Kultur
Meme, Veranstaltungen, Kunst, Museen, Remixe, Musik, Internetphänomene, Computerspiele und Archive.
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: Dieser Reisepass ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland
: Dieser Reisepass ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland
Eine coole und politische Animation ist „Dieser Reisepass ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland“ aus dem „Artificial Eye“-Blog. Die Animation steht unter einer Creative Commons Lizenz und ist knapp 15MB gross.[via Tim]
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: Neue Computer-Seite bei der ZEIT
: Neue Computer-Seite bei der ZEIT Auf der „Zeit“-Webseite gibt es jetzt auch eine Unterseite „Computer“. Diese spricht ein eher jüngeres Publikum an, hat aber schon beim Start einige vielversprechende Artikel.
Zum Beispiel jeweils ein Pro- und Contra-Artikel zum Geburtstag von Bill Gates:
Pro: Darf man gratulieren?
Contra: Womit haben wir Bill Gates und seine Software verdient?Oder um Thema Filesharing:
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: Chaosradio 107: Podcasting
: Chaosradio 107: Podcasting Gestern lief das Chaosradio 107 zum Thema Podcasting auf RadioFritz. Mit Tim im Studio war Johnny Haeussler von Spreeblick. Die Show hab ich zwar live verpasst, dafür gibt es jetzt einen Podcast des Chaosradio und die Sendung ist schon online verfügbar.
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: Politisches Flash: Arnolds Nachbarschaft
: Politisches Flash: Arnolds Nachbarschaft
Ein sehr schönes Beispiel für virales Marketing in politischen Kampagnen ist die Flash-Animation „Arnold’s Neighborhood“. Die knapp zweiminütige ist witzig gemacht und bringt die Botschaft ganz gut rüber. Eher eine der besseren politischen Animationen. Weist auch darauf hin, dass der kalifornische Wahlkampf schon wieder los geht, Schwarzeneggers Umfragewerte sinken kontinuierlich. -
: RFID im Verkehrsverbund Taipei
: RFID im Verkehrsverbund Taipei
Wie die Verkehrsbetriebe in Taipei auf ihrer Webseite berichten (chinesisch/englisch) werden dort seit einigen Jahren berührungsfreie RFID-Tickets u.a. für den Nahverkehr eingesetzt. Die Technologie ist von Philips (Europa) und nennt sich Mifare, dort sind weitere Implementierungen verlinkt. Eine Flash-Animation verrät einige Details zur ‚Easycard’ (per Pop-Up, daher nicht direkt verlinkbar; oben auf den Showcases-Link klicken). Mich interessierten v.a. die Erfahrungen, die damit gesammelt werden konnten. Bei meinem Aufenthalt in Taipei hab ich auch einige Fotos gemacht, die die Verbreitung und Verwendung der Technik verdeutlichen.Solche Terminals wie oben auf dem Foto befinden sich in den Bussen und der U‑Bahn, man führt dann beim Aus- und/oder Einsteigen seine Easycard direkt vor dem Gerät vorbei und darf dann durch.
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: Britische Regierung fördert Remix-Culture
: Britische Regierung fördert Remix-Culture Das ist doch mal ein interessantes Projekt: Music site inspires remix culture. Die britische Regierung fördert mit Soundjunction eine Plattform, um jungen Menschen Musik nahe zu bringen. Aber nicht nur das, mehr als 50 Stunden Video- und Audiomaterial laden zum remixen und entdecken von Stilen ein, sowie deren Evolution. Mehr als 100 Musiker, Lehrer und Studenten haben Material dazu gesteuert. Verschiedene Instrumente werden ausführlich in ihrem Klangverhalten und ihrer Kultur vorgestellt, ausserdem wird erklärt, wie man Musik komponiert.
„The essential basic idea was that it had to be a resource that would allow people to learn through listening, through creating, through discovery, rather a didactic written resource,“ said Derek Richards, project coordinator, from the Associated Board.
