Nutzerrechte
Verbraucherschutz, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Algorithmen.
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: Online-Preisvergleich: Google steht Milliardenstrafe ins Haus
Die EU-Kommissarin für den Wettbewerb, Margrethe Vestager, hat Milliardenstrafen im Gepäck. (Symbolbild) : Online-Preisvergleich: Google steht Milliardenstrafe ins Haus Bis zu neun Milliarden Euro könnte es Google kosten, seine marktbeherrschende Stellung missbraucht zu haben. Ein Urteil im Verfahren der EU-Kommission gegen den Suchmaschinenbetreiber soll demnächst bevorstehen.
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Grundrechte-Report 2017: Zum Verbot der Ausgabe anonymer Prepaidkarten
Whitney Blake im Film „The Case of the Restless Redhead“, 1957 Grundrechte-Report 2017: Zum Verbot der Ausgabe anonymer Prepaidkarten Heute erscheint der Grundrechte-Report 2017, der die Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland bewertet. Nils Leopold widmet sich darin der Anonymität beim Telefonieren und der Pflicht zur Identifizierung beim Kauf von Prepaidkarten. Ab 1. Juli 2017 wird eine Ausweisvorlage obligatorisch.
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: Verhaltensbasierte Werbung: Facebook identifiziert emotional verletzliche Jugendliche
Emotional Targeting: Jugendliche, die traurig, ängstlich oder selbstzweifelnd sind, könnten besonders ansprechbar für bestimmte Werbeformen sein, weiß Facebook. : Verhaltensbasierte Werbung: Facebook identifiziert emotional verletzliche Jugendliche Eine australische Zeitung berichtet von internen Dokumenten, die nahelegen, dass Facebook seine Daten gezielt nach emotional verletzlichen Jugendlichen durchsuchen lassen kann. Der Konzern hat die Echtheit der Unterlagen indirekt bestätigt, betont aber, dass Emotionsanalyse-Tools keinem anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt würden.
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: Kaffee beim Berater: Über Sinn und Unsinn von Internetversicherungen
Kann eine Versicherung ein Fallschirm für den Internetnutzer sein? : Kaffee beim Berater: Über Sinn und Unsinn von Internetversicherungen Internetversicherungen für Privatpersonen sind ein wachsender Markt. Sie sollen ihren Kunden bei Phishing, Betrug, Cyber-Mobbing und Beleidigungen im Netz helfen. Funktioniert das und wer braucht das? Erlebnisbericht einer Suche nach dem Nutzen.
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: G20-Digitalminister wollen bis 2025 Breitband-Internet für alle
Für Deutschland beim G20-Digitaltreffen: Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (Archivbild). : G20-Digitalminister wollen bis 2025 Breitband-Internet für alle Die Digitalminister der wichtigsten Industrienationen haben bei ihrem Treffen in Düsseldorf eine „Roadmap“ für die digitale Welt entworfen. Sie hat vor allem ein Ziel: die Digitalisierung wirtschaftsfreundlich zu gestalten.
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: EU-Forschungsstelle warnt vor smarten Teddybären und Schnüffelpuppen
Smart Toy Bear. : EU-Forschungsstelle warnt vor smarten Teddybären und Schnüffelpuppen Der Millionenmarkt für smarte Spielzeuge wächst rasant. Die Auswirkungen der Kulleraugen-Robotik auf die Entwicklung der Kinder sind noch weitgehend unerforscht. Bekannt sind allerdings Probleme bei Sicherheit und Datenschutz. Davor warnt jetzt auch eine Studie der EU-Kommission.
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: Android: Hälfte aller Geräte erhielt 2016 kein einziges Sicherheitsupdate
Auf dem Weg der Besserung: Die Sicherheit von Android-Geräten (Symbolbild) : Android: Hälfte aller Geräte erhielt 2016 kein einziges Sicherheitsupdate Google gelingt es nur langsam, die Android-Sicherheit zu verbessern. Viele Hersteller liefern für alte und günstige Modelle keine Updates aus – zu Lasten der Nutzer.
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: Dateneigentum: Merkel ist noch unsicher, ob unsere Daten Firma A oder Firma B gehören sollen
Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem japanischen Premierminister Shinzō Abe auf der Cebit. : Dateneigentum: Merkel ist noch unsicher, ob unsere Daten Firma A oder Firma B gehören sollen Die Bundeskanzlerin hat sich anlässlich der Cebit für ein umstrittenes Eigentumsrecht an Daten ausgesprochen. Als mögliche Besitzer kommen ihr nur Firmen, nicht aber betroffene Menschen in den Sinn. Verkehrsminister Alexander Dobrindt will laut der Welt ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen.
