Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Manifest: The Infrastructure of Democracy
: Manifest: The Infrastructure of Democracy Gerade findet die „Madrid Conference on Terrorism, Democracy and Security“ statt. Die Safe Democracy – Webseite bietet eine Menge Informationen darüber und auch RSS-Feeds. Spannend ist die Entwicklung eines Manifests „The Infrastructure of Democracy“ in einem Wiki durch Teilnehmer der Konferenz.
Hier ist ein Ausschnitt daraus:
…In conclusion we urge those gathered here in Madrid to:
* Embrace the open Internet as a foundation of 21st Century democracy, and a critical tool in the fight against terrorism.
* Recognizing the Internet’s value as a critical communications infrastructure, invest to strengthen it against attacks and recover quickly from damage.
* Work to spread access more evenly, aggressively addressing the Digital Divide, and to provide Internet access for all.
* To protect free speech and association, endorse the availability of anonymous communications for all.
* Resist attempts at international governance of the Internet: It can introduce processes that have unintended effects and violate the bottom-up democratic nature of the Net.… -
: Diskussion zu Software-Patenten als Live-Stream
: Diskussion zu Software-Patenten als Live-Stream Auch auf der CeBit wird das Thema „Software-Patente“ natürlich heiß debattiert. Nachdem der EU-Rat die umstrittene „Software-Patentrichtlinie“ am Montag „durchgewunken“ hat, findet heute um 15 Uhr auf dem Heise Forum ’05 Sicherheit und Recht eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Diese wird als Live-Stream übertragen.
Geleitet wird die Debatte vom stellvertretenden Chefredakteur der c’t Jürgen Kuri. Teilnehmer sind Dr. Carsten Schulz vom Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software (ifrOSS), Dr. Hans-Werner Moritz (Rechtsanwalt), Jürgen Betten (Patentanwalt) und Hartmut Pilch, Vorsitzender des Fördervereins für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII).
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: Open Source Jahrbuch 2005 erschienen
: Open Source Jahrbuch 2005 erschienen Das Buch kostet 19,90 Euro und steht auch als PDF-Version zum kostenlosen Download zur Verfügung. Spenden sind gerne gesehen.
Das Open Source Jahrbuch 2005 ist pünktlich zur CeBIT 2005 fertig geworden und wird dort in Halle 9 am Stand C09 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Open Source Jahrbuch 2005 deckt ein breites Spektrum von Themen aus Praxis über Wissenschaft und Politik bis hin zu Technik ausführlich ab. Damit bündelt es fachliches Hintergrundwissen in einem zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum einmaligen Kompendium.
Das Buch bietet unter anderem aktuelle Erfahrungsberichte über Migrationsprojekte einzelner Kommunen sowie Beiträge zur derzeitigen Debatte um Softwarepatente und zu Geschäftsmodellen rund um Open Source. Bei der Auswahl der Artikel wurde auf einen konkreten Bezug zu den für Open Source wichtigen Entwicklungen und Ereignissen des letzten Jahres geachtet. So beschäftigt sich beispielsweise der Beitrag zur Rechtssicherheit von Open-Source-Lizenzen intensiv mit dem diesbezüglich wohl wichtigsten deutschen Gerichtsurteil des letzten Jahres. Ein Artikel zum Themengebiet „offene Inhalte“ stellt die rasant gewachsene, freie Online-Enzyklopädie Wikipedia vor – das Projekt zählt mittlerweile über 1,4 Millionen Artikel in über 50 Sprachen, davon alleine gut 200.000 deutschsprachige Einträge.
Das Open Source Jahrbuch 2005 ist ein studentisches Projekt an der TU Berlin, Fachgebiet Informatik und Gesellschaft, unter der Leitung von Prof. Dr. iur. Bernd Lutterbeck.
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: Zurück aus dem Urlaub…
: Zurück aus dem Urlaub… Nach 10 Tagen Urlaub bin ich gestern wieder nach Berlin zurück gekehrt und dachte eigentlich, die Schneezeit müsste endlich mal vorbei sein. Das hier trotzdem Artikel und Links eingestellt wurden, ist Carsten, Bea und Gaia zu verdanken.
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: Nachrichtenüberblick 09.03
: Nachrichtenüberblick 09.03 Telepolis: Analog, Digital – sch?egal, Hauptsache TV-Gucken wird illegal!