Klingt prima und sehr sinnvoll, in Deutschland würde vermutlich wieder nur eine Aufklärungsseite über Urheberrechtsvergehen gefördert werden.
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: OpenBusiness durch Offene Kollaborationen
: OpenBusiness durch Offene Kollaborationen Freie Software hat gezeigt, dass sich das Teilen von Wissen und der Aufbau von erfolgreichen Geschäftsmodellen nicht ausschliessen. OpenBusiness ist ein neues Projekt aus dem Umfeld von Creative Commons. Das Ziel der Plattform ist es, zu analysieren und zu erklären, wie erfolgreiche Businessmodelle aufgebaut werden können, die auf das Teilen von Wissen und Kreativität basieren.
Later, the plan is the publish this resource in hardcopy as The OpenBusiness Guide. Examples and ideas of open business models, being entrepreneurial ideas which are built around openness, free services and free access, are invited and will then be ‚peer reviewed’ by comments and through collaboration with other contributors to the wiki.
Die OpenBusiness-Plattform ist als Blog mit statischen Seiten aufgebaut, dazu gibt es auch ein Wiki.
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: Video-Podcasting: OpenUsabilityDay
: Video-Podcasting: OpenUsabilityDay
Im Rahmen der internationalen Veranstaltungsreihe World Usability Day 2005 wird es am 3. November in Berlin die Veranstaltung „Offene Usability“ geben. Wir haben Ellen Reitmayr auf der Berlinux dazu befragt und sie gibt einen kleinen Überblick, worum es bei der Veranstaltung gehen wird. (OGG-High / OGG / MP4) Steht natürlich unter einer Creative Commons Namensnennung Lizenz.Der Berliner Informationstag zum World Usability Day am 3. November 2005 richtet sich an alle, die sich mit Usability beschäftigen oder an Usability interessiert sind. Eingeladen sind neben Usability Experten, Entwicklern, Produktmanagern alle, die mehr über das Thema erfahren wollen oder sich in Ausbildung/ Studium darauf spezialisieren wollen.
Das Programm besteht aus zwei Programmblöcken: Der erste Block gibt eine Einführung und beleuchtet das Thema Usability und seine Methoden aus unterschiedlichen Perspektiven. Der zweite Block gibt vertiefende Einblicke in Methoden und Prozesse und stellt Beispielprojekte vor.
Der Eintritt ist frei.
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: Video-Podcasting: Interview mit Klaus Knopper
: Video-Podcasting: Interview mit Klaus Knopper
Wir experimentieren im Moment ziemlich viel mit Echtzeit-Videoschnitt unter Linux herum. Hier ist mal ein erstes Interview (OGG / MP4) mit Klaus Knopper über Knoppix, welches wir auf der Berlinux zu Präsentationszwecken aufgenommen haben. Steht natürlich unter einer Creative Commons Namensnennung Lizenz. Remixen erlaubt. -
: Cory Doctorow über Europas Broadcast-Flag
: Cory Doctorow über Europas Broadcast-Flag Gerade redet Cory Doctorow (EFF / BoingBoing) über „Europe’s Coming Broadcast Flag“. Eigentlich die beste Show bisher auf der Eurooscon. Zeichne sie gerade auch auf und muss gleichmal die Aufnahme nach der Rede checken. Ich habe mich eben lange mit ihm unterhalten und u.a. ein 30min Interview über BoingBoing, WIPO, Creative Commons und EFF aufgezeichnet.
Hier ist das Interview schonmal in einer Quick&Dirty Version. Werde es später nochmal bearbeiten. (28MB) Wenn jemand das Hosten über Bittorrent übernehmen könnte, wenn das Interview fertig bearbeitet ist, bitte melden! Das Interview steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Lizenz.
