Autos fernsteuerbar: Rückrufaktion von Fiat Chrysler

Auto wird ferngesteuert in Graben gelenkt
Das von Sicherheitsforschern ferngesteuerte Auto wird in einen Graben gelenkt: Foto: Andy Greenberg/WIRED

Den Sicherheitsforschern Charlie Miller und Chris Valasek gelang es im Rahmen eines Tests, einen fahrenden Wagen zu kontrollieren. Ihr Zugriff beschränkte sich dabei nicht nur auf Radio oder Scheibenwischer, sie konnten auch das Gas- und Bremspedal übernehmen. Zugriff erlangten sie über das Entertainment System des getesteten Jeeps.


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Der Hersteller startete einen Rückruf von 1,4 Millionen Fahrzeugen. Alternativ kann zum Update durch den Autohändler auch ein Update per USB-Stick durchgeführt werden. Es ist fraglich, wie viele Fahrzeughalter das Update wirklich aufspielen lassen werden.

Bereits in der Vergangenheit war es den beiden Sicherheitsforschern gelungen, auf Autos zuzugreifen. Damals benötigten sie allerdings noch einen Zugriff per Kabel. Das ist in Zeiten fortschreitender Vernetzung auch von Autos nicht mehr nötig. Ein Video des Vorfalls vom Sender CNBC findet sich hier.

7 Kommentare
  1. Tja, dass ist wie immer, wenn Leute die keine Ahnung haben das erste mal ihren Kram ans Netz hängen. Sicherheit? Ach das macht alles nur kompliziert und dann klappt es nicht bei jedem Depp sofort. Ist doch immer das gleiche. Nicht nur in der Automobilindustrie.

    Die Zulassungsvorraussetzungen werden auch nicht verschärft, sonst könnten doch Arbeitsplätze wegen Umsatzeinbußen verloren gehen.

  2. Ich geb Gas!
    Joa. Ich dreh die Musik auf und der Tempomat schaltet auf Maximum. Die Bremse wird ausgehebelt und die Hydraulik abgekoppelt. Zusätzlich startet ein Selbstzerstörungsmechanismus der mir dann über Lautsprecher noch einen schönen Tag wünscht.
    Alles wegen Entertain und dem ganzen Online Bullshit.
    Wie zum Teufel kann ein Entertainment System eine Backdoor zur Automotive Schnittstelle haben? HALLO?!111elf
    Baut der Karre ein Android Tablet ein (mit 21″ Touchscreen) und koppelt das physisch von der Fahrzeugelektronik ab. Nur Strom gibts und sonst nix.
    Welche Schwachfummler arbeiten denn bei Chrysler Fiat? Applaus an die Machbarkeitsstudie.

    Wir wissen alle wieso das möglich war: Die wollen die Karren genau so ausspionieren wie eure PCs. Wie ihr fahrt. Wann und wo ihr eindeutig zu schnell wart. Wen ihr mitbefördert. Ob sich wohl aus eurem Fahrstil euer Verhalten deuten lässt. Tja dazu muss der Bordcomputer auch mal ins Internet gehen und „nach Hause telefonieren“.

    Scheiss Smarte Welt.

    1. Ok Korrektur:

      Alle Autoersteller wollen ein Stück vom Facebook Kuchen. Datenkraken in der Neuzeit angekommen. Wir brauchen dringendst ausführliche und vor allem rigorose Gesetze gegen diese Praxis. Aber sowas von.

      Nachdem ich den Artikel gelesen hab ist für mich das Smarte Selbstfahrende Auto gestorben. Solange diese Spielzeuge Online gehen können solange werde ich auch keinen Fuss in diese fahrenden Särge setzen.
      Der Autor bringt es korrekt auf den Punkt:
      Nur weil alle Autohersteller das Auto in ein fahrendes Smartphone verwandeln wollen (aus oben genannten Gründen versteht sich).

      1. P.S. REMOTE kann das Entertainment Geschwurbel natürlich nicht gefixt werden. (oh welch Überraschung).
        Dann posten die lieber eine Nachricht auf eine Website die kein Schwein lesen will. Bullshit.

        Das macht man direkt vom Firmenserver – eine Warnmeldung flashen. Bis das Update nicht durchgeführt wird wird das Entertainment System offline genommen. SO geht das ihr Pappnasen.

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