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: Interview über Adblocker und das Wohlergehen der Schadsoftware-Branche: „Das Problem Malvertising nicht aussitzen!“
„Das Malvertising-Problem fängt jetzt erst richtig an“, sagt IT-Sicherheitsberater Thorsten Schröder. : Interview über Adblocker und das Wohlergehen der Schadsoftware-Branche: „Das Problem Malvertising nicht aussitzen!“ Werbung kann mit Adblockern ausgeblendet werden. Das ist auch deswegen digitale Selbstverteidigung, weil zugleich die Installation ungewünschter Software verhindert wird. Über die steigenden Zahlen bei Schadsoftware, die Huckepack mit Werbung verbreitet wird, sprechen wir in einem Interview mit Thorsten Schröder.
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: Verbraucherschutzgipfel in Berlin: Digital Rights auf die G20-Agenda setzen!
„Verbrauchervertrauen in die digitale Welt stärken“ war das Motto des G20 Consumer Summit in Berlin. <br /> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/34501870@N00/8082053547">Ashwin Kumar</a> : Verbraucherschutzgipfel in Berlin: Digital Rights auf die G20-Agenda setzen! Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft sollen erstmalig Verbraucherrechte in der digitalen Welt in den Fokus genommen werden. Verbraucherschutzorganisationen haben dazu gestern Studien und Empfehlungen vorlegt. Neben Datenschutz stehen auch Produkthaftung und verpflichtende Sicherheitsupdates auf dem Forderungskatalog.
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: Studie: Algorithmen als gesellschaftliche Herausforderung
Gegen die negativen Auswirkungen von Algorithmen fordern viele die Offenlegung des Codes (Symboldbild). Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CC0 1.0</a> - <a href="https://unsplash.com/search/code?photo=Skf7HxARcoc">Markus Spiske</a> : Studie: Algorithmen als gesellschaftliche Herausforderung Das PewResearchCenter bat Fachexpertinnen und ‑experten um Prognosen zu den langfristigen Auswirkungen des „Zeitalters der Algorithmen“. Dieses hat laut dem Bericht großes Potential für die Lösung gesellschaftlicher Probleme.
Allerdings zeigen die Antworten auch eine ganze Reihe von möglichen Problemfeldern auf: Die „Algorithmisierung der Gesellschaft“ könne unter anderem Firmen und Regierungen mehr Macht zuspielen, bestehende gesellschaftliche Vorurteile, Diskriminierungstendenzen und Filterblasen verstärken sowie Arbeitsplätze zerstören.
Aufgrund dieser befürchteten (nicht-intendierten) Konsequenzen fordern die Befragten Aufklärung und Transparenz über die Nutzung und Auswirkungen von Algorithmen. Zudem sollen die verwendeten Codes sowie deren Programmierer kontrolliert werden.
Trotz aller Befürchtungen schätzten die 1.302 Befragten die Summe der kommenden Auswirkungen zu gleichen Teilen als insgesamt positiv, neutral und negativ ein.
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: USA: Recht auf Reparatur nimmt Fahrt auf – und Apple bremst
Derzeit droht noch ein Garantieverlust bei Reparaturen durch Drittanbieter. Das könnte sich mit dem "Recht auf Reparatur" ändern. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/adamcohn/14588009477/">Adam Cohn</a> : USA: Recht auf Reparatur nimmt Fahrt auf – und Apple bremst Ein „Recht auf Reparatur“ sollen zurzeit diskutierte Gesetzentwürfe verankern, die in acht US-Bundesstaaten auf dem Tisch liegen. Darin wird gefordert, dass die Hersteller ihre Originalersatzteile auch an Verbraucher und unabhängige Dienstleister verkaufen sowie Diagnose- und Reparaturanleitungen öffentlich zugänglich machen.
Unternehmen wie Apple stellen sich dagegen, da sie mit ihrem Monopol auf den Reparaturservice viel und langfristig verdienen. Zudem befürchten Großkonzerne, dass solche Initiativen als Blaupausen für andere Bundesstaaten – und den Rest der Welt – dienen könnten. Dabei schrecken sie nicht vor überzogener Argumentation zurück: So soll etwa ein Apple-Repräsentant behauptet haben, Nebraska würde zum Mekka für zwielichtige Akteure („mecca for bad actors“) werden, sollte der dort vorliegende Gesetzentwurf auch Mobiltelefone miteinbeziehen.
