Wissen

Die Schulen Sachsen-Anhalts, der Finanzminister und Microsoft

Quelle: Bundesarchiv. Fotograf: Jan-Peter Kasper

Das Land Sachsen-Anhalt steht kurz davor, einen Vertrag mit Microsoft zu unterzeichnen, der vorsieht alle staatlichen Schulen des Landes künftig mit Microsoft Diensten und Programmen auszustatten. Die bisherige Absichtserklärung ist besonders prekär mit Blick auf den Datenschutz aller Lernenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. Zudem unterstützt der Staat damit eine Produktbindung junger Menschen an verschlossene IT Lösungen.

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Dieser Gastbeitrag von Erik Albers erschien in leicht abgewandelter Form zuerst in seinem Blog.

Eigentlich hätte eine derart weitreichende Entscheidung – das Errichten einer einheitlichen, zentralisierten Schul-IT – durch ein Übereinkommen von Kommunen, dem Kultusministerium sowie dem Datenschutzbeauftragten besiegelt werden müssen. Weil ihm deren Zustimmung aber vielleicht zu unsicher war, hat der Finanzminister Sachsen-Anhalts, Jens Bullerjahn (SPD), jedoch kurzerhand im Alleingang einen Absichtserklärung über eine “Partnerschaft des Landes Sachsen-Anhalt und der Microsoft Deutschland GmbH” unterschrieben – ohne vorab die anderen Entscheidungsträger zu konsultieren.

Auch sonst scheint es dem Finanzministerium wichtig zu sein, die konkreten Verhandlungen lieber geheim zu halten. Obwohl etwa 10% der Bevölkerung Sachsen-Anhalts direkt davon betroffen sein wird, wurde die im März erstmalig bekannt geworden Absichtserklärung immer noch nicht veröffentlicht. Eine Anfrage auf fragdenstaat.de zur “Partnerschaft zwischen Microsoft und dem Land Sachsen-Anhalt” ergab lediglich ein vollkommen geschwärztes Dokument zur “Einsicht” zurück und erinnert damit an die Rubrik Informationsfreiheits-Ablehnung des Tages. Seit kurzem aber ist das Dokument endlich veröffentlicht und daraus zitiert:

“Als eine der ersten Maßnahmen wird hierbei ein zentraler Verzeichnisdienst (Active Directory, Sicherheits- und Identitätsmanagement) begründet, der alle Akteure in der Bildungslandschaft einschließt, gleich ob Lehrende, Lernende oder sonstige Verwaltungsmitarbeiter […] Das Ministerium der Finanzen verantwortet und gestaltet die strategische Architektur, den zentral gesteuerten Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung dieser Kernkomponente”

Der angesprochene “zentrale Verzeichnisdienst”, also das “Microsoft Active Directory” dient dazu, allen Geräten innerhalb eines verwalteten Netzwerks Zugriffe oder Beschränkungen zu erteilen. Zum Beispiel ob der User XY Admin- oder nur normale Nutzungsrechte bekommt, oder ob der Besitzer eines Gerätes Zugriff auf das Kursmaterial XY bekommt. Problem: dummerweise bevorteilt das Microsoft eigene Active Directory auch die hauseigene Windows-Software. Die Einbindung von Konkurrenzprodukten, beispielsweise die Integration von Unix-ähnlichen Systemen wie Linux ist oft nur eingeschränkt möglich. Im schlimmsten Falle kann ein Lernender gar nicht die gestellten Unterrichtsmaterialien herunter- oder hochladen, weil er ein nicht-Windows Gerät benutzt und ihm das Active Directory dafür nicht die richtigen Gruppen-Berechtigungen setzen kann. Es entsteht ein Druck sich für den Fall der Fälle mindestens eine Windows-Maschine, Phone oder Tablet zu besorgen.

“Ein Rahmenvertrag mit Microsoft Irland für das Schulwesen in Sachsen-Anhalt kann allen schulischen Institiutionen inklusive deren Schülern, Lehrkräften und Mitarbeitern die Nutzung der zentralen Bildungsinfrastruktur ermöglichen: Kernbestandteil ist ein IT-Lern- und Lehrarbeitsplatz, der auf der Plattform Office 365 und der vom Ministerium der Finanzen geschaffenen zentralen digitalen Infrastruktur basiert.”

Kernbestandteil aller IT baut also auf Office 365, die Büroanwendungssoftware der Firma Microsoft. Bei der Verwendung von Office 365 werden standardmäßig alle Dokumente “in die cloud” geladen. Und wir reden hier nicht nur von Lehr- und Lernmaterial aus dem Unterricht. Sondern auch von den Dokumenten der “Mitarbeitenden” und damit der Schulverwaltung. Die wiederum verwaltet äußerst persönliche Daten, zudem Auskünfte über Eltern und Geschwister. Diese Dokumente landen dann am Ende auf den Servern von Microsoft, die wiederum in Irland stehen. Auf Servern einer Firma, die bekannt dafür ist, großzügig mit der NSA kooperiert zu haben. Das ganze in Irland, das dafür bekannt ist es mit dem Datenschutz nicht so streng zu nehmen wie andere Länder in Europa.

