Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: Suprnova heisst jetzt Newnova
: Suprnova heisst jetzt Newnova Wie das Filesharing-Magazin Slyck berichtet, wurde der Code der ehemals sehr beliebten und dann durch die Filmindustrie geschlossenen Internetseite Sprnova.org auf eine neue Webseite gesetzt: NewNova.org. Dort finden sich wohl wieder neue Downloads. Allerdings dürfte zu rechnen sein, dass evtl. die IP-Adressen der Nutzer getrackt werden.
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: Guardian Studie: Junge Generation nutzt Internet zur Kommunikation
: Guardian Studie: Junge Generation nutzt Internet zur Kommunikation Die britische Zeitung „The Guardian“ hatte eine interessante Studie zur Internetnutzung von jungen Menschen in Auftrag gegeben und berichtet über die Ergebnisse: Young blog their way to a publishing revolution . Mehr als ein Drittel der 14–21 Jährigen mit Internet zuhause nutzen das Internet, um eigenen Content zu generieren. Während die Elterngeneration vornehmlich online shoppen geht, nutzt die junge Generation das Medium Internet vornehmlich zur Kommunikation. An und für sich nichts neues, interessant ist aber die statistische Erhebung und die Ergebnisse:
A generation has grown up using the internet as its primary means of communication, thanks to an early grasp of online communities and messaging services as well as simple technology allowing web users to launch a personal weblog, or blog, without any specialist technical knowledge. On average, people between 14 and 21 spend almost eight hours a week online, but it is far from a solitary activity. There are signs of a significant generation gap, and rather than using the internet as their parents do – as an information source, to shop or to read newspapers online – most young people are using it to communicate with one another.
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: CCC startet Poesie-Wettbewerb „Lyrical I“
: CCC startet Poesie-Wettbewerb „Lyrical I“ Ab sofort sammeln wir Limericks, Schüttelreime, Haikus, Sonette, formlose Werke – kurz alle moeglichen und unmöglichen Gedichte rund um CCC-Themen
Ein Sonett ueber RFID ist ebenso willkommen wie „Ode an meinen WindowManager“, „Liebesgedicht an mein Notebook“ oder ein „Programmiersprachen“-Gedicht. Alle Einsendungen stehen unter der [Externer Link]Creative Commons License. Alle Gedichte werden auf www.ccc.de veröffentlicht.
Einsendeschluss für eure Meisterwerke ist Sonntag, der 4. Dezember. Die besten Einsendungen werden von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt und im Rahmen des [Interner Link]22. Chaos Communication Congress präsentiert.
Die Gedichte können in Deutsch oder Englisch an lyrical_i(at)ccc.de geschickt werden.
Ziel des ganzen sind
* schöne Gedichte
* Spass
* eine neue, ungewohnte Heransgehensweise an die Themen
* originelle Signaturen & Fortune Cookies für alle :) -
: BBC: Internet Media Player schliesst aus
: BBC: Internet Media Player schliesst aus Über den „Internet Media Player“ (IMP) der BBC hatte ich schon im Mai berichtet. Heute ist die offizielle Testphase mit einigen Tausend Teilnehmern gestartet. Und ich bin nicht mehr davon überzeugt, dass dieses Projekt eine gute und innovative Sache ist. Der Grund? Es wird Digital Rights Management eingesetzt, welches nur mit dem Internet Explorer und dem Windows Media Player läuft. Tolle Innovation – Nutzer von anderer Software werden ausgeschlossen. Ob das im Sinne eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ist, dessen Aufgabe es sein sollte, einen Zugang zu schaffen? Screenshots finden sich übrigens hier.
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: Nur die Gedanken sind frei? – Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet
: Nur die Gedanken sind frei? – Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse vom 19.–23. Oktober bietet die Deutsche Welle drei Veranstaltungen an. Eine davon ist besonders spannend und diese findet am Sonntag, den 23. Oktober 2005 von 11.30 – 12.30 Uhr in Halle 6.1 E 913 statt: Nur die Gedanken sind frei? – Die Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet.
