Demokratie

Digitale Demokratie, politische Kommunikation, e‑Government, Wahlen & Wahlkampf, Lobbyismus, Campaigning, soziale Bewegungen & Protest.

  • : Microblogging und soziale Bewegungen
    Microblogging und soziale Bewegungen

    Nachdem alle irgendwie schon dachten, die Debatte über Twitter und andere soziale Medien würde sich im Superwahljahr nur noch darauf konzentrieren, ob und wie die Parteien das nutzen, haben uns Markus und die Deutsche Bahn ja gerade eines besseren belehrt. Zeit also, sich mal gründlicher Gedanken zu machen über die Bedeutung von solchen Tools für soziale Bewegungen oder neudeutsch die „Zivilgesellschaft“.

    Zum Thema Microblogging gibt es netterweise gerade einen sehr umfangreich recherchierten Text bei mensch.coop, der massenhaft Beispiele (von Konferenzkoordination über Öffentlichkeitsarbeit bis zu Demonstrationen) auswertet, die ersten Studien dazu zusammenfasst, Probleme wie mangelnde Anonymität anspricht, und am Ende noch ein paar Empfehlungen für die weitere Arbeit an diesem Thema gibt:

    Was generell fehlt ist sinnvolle (Offline)-Literatur, gute Broschüren und ein gutes Wiki zu Medienkompetenz und Mikroblogging für soziale Bewegungen. Die Entwicklung ist halt noch recht neu. Zentral wird außerdem die Herausbildung einer Policy für verantwortungsbewußte Nutzung von Mikroblog innerhalb von sozialen Bewegungen sein, wie sie sich auch für die Nutzung von Indymedia entwickelt hat, damit Mikroblogs breiter genutzt werden können.

    Welche Plattform sich für Mikroblogging für soziale Bewegungen am Besten eignet, erfordert auf jeden Fall tiefergehende Analysen, die in diesem Artikel im vollen Umfang jetzt nicht geleistet werden kann. Dies hängt bestimmt auch von der Logik und dem Zweck der Nutzung ab. Jedoch möchte ich hier nicht meinen Favoriten verheimlichen. Gerade für soziale Bewegungen ist informationelle Selbstbestimmung so wichtig wie die Luft zum atmen. Deshalb spreche ich mich hier für die Open-Source-Software Laconi.ca aus und gegen den kommerziellen Mikroblogging-Dienst Twitter. Twitter, der mit Abstand größte Mikrobloggingdienst mit den meisten NutzerInnenzahlen, ist vollgesogen mit Venture-Kapital, das auf seine Verzinsung wartet und die zukünftigen Geschäftsmodelle könnten den Interessen der sozialen Bewegungen zu wieder laufen. Außerdem ist Twitter closed-source und unterstützt derzeit nicht den OpenMicroBlogging-Standard.

    Natürlich wurde Microblogging auch für die Recherche zu dem Text benutzt.

    Ergänzend lohnt sich der Artikel „Social Movements 2.0“ in The Nation vom letzten Monat, der stärker die Gewerkschaftsperspektive beleuchtet, aber dennoch eine gute Zusammenfassung darstellt.

    5. Februar 2009 6
  • : Etappensieg und weitere Proteste gegen Vorratsdatenspeicherung
    Etappensieg und weitere Proteste gegen Vorratsdatenspeicherung

    Das Verwaltungsgericht Berlin einen weiteren Internet-Provider von der Vorratsdatenspeicherung befreit, wie das Beck-Blog meldet:

    Das Unternehmen dürfe nicht mit einem Bußgeld bestraft werden, wenn es die Infrastruktur zum Datensammeln nicht bereithalte, entschied das VG Berlin bereits am 16.1.2009 im einstweiligen Rechtsschutzverfahren und weitete damit seine Rechtsprechung aus dem BT-Verfahren von Oktober 2008 aus, Az.: VG 27 A 321.08. Die Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung sei verfassungswidrig, solange den Unternehmen keine angemessene Entschädigung für die Investitionskosten der notwendigen Infrastruktur gewährt werde (…) Anders als in dem BT-Verfahren von Oktober 2008 bietet die QSC AG nicht nur Geschäftskunden‑, sondern auch Endkundenanschlüsse an, so dass der Beschluss eine größere Auswirkung auf die Praxis der Vorratsdatenspeicherung haben dürfte.

    Während heute in einer Woche der Europäische Gerichtshof in Luxemburg über die formale Rechtmäßigkeit der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung entscheiden wird, gilt es in Deutschland jetzt die freiwillige Vorratsdatenspeicherung von Web-Anbietern zu verhindern. Die im neuen BSI-Gesetz versteckte Klausel (Seite 10, Artikel 2, TKG-Änderung) würde es allen Web-Anbietern ermöglichen, das Verhalten ihrer Nutzer anlasslos aufzuzeichnen, auszuwerten und weiterzugeben, wenn die Daten irgendwann und irgendwie zur Sicherheit des Betriebes nützlich sein könnten – also immer. Es gibt hierbei auch keinen Richtervorbehalt zur Weitergabe der Daten an die Sicherheitsbehörden.