“Microsoft Irland bietet über die Plattform IT-Academy produktspezifische Trainings und weltweit anerkannte Microsoft-Zertifierungen, die von Lehrern, Schülern und Mitarbeitern an der Schule genutzt werden können.“

Innerhalb des Rahmens einer öffentlichen, staatlichen Schule wird die Möglichkeit gegeben werden “produktspezifische Trainings” von Microsoft absolvieren zu können? Ein besseres Marketing kann sich Microsoft ja kaum vorstellen – in einem von Konkurrenz triefenden Markt. Jungen Menschen zudem die Monpolisierungsstrategien Microsofts – die Verwendung verschlossener Formate und Produkte – als zukunftssicher zu verkaufen, ist mit dem Boom Freier Software und erfolgreichen Open Source Strategien unverständlich.

Doch was könnte es für das Marketing eigentlich noch besseres geben als direkt in die Köpfe der Schüler einzutauchen? Richtig: bereits in der frühkindlichen Erziehung die Weichen auf Microsoft stellen:

“Zur Förderung der frühkindlichen Spracherziehung beabsichtigt Microsoft mit seiner Initiative “Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache”, Pädagogen, Kindertagesstätten und Grundschulen mit der entsprechenden Software sowie Integrationconsulting und Schulungen zu unterstützen.“

Was dort in Sachsen-Anhalt geschieht werden wir in Zukunft leider noch öfter begegnen. Dabei ist derart enge Verzahnung von Produkten und staatlicher Bildung höchstgradig gefährlich. Staatliche Bildung sollte “Allgemeinwissen” vermitteln, also grundlegende Konzepte der Arbeit mit einem Computer oder auch anderer Medien. Der Unterricht sollte dazu einen kritischen und reflektierten Umgang mit verschiedenen Technologien und Medien fördern um eine selbstbewusste Verwendung derselben ermöglichen. Auf keinen Fall aber sollte die Schule jungen Menschen die Verwendung von Microsoft Produkten aufdrängen, die Daten öffentlicher Verwaltungen auf Microsoft Rechnern in Irland speichern und obendrauf noch produktspezifische Trainings für Microsoft anbieten.

Deshalb gilt es in Sachsen-Anhalt den Anfängen zu wehren. Und zu handeln bevor es zu spät ist, denn die Regierung möchte so schnell wie möglich Tatsachen schaffen. Widerstand regt sich bereits von der Opposition. Und im Frühjahr sind in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen. Sollte bis dahin ein In-Kraft-treten der Absichtserklärung verhindert werden können, dann könnte das Thema es vielleicht in den Wahlkampf schaffen.

Es wurde bereits eine Petition zur Kündigung des genannten Vorvertrages am Landtag Sachsen-Anhalt eingereicht. Aber in Sachsen-Anhalt gibt es leider nur ein Einzelpetentenrecht, Petitionen können deshalb nicht öffentlich mitgezeichnet werden. Das macht es letztendlich vor allem einfacher, eine eingereichte Petition “unauffällig” abzulehnen. Um also etwas mehr Öffentlichkeit zu erzeugen, wurde die Petition nun auch parallel auf openpetition.de aufgesetzt. Wenn Du helfen möchtest, sag es weiter und zeichne die Petition mit.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
45 Kommentare
  1. Bitte die technischen Details überprüfen und nicht blindes Microsoft-Bashing betreiben:
    – Ans ActiveDirectory müssen nur Fileserver usw. angebunden sein sowie Clientrechner, bei denen sich die User im System-Anmeldefenster einloggen können sollen.
    – Der Zugriff auf Daten auf Fileservern ist von jedem Betriebssystem aus möglich, für das es einen CIFS/SMB-Client gibt, und das sind fast alle.
    – Auch Mac- und Linux-Client können in ein ActiveDirectory eingebunden werden. Nur die Verwaltungsfunktionen fehlen dort.
    – Office 365 enthält üblicherweise auch die installierbaren Offline-Versionen für Windows und Mac OS X. Man muss seine Daten also nicht zwangsläufig in der Cloud speichern.

    Fazit: Interoperabilität ist ausreichend vorhanden und Cloud-Zwang besteht nicht. Das einzige (und wichtigste!) Argument dagegen ist, dass man die Schüler nicht auf einen einzigen Softwarehersteller einschränken sollte.