Symlink: Bestechungsaktion gegen EU-Softwarepatente
Internet Week: Look Who’s Blogging
Futurezone: EU-Kommissar verteidigt Softwarepatente
Slashdot: Aus. Gov’t Considers Fines for Online Suicide Infos
Wired News: RFID Invades the Capital
FSPA: Stimmen zur Entscheidung des EU-Rats
Heise: Student für Veröffentlichung einer Sicherheitslücke verurteilt
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: Nachrichtenüberblick 07. und 08.03
: Nachrichtenüberblick 07. und 08.03 Heise: EU-Kommission erweitert Informationsangebot für Bürger und Betriebe
Heise: Phishing mit Pharming
Spiegel: Gericht verbietet Link zu Kopierschutz-Knacker
Heise: Datenschützer moniert Abhörrechte der Polizei
de.internet.com: E‑Government in Europa weiter verbessert
Silicon.com: Hacker gets into Harvard
Telepolis: Online-Auktionsbörse für Kredite
Telepolis: Wo geht es hier zur Camcorder Revolution?
Wired News: Wiki Becomes a Way of Life
News.com: White House approves pass for blogger
News.com: Internet passes radio for political news
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: Die Filmindustrie zum Frauentag
: Die Filmindustrie zum Frauentag Immer wieder überrascht die Initiative Zukunft Kino Marketing (ZKM) mit neuen Ideen, wenn es darum geht Konsumenten zu verunsichern und pauschal zu kriminalisieren. Passend zum Weltfrauentag wird darum Gendering betrieben und die mittlerweile hinreichend bekannte „Hart aber gerecht“-Kampagne bekommt ein weibliches Pendant. „Auch Raubkopiererinnen sind Verbrecherinnen“ lautet die neue Botschaft, die mit einem entsprechend gestalteten Poster aufwartet, das eine schuldbewußte Täterin zeigt.
Markus Beckedahl, Vorsitzender des Netzwerk Neue Medien (NNM) weist auf die juristische Unterscheidung zwischen privatem und gewerblichem Kopieren hin, die von der Filmindustrie gerne ignoriert wird.
Gerade in der digitalen Welt muss das Recht auf Privatkopie gestärkt werden, damit manipulierende Aktionen wie die der ZKM keinen Erfolg hätten, so Beckedahl weiter. Verschiedene Initiativen haben sich daher in der Fairsharing-Aktion zusammengeschlossen.
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: EU-Rat winkt Software-Patente durch
: EU-Rat winkt Software-Patente durch Die EU-Wirtschaftsminister haben in ihrer heutigen Sitzung die so genannte Software-Patentrichtlinie trotz massiver Kritik von Seiten der Parlamente und der Zivilgesellschaft verabschiedet.
Bereits kurz vor Weihnachten hatte es einen Versuch gegeben, den umstrittene Gesetzentwurf durch den EU-Rat zu bringen, Damals konnte ein Veto Polens das „Durchwinken“ der Direktive im Landwirtschafts- und Fischereiausschuss verhindern. Diesmal setzte die Ratpräsidenschaft das Thema als so genannten A‑Punkt auf die Agenda der Wirtschaftsminister und machte damit den Weg für die Richtlinie frei. Als A‑Punkte werden im EU-Jargon eigentlich diejenigen Sachverhalte bezeichnet, die als nicht weiter verhandlungsbedürftig und damit als abstimmungfähig gelten.
Wie wenig dies im Falle der so genannte „Richtlinie zu computerimplementierten Erfindungen“ zutrifft, dürfte angesichts der heftigen Debatte des letzten Jahres klar sein. Erst kürzlich hatte das EU-Parlament gefordert, den Gesetzgebungsprozess neu zu starten, da der vorliegende Entwurf der Direktive nach der EU-Erweiterung und der Neuwahl des EU-Parlaments nicht länger mehrheitsfähig ist. Dies wurde von der Kommission strikt abgelehnt. Die heutige Abstimmung im EU-Rat kann deshalb nur als Nichtachtung des parlamentarischen Willens gewertet werden.
Verschiedene EU-Mitgliedsstaaten, darunter Polen und Dänemark, haben dem offiziellen Ratsbeschluss denn auch Zusatzerklärungen beigefügt. Darin wird insbesondere kritisiert, dass die Richtlinie in der derzeitigen Form die Patentierbarkeit von Computerprogrammen nur scheinbar verhindere und damit Wettbewerb im Softwarebereich nachhaltig behindere.
Der Begriff der „Technizität“ gehört innerhalb der Software-Patente-Debatte zu den am heftigst debattierten Punkten. Auch der Deutsche Bundestag verwies darauf, dass die Patentierung von Computercode nur dann überhaupt legitim sein kann, wenn im einzelnen Fall der klare technische Beitrag mit einer naturwissenschaftlichen Wirkung erkennbar ist. Diese Abgrenzung ist, wenn überhaupt, dann nur sehr schwer nachvollziehbar und kann keinesfalls durch die nun verabschiedete Patent-Richtlinie geleistet werden.