    Das Bundesinnenministerium hatte auf die ersten Proteste des AK Vorratsdatenspeicherung geantwortet und dementiert, dass eine „unbegrenzte oder anlasslose Speicherung (…) durch die vorgeschlagene Regelung (…) gestattet“ werden soll. Patrick Breyer vom AK Vorrat hat nun eine ausführliche Erwiderung geschrieben, die die Bedenken nochmals unterstützt und auf die Verfassungswidrigkeit des Vorhabens hinweist. Die Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes teilen diese Auffassung nach den ersten Reaktionen und werden sich wohl noch auf eine gemeinsame Stellungnahme einigen. Bereits im November 2008 hatten sie einstimmig gegen eine ähnliche Klausel im Telekom-Paket der EU protestiert.

    Innenminister Wolfgang Schäuble hat trotz (oder gerade wegen?) dieser Widerstände nun den Gesetzesentwurf im Eilverfahren in den Bundesrat eingebracht. Damit wird verhindert, dass die Stellungnahmen der Länder abgewartet werden müssen. Bereits am 12. Februar soll das Gesetz in den Bundestag eingebracht werden.

    Wenn es keinen massiven Protest aus der Bevölkerung und eine öffentliche Debatte darüber gibt, könnte es also in wenigen Wochen wieder ein neues Überwachungsgesetz geben. Protestieren kann man, indem man seinen Bundestags-Abgeordneten anruft oder anschreibt und die Mitglieder von Wirtschaftsausschuss, Rechtsausschuss, Kulturausschuss und Innenausschuss des Bundesrats kontaktiert. Der AK Vorrat hat dazu heute eine Pressemitteilung herausgegeben und eine eigene Kampagnenseite erstellt, die das alles vereinfacht. Dort werden auch Musterbriefe und Antworten gesammelt.

    3. Februar 2009 5
  • : Bürgerbeteiligung im Netz
    Bürgerbeteiligung im Netz

    In der Frankfurter Rundschau war ein interessantes Interview mit Professor Herbert Kubicek über Bürgerbeteiligung im Netz. Ich verstehe nur nicht, warum man dem Interview den Titel „Demokratie per Netz funktioniert nicht“ gegeben hat. Klingt zwar reisserisch, gibt der Inhalt aber nicht her. Trotzdem lesenswert.

    Erreiche ich über die Internet-Beteiligung Gruppen, die sonst an solchen Beteiligungen gar nicht teilgenommen hätten?

    Politiker machen sich Sorgen um die Legitimität ihrer Entscheidungen wegen der sinkenden Wahlbeteiligung. Die große Hoffnung war, dass Beteiligung über das Internet einfacher wird und deswegen zunimmt. Aber dem ist nicht so. Das Misstrauen in die Politik liegt ja nicht darin begründet, dass man nicht die Zeit hätte, aufs Rathaus zu gehen, sondern darin, dass man zu viele schlechte Erfahrungen mit der Umsetzung von Entscheidungen gemacht hat. Deswegen ist es ein Irrglaube, man könne das über ein technisches Medium beheben.

    Das Internet ist also nicht das Wundermittel, um Defizite in der Politik zu beheben?

    Die Informationstechnik ist ein Trendverstärker. Sie kann, wenn man Vertrauen hat, die konstruktiven Beiträge verstärken. Wenn man aber misstrauisch ist, findet man im Internet auch Bestätigung dafür, warum man Politikern nicht vertrauen sollte. Die Hoffnung, dass man Jugendliche damit erreicht, weil sie mit dem Internet umgehen können, die ist mehrfach widerlegt worden.

    31. Januar 2009 5
  • : Lesetipps: Strategien gegen die Überwachung
    Lesetipps: Strategien gegen die Überwachung

    Im CTRL-taz-Blog gibt es eine gute Kurzrezension von Büchern aus der letzten Zeit, die sich mit Strategien gegen die zunehmende Überwachung beschäftigen. Besprochen werden:

    • Peter Schaar: „Das Ende der Privatsphäre“
    • Tobias Singelnstein und Peer Stolle: „Die Sicherheitsgesellschaft: Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert“
    • Heribert Prantl: „Der Terrorist als Gesetzgeber: Wie man mit Angst Politik macht“

    Und als Ausblick besonders spannend:

    “Kontrollverluste: Interventionen gegen Überwachung”, der im März im Unrast Verlag erscheint. Die Initiative Leipziger Kamera hat dafür Wissenschaftler/innen, Aktivist/innen und Journalist/innen nach neuen, emanzipatorischen Ansätzen in der Überwachungs-Kritik gefragt: “Welche Positionen und Strategien der Intervention stehen auf der Tagesordnung angesichts sich überschlagender Entwicklungen beim Ausbau von Überwachungs- und Kontrolltechniken? Welche Erfahrungen lassen sich aus Kampagnen und Aktionen der Vergangenheit gewinnen? Wie lässt sich das Verhältnis zu liberalen Positionen in der Überwachungskritik gestalten?” Geantwortet haben 32 Autor/innen.