Update: Ich habe eine MP3-Aufzeichnung der Rede, allerdings muss diese noch durch ein paar Filter gejagt werden, weil ich mit Aufnahmegerät im Publikum sass. Habs mir eben mal angehört und hat im rohen Zustand doch eher das Format „experimentiell“. Wird also erst am Wochenende was. Mein Audacity macht gerade etwas Probleme, weil ich nochmal was am System rumkonfigurieren muss. Wenn jemand Lust und Zeit hat, das Interview für mich zu bearbeiten (Anfang bitte rausschneiden und um die Minute 16 klingelte bei Cory das Telefon), nur zu – ich würd mich freuen. Könnte auch noch ein paar Filter gebrauchen. Danach einfach online stellen und mir einen Link schicken (markus add nnm-ev.de). Ich lads dann runter und ersetze auf dem derzeitigen Server die Rohversion.
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: Linux bei BeeTV in Taipei
: Linux bei BeeTV in Taipei Über Taiwan weiß man hierzulande meist zu wenig; auch die Ein-China-Politik der vergangenen Schröder-Regierung kann dafür als Grund herhalten.
Meist ist nur die ausgeprägte Technikverliebtheit als Stereotyp hier angekommen. Im Urlaub konnte ich selbst beobachten, wie dort mit Technik verschiedenster Art umgegangen wird. U.a. gibt es das Bus-Werbefernsehen BeeTV, das neben Kommerz auch reichlich Cartoons zeigt und so manche längere Fahrt duch Taipei verkürzen hilft. Interessant ist, dass ich das System einmal unverhofft beim Booten beobachten konnte: es ist ein Linux! So sieht das in den Bussen aus (und, für die Pedanten: ja, das weniger verwackelte Foto stammt aus einem anderen Bus). In der Hektik kurz nach dem Einsteigen hab ich diese Screenshots machen können. Photographisch verpasst habe ich da leider den Acer-Logo-Startscreen samt Bios-Nummer. Links vorne fast unter dem Fahrer sitzt eine graue Acer-Box mit der Hardware, etwa von Notebook-Größe. Ist fest verschraubt und hier gerade noch so zu sehen. Praktisch alle Busse, die ich in Taipei benutzt habe, haben diese Ausstattung.
Welches Linux da bootete war mir nicht ganz klar, das ganze ging viel zu schnell und ich war unvorbereitet. Daher die leicht verwackelten Fotos, was an der Hektik liegt und an der Baustelle, durch die der Bus da gerade fahren musste. Die Bootscreens sind teils farbig, folgen dabei aber nicht dem mir bekannten Farbschema von Gentoo. Wer weiß da mehr oder erkennt das auf den ersten Blick?
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: Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property
: Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property Am Donnerstag wurde in London die sogenannte „Adelphi Charter on Creativity, Innovation and Intellectual Property“ herausgegeben. Sie richtet sich an die Regierungen aller Länder und umfaßt neun Punkte mit Empfehlungen und Forderungen, die die Zukunft von geistigem Eigentum betreffen. Die Liste wurde von einer internationalen Gruppe aus Künstlern, Wissenschaftlern, Juristen, Politikern und Wirtschaftsexperten geschrieben, darunter u. a. Cory Doctorow von der EFF, Lawrence Lessig von Creative Commons und der brasilianische Kulturminister Gilberto Gil.
Die Punkte der Adelphi Charter im Einzelnen:
- Gesetze zur Regelung von geistigem Eigentum müssen zur Erreichung kreativer, sozialer und wirtschaftlicher Ziele dienen, anstelle selbst das Ziel zu sein.
- Diese Gesetze und Regelungen müssen den grundlegenden Menschenrechten auf Gesundheit, Bildung, Arbeit und kulturellem Leben dienen. Sie dürfen sie nicht untergraben.
- Das öffentliche Interesse benötigt eine Ausgewogenheit zwischen Gemeinfreiheit und privaten Rechten. Es benötigt ebenso eine Ausgewogenheit zwischen dem freien Wettbewerb, der für eine wirtschaftliche Dynamik unverzichtbar ist, und den Monopolen, die durch Gesetze zum geistigen Eigentum gewährt werden.
- Der Schutz von geistigem Eigentum darf nicht auf abstrakte Ideen, Fakten oder Daten ausgedehnt werden.
