich durch eine Rechtsverordnung „legalisiert“ werden. Irgendwann.

    21. April 2010 19
  • : WDR5: Über Internetrebellen und Onlineaktivisten
    WDR5: Über Internetrebellen und Onlineaktivisten

    WDR5 hat heute über „Vorkämpfer eines neuen politischen Bewusstseins? Über Internetrebellen und Onlineaktivisten“ berichtet:

    Virtuelle Lebenswelten sind ihnen so geläufig wie reale. Sie plaudern in Chatrooms, simsen sich die Finger wund und sind mit ihrem iPhone täglich bei Netzwerken wie Twitter oder Facebook eingeloggt. Die zumeist jungen „digital natives“, die „digitalen Ureinwohner“ Deutschlands, galten lange als politisch völlig desinteressiert. Doch das hat sich gründlich geändert, seitdem die Staatsmacht Projekte wie Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung und Internetsperren auf die Tagesordnung setzte. Entsteht eine neue Bewegung jenseits der vermeintlichen Politik- und Parteienverdrossenheit? Dorothea Jung über die neuen Internetrebellen.

    Hier ist die MP3.

    21. April 2010 2
  • : Radio Berkman 149: Freedom of the Internet
    Radio Berkman 149: Freedom of the Internet

    Spannender Podcast über OpenGovernment und Netzpolitik in den USA: Radio Berkman 149: Freedom of the Internet.

    In 2008, Michael Slaby served as Chief Technology Officer from Obama for America, and helped with technology policy as the Obama campaign transitioned to an administration. One of the most difficult aspects of the transition has come in trying to keep a huge group of grassroots, web-enabled supporters, after the campaigning is over and the policy making has begun. Today David Weinberger speaks with Michael about how government uses the web to stay engaged, and some of the policies regarding freedom and the internet that the administration has pursued since taking office.

    Hier ist die MP3.

    Davon gibt es auch noch eine andere Version, und zwar eine Aufzeichnung eines Gespräches mit Slaby beim Berkman-Center: Michael Slaby on The Values of Technology.

    The power of Barack Obama’s 2008 presidential campaign was not just the technology itself, but in the values that drove the creativity and use of the technology. Michael Slaby – Deputy Director of New Media then Chief Technology Officer for Obama for America (now Chief Technology Strategist for TomorrowVentures) – discusses the technology and tactics that made the Obama campaign the most technology-savvy presidential campaign in history.

    Gibts nur als Ogg-Video zum downloaden und in Flash hinter dem Klick.

    20. April 2010 1
  • : WDR5: Radiofeature über Generation C64
    WDR5: Radiofeature über Generation C64

    Die WDR5-Sendung „Neugier genügt“ sendet am morgigen Mittwoch um 11:00 Uhr nach den Nachrichten ein Feature über die „Generation C64“. Dabei geht es um Netzpolitik und Kampagnen im Netz. Im Anschluss soll es auch die MP3 und das Transcript geben.

    20. April 2010 2
  • : Realitycheck: Censilia in der FAZ
    Realitycheck: Censilia in der FAZ

    Vor gut zwei Wochen durfte EU-Kommissarin Cecilia Malmström ihre Richtlinie zur Etablierung von Internetsperren in Europa exklusiv in der FAZ vorstellen. Ihr damaliger Gastbeitrag, so scheint es Sitte, blieb dabei von kritischen Fragen oder einer redaktionellen Einordnung unbehelligt. Einen Tag später bestätigte FAZ.net Politik-Redakteur Stefan Tomik die Notwendigkeit von Internetsperren in einem allenfalls oberflächlich kritisch angehauchten Artikel: „Schneller als die Strafverfolger“

    Als weitgehend unkritisch muss man auch das im folgenden betrachtete Interview bezeichnen, das Tomik für die heutige FAZ mit Cecilia Malmström führte. Die Art und Weise, wie Tomik seiner Gesprächspartnerin eine Plattform bereitet – und gleichzeitig wesentliche Punkte der Debatte aussen vor lässt – erinnert im Ergebnis eher an ein Advertorial als ein journalistisch kritisches Interview.

    Gleich in der ersten Frage („Manche Kritiker sagen, Sie wollten ein Zensursystem installieren, wie es in China existiert.“) baut Tomik Malmström eine einladende Brücke zur Selbstdarstellung.

