Patricia Cammarata schreibt lesenswert über Menschen, die in sozialen Medien einfach nur andere Menschen hassen und darüber wie wir als Gesellschaft damit umgehen sollen: Gegen die Hilflosigkeit. Bisher war eine beliebte Strategie „Don’t feed the trolls“. Das funktioniert leider nicht mehr.
Eine ungeordnete Sammlung meiner Gedanken, denn die Betroffenen selbst, haben keine Möglichkeit zu “gewinnen”. Ihre Verhaltensspielräume haben immer einen Effekt – am Ende gewinnt immer der Troll/Hater:
1. leave ([The trolls] Win)
2. ignore them (they escalate, make your life more miserable, DDoS, ruin your career, etc. i.e. They Win)
3. fight back (If you’ve already hit the Koolaid Point, see option #2. They Win).Ich glaube, das Problem ist, dass die Betroffenen eben nicht alleine gewinnen können. Ich denke aber, es gibt einen Weg wie sie gewinnen können und dieser Weg hat etwas mit uns – den “Unbeteiligten” – zu tun.
Wichtig ist digitale Zivilcourage. Wie auch in der analogen Welt brauchen wir online eine Kultur, wo wir nicht wegsehen, sondern eingreifen, wenn wir sehen, wie Menschen die Menschenwürde anderer verletzen. Bei uns löschen wir bei Kenntnis rigoros alle Kommentare, die zum Ziel haben, andere zu verletzen oder niederzumachen und tolerieren das nicht. Ohne Diskussion.