Generell
Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.
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: Knoppix CeBIT Edition erschienen
: Knoppix CeBIT Edition erschienen 
Die Knoppix CeBIT Edition ist erschienen und wird in einer Auflage von 40000 Stück vom Heise-Verlag auf der Messe verteilt. In den nächsten Tagen wird es auch einen Download der Version 3.8 geben.
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: Personalisierte Google-News
: Personalisierte Google-News Google-News kann nun personalisiert werden. Eigentlich eine prima Idee und in der Praxis einfach gemacht. Ein wenig Social Software ist auch dabei: Benutzerdefinierte Nachrichten können mittels eines Links für Freunde freigegeben werden.
Der Service hat aber meiner Meinung nach noch zwei Nachteile: Die angepassten News werden als Cookies gespeichert. Leert man den Browser-Cache und die Cookies, dann ist alles weg. Und bei Google-News werden in der Default-Einstellung die Suchergebnisse nach „Relevanz“ ausgegeben. Hier sind mir die Algorithmen dahinter unklar und auch nicht besonders logisch. Ich bevorzuge lieber die „Sortierung nach Datum“ für eine chronologische Auflistung der Suchergebnisse. Diese Funktion wird allerdings bei den personalisierten Suchabfragen nicht zur Verfügung gestellt. Schade eigentlich und sollte unbedingt von Google noch eingebaut werden. Dürfte nicht besonders kompliziert sein.
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: Konferenz: CREATIVE CAPITAL
: Konferenz: CREATIVE CAPITAL Mittwoch fliege ich nach Amsterdam zur sehr interessanten „CREATIVE CAPITAL: Culture, Innovation and the Public Domain in the Knowledge Economy“ – Konferenz:
Culture and creativity are the latest ‘buzzwords’ in the debate on innovation strategies for the knowledge economy. But what is the cultural dimension of the knowledge economy? And what does this imply for the public domain? These are the central questions of the Amsterdam CREATIVE CAPITAL conference on March 17 and 18 2005 in Amsterdam.
Leider werde ich nicht alles mitbekommen, weil ein europäisches Creative Commons Treffen parallel zur Konferenz stattfindet. Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich von beidem mitbloggen.
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: Nachrichtenüberblick 14.03.
: Nachrichtenüberblick 14.03. Heise: Apple darf Website zur Preisgabe von Quellen zwingen
The Register: Bloggers must reveal sources – judge
Tagesschau: Zypries plant Ausweitung von DNA-Tests
Tagesschau: Zu viel oder zu wenig Informationsfreiheit?
Tagesschau: Initiative von Schily und Zypries – Rot-Grün will Telefondaten ein Jahr lang speichern
intern.de: Koalition der Blogger
Spiegel: Mozilla stellt Mozilla ein
intern.de: Kazaa und das Rote Kreuz
Golem: eSport-Bund fürchtet um LAN-Partys
Computerwoche: Ude verteidigt Linux-Entscheidung der Stadt München
Golem: GPL-Verstöße: 13 Unternehmen auf der CeBIT im Visier
Silicon: Microsoft und Bayern wollen Innovationen fördern
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: Filesharer in Frankreich freigesprochen
: Filesharer in Frankreich freigesprochen Netzwelt berichtet über ein interessantes Gerichtsverfahren in Frankreich:
Ein französisches Berufungsgericht hat jetzt einen 22-jährigen Netznutzer freigesprochen, der sich nahezu 500 Filme aus dem Internet heruntergeladen hatte. Das Gericht entschied, dass die Downloads legale Privatkopien waren.
Über die erste Gerichtsentscheidung mit demselben Ergebnis hatte ich im Oktober berichtet.
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: Kampagne: StopFakeNews
: Kampagne: StopFakeNews In den USA ist jetzt eine Kampagne mit Petition gegen die Propaganda der Bush-Regierung gestartet, die sich gegen mit Steuergeldern finanzierte Fake-News richtet:
Start Change Now -> Stop Fake News
On Sunday, March 13th, The New York Times broke a major story outlining how the Bush administration has used millions of dollars of taxpayer money to produce and disseminate fake news programs that support a partisan political agenda.
These government-produced segments have frequently aired on broadcast TV stations across the country without proper disclosure.
Not only is this unacceptable, it is also illegal.
Please send an email to the Federal Communications Commission and the Justice Department and ask them to Stop Fake News.
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: Cisco hat ein Public Affairs Blog
: Cisco hat ein Public Affairs Blog Cisco hat nun ein Public Affairs Blog und sie nennen es das „Cisco Worldwide Government Affairs’ (WWGA) High Tech Policy Web Log“. Hauptthema sind wohl Netzwerksicherheit und Netzregulierung. Ein kleiner Schritt in Richtung transparenteres Lobbying?