Weblogs sind mehr als einfach nur „Online-Tagebücher“: Sie sind zu einer wichtigen Informationsquelle im Internet geworden. Insbesondere dort, wo Presse- und Informationsfreiheit durch Zensur und Repression eingeschränkt oder gefährdet sind. Dennoch: Wer in totalitären Staaten seine Meinung in einem Weblog äußert, riskiert viel.
* Prof. Dr. Kleinsteuber, Universität Hamburg
* Julien Pain, Reporter ohne Grenzen, Paris
* Mario Sixtus, Medienjournalist und BloggerModeration: Holger Hank, Deutsche Welle, DW-WORLD.DE, Bonn
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: „Freude schöner Götterfunken“ bald online? Europäisches Kulturerbe soll digitalisiert werden
: „Freude schöner Götterfunken“ bald online? Europäisches Kulturerbe soll digitalisiert werden Die Europäische Kommission will Schriftwerke, Bilder und Tonaufzeichnungen als Ausdrucksformen des europäischen Kulturguts digitalisieren und somit allen EU-Bürgern zugänglich machen. Das gigantische Projekt unter dem Titel „i2010: Digital Libraries“ will sämtliche „physischen“ Werke für die Nachwelt konservieren. Wie die ungefähr 2,5 Millionen Schriftbände, Bücher und Magazine und die Millionen Filmmaterial für die Nachwelt digitalisiert werden, soll in einem Vorschlag für eine Empfehlung im Juni nächsten Jahres vorgelegt werden. Für diesen Vorschlag nun hofft die EU-Kommission auf die Unterstützung ihrer Bürger: Bis zum 20. Januar 2006 sind Interessierte aufgerufen, Fragen zur Art der geplanten Digitalisierung zu beantworten: Wie man zum Beispiel private Investoren, neue Business-Modelle und die öffentlich-private Zusammenarbeit für die Umsetzung fördern könnte.
Nur: Das Urheberrecht ist nach Ansicht der EU-Kommission ein gewichtiger Faktor. Auch hier will die EU-Kommission von den Bürgern wissen, mit welchen „legislativen, technischen oder organisatorischen Mitteln“ man urheberrechtlich geschütztes Material zugänglich machen könnte und gleichzeitig dennoch die „legitimen Interessen des Autors respektieren“, so der Fragebogen. Die Auswertung der Antworten sollen auch für die geplante Überprüfung der Urheberrechtsvorschriften der EU 2006 herangezogen werden.
Die Unibibliothek bei Yahoo!
Auf internationaler Ebene gibt es von der eben gegründeten Open Content Alliance (OCA) bereits ähnliche Bestrebungen: Die setzt sich zusammen aus Organisationen wie dem Internet Archive, Bildungseinrichtungen wie der Universität Kalifornien, den Prelinger Archives oder Firmen wie Adobe und Yahoo! und will wie die EU-Kommission Printmedien und Multimedia-Content digitalisieren. Um sich nicht am Urheberrecht die Finger zu verbrennen, sollen jedoch nur Public Domain-Inhalte gescannt werden und solche, die explizit vom Autor freigegeben wurden. Die Suchmaschine Google hatte sich just gerade mit ihrem vergleichbaren Projekt, der Print Library in die Nesseln gesetzt und war letzte Woche von der Autorenvereinigung verklagt worden.
Schließlich scheuen sich zu guter Letzt die Verlage, Werke zum freien Download zuzulassen: Der Internetshop Amazon bietet seit Ende Juli die Volltext-Suchfunktion „Search Inside“ an, mit der Bücher in Auszügen eingesehen werden können. Bislang waren jedoch nicht viele Verlage bereit, ihre Veröffentlichungen dafür herzugeben.