    1. Leider liegen halt recht weniger Informationen vor, da bis neulich auch die Grundvereinbarung nur komplett geschwärzt zur Verfügung stand. Insgesamt sieht es aber so aus, als ob tatsächlich die Cloud-Version zum Einsatz kommen soll. Kann man dran erkennen, dass es z.B. ein Weblaufwerk geben soll für die Schüler — meinem Verständnis nach soetwas wie Dropbox. Damit würde dann so etwas wie CIFS wegfallen, schon aus Praktikabilitätsgründen. Das AD wird u.a. damit begründet, dass die KMK einen zentralen Stammdatensatz für die Schüler beschlossen hat (/und ein landesweiter Zugriff auf die Ressourcen möglich sein soll). Beide Punkte sagen mir nicht: Lokales AD an den Schulen.

    2. Naja. MS hat sich ja lieber seinen eigenen XML Formatstandard gebastelt, der dem offenen zum Veröffentlichungszeitpounkt eigentlich nur mehr bunte Schriften voraus hatte. Interoperabilität ist nur auf Seiten von Open-/LibreOffice gegeben, die sich bemühen den Quatsch auch einzubinden. Auch ansonsten bekleckert sich MS nicht gerade mit Ruhm, wenn es um Kompatibilität geht.

    3. Bei aller Liebe zu den technischen Details und der entflammenden Linux/Microsoft-Diskussion dürfen wir nicht das große Ganze aus den Augen verlieren: Meine Kritik über die bisherige Rahmenvereinbarung zur Errichtung eines einheitlichen, zentralen Schul-IT Dienstes geht über das technische hinaus, ist kein reines Microsoft-Bashing sondern Systemkritik.

      Schulen sind für alle Heranwachsenden eine verpflichtende und lebenslang prägende Bildungsinstitution. Deshalb ist die Verzahnung der gesamten IT und damit die Bereitstellung und Bearbeitung digitaler Inhalte durch die Software eines einzigen Herstellers, das Angebot offizieller Produkttrainings des gleichen Herstellers und das Angebot der kostenfreien Nutzung dieser Produkte auch im privaten Bereich schlicht und einfach Produktmarketing beziehungsweise gar unlauterer Wettbewerb. Eigentlich sollte das ein Fall für den Werberat und das Kartellamt sein.

      Zusätzlich liefert der Staat in diesem Fall seine Bürgerinnen und Bürger sowie sich selber einem „vendor lock-in“ aus. Sollte Sachsen-Anhalt sich eines Tages entscheiden das Office365 Abo zu kündigen, dann können die bis dato erstellten Dokumente nur noch gelesen und gedruckt werden, aber nicht länger bearbeitet. Durch die verschlossenen Formate von Office365 können die Dokumente nur bedingt portiert werden, es entsteht Datenverlust oder Kaufpflicht. Politiker beschließen hier für ein kurzfristiges Vorzeigeprojekt die dauerhafte Bindung an ein Softwaremonopol. In Anbetracht eines dynamischen Marktes unverantwortlich und wieder ein Fall für das Kartellamt.

      Unter Strich sollte Interoperabilität und die Verwendung offener Standards statt proprietärer für jede staatliche Bildungsinstitution verpflichtend sein. Nur so kann die dringend notwendige digitale Unabhängigkeit und Selbstbestimmung gewährleistet und gelehrt werden. Möchten Lehrende oder Lernende sich in dem so wie bisher geplanten System privat oder nach der Schulzeit mit anderen Software-Lösungen beschäftigen oder umsteigen, müssen sie bedingt durch das proprietäre Format mit Datenverlust und Inkompatibilität rechnen – das ganze auferlegt durch den Staat. Das wiederum sollte eigentlich den Verbraucherschutz auf den Plan rufen.

  2. Finde den Gastbeitrag ziemlich überzogen:
    Insbesondere hat Erik Office 365 wohl nicht so ganz verstanden! Office 365 ist erstmal nur das Abo-Modell von Microsoft für die Office Produkte, man bekommt dadurch immer die aktuellste Office Version. Zusätzlich gibt es dann auch noch den Cloud-Speicherplatz, den muss man aber nicht nutzen. Dokumente werden nur in der Cloud gespeichert wenn ich dies ausdrücklich so haben möchte. Soweit ich informiert bin wäre es nach den BDSG auch unzulässig wenn Lehrer/die Verwaltung Dokumente mit persönlichen Daten von Schülern/Eltern dort ablegen, dafür müsste das Einverständnis der Eltern eingeholt werden, daher kann man wohl davon ausgehen, dass dies nicht passieren wird.
    Und zum Active Directory Punkt, sind wir mal ehrlich in welcher Schule dürfen die Schüler ihre Laptops mitbringen und dann sogar noch in das Netzwerk einbinden? Das ist ein Fall den wenn überhaupt einen winzig kleinen Teil Schulen betrifft, im Normalfall nehmen Schüler doch nicht mehr als einen USB-Stick mit. Auch unterstützen viele Linux-Distributionen mittlerweile AD, von daher kann ich den Punkt auch nicht wirklich nachvollziehen.
    Was die Produkt-Trainings betrifft, Microsoft bietet die Möglichkeit an, es wird niemand gezwungen diese Trainings zu absolvieren. Ich halte dies für absolut sinnvoll, denn sind wir mal ehrlich, in vielen Berufen werden Erfahrungen in Word, PowerPoint und Excel vorausgesetzt und genau auf das Berufsleben soll die Schule einen vorbereiten. Und Microsoft gehört zu den Firmen die immer mehr Projekte in Open-Source Projekt wandeln, sicherlich gibt es noch einige Formate die verschlossen sind, aber da arbeitet man ja offensichtlich dran!