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: Bild-Zeitung über Vorratsdatenspeicherung
: Bild-Zeitung über Vorratsdatenspeicherung Die Bild-Zeitung hat die Vorratsdatenspeicherung entdeckt: Kommt jetzt die totale Überwachung?
Werden all unsere Telefonate, SMS-Kurzmitteilungen, E‑Mails und Surf-Spaziergänge im Internet schon bald 12 Monate lang in riesigen Zentralrechnern gespeichert?
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: Kampagne: Die Kehrseite der Paradiese
: Kampagne: Die Kehrseite der Paradiese Reporter ohne Grenzen haben eine neue Kampagne gestartet: Die Kehrseite der Paradiese
Blütenweiße Sandstrände, türkisblaues Meer, malerische Tempel – doch hinter diesen Postkartenmotiven verbirgt sich oft ein erschreckendes Bild.
In Tunesien, Kuba, Vietnam, den Malediven oder Birma etwa wird das unterdrückt, was für uns selbstveständlich ist: freie Meinungsäußerung und unabhängige Medien. Kritische Journalisten gelten als Feinde und die Behörden sind ständig bemüht, sie zum Schweigen zu bringen.
Viele Reporter sind in diesen Ländern hinter Gittern für das, was sie recherchiert und geschrieben haben. Über die Schattenseiten der Länder sind sich viele Reisende jedoch nicht bewusst.
Telepolis widmet dieser auch einen eigenen Artikel: Erholung von der Meinungsfreiheit.
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: Nachrichtenüberblick 12.03.
: Nachrichtenüberblick 12.03. Heise: Internet-Sicherheitsinitiative will 10 Millionen Haushalte erreichen
Telepolis: Das Schweigen des Dan Rather
Telepolis: Warnung vor Aushöhlung elementarer Rechte
Telepolis: Apple siegt in Rechtsstreit über Blogger
Pro-Linux: Open Source braucht Basisdemokratie
Computerwoche: Novell träumt von Linux Valley in Nürnberg
intern.de: .net Vertrag auf VeriSign zugeschnitten
de.internet.com: Schily zieht positive Bilanz der verschärftern Überwachungsgesetze
Futurezone: Per Fingerabdruck im Supermarkt zahlen
The Economist: The real digital divide
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: Balance in der WIPO Developing Agenda?
: Balance in der WIPO Developing Agenda? Wohl eher nicht:

Bei der WIPO werden übrigens Industrieverbände z.B. der Musik- und Filmindustrie auch als Non-Governmental-Organisations (NGOs) definiert…
[via Lessig]
Der Streit um die WIPO geht jetzt noch weiter. Die NGO IP-Justice wurde wieder ausgeladen, obwohl sie beim letzten Mal als NGO akkreditiert war:
WIPO has officially denied IP Justice accreditation to participate at the WIPO Development Agenda meetings in April because we are only accredited as „ad hoc“ members of the WIPO Copyright Committee and NOT as „permanent“ members of the General Assembly.
Und gerade erfahre ich, dass EDRi, wo ich u.a. aktiv bin, auch wieder ausgeladen wurde…
Echt bizarr und meilenweit von einer demokratischen UN Organisation entfernt. Wenn man noch bedenkt, dass die globalen Entscheidungen der WIPO unmittelbaren Einfluss auf die europäische Urheberrechts- und Softwarepatentegesetzgebung haben, kann man hier nur noch von einem Feudalensystem der (westlichen) Rechteinhaber sprechen, was jetzt mit aller Macht gegenüber einer stärker werdenden Zivilgesellschaft und den Entwicklungsländern verteidigt werden soll.
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: 100 Second Films Festival
: 100 Second Films Festival LTC has announced a 100 Second Film Festival call for entries. All 100 or less seconds films, on the condition they are licenced under Creative Commons will be accepted.
This is a new festival and we are looking for all kinds of submissions – personal stories, travelogues, mini movies, music videos, experimental, animation, snapshots of life and culture. We can provide support materials if you are interested in curating or screening the festival in your area.
