Anna Biselli
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: CIA-Vorsteher aus Deutschland abgereist – Das Problem der Massenüberwachung wird dadurch nicht gelöst
: CIA-Vorsteher aus Deutschland abgereist – Das Problem der Massenüberwachung wird dadurch nicht gelöst Der CIA-Vorsteher in Berlin ist laut Spiegel Online gestern aus Deutschland abgereist, die US-Regierung hat diese Aussage bestätigt. Nach dem Bekanntwerden amerikanischer Spione beim BND und in der Abteilung Politik des Wehrressorts verwies die Bundesregierung den amerikanischen Geheimdienst-Repräsentanten des Landes, was Unmut bei der US-Regierung ausgelöst hatte.
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: Großbritannien: Ausweitung der Überwachungskompetenzen mit Notstandsgesetz endgültig bestätigt
: Großbritannien: Ausweitung der Überwachungskompetenzen mit Notstandsgesetz endgültig bestätigt Nachdem der Data Retention and Investigatory Powers Bill (DRIP) am Dienstag vom Unterhaus angenommen wurde, hat er nun auch die letzte Hürde durch das House of Lords, das Oberhaus, genommen. Damit ist der Weg frei für ein bis Ende 2016 geltendes Notstandsgesetz, das offiziell dafür eingebracht wurde, die durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofes im April wegfallenden Kompetenzen zur Vorratsdatenspeicherung aufrecht zu erhalten.
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: Datenmarathon: #FlashHacks macht 10 Millionen Firmendatensätze in 10 Tagen zugänglich
via missions.opencorporates.com : Datenmarathon: #FlashHacks macht 10 Millionen Firmendatensätze in 10 Tagen zugänglich 10 Millionen Datensätze über Firmen zugänglich machen in 10 Tagen: Das war das erklärte Ziel der #FlashHacks-Kampagne von opencorporates:
We are calling all bot writers to use their coding superpowers in setting corporate related data free!
Vom 7. bis zum 17. Juli war der selbstgesetzte Zeitraum, die Deadline lief heute während des Open Knowledge Festivals ab. -
: Wikipedia-Bot aus Schweden produziert Artikel am laufenden Band
: Wikipedia-Bot aus Schweden produziert Artikel am laufenden Band Der Bot des schwedischen Wikipedia-Autors Sverker Johansson fügt der Online-Enzyklopädie täglich bis zu 10.000 Artikel hinzu. Damit macht „Lsjbot“ mit seinen 2,7 Millionen Artikel 8,5% des Gesamt-Artikelvolumens aus. Lsjbot bezieht einen Großteil seiner „Inspiration“ aus öffentlich zugänglichen Datenbanken, die er in Tabellen verpackt und damit Artikel wie Auflistungen von Insektengattungen oder Städte, für die mit deren statistischen Daten Grundlagen für weitere Ergänzungen gelegt werden.
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: Großbritanniens Notstands-Überwachungsgesetz kommt wahrscheinlich noch diese Woche
House of Parliament (Public Domain via wikimedia) : Großbritanniens Notstands-Überwachungsgesetz kommt wahrscheinlich noch diese Woche In Großbritannien wurde gestern mit 449:33 Stimmen im Schnellverfahren ein Notstandsgesetz vom Unterhaus angenommen, der Data Retention and Investigatory Powers Bill (DRIP). Wir haben letzte Woche über das geplante Gesetz berichtet, das zunächst wie eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung daherkam.
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: citizien.me – Eine App für mehr Kontrolle über die eigenen Daten?
: citizien.me – Eine App für mehr Kontrolle über die eigenen Daten? Im Handelsblatt wurde heute von citizen.me berichtet, einer kürzlich veröffentlichten App, die ausnahmsweise keine Daten sammeln und verkaufen, sondern darauf aufmerksam machen will, wo und wann das passiert. Die AGBs großer Onlinedienste wurden analysiert und in verständliche Sprache übersetzt.