    29. Januar 2009 4
  • : Wenn Politiker mit Ghostwriter twittern…?
    Wenn Politiker mit Ghostwriter twittern…?

    Thorsten Schäfer Gümbel alias @tsghessen gilt als Paradebeispiel eines wahlkämpfenden Politikers auf Twitter, obwohl er weder der erste war, noch meiner Meinung nach besonders toll twitterte. Aber Authentizität wird ihm nachgesagt und als SPD-Spitzenkandidat in HEssen hat er viel mediale Aufmerksamkeit und auch Follower bei Twitter bekommen.

    Nun stellt sich aber die Frage, ob das mit der Authentizität denn so stimmt oder ob da nicht viel Wahlkampf-Inszenierung war. Heute Morgen twitterte @tsghessen:

    Hallo an die ersten 2004 Follower. Weil wir die Regierungsübernahme 2014 planen, lade ich Follower 2014 in Wiesbaden zum Essen ein

    Einer seiner Wahlkampfberater twitterte denselben Tweet kurze Zeit davor, nur um ihn sofort wieder zu löschen. Dann erschien der „offizielle Beitrag“ beim richtigen Twitter-Account. Tilla Pe fiel das auf und schaute mal nach. Denn eigene Tweets kann man löschen, aber die Suchfunktion von Twitter zeigt diese trotzdem noch an.

    Was meines Empfindens ein Datenschutz-Problem ist. In diesem Fall wirft es aber die Frage nach Authentizität auf. Immerhin wurde Thorsten Schäfer Gümbel als der Politiker präsentiert, der das alles alleine nutzt. Und nicht wie in der Regel bei anderen Politikern das meiste von den Büromitarbeitern eingestellt wird. Als ich den Link eben twitterte, bekam ich als Antwort von @oliverbarracuda , dass dies kein Ghostwriting gewesen sei, sondern nur „technische Unterstützung beim Senden von Tweets“. Das kann passieren, wenn man als Agentur zwischen Politiker und Tools als Mittler auftritt. Was wahr und was Inszenierung ist, kann ich in diesem Fall nicht genau sagen. In den Kommentaren bei Tilla Pe wurde angemerkt, dass man im Falle einer Vermittler-Rolle transparent darauf aufmerksam machen sollte. Da ist was dran, um solche Fehler zu vermeiden.

    Aber wie die Realität nun auch in diesem Fall sein mag: Es ist ein schönes Lehr-Beispiel, was man beachten, bzw. welche Fehler man vermeiden sollte. Der Wahlkampf im Netz wird noch einige solcher Situationen bringen.

    27. Januar 2009 39
  • : DLD09: Internet Politics
    DLD09: Internet Politics

    Auf dem DLD, der Digital Life & Design Conference von Hubert Burda Media in München gab es heute morgen eine Panel-Diskussion über „Internet Politics“. Moderiert von Jeff Jarvis (Buzzmachine) diskutierten Mark Gorenberg (Hummer Winblad), Jack Hidary (Hidary Foundation), Randi Zuckerberg (Facebook) und Micah Sifry (Personal Democracy Forum) vor allem über den vorherigen US-Wahlkampf von Barack Obama. Mark Gorenberg sass drauf, weil er als Venture Capitalist arbeitet und für die Demokraten als ehrenamtlicher Fundraiser in Kalifornien aktiv war. Soviel hab ich von ihm aber auf dem Panel nicht mitbekommen, zumindest taucht er in meinen Mitschriften nicht mehr auf. Jack Hidary ist irgendwie auch Unternehmer und erzählte über Aktionen zum Thema Sloar-Lobbying. Das Thema interessiert in Washington in der Regel niemanden, weil verschiedene Lobbys alle Diskussionen dominieren. „Die traditionelle Art von Politik funktioniert manchmal nicht mehr auf dem üblichen Weg“. Auch würden in vielen Fällen kleine „guerilla-SWAT-Teams, die sich zu Themen im Netz ad-hoc zusammensetzen, mehr bewirken können, als große alte Organisationen. Er zeigt verschiedene kleine Aktionen, wie man das Netz dafür einsetzen kann. Also ein paar Standards wie Blogs und Facebook-Gruppen. Eine nette Idee war, dass man 10.000 Menschen in einer Facebook-Gruppe hatte und diese darüber informierte, dass man zu einer bestimmten Zeit für zwei Stunden zwei verschiedene Senatoren mit vielen Menschen anruft. Damit könnte man viel Druck erzeugen und Politiker über einen Bürgerwillen aufklären, den diese in der Regel nicht mehr zu hören bekommen.

