Kultur

Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.

  • : EU Kommisarin mag Wikipedia
    EU Kommisarin mag Wikipedia

    Viviane Reading, EU Kommisarin für Informationsgesellschaft und Medien, mag die Wikipedia. Auf Publictechnology findet sich der Volltext einer Rede über Medien und Globalisierung, wo sie folgendes über Wikipedia sagte (Ins Deutsche übersetzt von Mathias Schindler):

    Wenn Sie sich Wikipedia anschauen, die neue Internet-Enzyklopädie, zu der tausende freiwilliger Mitarbeiter aus der ganzen Welt durch das Schreiben von Artikeln beitragen, sehen Sie die ersten Zeichen einer neuen enzyklopädischen Bewegung in unseren Zeiten. Und die Qualität dieser Internet-Enzyklopädie ist beeindruckend, vermutlich durch die vielen Beiträge und die Kontrolle des Schreibprozesses durch konkurrierende Gleichgesinnte rund um den Globus.

    Bin mal gespannt, ob sie sich auch mal über Freie Software positiv äussert.

    1. September 2005
  • : Thema Blogs auf der Medienwoche
    Thema Blogs auf der Medienwoche

    Eine spannende Diskussion auf der Medienwoche habe ich leider wegen eines wichtigen Termins verpasst. Wollte das eigentlich mitbloggen, weil es natürlich um Blogs ging, aber keine Blogger mitdiskutierten, sondern mehr oder wneiger die alten Medien (mit ein bisschen „alte“ Online-Medien) Aber Stefan Krempl war vor Ort und berichtet auf Heise darüber: Hauptamtliche Blogger, arrogante Medien und SMS als journalistische Kunstform:

    Eine engere Kooperation zwischen Massenmedien und der Blogger-„Community“ ist laut Maier nicht zu erwarten. Viele Weblogger würden die klassischen Medien „nicht interessieren“. Es gebe einen „Überdruss an der Arroganz der Medien“, erläuterte der Netzeitung-Chefredakteur, weil es für viele Leute nicht einmal eine Möglichkeit gebe, dort eine Richtigstellung zu bekommen. Man müsse die Medienkritik der Blogger ernst nehmen. Laut Neuberger gibt es aber auch bereits eine „Blogger-Elite, die professionellen Individualjournalismus betreibt“ und mit den Massenmedien konkurriere.

    31. August 2005
  • : Games, Open Source und Innovation auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg
    Games, Open Source und Innovation auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg

    foto 2 Heute war ich beruflich auf der Medienwoche Berlin-Brandenburg im Olympiastadium. Meine Firma newthinking communications hatte zusammen mit dem G.A.M.E – Bundesverband (Dem Verband der deutschen Spieleentwicklerfirmen) ein Forum zum Thema „Innovationsträger Games“ organisiert. Eine spannende Veranstaltung, wie ich auch im Nachinein noch finde, denn normalerweise lerne ich bei von uns organisierten Veranstaltungen zu den üblichen (in diesem Blog thematisierten) Themen nur noch wenig. Leider hatte ich mein Notebook nicht dabei, so dass ich hier nur noch auf die Schnelle vor dem nächsten Termin wiedergeben kann, was ich während der Veranstaltung im Kopf mitgebloggt habe.

    Klaus Goldhammer, Geschäftsführer der Goldmedia GmbH, verglich in seiner Präsentation über die „Gamesbranche Berlin-Brandenburg im europäischen Vergleich“ den Standort Berlin mit anderen europäischen Metropolen. Während in Grossbritanien und Frankreich u.a. durch eine nationale Förderung der Games-Industrie viele Arbeitsplätze in vielen Unternehmen geschaffen wurden, hinkt Berlin ohne nationale Förderung noch hinterher. Dabei ist das Potential gerade in Berlin sehr gross. In der Games Academy werden die Arbeitskräfte von morgen anwendungsorientiert ausgebildet. Die deutsche Spieleindustrie ist mit 1,3 Mrd Euro Umsatz im letzten Jahr jetzt schon zu einem innovativen Wirtschaftsfaktor herangewachsen. Grosse Events wie die gerade zu Ende gegangene Games Convention in Leipzig zeigen das grosse Interesse an neuen interaktiven und digitalen Inhalten. Anwesende Vertreter von Berliner Computerspiele-Unternehmen wiesen auf einen nicht genannten Standortvorteil hin: Gerade das dynamische und moderne Berlin zieht viele Talente aus ganz Europa an, welche in der Stadt leben wollen und dafür Gehaltseinbußen gerne in Kauf nehmen.