    13. April 2010 76
  • : Facebook-Protest: Drohgebärden für alle!
    Facebook-Protest: Drohgebärden für alle!

    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Nico Lumma die Drohung von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner, ihre Facebook-Mitgliedschaft zu kündigen, nicht sonderlich ernst nimmt.

    […] daraus ist jetzt seheichmichgezwungen.de entstanden, weil die Drohgebärde der Frau Aigner einfach zu absurd dämlich ist.

    Drohgebärden für alle! Viel Spass damit.

    Ich sehe das zwar ein bisschen differenzierter, aber gut, kann man machen. Haben in den letzten 26h sogar schon über 1000 Leute gemacht.

    Eine andere Möglichkeit, seinem Ärger Luft zu machen, ist die von Malte Spitz (Grüne) gegründeten Protestgruppe „Facebook Privacy Control – NOW!“ bei, genau, Facebook:

    10. April 2010 66
  • : eco: Löschen funktioniert – Sperren braucht es nicht
    eco: Löschen funktioniert – Sperren braucht es nicht

    Der Branchenverband eco bestätigt in einer aktuellen Pressemeldung die Effizienz der Strategie „Löschen statt Sperren“:

    […] Die seit Mai 2009 fortgeschriebene Statistik der Beschwerdestelle, die eco mit zusammen mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia e. V. unter dem Portal www.internet-beschwerdestelle.de betreibt, verzeichnet für in Deutschland gehostete kinderpornografische Internetseiten eine Erfolgsquote von 100 Prozent. Die Herunternahme erfolgt in jeweils binnen Stunden oder Minuten. Im Ausland gespeicherte Angebote sind zu 50 Prozent binnen 5 Tagen, zu 93 Prozent binnen zwei Wochen und der Rest danach offline. Nach Angaben des Bundeskriminalamts* dauert es sogar lediglich eine Woche, bis in 86 Prozent aller Fälle der Zugriff auf die beanstandeten Inhalte an der ausländischen Quelle gesperrt wird.

    * Am 17. März 2010 auf einer Anhörung der CDU/CSU Bundestagsfraktion in Berlin. Die Zahl bezieht sich auf den Monat Januar 2010.

    (via TecoScr)

    31. März 2010 12
  • : Mitmach-Aktion: Bei Schufa & Co Auskunft verlangen
    Mitmach-Aktion: Bei Schufa & Co Auskunft verlangen

    Einer der wenigen Highlights aus der letzten Datenschutzreform ist eine kostenlose Abfrage bei Auskunfteien, welche Daten sie über einen gespeichert haben. Bisher musste man dafür z.B. bei der Schufa Geld bezahlen. Aber neben der Schufa gibt es noch zahlreiche weitere Unternehmen, die Geld damit verdienen, uns und unsere Bonität zu berechnen und die berechneten Werte an andere Unternehmen zu verkaufen.

    Denen kann man jetzt die Arbeit etwas schwerer machen, indem möglichst viele Menschen Auskunftsanfragen stellen. Die Verbraucherzentralen haben praktischerweise schon einen Musterbrief verfasst (PDF), den man dafür nutzen kann. Dazu findet man auf der Webseite Surfer haben Rechte eine Liste mit Anschriften von Auskunfteien (PDF). Benötigt wird nur noch pro Unternehmen ein Briefumschlag und eine Briefmarke. Aber die ist gut investiert: Oftmals sind die Werte falsch und man wundert sich z.B. nur, weshalb man keinen Kredit bekommt oder dergleichen. Das kann man jetzt überprüfen und zugleich die Kosten für die Datenhändler erhöhen.

    Wenn die Unternehmen nicht mitspielen wollen oder ihr unzufrieden mit einer Antwort seid: Beschwert Euch! Die Verbraucherzentralen bieten hier auch eine weitere Anlaufstelle.

    Ich druck mir jetzt erstmal meine Musterbriefe aus.

