Überwachung
Staatliche Überwachung, Innenpolitik, Cybermilitär und Geheimdienste.
-
: Schily verteidigt seine Biometrie-Geschäfte
: Schily verteidigt seine Biometrie-Geschäfte Na denn: „Schily verteidigt Einstieg bei Sicherheitstechnik-Unternehmen“, es sei ja nicht nur ein Sitz im Aufsichtsrat, sondern er habe auch Anteile erworben.
Gegenüber dem stern erklärte Schily, er habe eine Beteiligung an der SAFE ID Solutions AG erworben. Die genaue Höhe wollte er nicht nennen, sein Anteil sei aber minimal. -
: Neues von SWIFT
: Neues von SWIFT Während die Article 29 Group unter dem Vorsitz von Peter Schaar nächste Woche die massive Weitergabe von europäischen Banküberweisungsdaten an US-Geheimdienste diskutieren wird, hat in Österreich die Staatsanwaltschaft Wien Vorermittlungen eingeleitet. Dies berichtet die Futurezone: Staatsanwaltschaft prüft SWIFT-Affäre.
-
: Ashcroft macht jetzt in Homeland Security
: Ashcroft macht jetzt in Homeland Security Erinnert sich noch jemand an John D. Ashcraft? Der war US-Justizminister vor und nach dem 11. September und ist mit verantwortlich für den Aufbau der Homeland Security und der ausufernden Überwachung in den USA. Seit zwei Jahren ist er nicht mehr Teil der Regierung und war wohl Vorbild für Otto Schily und seine Biometrie-Beratungstätigkeiten, wie ein Artikel in der Washington Post zeigt: Ashcroft Finds Private-Sector Niche.
-
: Schily wird Biometrie-Berater
: Schily wird Biometrie-Berater Heise berichtet gerade, dass Otto Schily jetzt Biometrie-Berater wird: Ex-Innenminister Schily berät künftig Biometrie-Firmen.
Der frühere Bundesinnenminister Otto Schily hat Aufsichtsratsmandate bei zwei Firmen angenommen, die auf dem Gebiet der biometrischen Sicherheitstechnik aktiv sind. Während die Byometric Systems AG mit Sitz im bayerischen Mitterfelden auf die Iris-Erkennung spezialisiert ist, bietet SAFE ID Solutions AG (Unterhaching) Hard- und Software-Lösungen für die Personalisierung elektronischer Ausweisdokumente an.
-
: Bundesdruckerei schaut in die Zukunft
: Bundesdruckerei schaut in die Zukunft Die privatisierte Bundesdruckerei hat auf ihrer Homepage eine Chronik zu „125 Jahre Bundesdruckerei“ veröffentlicht. Auf der letzten Seite geht es vom Jahr 2000 bis in die Zukunft des Jahres 2010. Und da steht dann prognostizierend:
Die Grenzen der Industriestaaten werden von der Bundesdruckerei mit automatischen Erkennungssystemen ausgestattet, die Personen quasi im Vorbeigehen identifizieren. -
: Europas Jugend biometrisch erfassen?
: Europas Jugend biometrisch erfassen? Auf EU-Ebene wird wohl gerade darüber diskutiert, die Fingerabdrücke der europäischen Jugend zu erfassen.
Mehr gibts hier:
Statewatch: EU states will be free to fingerprint children from day one of their life as soon as it is technologically possible.
Tony Bunyan, Statewatch editor, comments:
„All the discussions by EU governments in the Council about the age at which children should be subject to compulsory fingerprinting are based on the technological possibilities – not on the moral and political questions of whether it is right or desirable. -
: Podcasting-Interview: eStudio Livre
: Podcasting-Interview: eStudio Livre Hier ist ein kurzes sieben Minuten langes Interview mit Alexandre vom eStudio Livre Projekt aus Brasilien über das Konzept der Cultural HotSpots (Ponta de Cultura) und die eStudio Livre Community.
-
: Mal wieder: G8 gegen Terror
: Mal wieder: G8 gegen Terror Wenn die G8-Staaten gemeinsam gegen den Terrorismus vorgehen wollen, sieht es eigentlich immer schlecht für Bürger- und Menschenrechte aus. Jetzt ist wieder ein neues Meeting geplant, diesmal in Russland: G8-Staaten planen enge Kooperation gegen Terrorismus. Und Schäuble droht schonmal mit einem Schwerpunkt auf Cyber-Kriminalität, wenn Deutschland nächstes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft hat.
-
: Mann lässt sich Fingerabdrücke transplantieren
: Mann lässt sich Fingerabdrücke transplantieren Um in die USA einreisen zu können hat sich ein Jamaikaner Haut seiner Füsse auf die Finger transplantieren lassen. Der Gesuchte wollte damit die biometrischen Kontrollen überlisten, wurde aber gefasst, als einem Beamten die entstellten Finger auffiehlen. Deutlich schmerzfreier, billiger und wahrscheinlich erfolgreicher wäre wohl das Verfahren des Chaos Computer Clubs gewesen, der schon vor längerer Zeit beschrieb, wie sich Fingerabdrücke kopieren lassen.
-
: Japan testet Überwachungssystem zur Gesichtserkennung
: Japan testet Überwachungssystem zur Gesichtserkennung Im Bahnhof des Regierungsvirtels von Tokio wird derzeit ein Überwachungssystem mit Gesichtserkennung getestet. Beim passieren der Fahrkartensperre nehmen Kameras dabei die Gesichter auf und vergleichen diese gegen eine Datenbank von Gesuchten. Überprüft werden soll ebenfalls die Erkennungsleistung bei der Verwendung von Sonnenbrillen und Masken.