    Holger Diener, Leiter „Digital Entertainment Technologie“ der Fraunhofer Institute, aus Rostock führte in einem sehr anschaulichen Vortrag zum Thema „Games for Innovation“ in viele Bereiche ein, wo Games-Technologie bereits eingesetzt wird. Viele Unternehmen adaptieren Benutzerschnittstellen, welche zuerst in der Computerspiele-Industrie geschaffen wurden. Bestes Beispiel ist SAP, die ihre Produktionsketten anhand von Spielesimulationen verdeutlichen wollen. Andere benutzerinterfaces führten in der Vergangenheit zu einer Unübersichtlichkeit.

    foto 3Bernd Beyreuther, Geschäftsführer der Radon Labs GmbH aus Berlin stellte die selbst entwickelte „Open Source Games Engine NEBULA II“ vor. Der Sourcecode von NEBULA II wurde 1998 unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Radon Labs profitiert bei der Weiterentwicklung von globalen Netzwerkeffekten. Eine weltweite Community senkt Produktionskosten, indem sie in den Entwicklungsprozess eingebunden werden. Gerade der Bereich „Testing“ macht ca. 20 Prozent bei einer Spieleproduktion aus. Hier helfen hunderte bis tausende von Entwicklern mit, die bereits durch den offenen Sourcecode mit der Engine in Kontakt kamen und teilweise auch eigene Weiterentwicklungen beisteuern. Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern fällt so auch einfacher. Neue Entwickler haben zumeist schon im Vorfeld Erfahrungen gesammelt und müssen nicht neu in das System eingearbeitet werden. Zum Geschäftsmodell von Radon Labs gehört Support und Beratung, sowie externe Tools wie beispielsweise ein Plugin für die 3D Modellierungssoftware Maya. Mit Maya werden die meisten Spiele designed und mit dem Plugin können Geschäftsprozesse vereinfacht werden. Und natürlich eigene Spiele-Produktionen, diese auch tweilweise für grosse Publisher. Die Engine bietet zudem grosse Chancen für kleine Entwicklerschmieden. Diese müssen nicht zuerst grosse Investitionen in die Entwicklung der technologischen Basis entwickeln, sondern können direkt mit dem Entwickeln von Computerspielen beginnen. Das Wachstum bei Radon Labs ist rasant. Letztes Jahr hatte die Firma noch 20 Angestellte und derzeit arbeiten 35 zumeist junge Menschen in dem Unternehmen. Bis Ende des Jahres wird gar eine Aufstockung auf 50 Arbeitsplätze geplant. In diesem Jahr sollen 40 Spiele in Deutschland erscheinen, welche auf NEBULA II aufbauen.

    Tom Putzki, Vorsitzender von G.A.M.E. und Leiter der Presseabteilung von Phenomedia aus Bochum sprach zuletzt über den „Investitionsfaktor Gamestechnologie“. Nationale Förderung nach dem Vorbild der Filmförderung gibt es in Deutschland noch nicht. Hier sind uns viele andere Länder weit voraus. Ein Einwand aus dem Publikum (Eine Vertreterin der Filmbranche) zeigte Defizite im Verständnis auf. „Filme seien ja Kultur und Spiele könne man doch nur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen“. Dass Computerspiele längst Teil der digitalen Kultur sind, wird leider noch nicht von allen Menschen so gesehen. Und gerade die Filmbranche fürchtet sich ein wenig vor einem kleineren Stück vom Kuchen der deutschen Kulturförderung, sollten Computerspiele endlich auch mal in Deutschland stärker gefördert werden. Der Standort hat dies verdient und Berlin liegt weit vorne.

    foto 1Die Zusammenarbeit mit dem Medienboard bei der Planung und Durchführung war echt nett. Solche unkomplizierten Kooperationspartner hat man immer gerne. Und unser Logo macht sich ganz gut in Mitten der vielen Kooperationspartner der Medienwoche. Die Links zu den Präsentationen werde ich später noch hinzufügen, vielleicht komme ich auch noch dazu, den Text zu erweitern.