    31. März 2010 43
  • : Meinungspluralismus beim ZDF: Sixtus vs. Wiedemeyer
    Meinungspluralismus beim ZDF: Sixtus vs. Wiedemeyer

    Das ZDF war so freundlich, den Elektrischen Reporter Mario Sixtus im hauseigenen Blog „Kennzeichen Digital“ eine Replik auf die steilen Thesen von Patricia Wiedemeyer bloggen zu lassen:

    Momentan schwingt die schwedische EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström die PR-Trommel für europaweite Internet-Sperren. Die FAZ, deren Feuilleton von Netz-Skepsis oft genug geradezu  durchtränkt ist, bot ihr jüngst freudig ein Podium für dieses Ansinnen. Wer die letztjährige Debatte um Netzsperren in Deutschland verfolgt hat, wird bei der Lektüre ihres Textes von einem massiven Deja-Vu-Erlebnis heimgesucht. All die vermeintlichen Argumente für Netzblockaden wurden hierzuzlande bereits vor einem Jahr hin und her geschoben – und weitgehend widerlegt.

    Bitte hier entlang.

    30. März 2010 14
  • : Liebe Frau Katrin Brand vom WDR, …
    Liebe Frau Katrin Brand vom WDR, …

    … eigentlich könnte ich Sie direkt auf den vorhin veröffentlichten Blogeintrag für Ihre Kollegin Wiedemeyer vom ZDF verweisen. Auf der anderen Seite ist Ihr Beitrag für das WDR2-Morgenmagazin aber von derart ausgesuchter Dummheit, dass er eine eigene Würdigung verdient. Sie texten:

    Das ist die Strategie von Kommisarin Malmström und mit ihr kann sie hoffen, dem Ungetüm Internet zumindest eine schmerzhafte Breitseite zu verpassen.

    Wenn alle sie darin unterstützen, auch die zögerliche Bundesregierung. Sie will die Seiten lieber löschen lassen, statt sie zu sperren, weil Sperren sich umgehen lassen.

    Lassen wir das „Ungetüm Internet“ mal aussen vor und überlegen kurz. Was ist besser: Wenn die Inhalte gelöscht werden und aus dem Netz verschwinden? Oder wenn der Blick auf sie lediglich kaschiert wird, die Täter vorgewarnt werden und der Zugriff weiterhin problemlos möglich ist? Na, gar nicht so schwer, oder?

    Viele Nutzer sind aber bloß Freizeit-Surfer. Ein Stoppschild im Netz würde ihnen zumindest zeigen, dass Kinder nicht benutzt werden dürfen.

    Kontrollfrage, Frau Brand: Wie und unter welchen Umständen würden diese „bloßen Freizeit-Surfer“ ein solches Stoppschild zu Gesicht bekommen? Immer, wenn sie rein zufällig nach Kinderpornographie im Netz suchen (Vorsicht, das ist verboten!)? Wie oft sind Sie bisher  – als Freizeit-Surfer oder in Ausübung Ihrer journalistischen Dienstpflicht – zufällig über Kinderpornographie im Netz gestolpert?

    Und bitte, braucht es tatsächlich Hinweisschilder im Netz, um zu zeigen, dass Kinder nicht benutzt werden dürfen? Wir stellen ein paar Schilder im Netz auf und alles ist gut?

    Ich behaupte: Wer im Netz tatsächlich auf der Suche nach kinderpornographischen Inhalten ist, sucht diese in vollem Bewusstsein und in Kenntnis der mehr als eindeutige Rechtslage. Allein die zur Minimierung des Entdeckungsrisikos nötigen Kenntnisse übersteigen dabei bei Weitem das Wissen, das zur Überwindung einer Netzsperre auf DNS-Ebene erforderlich ist. Entsprechend unsinnig ist das Bild vom „bloßen Freizeit-Surfer“, der sich durch ein virtuelles Stoppschild vom Abruf zufällig in den Browser geratener Inhalte abhalten lässt.

    Sperren hat auch nichts mit Zensur oder Eingriff in die Meinungsfreiheit zu tun.

    Herrje, muss man eigentlich jeden Unsinn nachplappern, den man in einer Pressemappe findet? Die Problematik liegt doch nun wirklich auf der Hand.

    Kinderpornographie ist nie, unter keinen Umständen eine Meinung, sondern immer ein Verbrechen.

    Prima. Da sind wir ja endlich mal einer Ansicht. Bleibt die Frage, warum Sie Kinderpornographie lieber unter den Tisch kehren als nachhaltig bekämpfen wollen? Genau dies tun Sie nämlich, wenn Sie Internetsperren auf Zugangsebene das Wort reden.

    (via piercyha)

    30. März 2010 48
  • : Eine Frage des Hashtags: Cencilia oder Censilia?
    Eine Frage des Hashtags: Cencilia oder Censilia?