    1. Nicht für die Schule, für das Berufsleben lernen wir?
      Komisch, kann mich nicht erinnern, dass meine Oma das so gesagt hätte.

      [Ironie]Überhaupt wenn die Schule auf den Beruf vorbereitet, warum machen das dann nicht die Unternehmen, während sie gleichzeitig über zu hohe Steuern meckern? Großes Einsparpotential![/ironie]

      1. Die Ironie-Tags kann man weglassen, das machen „wir“ bereits. Hier bekommen unsere Azubis neben der eigentlichen Ausbildung noch kostenlose Nachhilfe für das, was in der Schule nicht geklappt hat und für das, was im Elternhaus nicht geklappt hat, z.B. Ernährungswissen.

      2. Bildung ist erst einmal keine Ausbildung. Da gebe ich dir völlig recht.
        Leider wird man in der Schule aber auch nicht zu selbständigen Denken oder Lernen angehalten und Sozialkompetenzen gibts da auch nicht.
        Es ist ziemlich traurig, aber so war auch mein Gefühl nach der Schule.

    2. Ist das der Malte Götz der eine Firma für Windows Phone und Windows Store App Development betreibt? Dann hat er hier aber einen schönen Werbeblock geschrieben.
      Um mal nur einen Punkt aufzugreifen: Wenn innerhalb von Schulen Microsoft Produktschulungen und Zertifzierungen angeboten werden, dann ist das staatlich geförderter Lobbyismus (vgl LobbyControl: https://www.lobbycontrol.de/wp-content/uploads/Lobbyismus_an_Schulen.pdf). Und je mehr das „digitale Klassenzimmer“ kommt, umso schlimmer ist das.

      1. Fakten sind Fakten, egal wer sie schreibt.

        Amüsant ist eher, wie die Linux-Fraktion zum einen behauptet, mit Linux geht alles, man braucht nur einen fähigen Admin und gleichzeitig, ein Netzwerk aus Linux-Rechnern mit Active Directory wäre ein Problem.

      2. Ist absolut korrekt, ich betreibe ein Gewerbe das Software für Microsoft Plattformen anbietet. Hätte ich gewollt, dass man den Zusammenhang nicht herstellen kann, hätte ich auch nicht meinen vollen Namen verwendet.
        Ich erhalte von Microsoft kein Geld und äußere hier meine eigene freie Meinung. Und da ich wie Lars schon schrieb nur einige Fakten nenne, tut es eigentlich wenig zur Sache von wem diese kommen.

      3. > Amüsant ist eher, wie die Linux-Fraktion zum einen behauptet, mit Linux geht alles, man
        > braucht nur einen fähigen Admin und gleichzeitig, ein Netzwerk aus Linux-Rechnern mit
        > Active Directory wäre ein Problem.

        Wenn man aelter wird steht man drauf nicht mehr nachts aus dem Bett geklingelt zu werden, weil X nicht mehr geht, weil Schnittstelle Y oder Service Z gedacht haben anders waer cooler: Ja, grundsaetzlich geht mit Linux (fast) alles. Nur manches ist nicht Produktionstauglich. Dann hat man 2 Moeglichkeiten: (a) Voll auf den einen Anbieter und das eine Oekosystem einschiessen, bei Problemen hat man dann jemand zu blamen, ist groesstenteils raus muss aber ggf Preiserhoehungen und Datentechnische Uebergriffe akzeptieren – oder (b) anders machen, im zweifel ist man selbst der dumme, man wird von marketingleuten und c**s gemobbt und Wirtschaftsspionage juckt ja eigentlich eh keinen.
        Ich halte (a) einfach fuer keine Alternative, auch wenn (b) zugegeben mit echten Schmerzen verbunden ist.