    Höhepunkt auf dem Panel war Micah Sifrey, den ich sehr für techpresident.com und die PDF-Conference schätze. Der letzte Wahlkampf sei der erste seiner Art im digitalen Zeitalter gewesen. Und in den USA habe dies zu einer Massenpartizipation in der Politik geführt, was vorher eigentlich niemand mehr für möglich gehalten habe. Ein großer Teil des Erfolges sei „Voter Generated Content“ gewesen, also Beiträge, die nicht offiziell von den Kampagnen kommen, sondern von Untertützern, bzw. von Gegnern. Auf Youtube habe es alleine 1,2 Milliarden Views gegeben, die Kampagnenrelevant gewesen seien. Aber nur 10% der Views seien auf die offiziellen Kampagnen-Videos gegangen. (Wobei kam sicherlich hier noch einberechnen muss, dass TV-Mitschnitte nicht unbedingt als Voter Generated Content definiert sind, aber trotzdem in dieser Rechung auftreten.) „Voter generated content was the wildcard of the campaign.“ Obama habe mit 750 Millionen $ mehr als Bush und Kerry zusammen vor vier Jahren eingesammelt. Aber es haben auch nicht mehr als 1% der Bevölkerung gespendet. Daran könne man aber sehen, wie klein der Prozentanteil in der Bevölkerung war, die früher Politik finanziert haben.

    Es gab dann auch viel Diskussion darüber, wie man Unterstützer in das Fundraising einbinden kann. Das meiste davon funktioniert abe rnicht in Deutschland. Als Kampagnenidee ist es ja ganz nett, Unterstützern die Telefonnummern von Nachbarn zur Verfügung zu stellen, damit man diese abtelefoniert. In Deutschland haben wir zum Glück Datenschutzgesetze, die dies verhindern.

    Ganz schlimm auf dem Panel war Randi Zuckerberg von Facebook. Die lächelt zwar ganz nett, aber jeder einzelne Redebeitrag wurde zu einer Dauerwerbesendung für Facebook. Ein passender Kommentar aus dem Publikum bei Twitter war, dass das etwas wie Scientology klingt. Stimmt. Facebook eignet sich für dies und für das. Man kann sogar eine eigene Partei darüber laufen lassen. (Micah Sifrey brachte den richtigen Gegenpunkt, dass dies die nächsten 20 Jahre nur junge Menschen erreichen würden, die aber nicht wahlentscheidend seien). Und eigentlich schade, denn ich schätze Facebook von der technologischen Seite, hab aber auch einige Bedenken. So kam auch aus dem Publikum die Frage, wem denn die Daten gehören, die über Facebook laufen. Immerhin sei das doch Kampagnen-relevant. Aber hier stockte Randi Zuckerberg nur, brachte nichts heraus und Jeff Jarvis versagte leider als Moderator, indem er einfach die nächste Frage annahm. Schade eigentlich.

    Micah Sifrey brachte einige andere wichtige Fragen auf: Wem gehören eigentlich die Daten einer Kampagne. Diese werden sehr häufig von der Community gesammelt. Man trägt alle Freunde und Bekannte in die Datenbank rein und die Obama-Kampagne z.B. besitzt dann riesige Datenbanken. Aber sollten diese Daten nicht allen Beteiligten gehören?

    Darüber kam man dann auch zu den Fragen rund um OpenGovernment. „the hope is transparency, the hope is openess by the governance“, so brachte Jarvis dies in die Diskussion ein. Man müsse den Freedom of Information Act auf dem Kopf stellen: Nicht wir als Bürger müssten den Staat fragen, etwas offen zu legen, sondern der Staat müsse uns begründen, warum er etwas verheimlicht. Sifrey pflichtete ihm bei, dass alle möglichen Informationen online gehören. Es würde nichts bringen, wenn diese irgendwo in Archiven verschwinden würden. „Dokumente sind öffentlich, wenn sie online sind, nicht wenn sie irgendwo im Keller liegen“. Politiker sollten viel transparenter werden, man bräuchte Informationen, wer mit wem redet in Bezug auf Lobbying. Und man bräuchte diese Informationen in offenen Formaten und offen lizenziert.

    Zum Schluss gab es dann nochmal Facebook-Groupie und PR-Beiträge aus dem Publikum. Schade, dass Facebook-Werbung diese Diskussion so dominierte. Ohne Zuckerberg wäre die Diskussion sicherlich produktiver sein können.

    26. Januar 2009 4
  • : Digitaler Aktivismus: Aus dem Netz auf die Straße
    Digitaler Aktivismus: Aus dem Netz auf die Straße

    Der data-epi-spacing elektrische data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing berichtet data-epi-spacing in data-epi-spacing der data-epi-spacing aktuellen data-epi-spacing Episode data-epi-spacing über data-epi-spacing „Digitaler data-epi-spacing Aktivismus: data-epi-spacing Aus data-epi-spacing dem data-epi-spacing Netz data-epi-spacing auf data-epi-spacing die data-epi-spacing Straße“:

    Das data-epi-spacing Internet data-epi-spacing wird data-epi-spacing zum data-epi-spacing Raum data-epi-spacing für data-epi-spacing politschen data-epi-spacing Protest: data-epi-spacing Ob data-epi-spacing Scientology-Sekte data-epi-spacing oder data-epi-spacing die data-epi-spacing FARC-Rebellen data-epi-spacing in data-epi-spacing Kolumbien data-epi-spacing – data-epi-spacing schon data-epi-spacing manch data-epi-spacing eine data-epi-spacing mächtige data-epi-spacing Organisation data-epi-spacing hat data-epi-spacing die data-epi-spacing Wucht data-epi-spacing von data-epi-spacing Online-Aktivisten data-epi-spacing zu data-epi-spacing spüren data-epi-spacing bekommen. data-epi-spacing Aber data-epi-spacing wie data-epi-spacing funktioniert data-epi-spacing politisches data-epi-spacing Engagement data-epi-spacing in data-epi-spacing Digitalien data-epi-spacing und data-epi-spacing wie data-epi-spacing wirkungsvoll data-epi-spacing ist data-epi-spacing es? data-epi-spacing Das data-epi-spacing Netz data-epi-spacing bietet data-epi-spacing für data-epi-spacing den data-epi-spacing politisch data-epi-spacing aktiven data-epi-spacing Menschen data-epi-spacing eine data-epi-spacing Fülle data-epi-spacing von data-epi-spacing Kommunikations- data-epi-spacing und data-epi-spacing Aktionsmöglichkeiten. data-epi-spacing Dabei data-epi-spacing braucht data-epi-spacing es data-epi-spacing weder data-epi-spacing eine data-epi-spacing Führungsspitze data-epi-spacing noch data-epi-spacing Mitgliederlisten, data-epi-spacing wie data-epi-spacing das data-epi-spacing Beispiel data-epi-spacing der data-epi-spacing Gruppe data-epi-spacing “Anonymous” data-epi-spacing und data-epi-spacing ihr data-epi-spacing Kampf data-epi-spacing gegen data-epi-spacing die data-epi-spacing Scientology-Sekte data-epi-spacing zeigt. data-epi-spacing Protest data-epi-spacing im data-epi-spacing Web data-epi-spacing entsteht data-epi-spacing spontan, data-epi-spacing ist data-epi-spacing scheinbar data-epi-spacing chaotisch data-epi-spacing – data-epi-spacing und data-epi-spacing kann data-epi-spacing dennoch data-epi-spacing wirkungsvoll data-epi-spacing sein. data-epi-spacing Fest data-epi-spacing steht: data-epi-spacing Die data-epi-spacing digitalen data-epi-spacing Medien data-epi-spacing verändern data-epi-spacing das data-epi-spacing politische data-epi-spacing Leben. data-epi-spacing Politik data-epi-spacing wird data-epi-spacing entkoppelt data-epi-spacing von data-epi-spacing den data-epi-spacing Institutionen data-epi-spacing und data-epi-spacing kehrt data-epi-spacing zurück data-epi-spacing in data-epi-spacing den data-epi-spacing Alltag data-epi-spacing der data-epi-spacing Bürger. data-epi-spacing Und data-epi-spacing wenn data-epi-spacing dort data-epi-spacing ausreichend data-epi-spacing Wut data-epi-spacing über data-epi-spacing die data-epi-spacing herrschenden data-epi-spacing Umstände data-epi-spacing vorhanden data-epi-spacing ist, data-epi-spacing müssen data-epi-spacing die data-epi-spacing Mächtigen data-epi-spacing mit data-epi-spacing Attacken data-epi-spacing aus data-epi-spacing völlig data-epi-spacing unerwarteten data-epi-spacing Richtungen data-epi-spacing rechnen.

    Hier klicken, um den Inhalt von www.elektrischer-reporter.de anzuzeigen.

    Elektrischer data-epi-spacing Reporter data-epi-spacing – data-epi-spacing Digitaler data-epi-spacing Aktivismus: data-epi-spacing Aus data-epi-spacing dem data-epi-spacing Netz data-epi-spacing auf data-epi-spacing die data-epi-spacing Straße

    Hier data-epi-spacing ist data-epi-spacing die data-epi-spacing MP4.

    23. Januar 2009
  • : Remixt die von der Leyen
    Remixt die von der Leyen

    Wird mal Zeit, dass es etwas mehr kreatives Feedback aus dem Netz zu den Filterplänen unserer Familienministerin gibt. Meine Remix-Künste sind leider etwas beschränkter als ich das gerne hätte. Daher hier nur ein kleiner Aufruf, doch mal lustige und / oder nachdenkliche Remixe mit der von der Leyen zu machen. Audio oder Video ist egal. Als Preise winken Ruhm und Ehre. Und ich stelle auch gerne re:publica’09 Freitickets für herausragende Leistungen zur Verfügung.

    Rohmaterial sollte sich im Netz genug finden. Wer beim sammeln mitmachen möchte, kann gerne Audio- und Videoquellen in den Kommentaren verlinken oder gleich ins Wiki eintragen. Ich lass mich mal überraschen, ob dabei was rauskommt.

    Update: Ein Grundstock an remix-fähigen Audio- und Videomaterial ist schon im Wiki zusammengekommen. Danke schon mal für die Beiträge. Da ist auch noch genug Platz für weitere Funde im Netz.