    Seit knapp zwei Tagen läuft die Ad-Hoc-Vernetzung zu den Netzsperren-Plänen der EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Allerdings besteht noch etwas Konfussion, auf welchem Hashtag sich alle einigen. Im vergangenen Jahr hatten wir #zensursula, das war irgendwann unbestritten. Nun haben wir erneut einen Politiker-Vornamen, den man praktisch mit dem englischen Wort censorship kombinieren kann. (Glück im Unglück, die Frau könnte ja auch Brigitte oder Dorothea heißen). Wir haben hier relativ früh #Cencilia verwendet. Es gab aber den berechtigten Einwand, dass #Censilia noch besser geeignet wäre. Ein Buchstabe ist nur anders, aber für die weiteren Monate oder vll. Jahre sollten wir uns auf einen Hashtag einigen.

    Ein Blick auf Google verrät, dass momentan #Cencilia mit 5370 Treffern hinter #Censilia mit 6940 Treffern zurückliegt.

    Ich bin gerade unschlüssig, wie man weiter vorgeht. Variante 1 ist, dass wir uns hier einfach für eine Variante entscheiden und das durchziehen. Man könnte das auch erstmal durch diskutieren oder irgendwie abstimmen lassen (Was aber auch nicht unbedingt demokratischer sein muss).

    Ich tendiere aktuell zu #Censilia. Was denkt Ihr?

    30. März 2010 50
  • : Noch zwei Wochen bis zur re:publica 2010
    Noch zwei Wochen bis zur re:publica 2010

    Im Moment geht ein Teil meiner Zeit dabei drauf, die kommende re:publica 2010 zu organisieren. Die re:publica ist unsere jährliche Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, die vom 14.–16. April zum vierten Mal in Berlin stattfindet. Dieses Jahr erwarten wir rund 2500 Besucher im Friedrichstadtpalast, Kalkscheune und Quatsch Comedy Club. Das Programm hat mittlerweile ein spätes Beta-Stadium erreicht, auch wenn wir noch fleissig Referenten hinterherlaufen müssen, um z.B. Fotos einzusammeln. Insgesamt gibt es mehr als 150 Stunden Programm an den drei Tagen auf bis zu acht Bühnen gleichzeit. Und es ist diesmal recht viel Netzpolitik dabei, u.a. eine ganze Subkonferenz zum Thema Netzneutralität, ein kleiner Schwerpunkt-Track auf Opendata und eine weitere Subkonferenz zum Thema Online-Campaigning, die re:campaign..

    Tickets gibts noch zum Preis von 90 Euro, solange der Vorrat reicht. Wem das zuviel ist: Wir suchen noch Helfer für die Durchführung.

    30. März 2010 8
  • : Cencilia als Filmstar
    Cencilia als Filmstar

    Das ist eine lustige Idee: In Schweden gibt es einen viralen Werbe-Film (anscheinend eines ÖR-Senders), den man mit einer eigenen Grafik versehen kann, die dann in dem Film auftaucht. Und jemand hat schon das Cencilia-Bild dort eingebaut und das Ergebnis kann man sich hier anschauen.

    [Danke an Dillemuth]

    29. März 2010 12
  • : Die Cencilia – Schäublone
    Die Cencilia – Schäublone

    Ein erster Vorschlag für eine Cencilia – Schäublone wurde schon gebastelt. Aber vielleicht geht das auch noch anders mit einem anderen Bild? Praktisch wären auch SVG-Vorlagen für T‑Shirts.

    [Danke an Stefan B. für die Vorlage]

    Und schon ist der zweite Vorschlag da, den jemand ins Piraten-Wiki gepackt hat. Finde ich schon besser gelungen:

    29. März 2010 38
  • : „Censilia“ und die EU: Montag geht es los!
    „Censilia“ und die EU: Montag geht es los!

    Kennt hier jemand Cecilia Malmström? Nein? Dachte ich mir fast. Keine Sorge, wir werden den Namen der EU-Kommissarin für Innenpolitik demnächst wohl häufiger hören, als uns lieb sein kann.

    Üblicherweise gut unterrichteten Kreisen nach plant die schwedische Politwissenschaftlerin von der Liberalen Volkspartei nämlich eine PR-Offensive für europaweite Internetsperren. Ab Montag soll es losgehen, als Ansprechpartner stehen offenbar vor allem deutsche Medien auf ihrer Gesprächsliste.