- Patente dürfen nicht auf mathematische Modelle, wissenschaftliche Theorien, Computercode, Lehrmethoden, Geschäftsprozesse, medizinische Diagnose‑, Therapie- und Operationsmethoden ausgedehnt werden.
- Urheberrechte und Patente müssen befristet sein und ihre Geltungsdauer darf nicht darüber hinausreichen, was angebracht und notwendig ist.
- Regierungen müssen auf breiter Basis politische Regelungen schaffen, um Zugang und Innovation zu stimulieren, einschließlich nicht-proprietärer Modelle wie Lizenzen von Open-Source-Software und dem freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur.
- Gesetze über geistiges Eigentum müssen die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umstände von Entwicklungsländern berücksichtigen
- Regierungen sollten sich in der Debatte über Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums an diese Regeln halten:
- Es muss eine automatische Vermutung gegen die Schaffung neuer Bereiche im Schutz geistigen Eigentums, der Ausweitung bestehender Privilegien oder der Verlängerung der Schutzdauer geben.
- Die Beweispflicht in solchen Fällen muss den Vertretern der Gesetzesänderung auferlegt werden.
- Änderungen dürfen nur erlaubt sein, wenn eine strenge Analyse deutlich aufzeigt, dass diese die grundlegenden Rechte des Volks und das wirtschaftliche Wohl verbessern.
- Es sollte dabei eine durchgängige Einbeziehung der Öffentlichkeit und eine verständliche, objektive und transparente Einschätzung von öffentlichem Nutzen und Schaden geben.
Wir rufen die Regierungen und die internationale Gemeinschaft dazu auf, diese Prinzipien anzuwenden.
(Entschuldigt die vielleicht nicht immer optimale Übersetzung.)
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: Taipei: öffentliches WLAN in der U‑Bahn
: Taipei: öffentliches WLAN in der U‑Bahn
Belustigend, die Technikverliebtheit in Taiwan, und zugleich außerordentlich zuvorkommend: die Zugangsbauwerke der U‑Bahn in Taipei sind mit drahtlosem Internet versorgt, im Gegensatz wohl zu den Tunneln und Zügen (so wurde mir berichtet). Dafür aber gibts diese Schilder im Bahnhof (nicht auf dem Bahnsteig).Testen konnte ich das nicht, weil mein Mobiltelefon kein WLAN kann. Gedacht ist der Dienst jedenfalls klar für Leute, die einen Laptop dabei haben, und diesen zum was-auch-immer-tun abstellen möchten:
Pragmatisch gedacht: Man muss beim Benutzen stehen. Bänke gibts da kaum auf der Zwischenebene, und in der U‑Bahn selbst soll man weder Computer noch Mobiltelefon benutzen. Diejenigen, die trotzdem telefonieren, halten ihre Hand so, dass sie eine Sprechmuschel bildet und man in der Umgebung kaum etwas hört. Im Berufsverkehr weiß man dann, weshalb Laptops nicht in der Bahn rausgeholt werden sollten: die Wagen sind knallvoll (wenn auch nicht so eng wie in Japan).
Die Versorgung der etwa 50 U‑Bahnhöfe ist Teil der stadtweiten, öffentlichen Versorgung der Stadt mit WLAN. Der Plan zur Einrichtung von u.a. 15.000 bis 20.000 HotSpots im öffentlichen Raum wurde 2004 vom Bürgermeister Ma ying-jeou (馬英九) in der Vision „Wireless Taipei, Endless Taipei“ formuliert und ist recht weit vorangekommen. (Das wäre auch nochmal einen eigenen Artikel wert.)
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: Guardian-Interview mit Gilberto Gil
: Guardian-Interview mit Gilberto Gil Der brasilianische Kulturminister und Sänger Gilberto Gil gab dem britischen Guardian ein sehr interessantes Interview: Minister of counterculture .