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: Routerzwang: Das intransparente Verfahren zur Transparenzverordnung
Endlich meins - Router sollen laut BMWi bald vom Nutzer bestimmt werden - Bild via maxguru.blogspot.de : Routerzwang: Das intransparente Verfahren zur Transparenzverordnung In den letzten Tagen sind wieder vermehrt Meldungen zur Neuregelung des Routerzwangs aufgetaucht, aber niemand kann konkret sagen, wie der Stand der Dinge ist. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hatte im letzten September öffentlich um Stellungnahmen zu unter anderem der Frage geben, wo der Netzabschlusspunkt liegt, das heißt ob der Router beim Kunden noch zum Netz des Providers gehört.
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: „Freiheit statt Angst“-Demo am 30. August
: „Freiheit statt Angst“-Demo am 30. August Am 30. August wird in Berlin die „Freiheit statt Angst“-Demonstration gegen ausufernde Überwachung stattfinden. Das Motto in diesem Jahr lautet „Aufstehen statt Aussitzen“ und los geht es um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor.
Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. -
: Call for Papers bis 31. Juli: „Datenspuren“-Symposium sucht eure Beiträge!
: Call for Papers bis 31. Juli: „Datenspuren“-Symposium sucht eure Beiträge! Vom 13. bis 14. September werden in Dresden zum 11. Mal die „Datenspuren“ stattfinden – ein Symposium des Chaos Computer Club Dresden, das sich seit Jahren in Workshops, Vorträgen und Rahmenprogramm mit Datenschutz und verwandten Themen beschäftigt. In diesem Jahr stehen die „Datenspuren“ unter dem Motto „überwacht und zugenäht – rebuild the nets“.
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: Diskussion über den Umgang mit den Snowden-Dokumenten: Alles veröffentlichen oder portionierte Neuenthüllungen?
Wie viele Dokumente erwarten uns noch? Und wer bestimmt, was wir sehen dürfen? (CC-BY-NC 2.0 via flickr/foto_db) : Diskussion über den Umgang mit den Snowden-Dokumenten: Alles veröffentlichen oder portionierte Neuenthüllungen? Die Frage, wer darüber entscheidet, welche Dokumente aus dem Bestand von Edward Snowden wann und wie weit redigiert veröffentlicht ist strittig. Immer wieder kommt es zu Vorwürfen an Journalisten, auch untereinander – wie etwa von Glenn Greenwald, der in „No Place To Hide“ ausführlich Kritik an Kollegen von New York Times und Washington Post übt.
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: Studie bestätigt: Niemand mag von den USA überwacht werden
: Studie bestätigt: Niemand mag von den USA überwacht werden Das US-amerikanische Pew Research Center hat eine Umfrage durchgeführt, ob Menschen die Überwachung durch die NSA und andere amerikanische Dienste akzeptabel finden. Das wenig überraschende Ergebnis: Die Mehrheit findet, dass das nicht der Fall ist. In der nach Ländern aufgeteilten Studie ergab sich, dass im Durchschnitt 73% der Menschen die Überwachung der eigenen Staatsoberhäupter und 81% die der Bürger des eigenen Landes als inakzeptabel beurteilen.
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: Wahlmanipulation, Meinungsbildung, Skype-Überwachung: Britischer Geheimdienst-Werkzeugkasten
: Wahlmanipulation, Meinungsbildung, Skype-Überwachung: Britischer Geheimdienst-Werkzeugkasten The Intercept hat neue Dokumente veröffentlicht, die einen weiteren Einblick in die Werkzeuge der GCHQ-Einheit Joint Threat Research Intelligence Group (JTRIG) bieten – die Manipulation von Online-Abstimmungen ist nur eine davon. JTRIG war vorher in Zusammenhang mit Maßnahmen gegen Anonymous, Honeypot-Fallen und weiteren „Human Intelligence“-Methoden aufgetaucht.
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: Noch mehr Spione, noch mehr abgehörte Handys
: Noch mehr Spione, noch mehr abgehörte Handys Auch nachdem man in BND und Verteidigungsministerium zwei mutmaßliche amerikanische Spione gefunden hat, sein Missfallen ausgedrückt, den Repräsentanten der amerikanischen Geheimdienste gebeten hat, das Land zu verlassen und diplomatische Verstimmtheit auf amerikanischer Seite erzeugt hat, reißen die Spion-Geschichten nicht ab:
Der Spiegel berichtet es gebe noch mehr neue Fälle als den des CDU-Mann Kiesewetter, bei denen wahrscheinlich Handys ausgespäht wurden. -
: NSA und Weißes Haus wussten von Festplattenzerstörung bei The Guardian
: NSA und Weißes Haus wussten von Festplattenzerstörung bei The Guardian Eine Informationsfreiheitsanfrage in den USA hat eine E‑Mail-Konversation öffentlich gemacht, die das Wissen der NSA und des Weißen Hauses von der Festplattenzerstörung beim Guardian belegt. Als im letzten Juli durch den britischen Geheimdienst GCHQ mit roher Gewalt Festplatten mit Materialien aus dem Bestand von Snowden zerstört wurden, distanzierte sich das Weiße Haus noch ausdrücklich und verkündete , es sei „sehr schwierig, sich ein Szenario vorzustellen, in dem das angemessen wäre“ .