    Paul Meller schreibt bei europeanvoice.com:

    Cecilia Malmström, the European commissioner for home affairs, will next week propose a directive aimed at blocking paedophile websites. But civil liberties campaigners, a German government minister, and a fellow commissioner have already voiced opposition. […] Sabine Schnarrenberger, Germany’s justice minister, advised Malmström earlier this week not to include website blocking in the draft law. Viviane Reding, the European commissioner for justice, fundamental rights and citizenship, has also urged Malmström to drop the idea.

    Malmström defended the blocking plan in a letter to Reding earlier this week. “The draft directive proposes to strengthen different mechanisms in order to block content,” she wrote, adding that the law would block sites that cannot be eliminated, such as websites located outside the EU.

    Nur falls jemand dachte, dass es sich bei dem letzte Woche geleakten Paper des EU-Ministerrats für ein bedauerliches Missverständnis handeln würde. Das war es selbstverständlich nicht. Statt Strategiepapiere zu veröffentlichen, würde „Censilia“ allerdings lieber Nägel mit Köpfen machen und hat bereits eine entsprechende Richtlinie auf EU-Ebene im Sinn.

    Nachtrag: Ah, es geht los. Spricht hier jemand Schwedisch?

    27. März 2010 49
  • : ACTA: Spielt die EU-Kommision mit gezinkten Karten?
    ACTA: Spielt die EU-Kommision mit gezinkten Karten?

    Ich gebe es gerne zu, Netzpolitik auf EU-Ebene überfordert mich. Selbst wenn man glaubt, man würde das Geschehen zwischen Parlament, Kommission, Lobbyverbänden und nationalen Interessen halbwegs überblicken, gibt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwo noch Aspekte und Akteure, die man übersehen hat.

    Aktuell wäre da beispielsweise das Geschacher um ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement).*  Ich habe den Eindruck, dass bei ACTA inzwischen nicht einmal mehr die Beteiligten wissen, wer gerade gegen wen intrigiert.

    Am Montag wurde dies einmal mehr deutlich. Das Video einer Anhörung vor der EU-Kommission hatte Markus ja bereits verlinkt. Tenor damals: Nix neues. Heise titelte gar „EU-Kommission: Keine Three-Strikes-Regelung in ACTA“. Das war wohl nur die halbe Wahrheit.

    27. März 2010 8
  • : Kurzanalyse des geleakten ACTA-Entwurfs bei Golem
    Kurzanalyse des geleakten ACTA-Entwurfs bei Golem

    Nein, ich bin nicht lesefaul. Ich habe nur wenig Zeit. Und da ich ahne, dass es vielen Lesern ebenso geht, verweise ich hiermit kurz und knapp auf eine Kurzanalyse des geleakten ACTA-Entwurfs bei Golem. Gut, auch die Kurzanalyse ist in der Webversion immer noch 3 Klicks lang. Gegenüber den 56 Seiten Verhandlungstext (PDF) in bestem Diplomaten-Englisch ist das aber schon ein echter Schritt nach vorn, oder?

    Von den Inhalten kann man das leider nicht behaupten. Zum Thema Urheberrecht bemerkt Robert A. Gehring beispielsweise:

    Wäre womöglich der Teenager betroffen, der ein eigenes Video unerlaubterweise mit einem Michael-Jackson-Hit synchronisiert und bei Youtube hochgeladen hat? […] Soll sich also der oben angesprochene Teenager tatsächlich in einem Strafverfahren vor Gericht verantworten müssen, nur weil ein Musikkonzern sich an dem Video stört? […] Sollen tatsächlich größere Teile der Jugend mit einem Federstrich kriminalisiert werden? Anscheinend verfolgt die EU-Kommission mit ACTA genau dieses Ziel.

    Es gibt aber auch einen Lichtblick:

    25. März 2010 8
  • : Warum Corporate PR keine aggressiven NGO-Kampagnen versteht.
    Warum Corporate PR keine aggressiven NGO-Kampagnen versteht.

    Die aktuelle Nestle-Kampagne von Greenpeace hat einige Kritik aus der PR-Branche hervorgebracht. Eine lesenswerte Erwiderung auf diese gibts beim Metronauten zu lesen: Warum Corporate PR keine aggressiven NGO-Kampagnen versteht.

    25. März 2010