    Die erste Einsendung ist da: Chris by(e) hat einen 3‑Minuten langen Audio-Remix featuring von der Leyen und Schäuble gemacht, der mir gut gefällt. Findet sich hier bei zshare zum Download. Einsendungen, die auf freien Inhalten beruhen, kann ich auch gerne hier hosten.

    21. Januar 2009 5
  • : Die ersten Redner der re:publica’09
    Die ersten Redner der re:publica’09

    Wir haben gestern erste Redner der re:publica’09, unserer Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft, verkündet. Feste Zusagen haben wir schon vom kanadischen Science-Fiction-Autor und Blogger Cory Doctorow, Anthony Volodkin von der Musikblogs-Empfehlungsseite The Hype Machine und moot, dem Gründer von 4chan.org.

    Die ehemalige New Media Operations Managerin der Obama-Kampagne und Mitgründerin von DigiActive.org, Mary C. Joyce, wird zusammen mit Esra’a Al Shafei von MideastYouth.com über politische Kampagnen und soziales Engagement im Netz diskutieren. Und der deutsche Blog-Forscher Jan Schmidt wird die Ergebnisse einer neuen Studie präsentieren.

    Das ist nur ein kleiner Teil der bisher festen Zusagen und bei einigen weiteren sehr spannenden Rednern sind wir noch dran und haben zumindest noch keine Absagen bekommen. Ich kann aber noch nicht abschätzen, wann das Programm in einer Beta-Version herauskommt. Bis dahin werden wir in den nächsten Wochen immer wieder unregelmässig neue Programm-Highlights präsentieren.

    Die Vorbereitungen sind dieses Mal etwas komplexer als in den beiden Vorjahren. Wir haben mit dem benachbarten Friedrichstadtpalast Vormittags eine große Location für Keynotes und andere Programmpunkte und sind schon gespannt, wie das Variete-Ambiente wirken wird. Das benachbarte Media-Center bietet auch noch genug Räume. Dazu haben wir in der Kalkscheune zwei größere Räume mehr als in den Vorjahren. Wir können also skalieren und noch mehr Programmvielfalt bieten. In den kommenden Wochen werden wir auch noch verschiedene thematische Subkonferenzen mit anderen Partnern präsentieren, die Teil des offiziellen Programmes sein werden.

    Im Vorverkauf haben wir bisher mehr als 400 Tickets verkauft. Das hat uns etwas positiv überrascht, weil wir bis gestern nur den Ort und den Untertitel verkündet haben. Dazu kommen auf jeden Fall noch die vielen Vortragenden und viele Helfer. Die re:publica’09 könnte also trotz mehr Fläche wieder vor Beginn ausverkauft sein. Wer noch Vorschläge für den Call for Papers einreichen will, sollte sich beeilen.

    21. Januar 2009 2
  • : Netzpolitik-Podcast 072: La Quadrature du Net
    Netzpolitik-Podcast 072: La Quadrature du Net

    Der Netzpolitik-Podcast Folge 072 ist ein Interview mit Jeremie Zimmermann von La Quadrature du Net. Die französische Aktivisten-Gruppe ist in Frankreich und auf EU-Ebene sehr aktiv in der Debatte rund um Internetsperrungen bei Urheberrechtsverletzungen.

    In dem rund 40 Minuten langen Gespräch geht es erstmal um die französischen Pläne rund um Internetsperrungen und wie diese konkret aussehen. Ein weiteres großes Thema ist die Debatte rund um das EU-Telekom-Paket und wie dort digitale Bürgerrechte gefährdet sind und verteidigt werden. Wir unterhalten uns konkret auch über die Entwicklungen vor der zweiten Lesung im EU-Parlament, die vermutlich im April kommen wird. Wir geben dabei Tipps und Anleitungen, wie man sich in die europäische Kampagne einbringen kann. Und wie die Kampagne mit Hilfe von Wikis, Blogs und anderen Werkzeugen, wie einem Political Memory, funktioniert. Ein wenig unterhalten wir uns auch noch über die Digital Rights Community in Frankreich. Das hätte ich gerne noch weiter gemacht, aber irgendwann war keine Zeit mehr.

    Als Ergänzung des Podcasts dient auch die Aufzeichnung unseres gemeinsamen Talks auf dem 25c3 über „Campaigning on Telecoms Package“.

    Der Podcast ist in englisch und liegt als MP3 und OGG Vorbis auf dem Server.

