Öffentlichkeit
Meinungs- und Pressefreiheit, Zensur, Menschenrechte, Whistleblowing, Transparenz, Öffentlichkeitswandel, Datenjournalismus und Open Data.
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: Moderation nach Gutsherrenart: Wie Twitter Accounts ohne Einordnung des Kontexts sperrt
Jörg Rupp verlor seinen Twitter-Account, ohne dass das Unternehmen einen beanstandeten Tweet in Kontext setzte. : Moderation nach Gutsherrenart: Wie Twitter Accounts ohne Einordnung des Kontexts sperrt Die derzeitige Löschorgie in sozialen Netzwerken trifft nicht nur prominente Fälle wie die Streetart-Ikone „Barbara“ und das Satire-Magazin Titanic. Der Fall von Jörg Rupp zeigt, dass Twitter nach Gutsherrenart Accounts sperrt ohne sich den Kontext von Tweets anzusehen. Widerspruch beantwortet das Unternehmen mit Standardfloskeln.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 2: Wenig Netzpolitik in den Sondierungsgesprächen
Wer hat Lust auf GroKo? : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 2: Wenig Netzpolitik in den Sondierungsgesprächen Die GroKo-Sondierungsergebnisse ernüchtern, während das NetzDG weiterhin große Wellen schlägt. Weltweit wird Überwachung und Internetkontrolle ausgebaut. Facebook ändert seinen Algorithmus und wir haben Handgriffe aufgeschrieben, die ihr dem entgegensetzen könnt. Die Themen der letzten Woche im Überblick.
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: About:blank erklärt Falschnachrichten und Fehlinformationen
Quelle: Internet : About:blank erklärt Falschnachrichten und Fehlinformationen Was sind Fake News und wie unterscheiden sie sich? Was kann ich tun, um nicht auf Falschmeldungen und Fehlinformationen reinzufallen? Das erklärt die aktuelle Folge unseres Webvideo-Formates about:blank einem jungen Publikum.
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: Wen die Polizei Hamburg auf Twitter blockiert, entscheidet das Social Media Team
Ein Twitter-Nutzer warf der Hamburger Polizei vor, dass sie sich wie in einem Polizeistaat verhalte - und wurde von der Behörde blockiert. : Wen die Polizei Hamburg auf Twitter blockiert, entscheidet das Social Media Team Darf die Polizei einfach Nutzer auf Twitter blockieren? Während die rechtliche Situation noch vor keinem deutschen Gericht geklärt wurde, geht die Polizei Hamburg davon aus, dass ihre eigene Netiquette zur Anwendung kommen kann.
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: NetzDG: Viel Kritik, aber keine schnelle Evaluierung
: NetzDG: Viel Kritik, aber keine schnelle Evaluierung Der Streit um das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist in vollem Gange: In der Bundespressekonferenz rechtfertigt die Bundesregierung die umstrittene Regelung zur Bekämpfung von Hass und verbaler Gewalt. Kritiker, Experten, aber auch Unterstützer des Gesetzes bringen ihre Argumente vor. Für den Deutschen Journalistenverband ist das NetzDG schlicht eine „Gaga-Vorschrift“.
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: NetzDG: Sieben Unternehmen haben Kontaktstellen benannt
Kritiker beklagen eine Löschorgie legaler Inhalte durch das NetzDG. (Symbolbild) : NetzDG: Sieben Unternehmen haben Kontaktstellen benannt Unternehmen müssen selbst feststellen, ob sie unter das NetzDG fallen. Nun wurde erstmals bekannt, welche sozialen Netzwerke sich auf das Gesetz eingestellt haben.
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: Neues aus dem Fernsehrat (20): Drohende Löschwelle öffentlich-rechtlicher Inhalte bei YouTube
Wenn der Fernsehrat in Hotelballrooms tagt, sind die Steckdosen voller Glitzer : Neues aus dem Fernsehrat (20): Drohende Löschwelle öffentlich-rechtlicher Inhalte bei YouTube Auch nach dem Ende der 7‑Tages-Frist werden ARD, ZDF und Co weiterhin depublizieren, weil Rechte für längere Verweildauern fehlen. Aber selbst wo die Rechte vorhanden wären, drohen Löschungen in Mediatheken und YouTube-Kanälen solange die grundsätzliche Depublizierungspflicht fortbesteht.