      4. ….sry vllt missverstaendlich… Die Loesung (b) geht eben nur wenn man sich auf die einzelnen Komponenten verlassen kann, und das ist bei heterogenen umgebungen mit proprietaeren komponenten nur selten der fall. Sauberes gut geplantes und auf den Kunden angepasste Unix-Umgebung -> geil. Gebastel weil Teile halt doch komisch sein sollen –> wuerd ich mir persoenlich nimmer antun, oder nur gegen genug schmerzensgeld.

    3. In den Dokuementen wird explizit erwähnt, dass BYOD eingeführt werden soll. Was darunter konkret in dem Kontext verstanden wird, ist aber (mir) unklar.

    4. Bitte lese dir den LoI mal durch. Es geht hier nicht um das bessere Bedienkonzept oder ein lokales AD, mit dem ein Linux evtl. nicht richtig zurecht kommt. Es geht darum, dass die Daten aller Kinder und Schulangestellten in die Cloud bei MS abgelegt werden sollen und fast ausschließlich MS an Schulen unterrichtet werden soll. Darüber kann man schon mal diskutieren, ob das ein guter Weg ist.

      1. Dem LoI ist nur zu entnehmen, dass Unterrichtsmaterialien in der Cloud gespeichert werden sollen, also beispielsweise Arbeitsblätter für die Schüler. Da diese keine persönlichen Daten enthalten sehe ich dort eigentlich kein Problem. Wie gesagt, wenn die Dokumente persönliche Daten enthalten würden, wäre es auch mit dem BDSG nicht vereinbar.
        Und warum sollte ausschließlich MS unterrichtet werden? Es ist nirgends die Rede von Exklusivität oder ähnlichem.

      2. Wie wird denn der Zugriff zur Cloud dann geregelt? Ich tippe mal auf „Loggt Euch mit dem Account dort ein“. -> Einmal alle Schülerdaten ohne Not in die Cloud gekippt (zumindest Logindaten). Auch das BDSG erlaubt die Verarbeitung von Dritten. Das wird also mit definierten Prozessen nicht davor schützen, dass Schülerdaten in Irland verarbeitet werden.

        Über die Aspekte muss aber gesprochen werden und nicht eine Vereinbarung auf der Cebit zwischen MF und Microsoft getroffen werden, ohne das Parlament oder das MK zu fragen. Vom Landesdatenschutzbeauftragten mal ganz zu schweigen.

      3. Unterrichtung von MS: Wenn eine Schule ein Angebot einer fertigen Lösung für „Umme“ bekommt wo Microsoft drauf steht, wird sie sicher hergehen — egal ob freiwillig oder nicht — und sagen, wir wollen aber was anderes. Da von Freiwilligkeit bei den Haushaltslage von Schulen zu sprechen ist ja fast schon zynisch in meinen Augen.

      4. Du laberst ein mist daher das ist ein GEHEIMDINST die NSA KANN ALLES SPIONIEREN ALLES!!! Gegen ein Geheimdienst kannst du nichts machen und er wird alle unsre Daten bald haben wenn es so weiter geht Microsoft ist der größte scheiß den es je gegeben hat geficktes Microsoft !!!!!:(

    5. “ sind wir mal ehrlich in welcher Schule dürfen die Schüler ihre Laptops mitbringen und dann sogar noch in das Netzwerk einbinden? Das ist ein Fall den wenn überhaupt einen winzig kleinen Teil Schulen betrifft, im Normalfall nehmen Schüler doch nicht mehr als einen USB-Stick mit.“ dadrüber kann ich nur lachen. ich gehe auf ein gymnasium (in mecklenburg) und wenn schüler vorträge halten oder anderweitig an projekten arbeit MÜSSEN sie in 95% der fälle einen eigenen laptop mitbringen da die schule chronisch unterfinanziert ist und sich keine eigenen (neuen) laptops leisten kann. genauso die lehrer: alle lehrer die den pc für den unterricht nutzen wollen müssen selber laptops, lautsprecher etc haben. das einzige was die schule hat sind n paar beamer und n pc raum mit uralt pc´s auf windows xp die fast nie genutzt werden. all die privaten laptops/tablets der lehrer, schüler werden auch ins wlan eingeloggt und einige schüler haben den wlan schlüssel sogar für ihr smartphone!
      und die it lage ist denke ich an vielen schulen so…

    6. Ja genau, und Lehrer werden auch niemals von ihren Schülern fordern, dass sie die Dokumente doch bitte über die Cloud an sie weiterleiten sollen, weil ist ja so schön praktisch. Lehrer kämen, genauso wenig wie Verwaltungsbeamte, natürlich nie auf diese Idee und halten sich natürlich immer 100%ig ans BDSG.
      Entschuldigen sie die polemische Spitze, aber wird man durch Windows-Benutzung so naiv oder ist das bei Ihnen angeboren?

