Datenschutz
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: Portal „Hochschulwatch“ für Unabhängigkeit der Forschung gestartet
: Portal „Hochschulwatch“ für Unabhängigkeit der Forschung gestartet Die taz, Transparency International Deutschland e.V. und der fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften) haben heute das Projekt „Hochschulwatch. MachtWirtschaftUni“ offiziell gestartet. Ziel ist es laut Pressemeldung fragwürdige Kooperationen und Fälle von Einflussnahme wirtschaftlicher Akteure auf universitäre Forschung und Lehre zu sammeln und sichtbar zu machen.
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: EU-Ministerrat: Targeted Advertising wichtiger als Datenschutz
: EU-Ministerrat: Targeted Advertising wichtiger als Datenschutz Die New York Times/International Herald Tribune hat am Wochenende von den Datenschutz-Gesprächen beim informellen Treffen der EU-Innen- und Justizminister in Dublin am 18. Januar berichtet. Was dort hinter verschlossenen Türen besprochen wurde, ist noch nicht bekannt. Die Rhetorik nach dem Treffen war schon mal deutlich.
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: Mehr als eine Million Kundendaten der Belgischen Eisenbahngesellschaft per Suchmaschine auffindbar
Quelle: <a href="http://nurpa.be/actualites/2012/12/SNCB-personal-data-leak" >nurpa.be</a> : Mehr als eine Million Kundendaten der Belgischen Eisenbahngesellschaft per Suchmaschine auffindbar Ende Dezember schrieb jemand unter dem Nickname ‚megatroll’ in dem Forum ADSL-BC, dass per Google-Suche eine Datenbank mit Daten von circa 1,4 Millionen KundInnen der staatlichen Eisenbahngesellschaft Belgien (SNCB) gefunden werden können. Die Website von SNBC, www.b‑europe.com, wird häufig für Zugreisen von und nach Brüssel genutzt.
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: Arbeitnehmerdatenschutz: Was drauf steht, ist nicht drin
: Arbeitnehmerdatenschutz: Was drauf steht, ist nicht drin Heribert Prantl kommentiert in der Süddeutschen Zeitung den Gesetzentwurf zum Arbeitnehmerdatenschutz: Belauscht, gefilmt und gut gerastert. Die kurze Fassung: Was drauf steht, ist nicht drin.
Es ist so kompliziert, dass man versucht ist, dahinter böse Absicht zu vermuten: Das Gesetz verschleiert, dass der Schutz der Arbeitnehmer eher bescheiden ist. -
: Entwurf zur EU-Datenschutzverordnung: Weitere Zugeständnisse darf sich der europäische Datenschutz nicht erlauben
: Entwurf zur EU-Datenschutzverordnung: Weitere Zugeständnisse darf sich der europäische Datenschutz nicht erlauben Jan Philipp Albrecht (Grüne), Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, hat seinen Berichtsentwurf (PDF) veröffentlicht. Es ist derzeit der wohl sinnvollste, da internetfreundlichste existierende Datenschutzgesetzesentwurf. Zugleich zeugt das Dokument auch von Kompromissen, die der Berichterstatter bereits eingegangen ist.
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: Beschwerde gegen Bundesregierung bei der EU-Kommission – Ist der Bundesdatenschutzbeauftragte wirklich unabhängig?
: Beschwerde gegen Bundesregierung bei der EU-Kommission – Ist der Bundesdatenschutzbeauftragte wirklich unabhängig? Katharina Nocun, Landtagskandidatin der Piratenpartei Niedersachsen, hat bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die Bundesregierung eingelegt. Sie wirft ihr und vor allem dem Innenministerium vor, „erhebliche Einflussmöglichkeiten auf die Arbeit des Bundesdatenschutzbeauftragten“ zu haben, „wodurch eine wirksame Kontrolle staatlicher Stellen unmöglich wird.