    31. August 2005
  • : TAZ schreibt über C/O Pop in Köln und Creative Commons
    TAZ schreibt über C/O Pop in Köln und Creative Commons

    Die TAZ hat einen Bericht über die C/O Pop KOnferenz letzte Woche in Köln veröffentlicht: Praxis entscheidet. Das Creative Commons Panel, wo Johnny Haeusler und Philip Steffan auf dem Podium sassen, wird gesondert erwähnt:

    Interessant wird es da, wo solche Lebensentwürfe und Poppraxen sich eben noch weitgehend frei von einem Überbau entfalten und damit ihrer Theoretisierung entscheidend voraus sind. Denn noch etwas bestätigte die c/o Pop Conference: Die Macht des Faktischen ist unbeugsam. Sprich: die Verbreitung und Nutzung von digitalen Inhalten im Internet, das, was Millionen UserInnen tagtäglich praktizieren, verändert das Wesen dieser Inhalte und unser Verhältnis zu ihnen maßgeblich und unaufhaltsam – und obwohl wir alle an diesem Prozess teilhaben, wissen wir halt noch nicht so ganz, was am Ende dabei rauskommt. Die Diskussionsveranstaltung zu Urheberrecht und den Creative-Commons-Lizenzen beweist genau dadurch, dass sie schlussendlich ins Leere geht, einmal mehr, dass die Tatsachen, die durch die Möglichkeiten des Internets längst nicht nur im Hinblick auf Musikkonsum geschaffen wurden, von gesetzlichen Regelungen, aber auch von unseren Denkgewohnheiten einfach noch nicht einzufangen sind.

    30. August 2005 2
  • : Hinweise gesucht: Brauche MP3-Player
    Hinweise gesucht: Brauche MP3-Player

    Für Interviews, die ich hier später Podcasten kann, wollte ich mir einen tragbaren MP3-Player zulegen. Nun gibt es ja eine Übersättigung des Marktes und vor lauter Produkten von Marken- und NoName-Unternehmen weiss man nicht mehr, was denn gute Qualität hat. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Leser dieses Blog, der/die sich schonmal intensiver damit beschäftigt hat, bzw. aus eigener Erfahrung einen Player empfehlen kann?

    Meine Anforderungen:

    MP3 und Ogg sollten unterstützt werden, auf WMA-DRM verzichte ich gerne. Aufnahmen sollten definitiv nicht im WMA-Format gemacht werden, sondern möglichst im MP3-Format mit mindestens 192KHz. Ein externes Micro sollte anschliessbar sein, die Qualität der Aufnahme darf nicht schlecht sein, ich will das Teil überwiegend zum Aufnehmen und weniger zum Musikhören nutzen. Mehr als 1GB Speicherplatz ist sicherlich sinnvoll, es müssen aber nicht sofort 20 GB sein, kann aber. Eine gute Usability ist notwendig, das Display sollte mehr Informationen bieten als nur den derzeitigen Song. Und ich möchte komfortabel durch die MP3s navigieren können. USB 2.0 ist wohl Standard und sollte es bei mir auch sein. Mein Betriebssystem ist Linux, Geräte, welche Windows oder Mac voraussetzen, kommen nicht in Frage (Falls es die noch gibt?). Gibt es Alternativen zum Apfel und wenn ja welche? Über sachdienliche Hinweise freue ich mich.

    Update: Danke schonmal für die schnelle Kommentierung! Bisher ist klar: Der Apfel eignet sich definitiv nicht für meine Zwecke und Anforderungen. Interessanter scheinen die Firmen Typhoon, Trekstore und iriver zu sein.

    29. August 2005 16
  • : FAZ über Strategien von Google und Yahoo
    FAZ über Strategien von Google und Yahoo

    Google und Yahoo streiten sich ja bekanntlich um die „Vorherrschaft“ im Netz. Die Frankfurter Allgemein Zeitung beschreibt die Strategien der beiden Konzerne und stellt sie gegenüber: Duell der Titanen.