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: Kommentar: Das Recht auf den Tweet
Joker: Das Recht auf den Tweet (Symbolbild) | Original: Poker hand : Kommentar: Das Recht auf den Tweet Das neue Jahr hat kaum begonnen, da ist bereits klar: Das nun in Kraft getretene Netzwerkdurchsetzungsgesetz trägt wenig dazu bei, rechtspopulistische Hetze zu begrenzen. Vielmehr bietet es Raum für neue Spiele mit der digitalen Öffentlichkeit. Akt 1.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 1: Das große Löschen kann beginnen
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 1: Das große Löschen kann beginnen Seit diesem Jahr müssen kommerzielle Plattformen wegen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes vermeintlich offensichtlich rechtwidrige Inhalte schneller löschen. Das Bundeskartellamt rüstet sich verbal gegen seine Auseinandersetzung mit Facebook und wäre Kohl nicht Kanzler geworden, hätten wir in Deutschland heute möglicherweise das beste Glasfasernetz der Welt. Die Themen der Woche im Überblick.
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: Erfolg vor Gericht: Wissenschaftliche Dienste von Landtagen auskunftspflichtig (Update)
2016 beschloss das rheinland-pfälzische Parlament eine Generalsanierung seines Landtags. Sein Verhältnis zur Transparenz muss jetzt auch erneuert werden. : Erfolg vor Gericht: Wissenschaftliche Dienste von Landtagen auskunftspflichtig (Update) Auch Landtage müssen auf Anfrage Gutachten ihrer Wissenschaftlichen Dienste herausgeben. Das hat das Verwaltungsgericht Mainz entschieden. Dem Urteil vorausgegangen war eine hartnäckige Blockadetaktik des Landes Rheinland-Pfalz.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 51: Oh wie schön – überall Gesichtserkennung
Einfach mal entspannen - netzpolitik.org wünscht allen einen geruhsamen Jahresausklang. : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 51: Oh wie schön – überall Gesichtserkennung Am Berliner Südkreuz wird die automatische Gesichtserkennung munter weiter getestet. Facebook bekommt aufgrund seiner marktbeherrschenden Stellung vom Bundeskartellamt auf den Deckel und die Hamburger Polizei sorgt mit seiner sogenannten Öffentlichkeitsfahndung zum G20-Gipfel für Aufruhr. Die Themen der Woche im Überblick.
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: Wir präsentieren: about:blank – Ein netzpolitisches Webvideo-Format
about:blank - ein netzpolitisches Videoformat : Wir präsentieren: about:blank – Ein netzpolitisches Webvideo-Format Wir präsentieren mit about:blank ein neues Webvideo-Format, das netzpolitische Themen für junge Menschen aufbereitet. Zusammen mit medialepfade.org wollen wir dabei ausprobieren, wie wir anderen Teilen der Gesellschaft unsere mitunter komplexen Fragestellungen und Themen in alternativen Formaten vermitteln können.
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: Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas
Der Blogger und Menschenrechtsaktivist Wael Abbas. (Archivbild) : Twitter sperrt Account des ägyptischen Menschenrechtlers Wael Abbas Twitter hat den Menschenrechtler und einen bekannten Chronisten der ägyptischen Revolution gesperrt – wegen Hate Speech. Was das Unternehmen dem Aktivisten genau vorwirft und ob das autoritäre ägyptische Regime Druck auf Twitter ausgeübt hat, ist nicht bekannt.
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: Das Monster Facebook endlich bändigen
: Das Monster Facebook endlich bändigen Facebook ist marktbeherrschend und weite Teile seiner Datensammlung unrechtmäßig. Das Bundeskartellamt will dem Unternehmen jetzt klare Grenzen aufzeigen. Doch das Verfahren kann erst der Auftakt des Unterfangens sein, die Macht des Konzerns zum Wohle der Gesellschaft zu brechen. Ein Kommentar.