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: Auskunftsersuchen beim Berliner „Verfassungsschutz“: Acht Monate sind „nicht völlig ungewöhnlich“
Bernd Palenda, kommissarischer Leitung der Berliner Abteilung für Verfassungsschutz : Auskunftsersuchen beim Berliner „Verfassungsschutz“: Acht Monate sind „nicht völlig ungewöhnlich“ Dieser Gastbeitrag ist von Holger Schwarzenroth, freier Autor und Datenschutzaktivist.
Der Berliner Senat hat zur Aufklärung der mangelhaften Auskunftspraxis seines Geheimdienstes offenbar nur wenig beizutragen. Eine Bearbeitungsdauer von acht Monaten sei angeblich „nicht völlig ungewöhnlich“, sagte Innenstaatssekretär Bernd Krömer im Dezember im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses. -
: Nominierungen für die Big Brother Awards 2013 sind bis zum 31. Dezember möglich – mögen die schlimmsten Datenkraken siegen!
: Nominierungen für die Big Brother Awards 2013 sind bis zum 31. Dezember möglich – mögen die schlimmsten Datenkraken siegen! Die Big Brother Awards, die Oscars der Datenkraken, sollen natürlich auch im Jahr 2013 wieder verliehen werden. Wer also Organisationen, Institutionen, Verbände oder Personen kennt, die „in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen“, der möge bis zum 31.
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: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein erlässt Verfügungen gegen Facebook wegen Klarnamenpflicht
: Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein erlässt Verfügungen gegen Facebook wegen Klarnamenpflicht Das Unabhängige Landeszentrum Schleswig-Holstein ULD erlässt Verfügungen gegen Facebook Inc. und Facebook Ltd. wegen ihrer Klarnamenpflicht. Facebook hatte sich geweigert, pseudonyme Konten zuzulassen und solche stattdessen gesperrt. Daraufhin wurde der Upload einer Ausweiskopie verlangt, um den Namen zu verifizieren.
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: EU-Kommission: Keine neuen Strafverfolgungs-Datenbanken auf EU-Ebene erforderlich
: EU-Kommission: Keine neuen Strafverfolgungs-Datenbanken auf EU-Ebene erforderlich Der Informationsaustausch zwischen Behörden innerhalb der EU funktioniert „grundsätzlich gut“, daher sind keine neuen Strafverfolgungsdatenbanken auf EU-Ebene erforderlich. Das ist das Ergebnis einer Beurteilung, die von der EU-Kommission angenommen wurde. Dabei befinden sich neue Datenbanken in der Pipeline: Flugpassagierdaten, Fingerabdrücke von Asylbewerbern und Einreiseinformationen aller EU-Reisenden.
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: Lobby-Skandal: Apotheken-Lobbyist spioniert E‑Mails vom Gesundheitsministerium aus
: Lobby-Skandal: Apotheken-Lobbyist spioniert E‑Mails vom Gesundheitsministerium aus Ein Lobbyist der Apothekerschaft soll sich jahrelang geheime Unterlagen aus dem Gesundheitsministerium beschafft haben. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Demnach verkaufte ein IT-Dienstleister des Ministeriums sensible Daten and die Interessenvertreter, darunter E‑Mails von Staatssekretären und Ministern.