The short features without any submission could be sent until May 1st online, or after submitting $5 by check, as a Mini DV/VHS/DVD/ or file on disc to:
100 SECOND FILM FESTIVAL
c/o LTC
246 Market St.
Lowell, MA 01852For more details go online, or contact Jason Daniels by email: jason@ltc.org
If you are interested in organizing the festival visit this site. -
: Nachrichtenüberblick 11.03
: Nachrichtenüberblick 11.03 Futurezone: Deutsche Bahn testet WLAN in ICEs
Pro-Linux:
Entwicklung der Mozilla-Suite wird eingestelltIntern.de: Neue Erlösmodelle
Pro-Linux: Open Source braucht Basisdemokratie
Newsforge: Conference discusses why ‚everybody needs an open source strategy’
Wired News: Bad Data Fouls Background Checks
Spiegel: Film-Markt neben dem Film-Markt
Mix, Burn & R.I.P. : Musikfestival nutzt iPods und P2P
Politics and Technology: Why tell-a-friend is so important
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: Freiheitsparty der Free Software Foundation Europe
: Freiheitsparty der Free Software Foundation Europe Wir machen nächste Woche Samstag zusammen mit der FSFE eine „Freiheitsparty“ zur Präsentation ihres Fellowship-Programms.

Freunde Freier Software haben seit Anfang März einen neuen Ort, an dem sie sich treffen und austauschen können: Die Fellowship der Free Software Foundation Europe. Um den Start des Portals gebührend zu feiern, veranstalten die Free Software Foundation Europe (FSFE) und das Netzwerk für Freie Software „newthinking“ eine Freiheits-Party.
Am 19.3. ab 19 Uhr (Beginn: 20h) treffen sich Interessierte und Mitglieder der Fellowship im Freie Software Fachgeschäft in Berlin-Mitte (Tucholskystr. 48). Was sonst nur im Internet stattfindet, wird hier erlebbar. Besucher können sich über Freiheit in der digitalen Gesellschaft und Freie Software informieren. Sie erfahren, wie sie über die Fellowship und im Allgemeinen gemeinsam ihre digitale Freiheit verteidigen können.
Auf der Party wird auch die CryptoCard vorgestellt, mit der Mitglieder der Fellowship ihre elektronische Kommunikation ebenso sicher schützen können wie ihre Daten. Damit gelangt so starker Datenschutz erstmals in die Reichweite normaler Computernutzer. Mit der Karte können Sie E‑Mails signieren, Daten ver- und entschlüsseln und sich per single-sign-on
bequem und sicher auf ihrem Rechner anmelden.Dazu gibts elektronische Livemusik von Brothers in Music mit e.d., SAM, headkit und Mirko Hensel. Das Berliner Label veröffentlicht seine Live-Mitschnitte unter Creative Commons Lizenzen.
Samstag, 19.3.2005 ab 20h im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte.
Mit den 5 Euro Eintritt wird direkt die Arbeit der Free Software Foundation Europe unterstützt.
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: Streit um WIPO-Partizipation
: Streit um WIPO-Partizipation Nachdem zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen mit vielen Entwicklungsländern für eine Reform der „World Intellectual Property Organization“ (WIPO) zu einer grösseren Balance der Interessen agiert haben, werden neue Organisationen für das kommende entscheidende Meeting einfach nicht mehr zugelassen. Nun gibt es eine Online-Petition, die für die Aufnahme neuer Organisationen plädiert.
We demand TRANSPARENCY within WIPO and strongly reject any kind of disproportionate representation.
Yet, we call for an immediate PARTICIPATION of civil society and consumer-interest non-governmental organizations (NGOs) within WIPO’s activities. Specifically, but not limited to accepting applications from NGOs to serve as ad hoc observers at the upcoming Inter-sessional Intergovernmental Metting next 11–13 April 2005, and for the Permanent Committee on Cooperation for Development Related to Intellectual Property, next 14–15 April 2005, in order to provide a BALANCED discussion on the Development Agenda and on the IP system in general, observing an equilibrium between IP right holders and consumers.
Furthermore, we urge that WIPO, as a United Nations (U.N.) specialised agency responsible for promoting creative intellectual activity and for facilitating the transfer of technology related to industrial property to the developing countries in order to accelerate economic, social and cultural development, plays its role in making ACCESS to knowledge feasible for humanity, bearing in mind different needs (including, but not limited to, those of the visual and audio impaired) and stages of development.
Beim letzten Meeting im November wurden Positions-Papiere von Organisationen wie EFF und IP-Justice regelmässig in den Mülleimer geworfen. Bisher war die UN-Organisation eher eine Domäne der Rechteinhaber, wie der Musik- und Filmindustrie. Erst in letzter Zeit kämpfen Entwicklungsländer im Zusammenschluss mit zivilgesellschaftlichen Organisationen für eine bessere Balance der Interessen bei Urheberrechts‑, Marken und Patentfragen. Im Herbst letzten Jahres wurde die Genfer Deklaration zur Zukunft der Wipo veröffentlicht, die von vielen Organisationen unterstützt wird.