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: Relaunch: OffenerHaushalt.de macht Finanzdaten zugänglich
Anhand solcher Diagramme lassen sich die Verhältnisse der einzelnen Posten im Bundes leicht erkennen. : Relaunch: OffenerHaushalt.de macht Finanzdaten zugänglich Auf OffenerHaushalt.de erfährt man mit wenig Aufwand, wofür Bund, Länder und Kommunen die eigenen Steuergelder verwenden. Die Plattform hat jetzt ein neues Design und kann pro-Kopf-Ausgaben anzeigen. Außerdem ist es für Nutzer nun ein Leichtes, Haushaltsdaten selbstständig hochzuladen.
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: Neues aus dem Fernsehrat (19): Fünf Wünsche ans öffentlich-rechtliche Christkind
Screenshot des <a href="https://presseportal.zdf.de/pm/weihnachten-und-neujahr-im-zdf-2/">ZDF Weihnachtsportals 2017</a> : Neues aus dem Fernsehrat (19): Fünf Wünsche ans öffentlich-rechtliche Christkind In der Weihnachtsfolge der Serie „Neues aus dem Fernsehrat“ habe ich fünf Wünsche ans Christkind die öffentlich-rechtlichen Internetangebote betreffend. Und zwar ausschließlich Punkte, die auch ohne Gesetzesänderungen bereits heute durch die öffentlich-rechtlichen Anbieter selbst möglich wären.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 50: Das Ende der Netzneutralität in den USA
Das Internet. Jetzt neu: Mit weniger Freiheit, aber dafür mit bezahlten Überholspuren. : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 50: Das Ende der Netzneutralität in den USA Die FCC schafft die Netzneutralität in den USA ab. Auch in Deutschland wird uns dieses Thema in Zukunft mehr beschäftigten. Der BND hat vor Gericht verloren und wir haben einen Haufen interner Akten des Bundesinnenministeriums zur Videoüberwachung am Bahnhof Südkreuz ausgewertet. Außerdem hat Twitter auf das Netzwerkdurchsetzungsgesetz reagiert. Die Themen der Woche im Rückblick.
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EU-Parlament: Grundrechte in Freihandelsabkommen einbauen
Internationaler Handel ist eng mit dem Aufstieg der Container-Logistik verbunden. Neben dem "Warenstrom" soll nun ein "Datenfluss" entstehen. EU-Parlament: Grundrechte in Freihandelsabkommen einbauen Das Europäische Parlament fordert die Kommission auf, Netzneutralität, Verschlüsselung und Datenschutz in internationalen Handelsabkommen zu verankern. Das sei mit dem Prinzip des „freien Datenflusses“ vereinbar. Jetzt liegt es an der Europäischen Kommission, auf diese Forderungen zu antworten.
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: Der Nutzer als Jurist: Twitter rollt Meldesystem für das NetzDG aus
In Twitters Meldesystem müssen Nutzerinnen und Nutzer die Beschwerden jetzt selbst juristisch einordnen. (Symbolbild / Originaltitel: Deutsche Gesetze) : Der Nutzer als Jurist: Twitter rollt Meldesystem für das NetzDG aus Als erstes soziales Netzwerk hat Twitter ein speziell für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz angepasstes Beschwerdesystem ausgerollt. Das System des Kurznachrichtendienstes verlangt eine juristische Einordnung der gemeldeten Inhalte durch die Nutzer.
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: Bundestag debattiert darüber, NetzDG und Vorratsdatenspeicherung abzuschaffen
: Bundestag debattiert darüber, NetzDG und Vorratsdatenspeicherung abzuschaffen Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist am Ende – außer es kommt wieder zu einer Großen Koalition. Alle kleinen Parteien im Bundestag wollen das für die Meinungsfreiheit gefährliche Gesetz kippen: FDP, Linke und AfD bringen sich heute sogar mit eigenen Gesetzentwürfen in Stellung.