    „Der entscheidende Unterschied zu den Medienunternehmen des 20. Jahrhunderts ist die Technologie. Die Menschen stellen sich ihr Medienprogramm künftig aus einem riesigen Angebot selbst zusammen. Die Suche nach den Inhalten stellt daher die kritische Anwendung für Medienunternehmen dar“, sagt Jeff Weiner, einer der Köpfe hinter der Suchtechnik bei Yahoo. Weiner erwartet einen Paradigmenwechsel für Medienunternehmen: Die Menschen konsumieren nicht nur die Inhalte, die ihnen Zeitungen, Fernsehsender oder Musikkonzerne vorsetzen, sondern sie produzieren ihre eigenen Inhalte. Millionen Nutzer – sogenannte Micropublisher – schreiben heute Tagebücher (Weblogs), produzieren persönliche Radiosendungen (Podcasts), arbeiten am Online-Lexikon Wikipedia mit, publizieren ihre privaten Fotos in Bilderdiensten wie Flickr oder stellen anderen ihre Musik oder Filme zur Verfügung.

    29. August 2005
  • : Nächste Woche: Chaosradio über Embedded Systems
    Nächste Woche: Chaosradio über Embedded Systems

    Dieses Mal nicht so kurzfristiges Announcement: Nächste Woche Mittwoch Abends zwischen 22h-1h läuft wieder das Chaosradio auf Radio Fritz. Thema diesmal ist „Embedded Systems im Heimbetrieb“. Tim Pritlove und Harald Welte werden in das Thema einführen und mit den Hörern diskutieren. Zur Vorbereitung gibt es eine Wikipedia-Seite, wo Vorschläge gemacht werden können.

    Aus der Ankündigung:

    Nahezu jedes elektronische Geraet trägt heute schon einen Kleinstcomputer in seinem Herzen. Schon ein simpler DSL-Router verfügt dabei über eine Rechenleistung, fuer die man vor wenigen Jahren noch einen teuren Desktop Computer erweben musste.

    Auf vielen dieser System lassen sich heute mehr oder weniger problemlos freie Betriebssysteme installieren. mit denen man die Werksfunktionen nicht nur signifikant erweitern kann, sondern die auch ganz neue Anwendungsgebiete fuer die kleinen Plastehelfer erschliessen koennen. Der niedrige Hardwarepreis macht die Geraete daher besonders interessant fuer findige Bastler.

    Chaosradio erklaert, welche Systeme sich besonders eignen und welche Projekte im Internet sich mit der Weiterentwicklung befassen. Wir moechten auch von Euch hoeren, welche Erfahrungen ihr schon gesammelt habt und welche Tips ihr an andere Hoerer weitergeben koennt.

    26. August 2005
  • : Die Zeit über die Humanisierung des Netzes
    Die Zeit über die Humanisierung des Netzes

    Mario Sixtus hatte eigentlich angekündigt, nicht mehr über Social Software zu schreiben und hat es jetzt doch wieder getan: In der aktuellen Zeit schreibt er über „Die Humanisierung des Netzes“:

    Die Stärken der neuen Technologien zeigen sich in den Auswirkungen außerhalb des Netzes. Wer sie einzusetzen weiß, sieht im Idealfall die Resultate an seinem Arbeitsplatz, im Auftragsbuch, auf dem Kontoauszug – oder im Bekanntenkreis. Schließlich geht es um eine Humanisierung des Netzes.

    25. August 2005
  • : EuroOSCON – European Open Source Convention
    EuroOSCON – European Open Source Convention

    Vom 17.–20. Oktober findet in Amsterdam die „European Open Source Convention“, organisiert vom O’Reilly-Verlag statt:

    The 2005 O’Reilly European Open Source Convention brings together diverse projects and communities from across the continent and around the world to address the changes and challenges unique to the European computing community. Convention participants will explore the remarkable range of open source technology and business innovations, from AJAX, Ruby on Rails, and Plone to open source stacks and IT best practices for open source adoption, integration, and deployment.