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: Schnüffelpuppe „My Friend Cayla“ in Deutschland verboten
Screenshot: Produktwebseite : Schnüffelpuppe „My Friend Cayla“ in Deutschland verboten Ein Jura-Student hat eine „smarte Puppe“ untersucht und sie als verbotene Sendeanlage eingestuft. Diese Ansicht teilt nun auch die Bundesnetzagentur und verbietet das Spielzeug. Eltern müssen es sogar vernichten, um sich nicht strafbar zu machen.
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: Facebook stellt diskriminierende Zielgruppenauswahl in den USA teilweise ein
Foto: <a href="https://unsplash.com/collections/327289/facebook-ads?photo=iuvLYv85r40">Clem Onojeghuo </a> unter <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank">unsplash</a> : Facebook stellt diskriminierende Zielgruppenauswahl in den USA teilweise ein Facebook reagiert auf Kritik an rassistisch diskriminierendem Targeting: „Multikulturelles Marketing“, bei dem man beispielsweise als „African American“ kategorisierte Nutzer bewusst ausschließen kann, soll künftig nicht mehr für Anzeigen in den Bereichen Jobs, Kredite und Wohnungswesen genutzt werden.
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: Großbritannien: Besserer Schutz für Kinder im Netz
Image provided by flickr via CC https://www.flickr.com/photos/outsourcetechndu/8244547406/ : Großbritannien: Besserer Schutz für Kinder im Netz 5.000 Wörter und Schachtelsätze, die nur ein
Hochschulabsolvent verstehen kann: In Großbritannien setzt sich die Arbeitsgruppe „Growing Up Digital“ für verständlichere Nutzungsbedingungen und bessere Kinderrechte im Netz ein. -
: Verbraucherschützer: Klage vor dem Landgericht Berlin gegen Whatsapp
Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/111692634@N04/11406964665/sizes/h/">perspec_photo88</a> : Verbraucherschützer: Klage vor dem Landgericht Berlin gegen Whatsapp Verbraucherschützer nehmen WhatsApp aufs Korn: Vor dem Landgericht Berlin hat der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Klage gegen das Unternehmen eingereicht. Sie stützt sich nach Angaben des Verbandes auf die Änderung der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen im Sommer 2016, für die Whatsapp bereits abgemahnt worden war.
In Deutschland hat das Unternehmen über dreißig Millionen Nutzer. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) schreibt in seiner Pressemitteilung, dass der Messenger-Dienst Whatsapp widerrechtlich deren Daten sammelt und speichert und an den Mutterkonzern Facebook weitergibt. Für 19,3 Milliarden Dollar hatte Facebook vor zwei Jahren das Unternehmen WhatsApp aufgekauft, dabei allerdings versichert, keinen Datenaustausch durchführen zu wollen. Mittlerweile kann WhatsApp im Rahmen seiner Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen aber beispielsweise die Telefonnummern seiner Nutzer an Facebook weiterreichen. Die Weitergabe der Nummern wurde aber zwischenzeitlich vom Hamburgischen Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar untersagt.
Der vzbv wird auch grundsätzlich und kündigt an, im Sinne der Verbraucher in Zukunft weiterhin auf das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung pochen zu wollen:
Das [Grundrecht] werden die Verbraucherzentralen vor allem in Zeiten von Big Data verteidigen. Jeder Verbraucher muss selbst über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen können.
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: Personalisierte Werbung: Snapchat nutzt für Targeting jetzt auch Offline-Shopping-Daten
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/67683836@N02/16910572286/">Adam Przezdziek</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank">Flickr</a> : Personalisierte Werbung: Snapchat nutzt für Targeting jetzt auch Offline-Shopping-Daten Um die Personalisierung ausgespielter Werbung voranzutreiben, wird Snapchat künftig auch Informationen über offline getätigte Einkäufe seiner Nutzer heranziehen. Dafür kooperiert der Social-Media-Dienst mit einem der größten Player im Bereich der kommerziellen Überwachung.
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: Algorithmen, die wir brauchen
Foto: <a href="https://www.flickr.com/photos/salforduniversity/8241390800/">Salford University</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a> : Algorithmen, die wir brauchen Automatisierte Entscheidungssysteme prägen unsere Leben schon heute, in Zukunft geht ohne sie gar nichts mehr. Wie aber müssten sie beschaffen und eingebettet sein, damit sie zu einem guten Leben für alle beitragen? Eine konstruktive Algorithmen-Kritik von Felix Stalder.