    7. > Zusätzlich gibt es dann auch noch den Cloud-Speicherplatz, den muss man aber nicht nutzen.
      > Dokumente werden nur in der Cloud gespeichert wenn ich dies ausdrücklich so haben möchte.

      Der Knackpunkt hier sind die AGB beim neuen Office. Die nehmen sich das Recht raus fuer lokal scheinende Funktionen wie Suche etc den Content inkl Kontext zu uebertragen und verpflichten sich noch nicht mal zu ner Transportverschluesselung. Irgendwie werden sie auch nach dem Wandel zum Dienstleistungs-/BigData Unternehmen noch Geld verdienen wollen :)

    8. > sicherlich gibt es noch einige Formate die verschlossen sind, aber da arbeitet man ja offensichtlich
      > dran!

      MS weiss ganz genau welches die ‚Castles‘ in seinem Portfolio sind bei denen Aufmachen schlicht Kontrolle aufgeben hiesse. Bsp Exchange/Outlook. Open ist MS nur wenn sie auch was davon haben. Kann man ihnen nicht verdenken, wuerd ich genauso machen. Nur Ihr Satz und die Implikation ‚die wollen mir was gutes‘ ist halt bullshit.

  3. Da ich Lehrer bin und einen Teil der Technik betreue kann ich nur sagen, dass so eine Festlegung auf MS wirklich nicht das Non-plus-Ultra sind, aber es ist wirklich wünschenswert, wenn sich im Land eine Person bzw. Gruppe, die sich mit IT auskennt, ein System überlegt und das dann konsequent an allen Schulen umsetzt. Denn in den Schulen gibt es in der Regel keinen IT-Experten. Das sind in der Regel Hobby-ITler, die sich hier und da etwas anlesen und ggf. die ein oder andere Software kaufen und dann versuchen die Probleme auszumerzen. Das kostet Ressourcen der Lehrkräfte, führt häufig zu Reibungsverlusten und ist im Endeffekt teurer, da ein Paket mit 100000 Lizenzen natürlich deutlich billiger ist als 1000 Pakete mit 100 Lizenzen.
    Und es gibt noch einen weiteren Grund, weshalb man wahrscheinlich auf Windows setzt: Die „Älteren“ wurden schon vor Jahren angefixt, da es da MS Office-Teile immer kostenlos zum Rechner dazugab. Und wenn man mitbekommt, welche Probleme einige Kollegen haben, mit PCs umzugehen, muss man einfach davon ausgehen, dass Linux wahrscheinlich eher zur Ablehnung der Technik führt.
    Ich befürchte allerdings, dass der Bedarf der Schulen nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat.

    1. Ich würde mal behaupten, dass die Leute Linux genauso bedienen (nicht administrieren) können wie Windows. Zu hohen Umgewöhnungsaufwand lasse ich nicht zählen. In der digitalen Welt ändert sich ständig etwas und Lehrkräfte sind m.E. sowieso angehalten, sich fortzubilden.
      Für die Administration von Linux muss dann die eine oder andere Fachkraft eingestellt werden. Das Geld wäre ja sicher dafür da, da u.a. keine Lizenzkosten anfallen und die Unabhängigkeit von Firmen wie Microsoft sollte den Schulen und dem Land hoffentlich etwas wert sein.

      1. Da geht es ja schon los – von der Bedienung welches Desktops in welcher Version und welcher Distribution redest du denn? Linux hat kein einheitliches Bedienkonzept.

    2. Bei Eriks Artikel wie auch der Petition geht es nicht darum, Microsoft komplett zu dissen.

      Das Problem an der Vereinbarung ist, dass tatsächlich ohne die Schulen zu involvieren durch das Finanzministerium mehr oder weniger beschlossen wurde, dass es in Zukunft mit MS und zentraler Zugangsverwaltung passieren könnte. Es fand keine Diskussion darüber statt. Bei den Gefahren, die für den Datenschutz und für die anderen erwähnten Punkte besteht, ein starkes Ding. Immerhin betrifft das im ersten Jahr mal direkt 200000 Schüler in Sachsen-Anhalt ~~20 Lehrer und andere Angestellte.

    3. Was du hier sagst bedeutet das bald alle Schüler später von der NSA erpresst werden können weil die NSA alle daten hat das ist einfach nur scheiße! Schulen was ist mit euch los Unix ist besser weil: man wird nicht durchgängig auspioniert Unix ist kostenlos und meistens nicht so Viren verseucht wie Microsoft kacke!