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: „Die Gegenwart“-Special über die Musikindustrie
: „Die Gegenwart“-Special über die Musikindustrie Das Online-Magazin „Die Gegenwart“ hat ein Special zur Musikindustrie veröffentlicht.
Seit einigen Jahren lässt sich das Wort „Musikindustrie“ nur noch schwer von dem Zusatz „Krise“ trennen. Das Gefühl des Konsumenten für den Wert und damit auch den notwendigen Preis der Musik scheint arg strapaziert, konnten doch Musikdateien lange Zeit kostenlos überall herunter geladen werden. Dass das System des Filesharing kurzfristig durch kostenpflichtige Musikangebote ersetzt werden könnte, glaubte so recht niemand.
Editorial von Björn BrückerhoffVerschiedene Artikel beleuchten verschiedene Aspekte. U.a. gibts einen Artikel über DownhillBattle.
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: Tagung: Braucht der Bund ein Informationsfreiheitsgesetz?
: Tagung: Braucht der Bund ein Informationsfreiheitsgesetz? Die Friedrich Ebert Stiftung veranstaltet am kommenden Freitag, den 18. März 2005 eine Tagung zur Neverending Story eines Informationsfreiheitsgesetzes.
Aus Transparenz wächst Kompetenz: Der demokratische Staat braucht gut informierte Bürger. Akteneinsichtsrechte sind zudem geeignet, die Effektivität, die Legitimation und die Akzeptanz der Verwaltung zu erhöhen. Umstritten ist jedoch die Frage, wie weit das Informationsrecht der Bürger gehen soll, damit sie partizipieren und ihre Mitbestimmungsrechte auch ausüben können. Zu berücksichtigen sind neben diesen demokratischen Rechten auch die Sicherheitsinteressen des Staates, die Bedürfnisse der Wirtschaft und nicht zuletzt der Datenschutz. Welche Akten müssen also zugänglich werden und welche sollten verschlossen bleiben? Wie viel Markttransparenz verträgt die Wirtschaft und wo liegt die Grenze zum Geschäftsgeheimnis? Wie wird der Verbraucherschutz mit dem Zugang zu Informationen gesichert, und sollen die Bürger für den Informationszugang auch zahlen?
Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Debatte bei unserer Veranstaltung „Braucht der Bund ein Informationsfreiheitsgesetz?“ zu beteiligen!
Leider ist die Webseite der FES richtig grausam und ich kann keinen direkten Link aufs Programm setzen.
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: Nachrichtenüberblick 10.03.
: Nachrichtenüberblick 10.03. Heise: Wege in der Grid-Entwicklung
Pro-Linux: Die Chemnitzer Linux-Tage 2005
Heise: Elektronische Gesundheitskarte: GI und VDE fordern eine erweiterte Risikoanalyse
de.internet.com: Gesellschaft für Informatik fordert Datenschutz-Standards vor Einführung der Gesundheitskarte
Silicon: Eliteschule gibt Hackern keine Chance
Intern.de: Neue Erlösmodelle
The Register: Oz investigators bust ‚file-sharing’ ISP
de.internet.com: Google News ausgebaut
de.internet.com: RFID: Angst vorm gläsernen Kunden ist stark
Golem: Internet-Cafés brauchen Spielhallenerlaubnis für Spiele
Golem: Suse Linux 9.3 mit KDE 3.4 kommt Mitte April
Golem: Ubuntu – Vorschau auf Hoary Hedgehog
Futurezone: Die besten „Corporate Hate Websites“
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: WhatTheHack geht online
: WhatTheHack geht online Die Webseite von WhatTheHack ist endlich online gegangen. Das alle vier Jahre in den Niederlanden organisierte Hackercamp findet vom 28. – 31. Juli 2005 nahe Boxtel/Den Bosch statt. Ein Call for Papers wurde auch gestartet, bis zum Mai können Beiträge eingesandt werden. Eintritt kostet 150 Euro, wenn man bis zum 1. Mai bucht, kostet es nur 120 Euro.
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: Netzeitung über Freifunk
: Netzeitung über Freifunk Die Netzeitung berichtet heute über Freifunk.net und die Idee Freier Bürgernetze. Dabei wird auch auf die Meshing-Technologie eingegangen.
In einigen Großstädten haben sich bereits so genannte Freifunk-Netzwerke gebildet, Gruppen von unabhängigen Computer-Fans, die solche Mesh-Netzwerke aufbauen. Im Berliner Osten, in den Stadtteilen Friedrichshain und Mitte wurden mit Hilfe der Technik bereits mehrere Kilometer überbrückt.