Beim jüngsten Angriff auf die IT-Infrastruktur des Deutschen Bundestags sind offenbar Daten entwendet worden, berichtet der Spiegel. Es seien „zwischenzeitlich vereinzelte Datenabflüsse festgestellt worden“, so eine Sprecherin der Bundestagsverwaltung. Betroffene Büros seien „informiert, und Gegenmaßnahmen sind ergriffen worden“. Darüber hinaus lägen aber „keine neuen Erkenntnisse vor.“
Nach wie vor ist unklar, wer hinter der Attacke steht; aufgrund der Komplexität des Angriffs wollten Experten die Mitwirkung von Geheimdiensten nicht ausschließen. Erste in der Vorwoche bekannt gewordene Spuren sollen nach Osteuropa geführt haben. Details sind aber nach wie vor nicht bekannt, ebensowenig, ob der Angriff mittlerweile vollständig abgewehrt wurde oder ob auf einzelnen Rechnern immer noch Trojaner aktiv sind.