Anfang Oktober startete in den USA die Online-Petition savecrypto.org mit dem Ziel, dass US-Präsident Barack Obama „öffentlich seine Unterstützung für starke Verschlüsselung bestätigt“ und jedes Gesetz und jede Strategie ablehnt, die die Sicherheit der Bürger_innen untergraben würde. Die Petition, die von zahlreichen Bürgerrechtsorganisationen wie der American Civil Liberties Union (ACLU) oder access sowie von IT-Unternehmen wie Twitter oder Dropbox unterstützt wird, erreichte gestern 100.000 Unterschriften – das Weiße Haus ist nun dazu verpflichtet, sich mit den Forderungen auseinanderzusetzen und eine Antwort zu formulieren. Rainey Reitman von der Electronic Frontier Foundation (EFF) sieht darin zwar einen Grund zu feiern, doch es komme jetzt auf Obamas Reaktion an:
Now the ball is in Obama’s court. We’ll be watching closely to measure his response against the demand of 100,000 people. Will Obama attempt to dodge the issue, offering half-responses that leave the question of unofficial pressure unresolved? Or will he commit to rejecting laws, policies, and private agreements that would pressure or force companies to compromise the security of our encrypted communications?