-
: Interviews mit Peter Schaar zum Datenschutz
: Interviews mit Peter Schaar zum Datenschutz Niels Boeing hat für Technology Review ein Interview mit Peter Schaar, dem Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit gemacht: „Jede Überwachungsbefugnis stellt eine Grundrechtseinschränkung dar“.
Gestern gabs schon ein Interview mit Peter Schaar im Deutschlandradio: Schaar gegen zentrale Einsicht in biometrische Daten. -
: Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern
: Datenspuren in Dresden: Privatsphäre war gestern Am 13. und am 14. Mai 2006 findet im Kulturzentrum Scheune in Dresden das nächste Datenspuren-Symposium mit dem Motto „Privatsphäre war gestern“ statt. Der Chaos Computer Club Dresden organisiert wieder die jährliche Veranstaltung.
Das Programm soll morgen stehen, bisher gibt es eine Übersicht der Vorträge und Workshops. -
: 250 Franken für vielleicht 5 Jahre haltbare Biometrie-Pässe
: 250 Franken für vielleicht 5 Jahre haltbare Biometrie-Pässe In der Schweiz wird es künftig, wenig überraschend, biometrische Pässe geben. Der „Pass 06“ wird ab September ausgegeben und muss wie anderswo extra teuer bezahlt werden: 250 Franken (etwa 160 Euro) kostet das Teil, dessen Nutzen nicht nur fragwürdig, sondern dessen technische Haltbarkeit auch offiziell ungeklärt ist:
Das 250 Franken (etwa 160 Euro) teure Dokument gilt zunächst nur für fünf Jahre, weil nicht klar ist, wie lange der eingebaute Chip hält. -
: Lesetipp in der Zeit: Wie bei James Bond
: Lesetipp in der Zeit: Wie bei James Bond Einen wie üblich gut geschriebenen Artikel zu den Stimmungen und Stimmen und rum die Etablierung von Biometrie ist am 9. März in der Zeit erschienen. Daraus ein Absatz über das Biometrieunternehmen „Dermalog“ aus Hamburg:
50 Angestellte arbeiten hier, mittlerweile erwirtschaften sie ein jährliches Umsatzvolumen im zweistelligen Millionenbereich.
-
: ePass jetzt auch für Österreich
: ePass jetzt auch für Österreich Bereits Ende vergangener Woche billigte der Innenausschuss des österreichischen Nationalrates die Aufrüstung des Reisepasses mit einem Chip. Neben den Passdaten enthält dieser auch ein Foto. Dieses wird dann auch auf den Pass aufgedruckt, und nicht wie bisher üblich geklebt. Die Gebühr bleibt mit 69 Euro konstant.
-
: Jetzt auch in Japan: Einreise nur noch nach Abgabe von Fingerabdrücken
: Jetzt auch in Japan: Einreise nur noch nach Abgabe von Fingerabdrücken Wie die USA fordert jetzt auch Japan bei der Einreise die Abgabe von Gesichtsbild und Fingerabdruck. Diese Maßnehme gilt für Personen ab 16 Jahren und soll Terroristen und illegalen Einwanderer fern halten. Außerdem müssen die Fluggesellschaften, nach der für Juni geplanten Parlamentsvorlage, auch die Namen der Passagiere und Crewmitglieder vorlegen.
-
: Niederländischer BiometriePass gehackt
: Niederländischer BiometriePass gehackt Soviel zum Thema „Mehr Sicherheit bei den ePässen“: Niederlande: Biometrie-Pass erfolgreich gehackt.
Dem gelungenen Pass-Crack kamen dabei einige Schwachstellen des niederländischen Biometrie-Passes zugute, beispielsweise eine fortlaufende Seriennummer, die dadurch auch mit dem Ablaufdatum des Passes korreliert. -
: Biometrischer Pass in UK: Gegenwind für Blair
: Biometrischer Pass in UK: Gegenwind für Blair Der britische Independent bringt heute einen Kommentar, der den innerbritischen Widerstand gegen den neuen ePass zusammenfasst. Die Aufnahme biometrischer Merkmale wird nicht weiter erwähnt. Sonst keine Überraschung: es wird viel teurer als gedacht und dadurch noch mehr Unwillen erzeugen, zumal genaue Zahlen nicht zu bekommen sind.
-
: Polizei mit portabler Online-Fingerabdrucküberprüfung
: Polizei mit portabler Online-Fingerabdrucküberprüfung In der zweiten Phase des Pilotprojekts „Fast Identification“ des Bundeskriminalamt (BKA) erhalten Streifenwagenbesatzungen aus Bayern erstmals Onlinezugriff auf die AFIS-Datenbank des BKA. Ab der nächsten Woche kann dann aus Fahrzeugen mit optischen Fast-ID-Geräten Bilder der aufgenommenen Fingerbilder drahtlos mit dem zentralen Bestand von über 3,2 Millionen Abdrücken verglichen werden.
-
: Bundesregierung plant zentrale Gesichtsbilddatei für Asylbewerber
: Bundesregierung plant zentrale Gesichtsbilddatei für Asylbewerber Wie das Handelsblatt berichtet verlangt die Bundesregierung künftig von jedem Ausländer ein digitales Foto, um dieses im Ausländerzentralregister zu speichern. In der Datenbank, die laut Innenministerium in Zukunft bis zu 30 Millionen Bilder beinhalten soll, können Ausländerbehörden dann mittels biometrischer Merkmale des Gesichts die Identität eines Antragstellers überprüfen.