    Ich fahr hin und berichte hier live darüber. Ich hoffe, dass noch ein paar Interviewtermine klappen werden, die ich dann auch hier veröffentliche.

    Übrigens, falls sich noch jemals jemand über die Eintrittspreise beim LinuxTag beschwert: Ein reguläres Ticket für die EuroOSCON kostet „nur“ das 38-fache des teuersten LinuxTag-Ticket. Und das für weniger Programm und nur zwei oder drei „grosse“ Namen mehr. Ich hab Glück, dass meine Akkreditierung als Blogger angenommen wurde. :)

    23. August 2005
  • : Beastie Boys laden zum Remixen ein
    Beastie Boys laden zum Remixen ein

    Die Beastie Boys haben Vocal-Tracks auf ihrer Webseite zum nicht-kommerziellen Remixen freigegeben. Jeden Freitag soll ein neuer Remix vorgestellt werden. Für nähere Infos gibt es ein Remix-Forum.

    23. August 2005
  • : Filesharing-Revolution in Grossbritanien?
    Filesharing-Revolution in Grossbritanien?

    Cory Doctorow berichtet auf BoingBoing von einer Musik-Revolution in Grossbritanien: Ende September geht mit Playlouder MSP ein neuer DSL Provider auf den Markt. Das alleine ist keine News, aber der Hammer ist ein Vertrag mit SonyBMG, dass die Nutzer in ihrem monatlichen DSL-Beitrag eine Lizenz zum Filesharing bekommen! Der Preis für eine 1 MBit Leitung soll vergleichbar zu Angeboten der Konkurrenz sein. Monatlich kostet der Service £26.99.

    23. August 2005 7
  • : WYSIWYG Wiki-Editor
    WYSIWYG Wiki-Editor

    Socialtext hat einem WYSIWYG-Editor für Wikis in Form einer Javascript-Biobliothek unter der GNU LGPL Lizenz. Eine Demo findet sich hier. Man braucht Firefox/Mozilla und muss einfach auf den Fülltext klicken. Sieht cool aus. Muss ich mir mal genauer anschauen.

    21. August 2005
  • : Microsoft in Parliament
    Microsoft in Parliament

    The Berlin City Parliament’s lobby was quite crowed last night during Microsoft’s promotional party for the Berlin city representatives. Microsoft original invitation went out to all parties and also to a selected crowd of journalists. However, all green-party representatives declined the invitation to Microsofts infomercial-like lobbying event. We joined in by embedded-journalist action, broadcasting a live audio stream and photos of the entire event through netzpolitik.org via our cell phones and UMTS.

    19. August 2005
  • : Neue Spendenaktion für Wikipedia
    Neue Spendenaktion für Wikipedia

    Die Wikimedia Foundation hat wieder eine neue Spendenaktion gestartet. Bis zum 9. September will man weltweit 200.000 Euro zusammen bekommen. Es gibt auch einen neuen Spendenaufruf: „Wikipedia needs your help!“:

    19. August 2005
  • : Berichterstattung: Microsoft im Parlament
    Berichterstattung: Microsoft im Parlament

    Ein Pinguin zwischen den Schlipsen!Am gestrigen Abend war die Lobby der Berliner Abgeordneten Hausen gut gefüllt: Microsoft lud zu Speis und Trank sowie einer Informationsveranstaltung über sich selbst. Geladen waren die Abgeordneten aller Fraktionen, wobei die Grünen geschloßen nicht erschienen, und ausgewählte Pressevertreter. Wir dachten uns, dass Lobbying auch mal etwas transparenter ablaufen kann: Und waren als Embedded Journalists dabei, u.a. mit einem Audio-Live-Stream der Lobbyveranstaltung via UMTS (Der gestern hier zu hören war).

    Guten Appetit, liebe Politiker!Dort, wo in früheren Zeiten die KPD gegründet wurde, im Feststaal des Berliner Abgeordnetenhauses, begrüßte Walter Momper (Präsident des Hauses, SPD) das größte Softwareunternehmen der Welt. Er bedankte sich mehrfach für das Kommen. Microsoft kostet der Abend ja auch genug an Miete.