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: Patriot Act erlaubt Zugriff auf Daten in der Cloud auch außerhalb der USA
In der Cloud zwischengespeicherte Dokumente dürfen nach Ansicht des Innenministers abgehört werden. : Patriot Act erlaubt Zugriff auf Daten in der Cloud auch außerhalb der USA Auch die (verhältnismäßig) starken europäischen Datenschutz-Regularien schützen EU-Daten in der Cloud nicht, haben niederländische Forscher in einer neuen Studie zu „Cloud Computing in Higher Education and Research Institutions and the USA Patriot Act“ festgestellt. Sie sagen:
Institutionen verlagern ihre Daten und IT-Operationen zunehmend in die Cloud. -
: eBooks: Wer liest, der wird gelesen
: eBooks: Wer liest, der wird gelesen Constanze Kurz hat in der FAZ nochmal zusammen geschrieben, was die unerwünschten Nebenwirkungen von vielen eBook-Systemen sind: Der gläserne Leser – Wer liest, der wird gelesen. Im Gegensatz zu einem gedruckten Buch kann bei eBook-Readern gespeichert werden, z.B. was man wann und wo wie lange liest:
Wie wir lesen, verrät viel über unseren Lebensstil: Werden abends noch kurz ein paar Seiten gelesen, die halbe Nacht durchgeschmökert oder zu typischen Pendlerzeiten Kurzgeschichten im Nahverkehr genossen? Nicht nur über Vorlieben, sexuelle Präferenzen, familiäre Verhältnisse oder Profession, auch über Intelligenz, Sprachkenntnisse und Auffassungsgabe lassen sich Rückschlüsse ziehen. -
: Das Unbehagen im Datenhaufen: Big Data und Datenschutz müssen kein Gegensatz sein
: Das Unbehagen im Datenhaufen: Big Data und Datenschutz müssen kein Gegensatz sein Große Datensätze sind toll für die Forschung, doch der Rückschluss auf Personen wird immer einfacher. Unser Umgang mit persönlichen Daten muss sich ändern.
Derzeit gibt es einen Hype um das Buzzword „Big Data“, letzte Woche sprach die taz vom „nächsten großen Ding.“ Tatsächlich sind große Datenmengen nur die logische Konsequenz der fortschreitenden Digitalisierung unserer Gesellschaft. -
: Facebook beendet bizarre Demokratie-Simulation
: Facebook beendet bizarre Demokratie-Simulation Facebook beendet seine bizarre Demokratie-Simulation. Die Tagesschau erklärt das beendete Verfahren:
Bisher muss Facebook seine Mitglieder über Änderungen der Nutzungsregeln abstimmen lassen, wenn vorher mehr als 7000 Äußerungen zu einem bestimmten Vorhaben eingegangen waren. Damit das Votum bindend ist, müssen mindestens 30 Prozent der inzwischen rund eine Milliarde Facebook-Nutzer ihre Stimme abgeben. -
: Überwachungsstaat: DDR-Postkontrolle in der Bundesrepublik (Update)
: Überwachungsstaat: DDR-Postkontrolle in der Bundesrepublik (Update) 3sat Kulturzeit berichtete vorgestern über „Überwachungsstaat: DDR-Postkontrolle in der Bundesrepublik“.
Carl-Henry Dahms geht noch einmal den Weg, den die Post in den 1960ern und 1970ern nahm. Bis zu 4000 Briefe wurden täglich von seinen Mitarbeitern in den siebten Stock gebracht – zu Beamten, die das Briefgeheimnis in staatlichem Auftrag brachen, statt es zu beschützen – ein dunkles Kapitel. -
: Video: Why privacy matters
: Video: Why privacy matters Von Privacy International gibt es ein neues 16 Minuten langes Video, was beschreibt, warum der Schutz der Privatsphäre wichtig ist: Why privacy matters.
Privacy International asked lawyers, activists, researchers and hackers at Defcon 2012 about some of the debates that thrive at the intersection between law, technology and privacy. -
: „Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung“ ist Datenschutz-Greenwashing
: „Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung“ ist Datenschutz-Greenwashing Der Zentralverband der Anzeigenwirtschaft und der Bundesverband Digitale Wirtschaft haben heute den „Datenschutzrat Online-Werbung“ vorgestellt. Das habe ich drüben bei der Digiges gepressebloggt: „Deutscher Datenschutzrat Online-Werbung“ ist Datenschutz-Greenwashing.
„Solche Selbstregulierungsinitiativen sind nur der Angst vor Rechtsdurchsetzung geschuldet, man versucht damit die kommenden europäischen Datenschutzregeln möglichst stark zu verwässern.