    19. Januar 2009 4
  • : Hessen: Meedia analysiert den Online-Wahlkampf
    Hessen: Meedia analysiert den Online-Wahlkampf

    Meedia hat die Digitalstrategien der Parteien verglichen und ich bin etwas verwundert aufgrund der Analyse. Heraus kommt These: Hessenwahl: Grüne siegen im Web 2.0. Die These kann man vertreten, aber dann sollte man dies auch argumentativ unterlegen. Und daran scheitert der Artikel, bzw. er versucht es nicht mal. Dass Tarik Al Wazir, (wie übrigens auch fast alle anderen Spitzenkandidaten) einen Facebook-Account hat, reicht dazu nicht. Passend finde ich die Analyse, dass man Twitter sinnvoller nutzen kann als Thorsten Schäfer Gümbel, dessen Twitter-Versuche eher an ein Online-Tagebuch erinnerten, wofür man im letzten Bundestagswahlkampf noch das Werkzeug „Blog“ nutzte. Damals berichteten viele Politiker, eher etwas hilflos, in Tagebuch-Form von ihren Wahlkampfständen auf Marktplätzen. Der grüne Wahlkampf-Chef Kai Klose hat Twitter etwas besser genutzt, nämlich als Filter und für Kurz-Kommentare. Das wird auch von Meedia richtig herausgestellt. Aber mit 19 Followern ist das noch kein Argument für den besseren Web 2.0 Wahlkampf.

    Aber am meisten wundert mich, wo Meedia den twitternden Guido Westerwelle gefunden hat. Der ist sonst noch niemanden aufgefallen, soll aber damit der FDP in Hessen viel geholfen haben. Nach dem lesen des Meedia-Artikels bleiben viele Fragezeichen. Aber hauptsache, man hat was geschrieben?

    19. Januar 2009 3
  • : Hessen: Die Rolle des Internets im Wahlkampf
    Hessen: Die Rolle des Internets im Wahlkampf

    Ich war heute bei der Deutschlandradio Kultur Sendung „Radiofeuilleton“ zu Gast und wurde zum Thema „Vor der Landtagswahl in Hessen – Die Rolle des Internets im Wahlkampf“ interviewt. Darin ging es um Politik 2.0, Twitter und was wir noch erwarten können. Davon gibt es die MP3.

    16. Januar 2009 6
  • : ZDF: Chatten und bloggen für den Wahlkampf
    ZDF: Chatten und bloggen für den Wahlkampf

    Das ZDF-Morgenmagazin hat heute morgen über „Testfall für den Online-Wahlkampf. Wo stehen die Parteien im Netz – und wozu kann es dienen?“ berichtet.

    Sie wollen überzeugen und für ihre Botschaften alle Kanäle nutzen. Im Superwahljahr rüsten die Parteien medial auf. Denn im Internet entdecken sie eine neue Plattform, um ihre Anhänger zu mobilisieren.

    Das Video findet sich in der ZDF-Mediathek und auch auf Youtube:

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    14. Januar 2009 9
  • : 3sat neues über Politik im Web 2.0
    3sat neues über Politik im Web 2.0

    Gestern berichtete 3sat neues über „„Netzpolitik in Deutschland – Politiker im Web 2.0″. Den Beitrag gibt es hier in der Mediathek und auch auf Youtube:

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    12. Januar 2009 4
  • : e‑Demokratie bei Monitor
    e‑Demokratie bei Monitor

    Das ARD-Politikmagazin Monitor hat gestern über „Kreuz gemacht und abgehakt – Demokratie ohne Demokraten?“ berichtet. Mit dabei u.a. Helpedia und Abgeordnetenwatch. Hier ist die ganze Sendung zum anschauen. Die ersten 15 Minuten sind davon e‑Demokratie, dann kommt das Thema globale Menschenrechte:

    Hier klicken, um den Inhalt von www.wdr.de anzuzeigen.

    Ein Interview mit Andrew Rasiej von Techpresident über Digitale Demokratie gibt es noch alleine als Video:

    Hier klicken, um den Inhalt von www.wdr.de anzuzeigen.

    9. Januar 2009 1
  • : 3. Kurzstudie: Politik im Web 2.0
    3. Kurzstudie: Politik im Web 2.0

    Seit vergangenen Sommer analysieren wir bei newthinking communications alle drei Monate das Engagement der Parteien, Spitzenpolitiker und ihrer Jugendorganisationen im sozialen Netz. Hier ist nun die dritte Kurzstudie „Politik im Web 2.0 – Zwischen Strategie und Experiment“ (PDF / 780 KB).

    Und hier ist die Zusammenfassung der Ergebnisse:

    Ausgangssituation

    Die Parteien arbeiten an ihren Strategien für den Bundestagswahlkampf 2009. Welche Rolle wird das Internet dabei spielen? Welche Plattformen werden genutzt und durch wen?

    Methodik

    Untersucht wurde die Präsenz von Parteien, Jugendorganisationen sowie Spitzenpolitikern der Parteien und Jugendorganisationen in den in Deutschland relevantesten Social Networks (StudiVZ, XING, MySpace, Facebook) sowie auf YouTube und Twitter. In der dritten Ausgabe (Dezember 2008/Januar 2009) finden sich erste Tendenzen, welche Plattformen wahlkampfrelevant werden könnten – und welche nicht. Ergänzend wurde die Popularität von Parteien, Politikern und Jugendorganisationen bei den Blogsuchmaschinen Technorati und Google Blogsearch unter die Lupe genommen.