And in one small development that none the less sums up the mood, the left-wing administration of President Luiz Inacio da Silva, or „Lula“, has announced that all ministries will stop using Microsoft Windows on their office computers. Instead of paying through the nose for Microsoft operating licences, while millions of Brazilians live in poverty, the government will use open-source software, collaboratively designed by programmers worldwide and owned by no one.
„This isn’t just my idea, or Brazil’s idea,“ Gil says. „It’s the idea of our time. The complexity of our times demands it.“ He is politician enough to hold back from endorsing the breaking of laws, for example on music downloading, but only just. „The Brazilian government is definitely pro-law,“ he grins. „But if law doesn’t fit reality anymore, law has to be changed. That’s not a new thing. That’s civilisation as usual.“ (He is not a hi-tech person himself, he says, but readily concedes that his children have „probably“ done a fair bit of illegal downloading.)
[via BoingBoing]
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: Tagging für Anfänger
: Tagging für Anfänger Eine sehr gute und sinnvolle Zusammenfassung, wozu Tagging gut ist und wie man es am Besten anwendet, hat Peter Schink in Blogh zusammengefasst: Hintergrund: Sinnvolles Tagging.
Das schöne am Tagging ist das Chaos. Ich liebe Tag-Wolken. Wenn Tagging aber nicht nur eine vorübergehende Erscheinung bleiben soll und eine breite Anhängerschaft finden will, werden gewisse Standards und die softwareseitige Unterstützung nicht ausbleiben können. Dieser Text soll dazu eine Anregung sein.
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: Frage: Mikrophon-Aufnahmen mit MP3-Playern
: Frage: Mikrophon-Aufnahmen mit MP3-Playern Ich hatte hier mal vor über einem Monat nach brauchbaren MP3-Playern zum Aufnehmen von Interviews gefragt. Einige gaben den Tip, einen iRiver 320 oder 340 zu kaufen. Dies wollte ich gerade machen und bin zu einem Elektromarkt gegangen. Dort fand ich das Teil auch, hatte mir schon eine Rechnung ausstellen lassen und wollte dann noch ein Mikro. Aber der „Fachverkäufer für Mikrophone“ erklärte mir nur, dass man mit keinem MP3-Player ohne Vorverstärker (Den gab es dort natürlich nicht mobil) über ein Mikrophon aufnehmen könne. Ich solle doch einen MD-Player kaufen, wozu ich aber keine Lust habe. Ich will direkt auf MP3 aufzeichen und die Sachen auf dem Notebook bearbeiten können.
Daher nochmal eine Frage an die Leser: Stimmt das und wenn ja, wie zeichnet Ihr denn Interviews auf? Ich halte ja meistens die eingebauten Mikrophone für nicht wirklich brauchbar, vor allem bei Hintergrundgeräuschen. Brauche ich einen Vorverstärker oder geht es doch über den Line-In Eingang, wie ich eigentlich dachte?
Update: Der erste Telefonanruf und ein gleichzeitiger Blick ins Netz brachte gerade Klarheit. Bei dem iRiver ist ein Mikrophon dabei und die „Fachverkäufer“ haben keinen Plan. Ich werde mir morgen das Teil holen und nächste Woche dann Interviews auf der O’Reilly Open Source Convention in Amsterdam machen.
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: Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht
: Cultural Freedom: International Herald Tribune erwähnt Creative Commons nicht Vor einigen Tagen fiel mir die Wochenend-Ausgabe der International Herald Tribune in die Hände, wo auf Seite 6 ein ausführlicher Artikel über Copyright und Digitale Kultur und ihre Freiheiten spricht: „Imagine a world without copyright“ ist eine verkürzte Version dieses Essays von Joost Smiers und Marieke van Schijndel mit dem gleichen Titel (pdf hier). Die Industrie wird dabei ganz treffend als Willkürherrscher dargestellt, gegen den auch Millionäre machtlos sind. Gegen die bösen Folgen wendet sich der Entwurf.