    4. > Die „Älteren“ wurden schon vor Jahren angefixt, da es da MS Office-Teile immer kostenlos zum
      > Rechner dazugab. Und wenn man mitbekommt, welche Probleme einige Kollegen haben, mit PCs
      > umzugehen, muss man einfach davon ausgehen, dass Linux wahrscheinlich eher zur Ablehnung der
      > Technik führt.
      Die ‚aelteren‘ MS Office sehen Libre-/Open-Office aber sehr viel naeher als die aktuellen MS Office Versionen ;)

  4. Das Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt hat meine Nachfrage vom 19. Mai 2015 (https://goo.gl/hnwb21) bzgl. der Veröffentlichung des Dokumentes leider nie beantwortet. Die Schwärzungen erfolgten, um rechtliche Probleme zu vermeiden.
    Mit Veröffentlichung des Dokumentes durch das Ministerium selbst, ist die Frage hinfällig und das Dokument nun ja auch öffentlich zugänglich.

  5. Sicherlich wäre es aus vielen Gründen besser ein Open Source System anstatt einer proprietären Lösung einzusetzen. Das entscheidende Punkt bei solchen Vereinbarungen sind idR nicht die Softwarelizenzen sondern eine umfassende Lösung inklusive Organisation und langfristige Betreuung von Hardware, Software und vor allem Beratung bzw Schulungen. Dafür braucht es verantwortliche Ansprechpartner mit ausreichend Ressourcen. Ich weiß nicht ob es eine ‚Linuxfirma‘ (Vielleicht RedHat oder Suse) mit ausreichend Ressourcen in Deutschland gibt.

      1. Eine Firma die alle Schulen Des Landes beraten und alle Lehrer (nicht nur die IT Verantwortlichen) in dem neuen System schulen kann? Immer her mit den Namen,!

      2. Auch in der Vereinbarung stand nichts drin, dass MS alle Schulen schulen soll — also ich habe da nichts von gesehen.

        Projekte/Firmen die ein solches System aber anbieten könnten und auch anbieten sind tatsächlich RH, Suse. Oder aber auch Univention, Skolelinux, linuxmuster.net, tux mania … . Ob die alle optimal sind, ist eine andere Frage. Aber es gibt Alterantiven für solch ein System auch in Deutschland mit freier Software und offenen Standards. Aber es stand ja nicht mal die Frage einer Anforderungsanalyse im Raum, sondern gleich: MS ist gut. Machen wir.

  6. Die Kritik des Artikels ist nach meiner Meinung absolut berechtigt weil active Directory eine proprietäre Eigenschaft von Microsoft ist und daher ein microsoftspezifisches Verkausargument darstellt welches nur vollumfänglich Microsoftprodukte unterstützt ebenso NTFS usw. Dieses Verkausargument hat irgendwie Einzug gehalten in die Argumentation bezüglich der Gestaltung der Bildungslandschaft und der Finanzen von Sachsen Anhalt. Da kann man schon die berechtigte Frage stellen wie kommt das? Zumal die zentrale Steuerung und der austausch von Daten als Grund angegeben wurde was ansich der Hauptbestandteil und der grundsätzliche Sinn und Zweck der IT als solches ist nämlich der austausch von Daten in einer hierarchischen Struktur genannt Netzwerk was jedes Betriebssystem kann oder können sollte. In diesem Zusammenhang gibt es das Stichwort heterogene Netzwerke. Proprietäre Egenschaften sind aber genau das Problem bei heterögenen Netzwerken in Bezug auf den Datenaustausch also dem grundsätzlichen Sinn und Zweck von Netzwerken und der IT als solche weil eben das nicht reibungslos läuft. Aber genau das sollten die Kinder doch lernen den grundsätzlichen Datenaustausch und wie Beispielsweise ein betriebssystem funktioniert? Das Problem an Microsoft ist nur das der Sourcecode nicht öffentlich ist also die Kinder das mit Microsoftprodukten nicht lernen können wie ein Betriebssystem aufgeaut ist und auch der Datenaustausch funktioniert nur eingeschränkt, darüber kann jede größere Firma ein Lied singen, wenn man sich nicht an die Microsoftvorgaben hält. Konkret bedeutet das das die KInder nur im Microsoftrahmen die IT erlernen und damit zu reinen Microsoftnachvollziehern erzogen werden was ansich dem Bildungsauftrag entgegenspricht zumal der Computer wie vieles mehr von den Deutschen erfunden wurde nämlich von Konrad Zuse. Die Konzerne haben dieses Wissen nur aufgekauft mit selbstgedrucktem Geld, siehe FED, und Steuerhinterziehung mittels lobbyistischer Steuergesetze. Siehe Aaron Swartz der sehr unter Druck gesetzt wurde bis er sich das Leben nahm weil er kritisierte das das Wissen immer mehr von Konzernen vereinnahmt wird und die es nur noch einer zahlenden Kundschaft zur Verfügung stellen. Das bedeutet Wissen wird immer mehr an Geld daher Konzerne gebunden weil superreiche Personen die Besitzer der Konzerne sind. Damit das WIssen nicht für die große Masse der Menschen verloren geht sind Betriebsysteme oder Softwareprojekte die auf open Source wie Linux oder open Office aufsetzten sehr wichtig und entsprechen vollumfänglich einen vom Ansatz her freien Lehrauftrag und vermitteln daher wirkliches Wissen und nicht eine Produktbindung.

