2017
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: Facebook, Twitter & Co: Upload-Filter gegen „Terrorismus und Extremismus“ gestartet
Der erster Prototyp eines von großen IT-Konzernen betriebenen Upload-Filters ist an den Start gegangen. <br /> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/kGaa3TybjIw">Siebe</a> : Facebook, Twitter & Co: Upload-Filter gegen „Terrorismus und Extremismus“ gestartet Eine gemeinsam von Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube errichtete Datenbank hat ihren Betrieb aufgenommen. Der Prototyp soll dazu dienen, „terroristische und radikalisierende“ Inhalte automatisch zu erkennen und von den Plattformen zu entfernen.
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: Jugendgerechte Netzpolitik: Warum der digitale Wandel die jugendpolitische Agenda berührt
<a href="https://unsplash.com/photos/sGkcIX1F_A0">Sirotorn Sumpunkulpak</a> unter <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank">unsplash</a> : Jugendgerechte Netzpolitik: Warum der digitale Wandel die jugendpolitische Agenda berührt Junge Menschen sind vom Digitalen Wandel besonders betroffen, von seiner politischen Gestaltung aber ausgeschlossen. Jugendverbände, die sich die Vertretung der Interessen junger Menschen auf die Fahnen geschrieben haben, müssen sich deshalb stärker in das netzpolitische Feld einbringen.
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: Studie: Bis zu 15 Prozent aller aktiven, englischsprachigen Twitter-Konten sind Bots
(Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> pixabay/<a href="https://pixabay.com/en/smartphone-twitter-mobile-phone-586944/">edar</a> : Studie: Bis zu 15 Prozent aller aktiven, englischsprachigen Twitter-Konten sind Bots Hochgerechnet auf die gesamte Nutzerbasis sind 48 Millionen Twitter-Konten automatisierte Bots, die Interaktivität simulieren. Dies fanden US-amerikanische Forscher jetzt mit einem eigens entwickelten Vorgehen heraus.
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: #HappyBirthdayWWW: Co-Erfinder des Webs formuliert zentrale Herausforderungen
Mosaik an der East Sheen Library, Richmond, UK. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/dullhunk/14784487732/">Duncan Hull</a> : #HappyBirthdayWWW: Co-Erfinder des Webs formuliert zentrale Herausforderungen Das World Wide Web wird 28 Jahre alt. Begründer Sir Tim Berners-Lee stellt drei zentrale Herausforderungen für das Web hervor und ruft zum Handeln auf.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 10: Datenschutz im Ausverkauf
<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC-BY-ND</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/enfad/2601225257/">enfad</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 10: Datenschutz im Ausverkauf Die Woche im Überblick: Große Koalition packt Datenschutz in den Ausverkauf, Bundesrat will Freifunk besser fördern und neue Enthüllungen zeigen, wie Geheimdienste im Namen der Sicherheit massive Unsicherheit schaffen.
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: Handbuch: Sichere Überquerung von US-Grenzen mit Laptop und Handy
Agenten der Transportation Security Administration kontrollieren an einem Flughafen. Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en">CC0-1.0</a> <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thank_you_TSA_(25958200086).jpg">Wikipedia</a> : Handbuch: Sichere Überquerung von US-Grenzen mit Laptop und Handy Die Electronic Frontier Foundation (EFF) gibt in einem Handbuch juristische und technische Tipps für das Überqueren von US-Grenzen. Eingeteilt in drei Kategorien wird erklärt, wie Reisende sich selbst und ihre Geräte beim Grenzübergang schützen können, welche Rechte sie dabei besitzen und wie die Privatsphäre mittels Technologie aufrechterhalten bleiben kann. Dabei gehen die Autoren und Mitarbeiter der EFF, Sophia Cope, […]
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: Der Bundestag berät Datenschutzreform: „Datenschätze heben, analysieren, veredeln“
Digitalcourage demonstrierte am Donnerstag vor dem Bundestag und warnte vor der Reform als „Ausverkauf des Datenschutzes“. Foto: CC-BY-4.0, Digitalcourage. : Der Bundestag berät Datenschutzreform: „Datenschätze heben, analysieren, veredeln“ Am Donnerstagabend beriet der Bundestag eine Anpassung des EU-Datenschutzrechts an die deutsche Gesetzgebung. Unionspolitiker forderten eine wirtschaftsfreundliche Umsetzung, die Opposition kritisierte eine Verwässerung und die im Gesetz fehlende datenschutzrechtliche Kontrolle der Geheimdienste.
