Nominierungen für die Big Brother Awards 2013 sind bis zum 31. Dezember möglich – mögen die schlimmsten Datenkraken siegen!

bba-logo_b3Die Big Brother Awards, die Oscars der Datenkraken, sollen natürlich auch im Jahr 2013 wieder verliehen werden. Wer also Organisationen, Institutionen, Verbände oder Personen kennt, die „in besonderer Weise und nachhaltig die Privatsphäre von Menschen beeinträchtigen oder persönliche Daten Dritten zugänglich machen“, der möge bis zum 31. Dezember Nominierungen abgeben – in Form einer Mail oder eines Formulars. Die Sieger treten die Nachfolge von u.a. Markus Ulbig, dem Sächsischen Staatsminister des Innern oder der Brita GmbH an. Alle weiteren ehemaligen GewinnerInnen finden sich im Archiv. Die Preisverleihung wird am 12.04.2013 stattfinden.

To call for an „educated consumer“ is not enough. Reacting only when a particular abuse of data has happened will not do for a considered response. It takes critical observation of developments (like the omnipresence of surveillance cameras, practices like merging databases from different sources, collecting and evaluating user profiles, the address trade etc.) and raising the alarm when dubious uses of technology can be seen lingering on the horizon. And it requires informing consumers in an appropriate way. Many believe that data protection will not affect them („I don’t care“, „I’ve got nothing to hide“, „if it improves security, so be it“). Some method must be found to communicate potential dangers through the media in an appealing way.

The Big Brother Awards make the abstract topic of data protection interesting and give it public profile. Issues become tangible and understandable as concrete examples are pointed out. This is confirmed by the large response in the public and the wide media coverage achieved by the first German Big Brother Awards in October 2000.

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