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: Neues Filmprojekt von Route66-Machern
: Neues Filmprojekt von Route66-Machern Die Macher des ersten Creative Commons Film aus Deutschland, Route 66, haben ihr zweites Filmprojekt gestartet: „Die letzte Droge“. Die Dreharbeiten werden via Webcam ins Netz getragen, das Drehbuch steht unter einer freien Creative Commons Lizenz und jetzt gibt es auch ein Weblog. Dazu verkünden sie, dass es vom Route66-Soundtrack einen Remix gibt.
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: Mithilfe gesucht: Deutsche Creative Commons Seite überarbeiten
: Mithilfe gesucht: Deutsche Creative Commons Seite überarbeiten Wir haben angefangen, die deutsche Creative Commons Seite grundlegend zu überarbeiten. Dazu gibt es im Wiki der Creative Commons Usergroup eine eigene Seite, wo die Struktur schon steht. Hier können wir noch Hilfe gebrauchen. Einerseits was weitere Links zu interessanten Projekten betrifft, andererseits in der Ausformulierung von Texten.
Beispielsweise gibt es Seiten für verschiedene Zielgruppen:
* CC für Musiker
* CC für Filmemacher
* CC für Texter
* CC für Entwickler und Programmierer
* CC für Blogger
* CC für Bilder
* CC für Bildung und Erziehung
* CC für Wissenschaft
* CC für Institutionen
* CC für MarketingAner auch die anderen Seiten freuen sich über Content und Mithilfe.
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: USA: Die RIAA wird zurück verklagt
: USA: Die RIAA wird zurück verklagt Spannend dürfte dieser Prozess werden: In den USA hat eine 41-jährige behinderte und alleinerziehende Mutter einer achtjährigen Tochter, eine Gegen-Klage gegen die RIAA erhoben, die sie wegen Filesharing angeklagt hatte. Ihr wird vorgeworfen, über Kazaa Gangsta-Rap heruntergeladen zu haben, teilsweise morgen um 4:24h. Die Argumentation ihrer Anwälte findet sich in deren Weblog wieder. In sehr vielen Punkten wird der RIAA ein Verstoss gegen geltende Gesetze vorgeworfen. Dazu gehören „Einbruch in die Privatsphäre“, elektronischer Einbruch, Computerspionage, fahrlässige Falschangaben, der Aufbau von Klagewellen als Geschäftskonzept, was das ganze wiederum unter den juristischen Begriff der „Gewerbsmässigkeit“ fallen lässt und einiges mehr.
20. Entering a person’s personal computer without their authorization to snoop around, steal information, or remove files is a violation of the common law prohibition against trespass to chattels.
21. The record company plaintiffs employed MediaSentry as their agent to break into Ms. Andersen’s personal computer (and those of tens of thousands of other people) to secretly spy on and steal information or remove files. MediaSentry did not have Ms. Andersen’s permission to inspect, copy, or remove private computer files. If MediaSentry accessed her private computer, it did so illegally and secretly. In fact, Ms. Andersen was unaware that the trespass occurred until well after she was anonymously sued.
22. According to the record companies, the agent, Settlement Support Center used the stolen private information allegedly removed from her home computer in their attempt to threaten and coerce Ms. Anderson into paying thousands of dollars. .…
64. The record companies and their agents stood to financially benefit from these deceptive and unlawful acts. Proceeds from these activities are used to fund the operation of the record companies’ continued public threat campaigns.
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: EU will mal wieder Geistiges Eigentum stärken
: EU will mal wieder Geistiges Eigentum stärken Die EU-Kommission will die EU-Industriepolitik umbauen und kündigt neue Initiativen an. Industriekommissar Günter Verheugen nannte sechs Initiativen, um Europa im internationalen Wettbewerb zu stärken und seine Fähigkeit zum Strukturwandel zu verbessern. Eine davon soll zur Stärkung des „Geistigen Eigentums“ dienen. Damit ist wahrscheinlich die IPRED-Direktive gemeint. Wie die Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums dient sie in der Aussenkommunikation natürlich nur der Bekämpfung von kommerzieller Produktpiraterie. Kollateralschäden werden höchstwahrscheinlich wieder bei den Verbraucherrechten, beim Wettbewerb und bei der Entfaltung von Innovation entstehen.