  7. Stellt Euch mal vor, es ist 1925 und Deutschland schließt einen Vertrag mit der Ford Motor Company, sämtliche Dienstfahrzeuge ab sofort und ausschließlich aus den USA zu beziehen. Glaubt Ihr wirklich, Deutschland wäre jetzt ein Autoland?
    Wir sind jetzt schon digitales Entwicklungsland, und wenn immer nur Fertiglösungen importiert werden, wird sich daran nichts ändernl. Die Kernkompetenz der Ingenieurskunst hierzulande war es doch immer, sich kompleye Systeme auszudenken und umzusetzen.
    Also: Wann gibt’s endlich ne staatliche Linux-Distribution? Das wäre auf Dauer effizienter und billiger, und wir könnten etwas den Rückstand wieder gutmachen.

    1. Eine staatliche Linux Distribution? Am besten mit voreingestellten Root SSH Zugang für BKA, MAD und BND? Nein Bitte nicht, wir sehen doch wie erbärmlich schlecht der Staat Projekte umsetzt (und natürlich die Bundestags-IT).

  8. Was? Jetzt braucht man schon einen PC, ein Smartphone oder ein Tablet für den Zugang zur IT? Brenn‘ Microsoft, brenn‘! Das wird langsam lächerlich!
    Wahnsinn finde ich, dass es die deutsche Wirtschaft nicht in die Cloud schafft und stattdessen Cloudwaching betreibt und hier eine STAATLICHE Stelle das einfach mal durchzieht. Das ist auf der einen Seite beängstigend, aber auf der anderen erfüllt es mich mit Hoffnung.

  9. Wenn man nichts weiß, hält man das was man tut für die beste Wahl.

    Das Dilemma mit IT an der Schule wird in dem Buch „open source und Schule“ von Sebastian Seitz gut zusammengefasst.
    Es reden zu viele blinde Leute über das Sehen.

  10. Du wirklich interessante Frage ist doch, wie es kommt, dass sich Politiker erlauben so mit uns umzuspringen…

    Weil es keinerlei Konsequenzen hat und in 2 Tagen eh vergessen ist? TMI – Too Much Information – helps the bad guys!

  11. Nun gut, das Bundesland und sein IT Partner passen perfekt zusammen. Bei beiden geht es nur in eine Richtung : abwärts….

    Wenn schon große Konzerne reihenweise allein wegen der Kosten sich von Redmond verabschieden, muss ein Bundesland, das am Trog des Finanzausgleichs steht, dem sicher keine Beachtung schenken. Kann man S-A nicht einfach „eingemeinden “ und in Berlin – Land umtaufen ?

  12. Ein Punkt, der noch nicht angesprochen wurde ist, dass bei einer Nutzung von Microsoft-Produkten wie Windows 10 die Schüler den Terms of Use zustimmen müßten. Diese sehen jedoch erhebliche Einschränkungen der Privatsphäre vor, die mit dem Datenschutzrecht gar nicht zu vereinbaren sind. Beispielsweise geben die Terms of Use Microsoft das Recht, Inhalte von EMails oder lokal gespeicherten Texten an Microsoft zu übertragen. Diese verstößt gegen das datenschutzrechtliche Prinzip der Zweckgebundenheit und Zustimmungspflicht, denn diese Übertragung ist für die Nutzung der Microsoft-Systeme nicht generell notwendig.

    Man darf außerdem aufgrund des Grundsatzes der Vertragsfreiheit – weder als Schüler noch als Arbeitnehmer – aufgrund von Verträgen Dritter gar nicht dazu gezwungen werden, Verträge abzuschließen anhand derer man auf eigene Rechte verzichtet. Somit wäre die Zustimmung zu den Terms of Use, da nicht freiwillig, im Zweifelsfall wirkungslos.

  13. Die technische Funktion für ein (betriebs-)sicheres System ist entscheidend. Gleichzeitig muss gerade für Schule abgewogen werden, ob der Lieferant einer Lösung auch an der deutschen sozialen Marktwirtschaft teilnimmt, also willig bzw. in der Lage ist, Steuern für Deutschland zu erwirtschaften. Die Politik ist voll von Aussagen zur digitalen Agenda und einem deutschen „Silicon Valley“, dazu gehört aber neben der verbalen Unterstützung kreativer Unternehmer auch der Einkauf in deutschen Unternehmen und Neu-Gründungen. Schließlich wollen wir unsere Schüler für unsere Wirtschaft vorbereiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.