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: Bundestag beschließt Ausbau der Videoüberwachung, Kennzeichen-Scanner und Bodycams für die Bundespolizei
Die Kunstinstallation "Desire of Codes" von Seiko Mikami. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC-BY-NC-ND 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/arselectronica/7779763304/sizes/o/">Ars Electronica</a> : Bundestag beschließt Ausbau der Videoüberwachung, Kennzeichen-Scanner und Bodycams für die Bundespolizei Der Bundestag hat den Weg für mehr Videoüberwachung durch private Betreiber freigemacht. Zudem erhält die Bundespolizei automatische Kennzeichen-Scanner und Bodycams. Oppositionspolitiker und Datenschützer bezweifeln, dass dadurch Terroristen aufgehalten oder die öffentliche Sicherheit verstärkt wird.
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: Der Deutsche Bundestag erhält WLAN
Deutscher Bundestag im Nebel. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a> via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/mattingham/">Matt Thorpe</a>. : Der Deutsche Bundestag erhält WLAN Der Deutsche Bundestag erhält endlich auch mal WLAN. Vorbei sind die Zeiten, wo Fraktionen und Abgeordnete ihre eigenen WLAN-Hotspots errichten mussten, um zeitgemäß ins Netz zu kommen.
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: Bundesrat entscheidet für Gemeinnützigkeit von Freifunk-Communities
Freifunk.net : Bundesrat entscheidet für Gemeinnützigkeit von Freifunk-Communities Der Bundesrat hat heute beschlossen, Freifunk-Communities in die Abgabenordnung aufzunehmen und damit als gemeinnützig anzuerkennen. Das ist ein wichtiger Meilenstein zur Förderung des digitalen bürgerschaftlichen Engagements zur Schaffung offener und freier WLANs durch viele Freifunk-Communities.
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: Ethik für Nerds: Warum Programmieren eine gesellschaftliche Verantwortung mit sich bringt
: Ethik für Nerds: Warum Programmieren eine gesellschaftliche Verantwortung mit sich bringt Der Zündfunk Generator auf Bayern2 hat am Sonntag über „Ethik für Nerds: Warum Programmieren eine gesellschaftliche Verantwortung mit sich bringt“ berichtet. Cyberkriege, Social Bots, Hacks – wer steckt hinter den Technologien, Programmen, Algorithmen, die unser Leben im Guten wie im Schlechten beeinflussen? Wie viel Macht haben Informatiker über uns – und sind sie sich ihrer […]
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: Disobedience Award: MIT belohnt zivilen Ungehorsam mit 250.000 Dollar
Screenshot aus dem Video des Awards. : Disobedience Award: MIT belohnt zivilen Ungehorsam mit 250.000 Dollar 250.000 $ gibt es beim „MIT Disobedience Awards“ zu gewinnen. Die Auszeichnung soll an eine Person oder Gruppe gehen, die für „ein außerordentliches Beispiel für zivilen Ungehorsam zum Vorteil der Gesellschaft“ verantwortlich zeichnen. Nominierungen werden angenommen.
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: Große Koalition zersplittert Datenschutz und untergräbt Grundrechte
Foto: <a href="https://unsplash.com/photos/p31C6Lmf9zU">Rahel Crowe</a> unter <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> via <a href="https://unsplash.com/" target="_blank">unsplash</a> : Große Koalition zersplittert Datenschutz und untergräbt Grundrechte Ausgeweitete Videoüberwachung, geschwächter Datenschutz, Freifahrtschein für den BND: Datenschützer und die Ex-Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger warnen vor der Hau-Ruck-Gesetzgebung der Bundesregierung, die den Datenschutz verwässert, Rechte schwächt und zudem keine Terroristen aufhält.