Mehr Informationen über die IPR Enforcement Directive bieten:
* foundation for information policy research
* Free Software Foundation Europe
* Foundation for a Free Information Infrastructure UK -
: Das Wirtschafts-Wiki vom Handelsblatt
: Das Wirtschafts-Wiki vom Handelsblatt Wie die Netzeitung schreibt, hat das Handelsblatt ein Wiki zum Thema Wirtschaftsbegriffe gestartet: Das Wirtschafts-Wiki.
Julius Endert, Leiter der Handelsblatt-Onlineredaktion, sagte, «das Wirtschafts-Wiki will keine Konkurrenz zur Online-Enzyklopädie Wikipedia sein, sondern Ergänzung zu den Inhalten auf Handelsblatt.com». Häufig kämen in der Berichterstattung Fachbegriffe vor, die erklärt werden müssten. Dies wolle man künftig im Wirtschafts-Wiki tun. Die Inhalte dort würden mit den Texten auf der Handelsblatt-Homepage verknüpft.
Das Verlinken mit den Inhalten hätten sie ruhig auch mit den Wikipedia-Seiten machen könne, was vermutlich sinnvoller gewesen wäre. So müssen sie sich erstmal eine Community aufbauen, die regulierend wirken kann. Ansonsten bleibt eher mehr Arbeit bei den Redakeuren hängen. Ich bin trotzdem mal gespannt, wie sich das Projekt entwickelt. Als Basis wurde das Mediawiki verwendet.
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: Pong-Weltmeisterschaften in Berlin
: Pong-Weltmeisterschaften in Berlin Am morgigen Samstag, den 1. Oktober, finden nach Angaben der Veranstalter die dritten Pong-Weltmeisterschaften im Lovelite in Berlin statt. Antreten kann wohl jeder, dazu gibts eine Party auf zwei Floors. Mehr Infos und zwei Trainingsspiele im Browser finden sich auf der Webseite der Veranstaltung.
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: Musicload bewirbt die Privatkopie
: Musicload bewirbt die Privatkopie 
Musicload, der Musik-Downloadshop von T‑Online, überraschte uns heute mit dieser Zeitschriftenanzeige: Sie suggeriert, dass online gekaufte Musik sich als Geschenk eignet. Die Dateien weiterzugeben funktioniert natürlich nicht, dafür sorgt das Digital Rights Management des von Musicload verwendeten WMA-Formats. Warum man darauf verzichten sollte, haben wir ja schon vor zwei Wochen in unserem Test der Downloadportale geschrieben.Daher muss man vermuten, dass Musicload mit dieser Anzeige dazu anregen will, die online gekauften Songs auf eine herkömmliche CD zu brennen (was in der Regel 10× möglich ist) und dann zu verschenken. (Und von einer Audio-CD kann man die Musik natürlich beliebig ohne Einschränkungen wieder auslesen). Damit dürfte die Regelung des UrhG, die das Umgehen von Kopierschutzmechanismen verbietet, hier nicht greifen. Plötzlich ist sie also wieder da, die gerne wegdiskutierte (und bei Kopierschutz faktisch illegale) Privatkopie.
Es ist nicht ganz klar, ob das im Widerspruch zu Punkt A.V.4.1 der für Musicload gültigen T‑Online-AGB steht:
Es ist nicht gestattet, die Inhalte oder Teile derselben zu bearbeiten, zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich wiederzugeben…
Na, was denn nun?
Sieht so aus, als läuft das Geschäft dann doch nicht so gut, wenn man dem Kunden jetzt schon durch die Blume mitteilen muss, dass das eigene Geschäftsmodell nicht wasserdicht ist.