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: Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1)
: Lawrence Lessig: Die Geschichte von Creative Commons (1) Lawrence Lessig beschreibt im Creative Commons Weblog die Geschichte und Motive von CC. Gestartet wird mit dem ersten Teil: CC: Aims and Lessons
.Like the Free Software Movement, we believed this device would help open a space for creativity freed of much of the burden of copyright law. But unlike the Free Software Movement, our aim was not to eliminate „proprietary culture“ as at least some in the Free Software Movement would like to eliminate proprietary software. Instead, we believed that by building a buttress of free culture (meaning culture that can be used freely at least for some important purposes), we could resist the trends that push the other way. Most importantly, the trend fueled by the race to „digital rights management“ (DRM) technologies.
What’s wrong with DRM? And what about „fair use“? Great questions. Tune in next week for the start of an answer.
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: Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend
: Zürich: Veranstaltungsreihe Digitale Allmend Schade, dass Zürich soweit weg ist. Die folgende Veranstaltung klingt echt spannend:
Kennst Du Wikipedia, Blogs, Podcasts, den Apache Webserver oder Creative Commons? Im Rahmen der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ werden diese Projekte und andere vorgestellt, diskutiert und Hintergründe aufgezeigt.
Die Veranstaltungsreihe „Digitale Allmend“ im Clubraum der Roten Fabrik in Zürich besteht aus drei thematischen Abenden mit Referaten und einer Diskussion rund um das Thema des geistigen Eigentums in der Informationsgesellschaft und dessen zukünftige Entwicklung.
Der Auftakt findet am Donnerstag, 20.10.2005 mit drei Vorträgen unter dem Motto „Blick auf die Allmend“ statt. Die Historikerin Monika Domman zeigt mit einem Blick zurück, wie in der Vergangenheit bei neuen Technologien Anpassungen des Urheberrechts ausgehandelt wurden. Felix Stalder’s Referat setzt sich mit dem wachsenden Konflikt zwischen Verfechtern eines eingeschränkten und den Verfechtern eines offenen Zugangs zu Wissen auseinander. Zum Abschluss stellt Alex Schröder freie Lizenzen vor, welche das Urheberrecht nutzen, einen offenen und freien Zugang zu Wissen zu garantieren.
Das Thema der zweiten Veranstaltung am Donnerstag 3.11.2005 ist die Wissensallmend. Marcus M. Dapp zeigt auf, wie sich Freie/Open Source Software in den letzten 20 Jahren entwickelt hat und weshalb sie wichtig ist für eine digitale Nachhaltigkeit. Christian Seidl, Wikipedianer, berichtet aus seinen Erfahrungen mit Wikipedia. Michael Wechner, Mitentwickler freier Software, berichtet aus seinen Erfahrungen mit der Freien/Open Source Bewegung und Sandro Feuillet spricht über Blogs als neue Technologie für die Verbreitung von Nachrichten.
Das Thema der dritten Veranstaltung am Donnerstag 17.11.2005 ist die Kulturallmend. Der Schwerpunkt des Abends ist Musik, wobei neue Verbreitungstechnologien, wie Podcasting, Netzlabels und die Nutzung von freien Lizenzen, wie Creative Comons für Musiker thematisiert werden.
Abgeschlossen wird die Veranstaltungsreihe am Donnerstag 1.12.2005 mit einer Diskussion mit dem Titel: „Was tun? Wie weiter? Wege zur Digitalen Allmend“.
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: Es blinkt wieder: Blinkenlights in Berlin
: Es blinkt wieder: Blinkenlights in Berlin Blinkenlights kommt an den Ort zurück, wo alles gestartet ist: Das „Haus des Lehrers“ am Berliner Alexanderplatz ist wieder mit ausreichend Kabeln und Lampen ausgestattet, um im Rahmen des „Festival des Lichts“ vom 13.–19. Oktober Berlin zu verschönern. Auch „Pong“ ist wieder dabei, so dass man mit einem Handy bequem auf dem Alexanderplatz stehen kann, um auf einem überdimensionalen Bildschirm zu spielen.