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: Studie: Zero-Day-Sicherheitslücken im Schnitt 7 Jahre ausnutzbar
(Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC-BY-SA-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/132889348@N07/20446713629/">Christiaan Colen</a> : Studie: Zero-Day-Sicherheitslücken im Schnitt 7 Jahre ausnutzbar Unbehobene Sicherheitslücken, genannt Zero-Days, können im Durchschnitt sieben Jahre lang erfolgreich ausgenutzt werden. Die Forscher Lillian Ablon und Timothy Bogart untersuchten über 200 Zero-Days aus dem Zeitraum von 2002 bis 2016 und fanden folgendes heraus. Eine Lücke als lebendig (öffentlich unbekannt) oder tot (öffentlich bekannt) zu erklären kann irreführend und zu simpel sein. Exploits haben […]
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: Studie: Gewaltspiele vermindern nicht die Empathie
(Symbolbild) Foto: CC-BY-<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">NC-ND-2.0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/50521389@N08/5221863247/">Melvin E</a> : Studie: Gewaltspiele vermindern nicht die Empathie So genannte Killerspiele vermindern nicht die Empathie-Fähigkeit ihrer Konsumenten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover in einer nun veröffentlichten Vergleichsstudie. Der Tagesspiegel fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet sie in die Debatte um Gewalt in Spielen ein. Zwei Gruppen mit je 15 Teilnehmern sollten für die Studie Fragebögen ausfüllen und einen Hirnscan […]
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: Kommentar: Das neue Bundesdatenschutzgesetz – ein postfaktisches Gesetz
Während Bundesinnenminister Thomas de Maizière öffentlich das Eine behauptet, steht im Gesetz das Andere. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/phillis_photos/6825003893/">FaceMePLS</a> : Kommentar: Das neue Bundesdatenschutzgesetz – ein postfaktisches Gesetz Die geplante Aktualisierung des deutschen Datenschutzrechts ist ein erneuter massiver Angriff auf Bürgerrechte seitens des Bundesinnenministeriums. Versucht wurde und wird, das neue Gesetz – ganz im Wortsinn – in einer Nacht- und Nebel-Aktion durchzupeitschen. Die öffentlichen Äußerungen des BMI zeigen, dass auch die deutsche Politik im postfaktischen Zeitalter angekommen ist. Ein Gastkommentar.
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: Uber: Skandale spitzen sich zu
Foto: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0</a> flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/freestocks/23707913564/">freestocks.org</a> : Uber: Skandale spitzen sich zu Die US-amerikanische Taxi-Alternative Uber sieht sich in den letzten Wochen immer mehr Kritik ausgesetzt. Ranghohen Mitarbeitern werden Mobbing und Sexismus vorgeworfen. Per Algorithmen werden Preise gedrückt und Fahrer ausgebeutet. Kontrollen der Autos durch die Stadtverwaltung werden durch das Unternehmen entdeckt und unterbunden. Der Journalist Erich Möchel vom österreichischen ORF fasst die Entwicklung der vergangenen zwei […]
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: Bundeskriminalamt möchte Handy-Ortung mit IMSI-Catchern ausbauen
IMSI-Catcher simulieren eine Funkzelle, in die sich die Mobiltelefone der Umgebung einbuchen. (Symbolbild) <a href="https://unsplash.com/search/mobile-phone?photo=TLMfkChQ9Sk">James Sutton</a>/<a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">CCO</a> : Bundeskriminalamt möchte Handy-Ortung mit IMSI-Catchern ausbauen Bis 2020 will das Bundeskriminalamt seine Fähigkeiten zur Ortung und Identifizierung von Mobiltelefonen verbessern. Ein entsprechendes Forschungsprojekt wird von der EU-Kommission mitfinanziert. Es sollen fest installierte und mobile IMSI-Catcher eingesetzt werden.
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: Geheimdienste sollen automatischen Zugriff auf die Passbilder aller Bürger bekommen
Wenn es nach dem Inneminister geht, soll die automatische Fahndung per Gesichtserkennung kommen. (Symbolbild) Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/southbankcentre/15729210417/sizes/o/">Southbank Centre London</a> : Geheimdienste sollen automatischen Zugriff auf die Passbilder aller Bürger bekommen Von der Öffentlichkeit bislang unbemerkt soll der vollautomatische Zugriff auf die Passbilder der Bürger für alle Geheimdienste des Landes durchgesetzt werden. Mit einem Gesetz, das heute in erster Lesung im Bundestag behandelt wird, könnte durch die Hintertür eine zentrale biometrische Datenbank aller Bürger entstehen.
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: Englischsprachige Regionen von Kamerun seit 50 Tagen ohne Internet
Orange markiert: Hier ist in Kamerun das Internet abgeschaltet. Grafik: Open Street Map. Lizenz: <a href="https://opendatacommons.org/licenses/odbl/">ODbL</a> : Englischsprachige Regionen von Kamerun seit 50 Tagen ohne Internet Im englischsprachigen Teil von Kamerun ist jetzt seit 50 Tagen das Internet abgeschaltet, berichtet Mail & Guardian Africa. Mitte Januar hatte die Regierung des westafrikanischen Staats Internetprovider angewiesen, dort die Internetversorgung einzustellen. Hintergrund der Internetsperre sind soziale Konflikte in der Region rund um die Stadt Bamenda. Die Regierung des seit 1982 amtierenden Staatspräsidenten Paul Biya hatte kurz vor dem […]