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: James Boyle und der WIPO-„Broadcasting and Webcasting Treaty“
: James Boyle und der WIPO-„Broadcasting and Webcasting Treaty“ James Boyle thematisiert in einer sehr interessanten Kolumne in der internationalen Financial Times den „Broadcasting and Webcasting Treaty“, welcher aktuell und vor allem in den kommenden zwei Wochen bei der WIPO in Genf diskutiert wird: More rights are wrong for webcasters
Eventually, a new treaty will be produced. A new round of “harmonisation” will begin – upwards, always upwards. An unnecessary set of rights will have been created and created without evidence, perhaps reaching the heart of our new communications technology. And the lobbyists will return to their desks to plan again. Perhaps the growing furore about the webcast right will drive it off the agenda eventually. Yet the larger pattern of making decisions without evidence, as a contract among the affected industries, will continue. This is a scandal. But at WIPO, it is business as usual.
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: finetunes im Interview
: finetunes im Interview Bei Antifreeze gibt es ein Interview mit Felix Segebrecht, Marketing Manager bei finetunes. Die Indie-Plattform hat bei unserem DRM-Test am Besten abgeschnitten, da weitestgehend keine Restriktionen eingesetzt werden (nur Wasserzeichen) und meist MP3- und OGG-Songs angeboten werden.
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: 3Sat: Eine kurze Geschichte des PCs
: 3Sat: Eine kurze Geschichte des PCs 3Sat hat eine kurze Geschichte des PCs veröffentlicht. Der Beitrag füllt mehrere Seiten und ist interessant.
Eine kurze Geschichte des PCs – Von den Anfängen einer Erfolgsmaschine
Vor 30 Jahren, 1975, begann mit dem ersten „Personal Computer“ die technische Revolution, die unsere Welt bis heute entscheidend verändert hat: Privatpersonen begannen kleine Computer für zu Hause zu besitzen – persönliche Computer also. Vor 20 Jahren gab es das erste Windows. Eine grafischen Oberfläche, die zwar von konkurrierenden Vorbildern inspiriert wurde, sich aber heute auf fast jedem PC der Erde findet und spätestens seit Windows 95 Computer leichter bedienbar und populärer werden ließ.
Es scheint sich dabei um einen Remix der Dokumentation „Triumph of the Nerds“ zu handeln. Einen Stream gibt es leider nicht:
Aus lizenzrechtlichen Gründen ist uns das Streamen der Dokumentation „Eine kurze Geschichte des PC’s“ nicht möglich.
Einziger Kritikpunkt: Die Doku endet mit dem Konflikt MacOS/Windows. Linux kommt nicht mehr vor. Liegt wohl daran, dass die Doku aus dem Jahre 1996 ist.
Update: Kommt übrigens am heutigen Samstag um 17h auf 3Sat.
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: Handbuch für Blogger und Internet-Dissidenten
: Handbuch für Blogger und Internet-Dissidenten Reporters sans frontieres (Reporter ohne Grenzen) haben heute das „Handbook for bloggers and cyber-dissidents“ veröffentlicht. In dem 46 seitigen Handbuch werden nicht nur Blogs und die vielen Fachbegriffe drumherum erklärt, es gibt beispielsweise auch Tipps und Tricks, wie anonym gebloggt werden kann und wie man sich ein Blog einrichtet. Eine grossartige Sache.

Blogs get people excited. Or else they disturb and worry them. Some people distrust them. Others see them as the vanguard of a new information revolution. Because they allow and encourage ordinary people to speak up, they’re tremendous tools of freedom of expression.
Bloggers are often the only real journalists in countries where the mainstream media is censored or under pressure. Only they provide independent news, at the risk of displeasing the government and sometimes courting arrest.