Der Rats-Beschluss wird dem EU-Parlament nun in zweiter Lesung zugehen. Es bleibt zu hoffen und zu erwarten, dass die Abgeordneten die Gelegenheit zu gravierenden Änderungen am Entwurf nutzen werden.
Siehe zum Thema auch Spiegel, Heise, Pro-Linux, Golem und
FSPA. -
: Mix Contest winners
: Mix Contest winners CC Mixter has announced the Freestyle Mix Contest and the Militia Mix Contest winners. The top eleven entries in Freestyle Mix will appear on The Wired CD –Ripped. Mixed. Sampled. Mashed. Shared., published by Creative Commons, and go to M3 Music Summit in Miami. The best Militia Mix Contest entry will be released on the next Fine Arts Militia Album Featuring Chuck D. The music could be naturally downloaded free on the Internet.
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: Nachrichtenüberblick 05.03. und 06.03.
: Nachrichtenüberblick 05.03. und 06.03. Das Wochenende brachte u.a. diese Nachrichten:
heise: Softwarepatente: Die Zeichen stehen auf Neuverhandlung im EU-Rat
zdnet.co.uk: Danes save Europe from software patents?
typepad.com: Does „the Long Tail“ mean we need longer copyrights? (via boingboing.net)
heise: Auskunft über Provider-Kundendaten auch ohne Richterspruch
the observer: Dictionary of National Biography: $15,000, buggy – better than Wikipedia?
heise: Etappensieg für Apple
yahoo.com: In Apple case, court says bloggers’ sources not protected
quintessenz.org: Datamining the NSA
globalsound: Smithsonian offers 99 cent world music downloads (via boingboing.net)
boingboing.net: Need examples for study on DRM and disabled people!
wired.com: We Need Spy Blogs
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: Nachrichtenüberblick 04.03
: Nachrichtenüberblick 04.03 Spiegel: Utopien aus Sauerkrautdosen
de.internet.com: Breitband-Nutzung: Deutschland hinkt hinterher
Golem: SCO meldet Fehler in den eigenen Bilanzen
Telepolis: Copyright im Sony-Stil
Pro-Linux: Podcasting mit Linux
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: Quintessenz hackt NSA
: Quintessenz hackt NSA Die österreichische Bürgerrechtsorganisation Quintessenz vermeldet einen erfolgreichen Hack gegen den US-amerikanischen Geheimdienst NSA. Laut Spiegel ist es bereits vor circa einem Jahr einem Mitglied der Gruppe gelungen, sich mittels einer Tarnidentität in die Mailingsliste des „Biometric Consortium“, einer Arbeitsgruppe der NSA, einzutragen.
Die Technologie und Einsatzmäglichkeiten biometrischer Verfahren, wie zum Beispiel Fingerabdruck und Irisscan, waren die hauptsächlich diskutierten Themen dort. Der Mailingliste, die seit 1994 besteht, gehörten zunächst lediglich bestimmte Mitarbeitern und Geschäftspartnern des NSA sowie US-Militärs an. Inzwischen sind jedoch auch Mitarbeiter anderer Staaten sowie der Biometrie-Industrie hinzugekommen.
Nachdem der österreichische Aktivist zunächst nur den aktuellen Mailverkehr beobachten konnte, ermöglichte ein Fehlers des Administrators der NSA, für kurze Zeit den Zugriff auf den gesamten Datenbestand. Rund 55 Megabyte Textdokumente und ein Gigabyte Konferenzmaterial konnte somit herunergeladen werden. Nun ist die Gruppe dabei, das Datenmaterial auszuwerten und soweit wie möglich zu veröffentlichen.
Interessante Details gerade aus den Neunziger Jahren, darunter Reaktionen der NSA auf Entwicklungen der europäischen Biometrie-Industrie und der Versuch patentfreie Standards für biometrische Technologien durchzusetzen, stehen bereits online.
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: Nachrichtenüberblick 03.03.
: Nachrichtenüberblick 03.03. de.internet.com: Reform des Urheberrechts wird für Hochschulbibliotheken teuer
golem: Neue Regeln für weniger Open-Source-Lizenzen
Free Software Magazine: The Libre Culture Manifesto
de.internet:com: Software-Patente: Politiker aller Lager kritisieren EU-Kommission
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: BBC documents under Creative Commons licence
: BBC documents under Creative Commons licence The British Broadcasting Corporation, which has been recently digitalising its documental features archive, decide to licence it under Creative Commons. Christian Ahlert, a professor at Oxford Internet Institute and one of the major suporters of the change, admitts that it might be the first step in opening up all the BBC archive to public, and in a long run change broadcasting production formats.