    Hier durften die Pinguine nicht reinDer Redner für Microsoft, Wolfgang Branoner „Director“ von Microsoft Deutschland für den „Public Sector“ und ehemaliger Wirtschaftssenator Berlins, sprach in seiner Rede oft davon, hier keine Produkte verkaufen zu wollen. Das macht man ja auch später und an einem anderen Ort. Eine Tupper-Party hatten wir auch nicht erwartet.

    Bericht und Fotos von der Veranstaltung und der Aktion vor Ort …

    18. August 2005 53
  • : Dreimal Creative Commons in einer Woche
    Dreimal Creative Commons in einer Woche

    Die nächsten Tage wird es einige Veranstaltungen geben, wo Creative Commons ein Thema sein wird. In Köln ist Popkomm-Zeit, und da die jetzt klein und bedeutungslos nach Berlin verzogen ist, gibt es Alternativveranstaltungen. Als erstes die „Lust und Freud“ am Samstag im Gloria, eine eher Independent-Veranstaltung von Netlabels. Dort wird es ab 18h verschiedene Workshops geben. Philip Steffan von der Creative Commons User Group Berlin, unser Mann beim Weltjugendtag, ist eh in Köln und wird dort über „Creative Commons – das alternative Lizenzmodell und die Möglichkeiten für Künstler übers Web“ sprechen.

    Dann gibts die c/o Pop, wo es am kommenden Donnerstag um 14h ebenfalls eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Creative Commons: Ein neues (revolutionäres?) Copyright-Model ?“ geben wird. Philip muss bis dahin dort bleiben, und Johnny von Spreeblick moderiert die Diskussion.

    Für Interessierte und Einsteiger in Berlin biete ich am kommenden Montag um 19h im newthinking store, Tucholskystr. 48, eine Einführung in die Creative Commons – Lizenzen.

    18. August 2005
  • : Neues Deutschland versucht sich an Blogs
    Neues Deutschland versucht sich an Blogs

    Ich habe selten einen so schlechten und dummen Artikel über Blogs gelesen, wie gerade im Neuen Deutschland: Die neue Meinungsmacht – Weblogs – autonome Austauschforen im Internet. Alles wird ohne Zusammenhang zusammengeworfen, mal der CCC, etwas SmartMobs, mal Wikipedia, lauter Blogs…

    Alleine schon der Anfang:

    Ein Wiki sein, das ist was Besonderes und doch so einfach. Jeder kann zur hundertsprachigen Gemeinschaft von Wikipedia zählen – die »freie Enzyklopädie« ist ein Weblog und somit aus Sicht von Fachleuten das Kommunikationsmedium von morgen. Einfach wikipedia.de in die Suchleiste tippen und man ist ein Blogger in spe.

    18. August 2005 7
  • : BBC: Hitchikers Guide to the Galaxy spielen
    BBC: Hitchikers Guide to the Galaxy spielen

    Kann sich noch jemand an Infocom-Adventures erinnern? Ender der 70er kam mit Zork eines der ersten Textadventures heraus. Meine ersten Erlebnisse mit „Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ war nicht das gleichnamige Buch von Douglas Adams, sondern das Textadventure von Infocom. Später las ich das Buch, was zum lösen des Adventures ausserordentlich praktisch war. Gerade habe ich bei BBC – Radio4 eine Seite gefunden, wo man das Adventure mit Grafiken hinterlegt online spielen kann.

    17. August 2005 1
  • : Cory Doctorow im Interview über WIPO-Activism
    Cory Doctorow im Interview über WIPO-Activism

    Die Seite Worldchanging hat Cory Doctorow zum Thema WIPO-Activism befragt. Das Interview ist sehr interessant und liefert einige Einblicke, wie man als gut vernetzte Zivilgesellschaft internationale Organisationen ein wenig aufmischen kann.

    16. August 2005
  • : 10 Tipps für besseres Podcasting
    10 Tipps für besseres Podcasting

    Jack Herrington, Autor des Buches „Podcasting Hacks“ aus dem O’Reilly-Verlag, gibt im Online-Magazin des Verlages interessante Ratschläge zum Thema Podcasting: Ten Tips for Improving Your Podcasts.

    16. August 2005