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: Podiumsdiskussion: Viele Worte zu Kontrolle, wenig Fragen zur grundsätzlichen Legitimation von Geheimdiensten
: Podiumsdiskussion: Viele Worte zu Kontrolle, wenig Fragen zur grundsätzlichen Legitimation von Geheimdiensten Am Mittwoch fand bei dem Thinktank stiftung neue verantwortung, der im Mai eine Studie zur Geheimdienstkontrolle veröffentlicht hat, in Zusammenarbeit mit Transparency International eine Podiumsdiskussion zum Thema „Transparente Geheimdienste?“ statt:
Wie transparent müssen Geheimdienste in einer Demokratie sein? Werden unsere Dienste ausreichend von Gerichten und Parlamenten kontrolliert? Müssen sie im Dunkeln arbeiten, um ihre Aufgaben erfüllen zu können? Inwiefern tragen sie zu unserer Sicherheit bei? Wie werden Whistleblower geschützt?
Teilnehmer des Podiums waren Sarah Harrisson – Journalistin bei Wikileaks und Begleiterin Edward Snowdens in Hong Kong -, Markus Löning – ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe und jetzt Projektleiter bei Privacy Project – sowie Bernd Schmidbauer – ehemaliger Geheimdienstkoordinator der Bundesregierung. -
: Erste Hilfe bei digitalen Notfällen
: Erste Hilfe bei digitalen Notfällen Der eigene Server wird Ziel einer DDoS-Attacke, die Mail-Adresse gehackt oder Malware auf dem Gerät? NGOs wie EFF und Access haben zusammen ein „Digital First Aid Kit“ erstellt, das Wissen zur Ersten Hilfe bietet. In dem Guide werden Fragen zur Selbstdiagnotik gestellt, die eingrenzen sollen, was wirklich passiert ist.
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: World Intermediary Liability Map veröffentlicht
: World Intermediary Liability Map veröffentlicht Welches Gesetz regelt eigentlich in Israel das Copyright? Solche und ähnliche Fragen stellt man sich des Öfteren, wenn man sich damit auseinandersetzt, was im Internet erlaubt ist und wer dafür zuständig ist, das zu koordinieren. Oft genug ist es schon schwer genug, im deutschen Regulierungsdschungel durchzusehen.
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: Dokumentation im Ersten: Zugriff! Wenn das Netz zum Gegner wird
: Dokumentation im Ersten: Zugriff! Wenn das Netz zum Gegner wird Gestern um 22 Uhr lief im Ersten die Dokumentation „Zugriff!“ in der dargestellt wird, wie die beiden Autorenkollegen Löbl und Onneken den Versuch unternehmen, sich auszuspionieren. Onneken ist dabei das „Opfer“ und sieht sich dem Identitätsdiebstahl durch seine Kollegin ausgesetzt, verliert Zugriff auf seine Bankkonten, kann nicht mehr telefonieren und hat plötzlich eine rechtsgerichtete Zeitung abonniert.
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: AYFKMWTS? FBI goes Leetspeak
: AYFKMWTS? FBI goes Leetspeak Auf MuckRock, in etwa das US-Pendant zu fragdenstaat.de, wurde eine Anfrage an das FBI gestellt und darum gebeten, Dokumentationen, Infomaterialien und anderes zur Interpretation von Leetspeak herauszugeben, die von der Geheimdienstbehörde FBI genutzt werden. Die Antwort kam in Form eines Twitter-Memos, das Übersetzungen von auf Twitter und anderen Social-Media-Kanälen üblichen Abkürzungen bereitstellen soll.