Reporters Without Borders has produced this handbook to help them, with handy tips and technical advice on how to to remain anonymous and to get round censorship, by choosing the most suitable method for each situation. It also explains how to set up and make the most of a blog, to publicise it (getting it picked up efficiently by search-engines) and to establish its credibility through observing basic ethical and journalistic principles.Einige Berichte von Bloggern sind auch enthalten. Ein Beitrag ist auch von mir über netzpolitik.org und meine Motivation zu bloggen dabei, den ich vor gut einem halben Jahr für das Buch in englisch geschrieben habe. Das Buch gibt es für 10 Euro in französisch und englisch bei Reporters sans Frontiers zu kaufen, es kann aber auch wahlweise in französisch oder englisch als 1,6MB grosse PDF-Datei heruntergeladen werden. Ich weiss jetzt nicht genau, was Stand der Dinge ist. Geplant ist, noch andere Sprachen wie chinesisch, arabisch und farsi folgen zu lassen, allerdings nicht gedruckt sondern nur im Netz. Da bin ich mal gespannt.
Mittlerweile gibt es auch eine deutschsprachige Pressemitteilung von Reporter ohne Grenzen dazu:
„Weblogs faszinieren und polarisieren die Internetnutzer: Manche Menschen trauen ihnen nicht, andere sehen in ihnen eine Revolution für die Informations-Gesellschaft“, sagt Elke Schäfter, Geschäftsführerin von ROG Deutschland. „Da sie jedem die Möglichkeit geben, seiner Stimme Gehör zu verschaffen, sind sie ein wichtiges Element für Meinungsvielfalt. Gerade in Ländern ohne freie Medien sind Weblogs ein hervorragendes Instrument, um unabhängige Information und Meinungen zu verbreiten. Hierfür leistet das Handbuch einen wertvollen Beitrag.“
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: Tour-bloggen aus Amiland
: Tour-bloggen aus Amiland Martin Kretschmann, einer meiner Lieblings-DJs (Acid Pauli) und Teil der genialen Bands Notwist und Console ist mit einem neuen Projekt auf US-Tour und bloggt mit dem Titel „Mongolian Coach Tours“ bei der Zeit .
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: Podcasting unter Linux
: Podcasting unter Linux Julius Stiebert hat auf Pro-Linux einen längeren und lesenswerten Artikel zum Thema Podcasting unter Linux veröffentlicht: iPod, Podcasts und Linux
Es ist offensichtlich: Es gibt, wie so oft, einige Programme unter Linux, die zum Verwalten des iPods oder zum Empfangen von Podcasts gedacht sind. Doch leider gibt es nur verhältnismäßig wenige, an denen aktiv gearbeitet wird. Wirklich schade ist vor allem, dass derzeit noch keine iPod-Verwaltung auch selber Podcasts empfangen kann.
Letztlich macht Gtkpod noch den besten Eindruck, vor allem, da es stetig weiterentwickelt wird. Folgt hier in Zukunft die Unterstützung für Podcasts und Fotos, wird die Applikation wohl zur ultimativen iPod-Verwaltung. Allerdings hinterlassen gelegentliche Abstürze einen bitteren Nachgeschmack, so dass man sich in jedem Fall auch GNUpod anschauen sollte, das nicht weniger funktional ist. Für Konsolen-Freaks stellt sich die Frage natürlich gar nicht erst.
Bei den Podcast-Empfängern sieht es ähnlich aus: Wer die Konsole bevorzugt, hat eine Auswahl an unterschiedlichen Skripten, die sich im Grunde aber nichts nehmen. Bei den grafischen Anwendungen macht gPodder einen interessanten Eindruck und könnte in Zukunft noch wesentlich interessanter werden. Derzeit triumphiert aber ohne Zweifel iPodder, das eigentlich alles bietet, um sich ständig die neusten Podcasts aus dem Netz zu ziehen.
Doch im Endeffekt ist es wie immer: Wer die Wahl hat, hat die Qual – und demnach sollten Sie selber austesten, welches Programm ihnen am besten gefällt! Das Angebot ist vorhanden.