… [F]or legal reasons, the BBC does not have rights over all that it produces. So, for the meantime, only documentaries will be licensed under Creative Commons, since the broadcaster owns a large part of these rights. What the BBC intends to do, from the time the archive is created, is to request authorisation for all those who participate in any type of production to facilitate digitalisation and licensing.
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: „Happy Birthday“ copyrighted
: „Happy Birthday“ copyrighted Time Warner is legal owner of the copyright to „Happy Birthday to you“ music and lyrics. In fact singing it in public without previous clarifying will be illegal at least until 2030.
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: Freie Netze in der Presse
: Freie Netze in der Presse Gerade da, wo es schön ist, wollen die Telefongesellschaften oft nicht hin: Wo wenig Menschen wohnen, lohnt sich der Aufbau von Internet-Infrastrukturen nicht. In freien Netzgemeinschaften zeigen Aktivisten und Dörfler den „Telkos“, wie man es trotzdem schafft: besser, billiger und natürlich Breitband.
Spiegel-Online widmet sich einmal mehr dem Thema Freie Netze. Der erste Beitrag widmet sich dem Djursland-Projekt, das sich vom regionalen „Versuchslabor“ zum europaweit größten nicht-kommerziellen drahtlosen Breitbandnetz entwickelt hat. Morgen wird die Reihe mit einem Artikel zur gesellschaftlichen Bedeutung Freier Netze fortgeführt.
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: Wissenschaft auf der Seite von Grokster
: Wissenschaft auf der Seite von Grokster In einem Gutachten, dass gestern dem US Supreme Court vorgelegt wurde, hat eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler sich klar auf die Seite der P2P-Tauschbörsen gestellt.
Die Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass ein Verbot der Tauschbörsen durch den Supreme Court sich allgemein negativ auf die technologische Entwicklung auswirken wird. Ein Urteil im Sinne der Unterhaltungsindustrie würde neue Technologien von der Billigung durch die Inhaber der Urheber abhängig machen. Wenn dann noch – wie heute schon häufig der Fall – die Distributionswege auch durch die Rechteinhaber kontrolliert wird, dann ist mit einer solchen Billigung gar nicht erst zu rechnen.
Bleibt zu hoffen, dass die Richter den Argumenten der Wissenschafler im weiteren Verfahren auch Gehör schenken.
(via intern.de)
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: Digitales Zeitalter auch in den Kinos
: Digitales Zeitalter auch in den Kinos Während Hollywood noch über Qualitätsstandards und Marktungschancen des digitalen Kinos diskutiert, wird es in Europa einfach gemacht.
140 Kinos in acht Ländern Europäischen, davon etwa 42 in ganz Deutschland, gehören der European DocuZone an. In den Filmtheatern wird jeweils mittwochs, dem so genannten „paneuropäischen Kinotag“ derselben Film gezeigt. Zum Auftakt gibt es heute den dänischen Dokumentarfilm „The Swenkas“ von Jeppe Rønde zu sehen. Zwölf weitere folgen noch in der Frühjahrssaison, darunter „The White Diamond“ von Werner Herzog (9.3.) sowie „Das Goebbels Experiment“ von Lutz Hachmeister (13.4.).
Den Vorläufer des Projektes initiierte der Produzent Kees Ryninks bereits vor Jahren in den Niederlanden, damals noch unter dem Titel „DocuZone“. Mehr Informationen gibt es hier.
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: Nachrichtenüberblick 02.03
: Nachrichtenüberblick 02.03 de.internet.com: Elektronische Rechnungen nur mit digitaler Signatur gültig
Die Zeit: Patente – In der Grauzone
Telepolis: Noch 250 Tage bis zum 2. WSIS-Gipfel
Silicon.com: nside Linux: What life’s like with Linus
Futurezone: P2P-Streit landet vor oberstem Gericht
Slashdot: Senators Clinton and Kerry Submit Open Voting Bill
Computerwoche: Firefox-Zuwachsrate flaut ab
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: Nachrichtenüberblick 01.03
: Nachrichtenüberblick 01.03 The Register: China sends DVD royalties South
Telepolis: Tierische Cyborgs
Futurezone: Musiklabels wollen teurere Downloads
Heise: Preis für barrierefreie Webgestaltung ausgeschrieben
Heise: Neue Datensicherheits-Richtlinien für US-Behörden
Heise:
Softwarepatente: Das riskante Spiel der EU-Kommission