    Key Findings

  • Die Aktivitäten der deutschen Parteien und Spitzenpolitiker im Social Web nehmen leicht zu.
  • : Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?
    Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?

    Die ARD-Sendung Monitor berichtet am kommenden Donnerstag Abend um 22:00 Uhr u.a. über „Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?“:

    Ein Auto muss man tanken, klar, sonst fährt es nicht. Eine Blume gießen. Aber Demokratie, die läuft immer, wächst und macht sich von selbst? Demokratie braucht Bürger mit eigenen Ideen und persönlichem Einsatz. Volkspartei, so hieß das mal. Die großen Bundestagsparteien haben heute so wenig Mitglieder wie nie. Dabei engagieren sich Millionen Demokraten ohne großes Aufsehen darum zu machen: Jeder Dritte gestaltet mit – ob in der Suppenküche oder bei der Schulpflegschaft – sogar mehr junge als ältere Menschen sind dabei. Und nicht nur in den USA organisieren sich Millionen, um über das Internet direkt Einfluss auf die Politik zu nehmen. Die Politprofis bedienen sich moderner Marketingmethoden, um sich und ihre Botschaften zur Wahl zu stellen. Gleichzeitig werden demokratische Werte und bürgerschaftliches Engagement verwässert, wenn Politik bei Menschenrechtsverletzungen wegschaut, um den wirtschaftlichen Gewinn nicht zu gefährden.

    Mal schauen, was Monitor daraus macht.

  • : Die besten Politiker-Websites von gestern
    Die besten Politiker-Websites von gestern

    Politik 2.0 ist in aller Munde. Aber es gibt sie noch: Die Politiker, die sich den Netz-Trends und den Dialog-Möglichkeiten verschließen und traditionsbewusst die 90er-Jahre leben. Wir haben alle Webseiten von Bundestagsabgeordneten durchgeforstet, um die besten MdB-Webseiten von gestern zu küren.

    Dabei fanden wir Gemeinsamkeiten: Alle nominierten Kandidaten gehören der Großen Koalition an. Der Anteil an ehemaligen Ministern, die nur noch ihre Zeit bis zum Ende der Legislaturperiode absetzen, ist überraschend hoch. Und in der Regel gehören sie der SPD an (Schily, Eichel und Struck). Die konsequente Verwendung von Frames und damit eine gewisse behindertenfeindlichkeit gehört auch in der Regel dazu. Dann sind da noch die eher unregelmässigen und wenigen Aktualisierungen, die für unbedarfte Beobachter aufgrund der Webseiten darauf schließen lassen, dass die Abgeordneten nicht soviel tun. Und dann ist da noch in der Regel das Fehlen jeglicher Dialogmöglichkeiten abseits von Mailadressen.

    Zuerst wollten wir ein Ranking machen. Aber auch nach langem überlegen waren wir dazu nicht in der Lage, die schlechteste Webseite eines Bundestagsabgeordneten im Jahre 2009 zu küren. Wie Ihr vielleicht beim anschauen feststellen konntet, fällt es sehr schwer, den Gewinner oder die Gewinnerin zu wählen. Die Konkurrenz ist groß und ich bin mir auch unsicher, wie man z.B. Hans Eichel gegenüber einem Ernst Kranz bewerten sollte. Letzterer hat wneigstens eine Webseite, auch wenn sie komisch aussieht. Daher seid Ihr dran: In den Kommentaren kann eine Reihenfolge für die besten drei Webseiten abgegeben werden. Platz 1 ist der Gewinner des Wettbewerbes „Die beste Politiker-Website von gestern“. Wir rechnen alle Bewertungen aus und küren dann den Gewinner. Als Preis gibt es Ruhm für die herausragende Nutzung des Internets.

    Eduard Lintner

    Eduard Lintner sitzt seit 1976 für die CSU im Bundestag. Als ehemaliger Bundesdrogenbeauftragter (mit dem Spitznamen „Bier-Edi“) war er sogar einige Jahre Staatssekretär. Dass seine beste Zeit lange vorbei ist, zeigt seine Webseite. Die letzte Rede stammt aus 2007 und die letzte Meldung aus 2006. Die letzten Bilder in seiner Galerie sind aus 2005 und 2006 datiert.

  • : Radio: Der Freiheitskampf arabischer Blogger
    Radio: Der Freiheitskampf arabischer Blogger

    Und noch einmal ein Deutschlandfunk-Link für heute: Die Sendung „Markt und Medien“ berichtete über „Mausklicks für Menschenrechte – Der Freiheitskampf arabischer Blogger“.

    Ob aus Tunesien, Äypten, Syrien, Marokko oder Saudi-Arabien: Arabische Blogger werden zu Ikonen einer neuen Generation von Menschrechtskämpfern. Tatsächlich klickt sich kaum jemand häufiger als sie in das World-Wide-Web ein, um auf Unterdrückung aufmerksam zu machen. Und das mit großem Geschick.

    Hier ist die MP3.

  • : Fundraising-Video der EFF
    Fundraising-Video der EFF

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